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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-08-25 · 34 (25.8.1911) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
34 (25.8.1911)
Date
1911-08-25
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 34 Bewegung. — Soziale Bewegung. — Friedrich N aumann: Deutsche Sprache. — Theodor Heuss: Englische Reise I. — Paul W i 11 k o : Kritik und Kritiker. — Louise C u r t i u s: Die schönste Gasse. — Eine elsässische Geschichte. — Büchertisch. — Politische Notizen. — Buchverlag der „Hilfe“ Berlin-Schöneberg. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden, Berlin C. 2, Ander Spandauerbrücke 15. Begründet von Dr. Arthur .Kuppin. — Redigiert von Dr. Bruno Blau. 7. Jahrgang. Heft Nr. 7/8, Juli- August 1911. — Inhalt: I. Abhandlungen: 1. Dr. oec. publ. Jakob S e g a 11, Berlin : Die wirtschaftliche und soziale Lage der Juden in Deutschland (Schluss). — 2. Aus der Unterrichtsstatistik der Stadt Wien 1908. — II. Statistisches Archiv. — Oesterreich. — Bevölkerungsbewegung in Wien 1908. — Russland. — Zahl der Juden in Russland 1905. — Holland. — Lebendgeburten in Holland 1906 bis 1909. — III. Literatur. Beiträge zur Geschichte der Philosophie des Mittelalters. Texte und Untersuchungen. In Verbindung mit Dr. Georg Freih, von Hertling, 0. Oe. Professor an der Universität München. Dr. Matthias Baumgartner, 0. Oe. Professor an der Universität Breslau. Herausgegeben von Dr. Clemens Baeumker, 0. Oe. Professor an der Universität Strassburg. .Band X Heft 4. Dr. Jakob Guttmann: Die philosophischen Lehren des Isaak ben Salomon Israeli. — Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung, Münster i. W. 1911. Die eben erschienene 4. Lieferung von Der Mensch aller Zeilen, Natur und Kultur der Völker der Erde. (Vollständig in 40 Lieferungen ä Mk. I —; München und Berlin, Allgemeine Verlags-Gesellschaft m. b. H.) macht uns mit der Entstehung der Höhlen, ihren Inhalt und ihrer Ausfüllung bekannt. Die Darstellung ist wie immer klar und hält den Leser in Spannung. Zahlreiche musterhaft ausgeführte Abbildungen erhöhen noch unser Interesse an der noch viel zu’wenig bekannten älteren Paläolithzeit. Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde. Herausgegeben von Dr. M. Grunwald. Wien 1911, 3. Heft. Inhalt: Grunwald, Zur jüdischen Namenkunde» — Derselbe, Aus den Gemeindeproklamationen der Gemeinde^. Hamburg—Altona—Wandsbek 1780. — W e 11 e s z, kabbalistische Rezepte. — Goldschmidt- Marmorstein, Zeena ureenna. — Bücherschau. Sigmund Fraenkel, Müncl ea. Die Einführung der Verhältniswahl bei den Wahlen für die Verwaltungskörper der israelitischen Grossgemeinden. — Separatabdruck aus Nr. 12, 13 und 14 der „Jüdischen Presse“. Dr. Julius Diamant. Oberrabbiner. Festschrift zur fünfzigjährigen Jubelfeier des Israelitischen wohltätigen Frauenvereines in Vukovar. R. F. Das Comite Central de Statistique Ministere de l’Interieur veröffentlicht im Annuaire de la.Russie 1908, 12. JaHrg. Angaben über den prozentuellen Anteil der Juden im Jahre 1905 an der. Gesamtbevölkerung in sämtlichen Gouvernements des europäischen Rußlands, Polens, Sibiriens, im Kaukasus und Zentralasien. Unter Zugrundlegung der absoluten Zahlen der Gesamtbevölkerung für das betreffende Jahr, die wir im Kalender der St. Petersbnrgerzeitung, Jahrgang 1908 fanden, berechneten wir folgende Zahlen: Es betrug die Zahl der Inden im europäischen Rußland 4,406.063 (4-03°/g), im Königreich Polen 1,433.716 (14-01°/0), im Kaukasus 65.688 (ü.63°/0), in Sibirien 40.443 (0-6°/g), Zentralasien 14.305 (0 24°/,), im gesamten russischen Reiche 6,045.090 (4 05°/,). K. L. Wien. Ueber die von den Unterinstanzen verschieden gelöste Frage der Pfändbarkeit eines Grabsteines hat der Oberste Gerichtshof abermals — und zwar im Gegensätze zu einer früheren Entscheidung — eine prinzipielle Entscheidung gefällt, in der neue Gesichtspunkte geltend gemacht werden. Es wird insbesondere betont, daß der Grabstein als integrierender Bestandteil des Grabes anzusehen ist und die Pfändung eines Grabsteines auch die guten Sitten und das allgemeine Rechtsempfinden verletzen würde. Dr. phil. Wohin solche Spaltungen führen, möge Ihnen das folgende zeigen: Im Band 206 der „Statistik des Deutschen Reiches" befindet sich ein Verzeichnis der in Deutschland vorhandenen religiösen Bekenntnisse. Unter dem Sammelnamen „Israeliten" sind folgende sechs Bekenntnisse aufgeführt: Israeliten, Hebräer, Juden, Mosaische, Refarmiert-Jiraelitische, Resormiert-Jüdische. Es liegt auf der Hand, daß diese verschiedenen Bekenntnisarten, wie sie das Statistische Amt darstellt, in Wirklichkeit gar nicht existieren. Nur die Uneinigkeit der deutschen Juden, die sich bald Mosaische, bald Israeliten usw. nennen, hat diese Arten hervorgebracht. Interessant und auch beachtenswert sind die letzten beiden Namen: Rrformiert-Jsraelitische und Reformiert- Jüdische. Zum ersten Male haben sich welche (man weiß ja nicht wieviel) gewissermaßen offiziell als Reformierte ausgegeben. Aus derselben Statistik erfahren wir, daß in Deutschland auch Karäim (Karäer) wohnen. Diese hat merkwürdigerweise der Statistiker nicht in der Rubrik „Israeliten", sondern unter „andere Bekentnisse" aufgeführt. Leider wird auch hierbei keine Zahl angegeben, was uns Juden sicherlich intereffieren würde. Seite 571 Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen nnserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Theobald Uffenheimer-Ausstattungsstiftung. Airahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 800.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische wohlverhaltene Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. Bevorzugt werden: 1. Verwandte des Stifters. 2. Nach Wien zuständige oder im Bezirke Leopoldstadt in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerberinnen. Verleihungstag: 28. November 1911. Gesuchsbeilagen : Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstandsnachweis, Heimatsschein, eventuell Nachweis der Verwandtschaft. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1911. Einreichsteiie: I., Seitecstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verieihungstage der Stiftung (28. November) verehelichen, verlieren jeden Anspruch auf dieselbe. Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Konkurs. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass der I. Israel. Tempel-Verein Tarnow einen gut geschulten KANTOR der auch Chor bei Orgelbegleitung unterrichtet, mit einer klangvollen Tenorstimme, vorläufig für die hohen Feiertage sucht. . Sollte derselbe Beifall finden, kann der Posten stabil besetzt werden. Bewerber wollen sefl. ihre Zeugnisse, wie auch ihre Ansprüche zu Händen des Gefertigten zukommen lassen. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet werden. Präsident: B. Kornfeld. Ein tüchtiger Kantor der an heurigen hohen Feiertagen in seiner Gemeinde nicht beschäftigt ist, würde in einer grösseren Gemeinde gottesdienstliche Funktionen am Neujahrs- und Versöhnungsfest übernehmen. Anträge unter „Ch. Liturgie I“ au die Administration d. Blattes pQCphäftQ ' " 'Ich beehre mich höfiiehst mitzuteilen, IliiuUldlltf" w dass ich mit meinem seit Jahren bestehenden RE Wien, II., verlässlich AkvaltHircilll Lilienbrunng. 9, am 5. September a. c. in den prachtvollen Neubau Hotel NeW"Yorlt (früher Hotel Romanie) Wien, II., Kl. Sperlg. 5, übersiedle. Die grossen schönen Speisesäle sind modern und elegant eingerichtet, nebst ganz neuem, feinen, erstklassigen Service. Ea wird mein Bestreben sein, die p. t. Gäste durch exquisite Küche und aufmerksame Bedienung in jeder Weise zufrieden zu stellen und bitte um geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll Jakob Pinkas. Zu Veranstaltungen von Hochzeiten uni Banketts vorzüglich geeignet. Zu religiöser Familie werden 1 oder 2 Schäler oder Schülerinnen n Pension genommen. Gefl. Zuschriften an die Administration. G. In frauenlosem Haushalte sucht intelligente 45jährige Frau passenden Wirkungskreis. Chiffre: „Tüchtig und treu 19". Bei einer dberbeamteu-FamiHe1 eventuell mit Pension. II., Grosse Stadtgutgasse 34, I. Stock, Tür 8. Dr. Bkoichs WochMchrift 0279

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