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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-06-30 · 26 (30.6.1911) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
26 (30.6.1911)
Date
1911-06-30
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 436 Dr. Mschs Wochenschrift Nr. '26 ' „Die Hülfe." Wochenschrift für Politik, Literatur und Klinkt. Herausgaben von Friedrich Naumann, M, d. R. Nr. 25. 22. Juni 1911. Ans dem Inhalte : Friedrich Naumann: Wer schafft Kinder? — 'Theodor Heuss: Tarifamt und Diszipliu. — Hermann Kötschke: Der Trompetenstoss der Wobnuugsreformer.’ -r- Erich Eyck: Lloyd Georges nationale Versicherung. — Engen E atz: Die Juden und das Wirtschaftslebeu. — Paul Rohrbach: Syrien llL — Unsere Belegung. — Soziale Bewegung. — Erich Schlaikjer: Politik und Literatur I. ■— Hans B 6 ü h g e : Kultur in Weimar. — Helene Cristaller: Der Wolf Von Gubbio. — Gerhard Jentzsch: Margueritentag. — Büchertisch. Politische Notizen-JBuchrerlag der „Hiife“ Berlin-Schöneberg. Israelitische KuitusgemeindeWien. Kundmachung. Zufolge Plenarbeschlusses des Kultusvorstandes vom 20. Juni 1911 wird ab 1. Juli 1911 für :die rituelle Besichtigung (Bedike) und Plombierung von ausserhalb :Wiens geschachteten .Kälbern 40 Heller pro Kalb als Gebühr einzehoben. Die bezüglichen Bollettea gelangen, gleichwie die für die Vornahme der Schächtungen, in den einzelnen Schlachthäusern zur Ausgabe. .. - Wien, 26. Juni 1911. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. gfteflußm KONKURS. I. U E. AL K. .uPohrlitz. Besten Tg«! für die übermittelte Postmarke. - > - K. F. Sie können Ihre Bewerbisng beim Knltnsvorstand Lberreichen. Ä: B. in B.-Das offere Schreiben: „Vernehmet den Flügelschlag der Zeit", gerichttt „An die Freisinnigen aller Nationen", dürste in der »Oesterreichischen Wochenschrift" kaum am Platze sein. Moritz Freuder in Pozsony. Besten Dank für die interessante Mitteilung. »Mehrere Oesterreicher" in Miiucheu Die Hetze gegen jüdische NeiigionLlehrcr österreichischer Herkimsl ist gewiß! öchst bedauerlich und in den Spalten eines jüdischen Blattes auch moralisch verwerflich. Allein unsere Stellungnahme wird hier so wenig nützen, so wenig 'tvir etwa vermöchten, Agrarier von der Schädlichkeit des Schutzzolles auf Ochsen und Kühe zu überzeugen. K. A Der für den 23. und 24. d. M. avisierte Probe-Vortrag des Herrn Oberkantors Leo K o r n i tz e r aus Prag hat nicht stattgcstmden. Wrr ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einsendung der lausenden Abonnements gebühr, damit die Zusendung des Blattes Keine Unterbrechung erleide. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich des iu der heutigen Nummer beigelegieu Pegtee^agscheines bedienen. Die Administration Aufruf Beim Synagogen-Verein „Beth-Israei“ nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien, If., Leopoldsgasse 29, gelangen mit I. August I. 1. die Stellen eines I. Tenoristen, sowie eines |. und eines ||. Bassisten zur Besetzung. Gehalt nach Uebereiukommen. Einer der Herren, der die Fähigkeit besitzt, einen grösseren Chor einzustudieren und zu dirigieren, erhält einen grösseren Gehalt. Ledige B werber, die perfekte Blattleser sind, wollen ihre Gesuche samt Originalzeugnissen an das Sekretariat obigen Vereines einsenden. . , , Konkurs. Die israei. sephardische Kultusgemeinde in Sarajevo, will die io dieser Stadt vakante Stelle eines Oberrabbiners besetzen lassen. Reflektanten, welche die unten angegebenen Qualifikationen besitzen, mögen ihre Offerten^spätestens; bis zum 1. August 1911 an diese Gemeinde richten. Geforderte Qualifikationen sind: I. Diplom eines Rabbinerseminars. II. Diplom eines Doktors der Philosophie. III. Angehörend nach Oesterreich-Ungarn oder nach Bosnien oder dass er sich verpflichtet, dies zu erreichen. IV. Spricht das Serbo-Kroatische und eventuell das Deutsche und Spanische. V. Im Alter von 40-55 Jahren und verehelicht. Sarajevo den 23. Juni 1911. des Vereines zur Errichtung einer israei. Kultusgemeinde in Abbazia. Verehrte Glaubensgenossen! An der österreichischen Riviera, in dem herrlichen Abbazia, -finden jährlich 20.000 bis 25.000 Glaubensgenossen Erholung und Stärkung. Es ist selbstverständlich, dass ein ansehnlicher Teil hievon die gewohnten Andachtsübungen, besonders an den hohen Feiertagen zu verrichten Bedürfnis fühlt. Die ansässige jüdische Bevölkerung ist nicht iin Stande, einen Friedhof, der ein unabweisbares Bedürfnis ist, zu erwerben, geschweige, denn eine Synagoge. . Wir richten daher an alle hochherzigen und edlen Glaubensgenossen die ergebene Bitte, durch Beiträge unsere Ziele — die Errichtung eines Tempels und eines Friedhofes — gütigst unterstützen zu wollen, zur Ehre Gottes und zum Wohle der Allgemeinheit. Spenden bitten wir zu senden an den Obmann Sigmund Kurz, Abbazia. (Postscheckkonto 1613). Alle Spenden werden öffentlich ausgewiesen. Für die Vereinsleitung: Sigmund Kurz, Obmann. Kundmachung. Vom Vorstande' der israei. Kuitusgemeinde Wien wird hiemit über Plenarbeschluss vom 14. Mai 1211 verläutbärt, dass die nachstehend verzeichneten Mohelim zur Vornahme der Beschneidungen von Kindern unbemittelter Personen auf Kosten der Kultus - gemeinde bestellt sind. Med. u. chirg. Dr. Adolf Herzfeld, II., Praterstrasse 11. Med. Univ. Dr. Max Schönfeld, VIIc, Mariahilferstrasse 30. Med. Univ. Dr. Alois Hauser, XVII., Mariengasse 25. Med. Univ. Dr. Isidor Reiniger, II., Grosse Schiffgasse 6. Es wird hiezu bemerkt, dass seitens d<s Vorstandes der israeL Kuitusgemeinde Wien nur die in dieser Liste namhaft gemachten Operateure (Mohelim) empfohlen werden können. Kontor-Stelle. Bei der israelitischen Gemeinde Kopenhagen gelangt die * Stelle eines Kantors zur Besetzung. Amtsantritt sofort oder zum I. Jänner 1912. Gefordert wird: Schöne Stimme, gute musikalische Ausbildung, ausreichende Kennt- .. nisse im Hebräischen und Qualifikation als Baal Kore. - Bewerber, welche ausserdem Qualifikation als Chordirigent oder Religionslehrer besitzen und über talmudische Kenntnisse . verfügen, werden bevorzugt. Bewerbungsgesuche mit Lebenslauf, Familienstand und beglaubigten Zeugnisabschriften sind bis Mitte Juli d. J.. an das Gemeindebureau, Ny Kongensgade Nr. 6, Kopenhagen einzureichen, wo auch nähere Auskünfte erteilt werden. Kopenhagen im Juni 1911. Der Synagogen-Vorstand. Konkurs-Ausschmbuiig,; / Bei der israei, Kultusgemeinde Aussig gelangt die Stelle eines Aushilfs-Oberkantors für die kommenden Festtage (Neujahr und Versöhnungstag) zur Besetzung. Derselbe muss imstande sein, die Funktionen des Oberkantors mit Chor- und Orgelbegleitung einwandfrei - durchzuführen. ' * Gesuche sind ehestens zu richten an den Vorstand der israei. Kultusgemeinde Aussig.

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