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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-06-30 · 26 (30.6.1911) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
26 (30.6.1911)
Date
1911-06-30
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Dr. Wuchs Wochenschrift Sette 439 Nr. 36 Konkurs. Die israel. Muttergemeinde in Kassa eröffnet hiemit den Konkurs auf den vakant gewordenen Posten des Oberkantors welcher mit einem fixen Jahresgehalt von K 3200 und Wohnungspauschale von K 800, zusammen K 4000 und mit den übüchen Nebeneinkommen dotiert wird. Bewerber, nicht über 40 Jahre, welche eine schöne, kräftige und klangvolle Tenor- oder Baritonstimme besitzen, ihre Funktion mit oder ohne Orgelbegleitung versehen können und in der Thora-Vorlesung bewandert sind, wollen ihre diesbezüglichen Gesuche spätestens bis 8. Juli an den unterschriebenen Präses der Gemeinde einsenden. Dokumentarisch nachzuweisen sind das Alter, die Familienverhältnisse, die kantorale Befähigung und entsprechender sittlich-religiöser Lebenswandel. Ohne Berufung werden Bewerber unter keinem Falle zum Probevortrag zugelassen. Die Reisekosten werden dem zu Probevorträgen Berufenen nach Uebereinkommen zurückerstattet. Die Agenden des Gewählten werden vertragsmäßig genau bestimmt. Der Posten muss nach erfolgter Wahl womöglich sofort oder spätestens am I. August I. J. angetreten werden. Kassa (Ungarn), 14. Juni 1911. Armin Szaiai, Dr. Bela Weiss, Sekretär. Präses. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Pohrlitz, Mähren, gelangt mit 1. September 1911 die Stelle eines Rabbiners und Predigers zur Besetzung. Bewerber, welche den gesetzlichen Bedingungen entsprechen, den Doktortitel besitzen und befähigt sind, den Religionsunterricht an den Volks- und Bürgerschulen zu erteilen, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis spätestens 31. Juli d. J. an den Kultusvcrstand Einbringen. Gehalt 1500 K nebst den Emolumenten, aus Stiftungen 1500 K, ausserdem freie Wohnung und Erträgnisse aus der Matrikenführung. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Pohrlitz, am 26. Juni 1911. Der Kultusvorsteher: Hermann Schnabl Bei der Israel. Kultusgemeinde Friedek-Mistek gelangt mit dem 1. September 1. J. die Stelle eines II. Kantors der zugleich Schocket, IJbodek, Koreh und Schofarbläser sein muss, zur Besetzung. Derselbe muss musikalisch gebildet sein, im Chore mitwirken und die Fähigkeit besitzen, den Tempelchor mit Orgelbegleitung zu dirigieren. Die Anstellung erfolgt nach den Normen der für die Beamten und Diener der israel. Kultusgemeinde Friedek-Mistek bestehenden Dienstpragmatik und Pensionsordnung mit den Bezügen der III. Gehaltsklasse, 1200 K Grundgehalt, 3 Quinquennalzulagen ä 10°/0 und den drei nächsten Quinquennalzulagen ä 15°/0 nebst den üblichen Emolumenten auf ein Jahr provisorisch Ledige Bewerber und österr. Staatsbürger wollen ihre gehörig belegten Gesuche mit Angabe des Curriculum vitae bis zum 15. Juli 1. J. an den gefertigten Kultus Vorstand einsenden und zur Abhaltung eines Probevortrages bereit sein. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Friedek-Mistek, am 12. Juni 191!. Vorstand der Israel. Kultusgemeinde. ID axilissag'ta.xxgr. Geehrter Herr Redakteur! Trotzdem ich meinen 60. Geburtstag in aller Stille beging, erhielt ich von so vielen Seiten Sympathiebezeugungen, dass es mir nur auf diesem Wege möglich ist, den zahlreichen Freunden, Schülern und Schülerinnen meinen herzlichen Dank abzustatten. Wien, den 26. Juni 1911. B. Planer Direktor des Institutes „Bauer“. Ick suche fSr meinen Zehn. gÄIÄ schule besuchte, einen Posten als Bureaupraktikant, wo Samstag und Feiertag frei ist. Geht auch in die Provinz. Abraham Breuer, Schächter, Baden. G. 'UnllreC'f'llllllohl'Ol« mit Lehrbefähigungsprüfnng;sucht V UlJkddUlilllluIIl öl Posten. Zuschriften unter „Lehrer“ an die Administration des Blattes.^ LJ - j „ _ i wird gesucht für ein junges, hübsches Mädchen * * C I I u L aus gutem Hause mit guter häuslicher Erziehung, ruhigem, heiterem Gemüt. Selbes ist sehr geschäfts^ kundig. Mitgift 10 bis 12.000 Kronen und schöne Ausstattung. Anträge von nur streng religiösen Herren werden berücksichtigt unter Chiffre „E. St. Nr. 1889“, I. Hauptpostlagernd Wien. Für einen Hotftsclttiler (Mediziner) und einen Obergymnasiasten werden Ferienengagements gesucht. Bescheidene Ansprüche. Beide musikalisch. Anfragen an Religionslehrer Jellinek, Oberhollabrunn a. d. Nordwestb. IVohltätigkeitslotterie das jfid. Vereines „Einheit“. Dem jüdischen Verein „Einheit“ zur Erhaltung jüdischer Volksspeisehallen wurde mit Erlass des k. k. Finanzministeriums, Z. 71.745 ex 1910 die Bewilligung zur Veranstaltung einer Effekten-Lotterie erteilt, deren Reinerl rägnis zur Erhaltung der in Wien, II., Malzgasse 12, bereits bestehenden und zur Errichtung weiterer jüdischer Volksspeisehalien in Wien bestimmt ist. Heute schon verabreicht der Verein „Einheit“ in seiner mit allen hygienischen Einrichtungen ausgestatteten Speisehalle und den den jüdischen Studenten zur Verfügung stehenden eigenen Meusaräumeu täglich durchschnittlich 1000—1200 Speiseportionen. Jeder Jude, in dem noch ein jüdisches Herz schlägt, in dem das alte jüdische Humanitätsgefühi nicht ausgestorben ist und der Sinn hat für eine modern-soziale Fürsorge, wird dieses dem Gemeinwohl dienende Unternehmen durch Ankauf und Verbreitung der Lese fördern. Die ersten vier Haupttreffer im Werte von K 30.000.— K 5000—, K 2000.— und K 1000.— können auf Wunsch des Gewinners in barem Gelde abgelöst werden. Lose ä K1.— sind in allen k. k. Tabak-Trafiken und im Bureau der Lotterieverwaltung, 'Wien, I., Wollzeile 24 (Telephon 11356) zu haben. Teleph. 4399/11 MORITZ LAZAR Teleph. 4399/M Streng beaufsichtigte und anerkannt TO SELCHWARENFABBIK TO Betrieb und Versandt: XX., Wallensteinatrasse AS. Detailverkauf: II., KI. Schiffg. 25, II., Leopoldsg. 13, XX , Treustr. 3. .= Preisknrant and ttcsi aaf Verlangen. S. Ullmann streng TO Restauration GLOGGNITZ Am Fusse des Semmering Anerkannt vorzügliche Küche, zivile Preise, gute BedieminO Ganze Pension ffir Fräuleins K 5.- täglich. G. Mit Hinweis auf die in dem Wochenblatte „Die Wahrheit“ vom 17. Februar d. J. erstattete Voranzeige des kaiserl. Rates Herrn Obarkantor Josef Singer wird hiermit angezeigt, dass das Werk ' - S]DV rpa ’vw - -. Nagykanizsaer gottesdienstliche Gesänge des ganzen Jahres für Kantor, Chor, Solo, Soli, Rezitative, mit und ohne Orgelbegleitung, 102 Nummern umfassend, komponiert und herausgegeben von Musikprofessor Leon Kartschmaroff, Oberkantor der israel. Kultusgemeinde Nagykänizsa, bereits erschienen ist. Dasselbe (mit Portrait des Verfassers) mit besten Papier und Notendruck, elegant ausgestattet, ist zum Bezugspreise von 20 Kronen, 18 Mark, 9 Rubel, 5 Dollar, gegen Voreinsendung oder Nachnahme des Betrages beim Antor erhältlich. - .«BgRWi*1 ■» ssssssmm

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