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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-05-26 · 21 (26.5.1911) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
21 (26.5.1911)
Date
1911-05-26
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 21 Dr. Blochs Wochenschrift Seite 355 Kriefkaste«. . Eunclmackung. L. in Berlin. Der Vortrag: „Werner Sombart, Karl Marx und Ferdinand Lassalle" wurde von Rabbiner Dr. Max Grunwald in der Plenarversammlung der „Oesterr.-Jsrael. Union" über Veranlassung des Präsidenten Sigmund Mayer gehalten. Im Druck ist der Vortrag noch nicht erschienen. Prof. G. Deutsch. Cincinnati. Die Adresse des Grlizischcn Hilfsvereines in Wien ist IX., Berggasse 4 und der „Oesterr.-Jsrael. Union", IX., Universitätsstraße 8. M. L. in U. Prof. M. Kanitz wohnt Wien, II/3, Obere Donaustraße 85, II. St., T. 6. B. Wildermann in Zolkiew. Wenden Sie sich an den „Oester.-Jsrael. G.meindlbund". Wien, I., Seitenstettengasse 4. I. G. in Smyrna. Wiener Verhältnisse lassen eine derartige Veröffentlichung nicht empfehlen. Auf mehrere Anfragen. Es ist recht! Der Vorstand der Wiener israelitischen Kultusgemeinde steht mit dem Oberrabbiner Dr« Löw aus Szegedin in Unterhandlung zum Zwecke seiner Berufung nach Wien. Die Verhandlungen befinden sich bereits in einem Stadium, welches ein positives Ergebnis erwarten läßt. „Palästinafreuud". Daß die Juden in Palästina die arabische Sprache nicht erlernen, ist jedenfalls ein Fehler und man sollte von berufener Seite sie dazu anhaiteu. Als der Kaimakam von Safed daranging, einige Juden als Richter und Mitglieder des Schulaufsichtsrates zu berufen, da fand sich in ganz Safed bloß ein einziger Jude, der arabisch schreiben und lesen konnte. Man war daher gezwungen, Christen in diese Körperschaften zu ernennen, obgleich die Zahl der Christen in Safed eine sehr geringe ist. Ignaz Blumenfeld-Widmung für Musiker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 1800.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Der Musik sich widmende Israel. Jünglinge. — Bevorzugt Sind: österreichische oder ungarische Staatsangehörige. — GesUGhsbßilagen: Gebu tssehein, Heimatsschein, Mittellosigkeitszeugnis. Fachzeugnisse, Kunstbeilageu sind erst über Verlangen des Vorstandes zu erbringen. — Letzter Tay der Einreichungsfrist: 31 Juli luu. — Einrelchstelle: i.Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres In den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. KonkursausschreMng eines Rabbiners. Bei der Israel. Kultnsgemeinde INeuliaas in Böhmen wird die Stelle eines Rabbicers vom 1. September 1911 unter nachstehenden Bedingungen besetzt. 1. Vollkommene Kenntnis beider Landessprachen in Wort und Schrift, damit selber bei Anlässen öffentliche Funktionen abhalten kann. 2. Oesterreichische Staatsbürgerschaft. 3. Darf selber nicht über 45 Jahre alt sein. 4. Befähigung zum Unterrichte an dem von der Gemeinde unterhaltenen deutschen Kurse. 5. Befähigung zur Erteilung des Religionsunterrichtes in böhmischer Sprache an den öffentlichen Volks- und Bürgerschulen, als auch an dem k. k. Gymnasium. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von K 2400.— nebst freier, schöner Wohnung verbunden. Ausserdem betragen die Gehaltsbezüge für Religionsunterricht nach der jeweiligen Scbülerzahl zirka K 1000.— nebst den üblichen Emolumenten, welche nicht unbedeutend sind, weil auf 12 Stunden Entfernung sich kein böhmischer Rabbiner befindet. Bevorzugt werden akademisch gebildete, repräsentationsfähige Bewerber. Gesuche mit Zeugnisabschriften nebst Nachweis des Alters und Angabe des Familienstandes sind bis zum 15. Juni d. J. an den Unterzeichneten Vorstand einzusenden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. lgnar Feigl, Drzt. Kultusvorsteher. Konkurs. Bei der Israel. Kultusgemeinde Ung.-Hradisch gelangt der Posten eines Tempeldieners und Liberers zur sofortigen Besetzung. Gehalt 1008 K., nebst entsprechenden Nebenemolumenten. Bewerber ledigen Standes, welche musikalisch gebildet und im Chore verwendbar sind, ebenso diejenigen, welche in der Lage sind, einem Nebenerwerbe nachzugehen, werden bevorzugt. Gesuche sind bis längstens 2. Juni I. J. an den Vorstand der Isr. Kultusgemeinde Ung.-Hradisch zu richten. Der Kultusvorsteher: Sigmund Fürst. Am 17. Oktober jedes Jahres gelangen die Zinsen des „Prediger Mannheimer-Vereines“ zur Verteilung. Anspruch auf diese Unterstützung haben bedürftige Rabbiuen, Prediger und Lehrer in Oesterreich-Ungarn, welche dienstunfähig geworden sind, oder deren Witwen und Waisen. D:e Bewerber müssen in einer Gemeinde, welche mindestens fünfzig Mitglieder zählt, wenigstens durch zehn Jahre das Amt in würdiger Weise verwaltet haben. Beamte grosser, notorisch reich r Gemeinden sind ausgeschlossen. Die Würdigkeit der Bewerber, sowie die Dienstunfähigkeit sind nackznweisen. Unbelegte oder mit Urkunden in fremden Sprachen belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ungestempelte Gesuche sind längstens bis am 30. Juni jedes Jahres unter der Adresse: „Vorstand des Prediger Mannheimer-Vereines“ in Wien, I., Essünggasse 7, zu übersenden. _ __ Änglo-Qesterreichisclie Bank. Kundmachung. Zufolge Beschlusses der am 6. Ap:il 1911 stattgehabten General Versammlung unserer Aktionäre uni der diesbezüglich erhaltenen Vollmachten bringen wir behufs Durchführung der Erhöhung des Aktienkapitals von E 80,000.160.— auf K 100,000.080.— 83.333 neue mit je K 240. volleingezahlte Aktien zur Ausgabe. Den Inhabern der dermalen im Umlaufe befindlichen 383.834 Aktien (Nr. 1 bis 338.834) wird das Bezugsrecht auf 40.000 Stück neue Aktien, welche au dem Erträgnis der Bank vom 1. Jauner 1911 an partizipieren. znm Preise von K 300 — pro Aktie zuzüglich 50/0 Zinsen von diesem Betrage ab 1. Jänner 1911 in der Weise eingeräumt, dass je 25 alte Aktien das Anrecht znm Bezugs von drei neuen Aktien beziehungsweise je 9 alte Aktien das Anrecht auf eine neue, 17 alte Aktien auf 2 neue Aktien geben. Aktienbruchteile oder Zertifikate auf Bruchteile von Aktien werden nicht ansgegeben. Die Anmeldung des Bezugsrechtes hat bei sonstigem Verluste desselben vom 24. bis inklusive 30. Mai 1911 bei der Liquidatur der Anglo-Oesterreichischen Bank in Wien, I., Strauchgasse 1, beim Wechselhanse der Anglo-Oesterreichischen Bank in Wien, I., Strauchgasse 1, bei der Anglo Anstrian Bank in London, 31 Lombard Street E. G. bei den Wechselstuben in Wien, I., Adlergasse 4, V., Schönbrunnerstrasse 38, VI., Magdalenenstrasse 4, VII., Mariahilferstrasse 70, VII., Westhahnstrasse 32 - 34, IX., Alserstrasse 31, XIII., Hietzinger Hanptstrasse 4, XX., Wallen steinstrasse 22, XXI., Floridsdorf, Am Spitz 16, bei den Filialen der Anglo-Oesterreichischen Bank in Aussig, Bodenbach, Brünn, Brüx, Budapest, Czernowitz, Eger, Falkenan, Franzensbad, Graz, Innsbruck, Karolinenthal, Korneubnrg, Linz, Lobositz, Marburg, Pardubitz, Pirano, Prag, Fressnitz, Saaz, Teplitz, letschen, Trantenan, Triest, Wels, Zmaim und bei der Bank-Kommandit-Gesellsch. Hofmann & Kottlarzig in Pilsen während der bei diesen Stellen üblichen Geschäftsstundeu zu erfolgen. Aktionäre, welche das Bezugsrecht ausznüben beabsichtigen, haben dasselbe mittels einfacher Konsignation anzumelden und unter einem die zum Bezüge berechtigenden Mäntel der alten Aktien beizuliringen, welche nach Vornahme einer die erfolgte Ausübung des Bezugsrechtes ersichtlich machenden Abstempelung zurückgestellt werden. Formulare werden bei den Anmeldestellen ansgefolgt. Bei der Anmeldung des Bezugsrechtes sind auf jede zu beziehende neue Aktie K 60.— zuzüglich 5°/0 Zinsen vom 1. Jänner 1911 bar einzuzahlen. Der Restbetrag von K 240.— zuzüglich 5'Vo Zinsen vom 1. Jänner 1911 bis zum Zahlungstage ist bis spätestens 27. Juni 1911 bei derselben Stelle, bei welcher die Anmeldung erfolgte, bei sonstigem Verluste jedes Anspruches aus der geleisteten Anzahlung auf einmal bar einzuzahlen. Bei der Anglo Anstrian Bank in London sind die Einzahlungen zum Londoner Tageskurse der Devise Wien zu leisten. Gegen Rückstellung der die Voll Zahlung ausweisenden Bestätigung, beziehungsweise Bestätigungen werden die neuen Aktien vom 17. Juli 1911 ab ausgefolgt. Wien, 19. Mai 1911. Anglo-Oesterreichische Bank. (Nachdruck -wird nicht honoriert.)

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