Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 13 (31.3.1911)
- Date
- 1911-03-31
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 13 Dr. Vlochs Wochenschrift Seite 217 . F. B., Lovrana. Ich kenne Dr. B r e t t h o l z seit dem Jahre 1884. Dr. Bloch. Isidor Winter, Straßnitz. Der 3. Schebath 5627 war Mittwoch am 9. Jänner 1867. Der 2. Kislev 5617 war Donnerstag am 19. November 1857. Otto St. Wenden Sie sich an das Stiftungsamt, I., Seitenstettengasse 2. David Meisel, Oberkantor in Karlstadt. Die Bewerber um das zu besetzende Amt eines Kantors in Wien unterziehen sich zunächst an einem Wochentage vor geladenen Experten und Sachverständigen einer Vorprobe. Je nach dem Ausfall desselben entscheidet der Vorstand, selbstverständlich auf das Gutachten der Sachverständigen hin und in Uebereinstimwung mit den Experten, ob der Bewerber zu einem Probevortrag beim öffentlichen Gottesdienst Freitag abends und Samstag vormittags zugelassen werden soll. Die Unzulänglichen reisen bedankt ab, die Fähigen werden ersucht, über Samstag zu bleiben und Probevortrag vor der gesamten Gemeinde zu singen. Ueber Ihren Wunsch und entsprechend des § 19 des Preßgesetzes konstatieren wir, daß Sie Donnerstag den 16. März d. I. um Va4 Uhr nachmittags, wie dies vorher bestimmt wurde, im Leopoldstädter Tempel vor der erwähnten geladenen Kommission zur Probe gesungen haben Ein Weiteres' fand man jedoch überflüssig und entbehrlich. Sie durften sofort abreisen. Student 1911. F eitisch können Sie eventuell von der Wiener israelitischen Kultusgemeinde erhalten. Ueber ein Stipendium Entscheidet vor Allem der Studienerfolg und die Zeugnisie. Notizen. Jüdisches Theater. Regie: M. Siegler Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12. Freitag den 3l. März, Samstag den 1. April und Sonntag den 2. April gelangt zur Aufführnng : „Blümale", Operette von A. Goldfaden. — Sonntag nachmittags halb 4 Uhr: »Ben Jakojr", Operette von I. Lateiner. — Montag den 3. Apeil: „Der Jüdische Hamlet«, von Zalatorowsky. — Dienstag den 4. April: „Sulamith", Operette von A. Goldfaden. — Mittwoch den 5. April: „Chaim in Amerik a", von Rudolf May. — Donnerstag' den 6. April: „Rabbi I o s e l m a n n", Operette von A. Goldfaden. In Vorbereitung : „K u n e L e m eOperette von A. Goldfaden. In Studium : „Der B al Chulojm" von I. Jtziksohn trieben bat. b) von Waisen : Geburtsschein, Totenschein des Vaters oder der Eltern, Heimatsschein, armenärztliches Zeugnis über die Krüppelhaftigkeit. Einreichstelle: Magistratsabteilung XIII, I., Neues Rathaus. Letzter Tag znm Ueberreichen der Gesuche: 20. April 1911. Tag der Verleihung: 1. Juli 1911. Wien, 12. März 1911. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Anzeige. Auf erhaltene Zuschriften und Anfragen aus dem Leserkreis teilt der Unterzeichnete hiermit mit, dass in der Anzeige und Empfehlung der neuen dreisprachigen Jerusalemer Zeitung „La Verite-The Truth-Haemeth“ in Sr. 4 der „Oesterr. Wochenschrift“ insoferne ein Irrtum mit unterlaufen ist, als der Preis der hebräischen Ausgabe sich niedriger stellt als der der französischen und englischen und statt wie angezeigt 12 Eres, jährlich nur sieben (7) Eres, beträgt. Die französische (zweimal wöchentlich) und die englische (einmal wöchentlich) Ausgabe waren mit 15, resp. 12*/, Eres, jährlich bei Einzelbezug richtig notiert. Bei Bezug der zwei oder drei Ausgaben auf einmal ermässigt sich der Preis um je 3 oder 2 Eres, bei der einzelnen Ausgabe. Bestellungen wolle mau gefl. ausschliesslich an den Unterzeichneten richten, weil die verehrten Leser und Leserinnen nach einem mit dem Herausgeber getroffenen Abkommen damit ohne die geringste Preiserhöhung gleichzeitig auch noch eine gute Sache fördern werden. Hochachtungsvollst Phil. Kieferndorf, Doc., Jerusalem. Edle Menschen, helfet! Es gilt, einem armen, alten Mann, der durch Krankheit erwerbsunfähig geworden, eine momentane Hilfe zu gewähren; der Betreffende ist 70 Jahre, herzleidend, hat eine kranke Frau, die der Pflege bedarf, aber oft nicht das trockene Brot im Hause hat. Am Ersten sollten die Leute delogiert werden; sie haben sich 8 Tage Aufschub erwirkt und hoffen, dass edle Menschen sich ihrer erbarmen. Spenden befördert die Schriftstellerin Ida Barber, Wien, XIX«, Guneschgasse 5. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass bei der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien zwei Eugenie Louise Keyon-Reise-Stipendien für junge Maler und Malerinnen, welche ausgezeichnetes Talent und wahrhaft künstlerisches Streben bekunden und österreichische Staatsbürger sind, behufs deren weiterer Ausbildung in Italien je mit dem Betrage von 1500 Gulden in Gold zur Ausschreibung gelangt sind. Unter gleichen Verhältnissen haben immatrikulierte Schüler der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien das Vorzugsrecht. Die Verleihung dieser Stipendien erfolgt durch das k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht. Die mit einem Einkronenstempel versehenen, mit dem Geburtsscheine, dem Heimatsscheine und dem Beiseprogramme, sowie mit Kunstproben belegten Gesuche sind bis 3. Juni 1911, mittags, beim Lektorate der Akademie zu überreichen. Dem Verbände der Akademie nicht angehörende Bewerber haben auch ihre Studienzeugnisse beizubringen. Näheres in der k. k. „Wiener-Zeitung“ vom 10. März 1911, Nr. 57 nicht amtlicher Teil unter Erledigungen. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstrasse 59 Am 27, März 1911 standen in Vormerkung:: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 3 Anstreicher — — Aufpapper 25, 1 Bäcker 1 Branntwein versch’. 40 — Buchbinder 1 1 Buchdrucker 1 1 Bürsten-und Pinsel- 3 macher 2 1 Drechsler 4 2 Elektromonteure 1 2 Fleischhauer 4 1 Friseur — 1 Gas- und Wasser- 2 leitungs-Installateur 1 — Glaser 2 1 Goldu. Silberarbeiter— Gürtler Hausknechts, Geichäfts- und Bureaudiener Hilfsarbeiter Hutmacher Kellner Kürschner u Kappenin Kutscher Laulburschen Lederzurichter Magazineure Maschinist u. Heizer Mechaniker Metallarbeiter Monteure Riemer und Sattle; 13 Schlosser — Schmiede — Schneider 1 Schriftsetzer — Schuhmacher — Seifensieder Selcher 5 Spängler — Steinmetze 6 Tapezierer 1 Taschner 8 Tischler 1 Uhrmacher 1 Zeichner 4 Zimmermaler 1 Zuckerbäcker Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass bei der k. k. n.-ö. Statthalterei eiu Johanna Harbich’sches Stipendium für Gymnasialschüler im Jahresbetrage von K 166.— ausgeschrieben ist. Auf die Verleihung dieses Stipendiums haben in erster Linie Verwandte der stifterischen Familie, in Ermanglung solcher, Studierende au einem Gymnasium zu Wien, die arm oder doch minderbemittelt, fähig und brav sind, Anspruch. Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit dem Geburts-, Impf- und Heimatsscheine, dem Mittellosigkeits-Zeugnisse, den Studien-Zeugnissen der beiden letzten Semester und insoferne das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend gemacht werden will, mit den diesfälligen legalen Nachweisen belegten Gesuche bis spätestens 10. April 1911 bei der k. k. n.-ö. Statthalterei einzubringen. Näheres in dem Amtsblatte zur „Wiener-Zeitung“ Nr. 60, vom 14. März 1911. Gustav Freiherr von Heine-Geldern’sche Stiftung für Witwen und Waisen, zu verleihen bei dem Wr. Magistrate. Verteilt werden: K 630.— in Beträgen von 50 bis 100 K. Zur Bewerbung sind berufen: Witwen von Gewerbsleuten und krüppelhafte Waisen, welche arm und in Wien heimatsberechtigt sind. Der Stiftungsgenuss kann, höchst würdige Fälle ausgenommen, in zwei aufeinanderfolgenden Jahren nicht an eine und dieselbe Person verliehen werden. Dem Gesuche sind anzuschliessen: a) von Witwen: Geburtsschein, Trauungs- und Totenschein des Gatten, Heimatsschein, Nachweis, dass der Gatte ein Gewerbe be¬ TQohtlge und verlässliche Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. Korrespondenten 20 Buchhalter u. 4 Inkassanten 12 Kanzlisten und Schreiber 46 Kommis diverser Branchen 26 Komptoiristen u. Strazzisten Tüchtige Aushilfs-Buchhalter u. Korrespondenten, auch solche, die gegen massiges Honorar Abendbeschäftigung annehmen, sind stets vorgemerkt 8 Manipulanten und Expedienten 12 Platz-Agenten und - Vertreter 3 Praktikanten 10 Reisende Weibliche Abteilung. — Bonnen und Kindermädchen — Laufmädchen 3 Buchhalterinnen — Lehrmädchen — Dienstmädchen 4 Maschin- und Handnäherinnen 10 Expedientinnen und Manipulant. 1 Modistin 4 Hilfsarbeiterinnen 2 Praktikantinnen 2 Kassalräulein 6 Schneiderinnen 1 Kellnerin — Sitzkassierinnen — Kindermädchen 22 Verkäuferinnen — Köchinnen 4 Verschleisserin 16 Kontoristinnen u. Kanzlistinnen 1 Wirtschafterinnen und Stützen 6 » Anfängerinnen der Haustrau IH. Klasse. Qelsttgs Arbeit: 10 Hauslehrer u. Hotmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten). 2 Lehrerinnen und Erzieherinnen D&s Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 24. März 1911 32.664 Vermittlungen durchgeführt.