Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 13 (31.3.1911)
- Date
- 1911-03-31
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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’LZIVl'Z Sette 218 Dr. Blochs Wochenschrift Nr 13 KunOmaobung. Vom gefertigten Kuratorium wird verlauthart, dass aus den Erträgnissen der Maudelcs'schcn Familien Stiftung je zwei Freiplätze für arme, würdige, blinde, beziehungsweise taubstnmme Kinder israelitischer Religion an dem israelitischen Blindeninstitute auf der Hoben Warte in Wien und an dem allgemeinen österr. israel. Taubstummeninstitnte in Wien, unter Berücksichtigung der statutarischen Bestimmungen dieser Institute, zur Besetzung gelangen Verwandte der Eheleute Moriz und Anna Mandeles, geh. Grünholz, haben hiebei den Vorzug, soferne dieselben den statutarischen Aufnahmsbedingungen entsprechen und ihre Verwandtschaft bis einschliesslich sechsten Grad nachzuweisen vermögen. Kompetenzgesuche, welche mit Geburts- und Heimatsschein, Impfzeugnis, ärztlichem Attest, Armutszeugnis und Uebernahmsrevers, eventuell mit Verwandtschaftsnachweis zu belegen sind, sind bis 1. Mai 1911 an den Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Dr. Alfred Berger, Wien, I., Jadenplatz 8 schriftlich zu überreichen. Verspätete Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 27. März 1911. Kuratorium der Mandeles’sclien Familienstiftung. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Marienbad gelangt mit 1. August 1911 des Stelle des Rabbiners und Predigers zur Besetzung. Reflektanten, welche den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, nicht über 45 Jahre alt sind, den Doktortitel besitzen und zur Erteilung des Religionsunterrichtes an Volks- und Bürgerschulen befähigt sind, wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis spätestens 30. April 1911 an den gefertigten Vorstand einseudeu. Anfangsgehalt K 2800 nebst den üblichen (hierorts bedeu- _ tenden) Emolumenten; ausserdem Matrikenführuug. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Marienbad am 28. März 1911. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Marienbad. Israelitische Kuitusoemeinde Wien. Konkurs. In der Versorgungsanstalt (Altersversorgungshaus und Siechenabteilung) der israelitischen Kultusgemeinde Wien, IX., Lsegas e 9, gelangt die Stelle eines Sekundararztes mit dem Dienstantritte ab 1. Juni eventuell ab 1. Mai 1911 zur Besetzung. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte Doktoren der gesamten Heilkunde, zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spitalspraxis nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt auf ein Jahr und kann bis zur Dauer von vier Jahren verlängert werden. Der Sekuudararzt bezieht einen Jahresgehalt von K 2000.— sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Die näheren Bestimmungen (Dienstinstruktionen für Aerzte, enthalten im Organisationsstatute der Versorgungsanstalt) können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I, Seitenstettengasse 4, III. Stock, eingesehen werden. Mit den entsprechenden Personaldokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind spätestens bis 18. April 1911 im Einreichungsprotokoll der israelitischen Kultusgemeiude Wien, I., Seitenstetteugasse 4, II. Stock, zu überreichen. Wien, 27. März 1911. Der Vorstand. Suche für meine Schwester, hübsches Mädchen aus hochachtbarer Familie, mit 5000 Kronen Mitgift und schöner Ausstattung, passenden Bewerber. Anträge unter „Schaiom“ an die Administration des Blattes. 75» «mmmam 17 «5 ti» CaIim der fünf Gymnasial klassen und fOl tnClDCD II JOWl. >0511, einen Handelskurs absolvierte, suche ich entsprechenden Posten für Comptoir und Lager in streng jüdischem Hause, hier oder Pro vinz. Erstklassige Referenzen. Gefl. Anträge an Carl Salzer, Wien, II., Malzgasse 8. Vereins-Zahnarzt Dr. Max Weisz. Wien, II., Circusgasse 47. E Ordination von 9—6. Telephon 18399. r~"1noe bv ma» -- KUNDMACHUNG! Hiedurch mache ich das P. T. Publikum aufmerksam, dass die von mir erzeugten, unter der Aufsicht des ehrwürdigen Floridsdorfer Rabbinates stehenden Mazzes, welche die besten und feinsten, am Wiener Platze nur auf Bestellung zu haben sind. Bitte dieselben rechtzeitig zu bestellen, da ich sonst nicht in der Lage wäre, allen Anforderungen nachzukommen. Die Mazzes sind nur dann von mir, wenn die Pakete mit meiner Photographie und Verschlussmarke versehen sind. Verkaufslokal: AchtuugsroU II., Gr. Sperlgasse 17. Pinkus Jukn. Backhaus: II., Lessinggasse 17. Fabrikslokal: Gross-Jedlersdorf 41. Kundmaphun^. Vom Rabbinate der israel. Kultusgemeinde Wien wird Herrn Adolf Schmidl, XXL, Kaiserin Elisabethstrasse 19 auf Wunsch hiermit bestätigt, dass dessen Mazzes-Bäckerei, die seit vielen Jahren unter Aufsicht des Rabbinates steht, auch heuer die einzige in Wien und Umgebung ist, welche unter Aufsicht des pn N'2 im Betriebe steht. Herr Adolf Schmidl hat durch strikteste Befolgung aller zur strengsten Wahrung des nviiw getroffenen Anordnungen sich die vollste Zufriedenheit des Rabbinates erworben. Das Rabbinat nimmt gerne Gelegenheit, diese ausgezeichnete Bäckerei bestens zu empfehlen. Das Rabbinat der Israel. Kultusgemeinde Wien. Die mustergiltigen Einrichtungen der seit 38 Jahren bestehenden Mazzes - Bäckerei, XXI., Kaiserin Elisabethstrasse 19, ermöglichen die Durchführung auch der rigorosesten, an die Mazzess-Bereitung zu stellenden rituellen und hygienischen Anforderungen. n Mazzes-Bäckerei Adolf Schmidl, XXI., Kaiserin Elisabethstrasse 19. Detail-Verschleiss vom 15. März bis 12. April I., Renngasse 6 und II., Gr. Schiffgasse 7. Hochprima Gänse-Schmalz flDÖ streng verlässlich ibo Geflügelhandlung Markus Fürst — - Wien, II , Gr. SohifFgasee 8 (im Schiflschulgebände). Versand nach Auswärts. Wiederverkäufer Rabatt. Jieiratsgesuch. 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Bei Rabbinersfamilie in Wien finden junge Mädchen aus Galizien, Ungarn und Böhmen Aufnahme (im Sommer auf dem Laude mit Waldiuft). Anträge sub: „Pädagogin“ an die Administration des Blattes.