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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-03-24 · 12 (24.3.1911) · page 13

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
28 (1911)
Issue
12 (24.3.1911)
Date
1911-03-24
Page
– (sequence 13)
Language
German
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m. 12 Wochenschrift. Sette 197 Literatur. Goethe und seine Freunde im Briefweehsel. Herausg. u. eingeleitet von Richard M. Meyer, Prof. a. d. Univ. Berlin. Verlag von Georg Bondi, Berlin. Drei Bände äM. 6.— broschiert, M. 7.50 Leinen geb., M. 12.50 Leder geh. Der soeben erschienene dritte Band dieser schönen Ausgabe ist uns als der Abschluss eines Werkes willkommen, das zum ersten Male eine Auswahl aus Goethes Briefwechsel bringt. Bisher gab es keine Möglichkeit, diesen unendlich reichen Briefwechsel bequem zu überblicken. Es fehlte nicht an Sammlungen von Goethes eigenen Briefen; aber eine solche Auswahl blieb notwendig ein grosser Monolog. Man vermisste die Gegenbriefe der Adressaten um so mehr, als Goethes Korrespondenten die besten seiner Zeitgenossen waren. So finden wir in dem neuen Bande Goethes Briefwechsel mit Zelter, mit Frau v. Stael, Bettine v. Arnim, Marianne v. Willemer, Schopenhauer, Carlyle, König Ludwig I, Rauch, Beethoven, Schlegels, Kleist, Platen, Schelling, Hegel, Boisseree n. a. Ueberall sind die für die Korrespondenten charakteristischen Briefe ausgewählt, so dass der Einblick, den wir in Goethes geistige und freundschaftliche Beziehungen gewinnen, ebenso klar wie authentisch ist. Lasst Sonne herein. Heitere Geschichten und Plaudereien von Otto Ernst. Verlag U 11siein u. Co. Berlin. „Lasst Sonne herein!“ Diese kleinen Geschichten und Plaudereien, die in dem neuesten Band der Ullstein-Bücher vereinigt vorliegen, sind freundliche Strahlen jenes sonnigen Humors und der gelassenen Lebensweisheit, die uns die Werke des Hamburger Poeten so lieb und vertraut machen. Otto Ernst schweift nicht gern« in. phantastische Fernen, für ihn liegt das Gute immer nahe. In der Hebevollen Beobachtung alltäglicher Dinge, der kleinen Narreteien des Lebens, der grossen und kleinen Schwächen des lieben Nächsten. Warhaft liebenswürdig wird dieser Dichter, wenn er mit lächelnder Güte von den Kindern erzählt. Aber auch, wenn er sich mit den Grossen beschäftigt, ist die fröhliche Lebensweisheit der Grundzug seines Wesens. Frohsinn und Klugheit — sie sind die lachenden Lebensgeister auch dieses Buches von Otto Ernst. — Wie alle Bände der Ullstein-Bücher ist auch dieser neue Otto Ernst-Band geschmackvoll gebunden zum Preise von 1 Mark in allen Buchhandlungen erhältlich, ebenso wie. x. „Die Hilfe“. Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst. Herausgegeben von Friedrich Naumann, M. d. R. Nummer 11: 16. März 19il. Aus dem Inhalt: Friedrich Naumann: Konfession und Beruf. — Eugen K a t z : Liberale Agrarpolitik. — Max R o 1 o f f: Die geistlichen Orden der Mohammedaner. — Unsere Bewegung — Soziale Bewegung. — Gottfried Traub: Jugend. — Erich Schleikjer: Ein revolutionäres Buch. — Paul Rohrbach: Vom Globus. — Karl Wilhelm Fritsch: Um Michelburg. Roman. — Leo Heller: Abend. Spinne Zeit. Gedichte. — Karl Friedrich Nowak: Paul Wegener. — Ernst Schur: Japan in Berlin. — Büchertisch. — Politische Notizen. — Buchverlag der „Hilfe“ Berlin-Schöneberg. Ost und West. Illustrierte Monatschritt für das gesamte Judentum. Organ der Deutschen Konferenz-Gemeinschaft der Alliance Israölite Universelle. Heft 3. XI. Jahrgang, März 1911. Inhalt: B. Samuel: Das Judenelend in Galizien. — Dr. S. M. Melamed: Briefe aus England. — Karl Schwarz: Michael Adam (mit 5 Illustrationen). — Dr. B. Rohatyn: Die Gestalten des jüdischen Volkshumors. — Josef Lin: Vier Kämpfer. — Albert Freiherr von Rothschild (mit Porträt). — J. E. Po ritzky: Die Versteinerten. (Eine Legende.) — Rabbiner Dr. Samuel: Leo N. Tolstoi und der Talmud. Ein Gedenkwort zu Ehren des grossen Toten. — Leonid Pasternak: Tolstoi am Schreibtisch. Zeichnung. — Ernst Altkirch: Die portugiesische Synagoge in Amsterdam (mit 5 Illustrationen). Die neue Synagoge an der Königsteinerstrasse in Frankfurt a. M. (mit Illustration). — Henryk Glicenstein: Das Hohelied (mit 2 Illustrationen). — Jehuda Steinberg: Schuschan Megillah. Eine Erdichtung. — Gregor Grossmann: Jakob Teitel (mit Porträt). — Mitteilungen aus dem Deutschen Bureau der „Alliance Israelite Lniverselle: Neukonstituierung des Präsidiums der Deutschen Konferenz- Gemeinschaft (mit .3 Porträts). — Die Generalversammlung der Alliance Israelite Universelle, Lokalkomitee Berlin. — M. Nussbaum — München (mit Porträt). — Die Israeliten in Russland. — Die Alliance-Expedition nach dem Yemen (Fortsetzung). — Notizen: Sally Flörsheim-Dortmund. — Frankenthal. — Verzeichnis der im Monat Jänner 1911 bei dem Deutschen Bureau eingegangenen Beiträge und Spenden. — Vorträge. — Schach. — Jüdische Lesehalle und Bibliothek Berlin. — Inserate. — Verlag Ost und West Leo Winz, Berlin-Charlottenburg, Knesebeckstrasse 32. Kriefkastrrr. Lesehalle. Wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage an Herrn Rabbiner Dr. Max G r u n w a l d. T. B. Es ist uns beim besten Willen unmöglich, einen Freiplatz dort zu erwirken. Langjährige Abonnenttu. Die Rothschildspende ist bereits verteilt. K. in Karlstadt. Eine zuverlässige Antwort können wir Ihnen nicht bieten, da wir der Angelegenheit ferne stehen. Allein soviel wir erfahren, ist es nicht zu erwarten, daß Ihr Kantor Herr M e r s e l s zu einem Probevortrag nach Wien eingeladen wird. Notizen. Jüdisches Theater. Regie: M. Siegler Hotel Stefanie, IL, Taborstraße 12. Freitag den 24. März, Samstag den 25. März und Sonntag den 26. März zum ersten Male: „Cha i m in A m e r i k a", von I. Latainer. — Sonntag nachmittags halb 4 Uhr: „M ensch sol' men sei n", Operette von Schar. — Sonntag rachmiltag, halb 4 Uhr: „König Ahasch werusch“. Operette von A. Goldfaden. — Montag den 27. März: „D i e Goldene Hochzeit" von I. Lateiner. — Dienstag den 28. März: »Opferung I s a k s", Operette von A. Goldfaden. — Mittwoch den 29. März: Ehrenabend des Herrn und Frau Deutsch. Zar Aufführung gelangt: „Der Deserteur" Lebensbild von I. Lateiner. — Donnerstag den 30. März: „Kol N i d r e i", Operette von I. Latainer. In Vorbereitung : „K u n e L e m el". Operette von A. Goldfaden. In Studium: „Der B al Chulojm" von I. Jtziksohn Kapitalserhöhung der k. k. priv. Bank & Wechselstuben- Actien-Gesellschaft „Mercur“, Wien. Die XXIII. ordentliche Generalversammlung vom 20. März 1911 hat beschlossen, das Aktienkapital um Nom. K 10,000.000, also auf K 40,000.000 durch Ausgabe von Stück 25.000 neuen Inhaber-Aktien ä K 400 Nom., welche Aktien vom 1. Jänner 1911 ab in gleicher Weise wie die alten Aktien dividendenberechtigt sind, zu erhöhen. Auf Grund dieses Generalversammlungs-Beschlusses wird auf Stück 18.750 neue Aktien der k. k. priv. Bank & Wechselstuben-Actien-Gesellschaft „Mercur“ ä K 400 Nom. den Inhabern der im Umlaufe befindlichen Aktien das Bezugsrecht zum Preise von K 605.— für jede neue Aktie zuzüglich 5 Prozent Stück-Zinsen ab 1. Jänner 1911 unter den nachstehenden Bedingungen eingeräumt: Auf je vier alte Aktien entfällt eine neue Aktie. Aktien-Bruchteile oder Zertifikate auf Aktien-Bruchteile werden nicht ausgegeben. Die Anmeldung des Bezugsrechtes hat bis einschliesslich 31.März 1911 während der üblichen Geschäftsstunden zu erfolgen: bei der Liquidator der k. k priv. Bank&Wechselstuben-Actien-Gesellschaft „Mercur“, Wien, I.,Wollzeüe 1, sowie bei deren Niederlassungen in Böhm.-Kamnitz, Böhm.- Leipa, Brünn, Dux, Gablonz a. N., Graslitz, Krakau, Leitmeritz, Mähr.-Schönberg, Meran, Neutitscfcein, Pilsen, Prag, Reichenberg, Wr.-Neustadt und Zwittau; bei der Wechselstuben-Aktiengesellschaft „Mercur", Budapest V., Badgasse 3; bei der Bank für Handel und Industrie in Berlin, Darmstadt und Frankfurt a. M. Zur Geltendmachung dieses Bezugsrechtes sind die Aktien ohne Gouponbogen mit zwei gleichlautenden, von dem Einreicher unterfertigten Konsignationen, deren Formularien bei den Anmeldestellen ausgefolgt werden, beizubringen. Zugleich mit der Anmeldung des Bezugsrechtes sind für jede zu beziehende neue Aktie K 605 nebst 5 Prozent Stück-Zinsen für die Zeit vom 1. Jänner 1911 bis zum Anmeldungstag in barem zu erlegen. Jeder Aktionär, welcher sein Bezugsrecht innerhalb des obigen Termins und in der vorerwähnten Weise nicht ausübt, wird des Bezugsrechtes verlustig. Die neuen Aktien werden vom 31. Mai 1911 ab gegen Rückstellung der Bestätigung über die geleistete Zahlung ausgefolgt werden. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einhebmig derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zu wollen. Die Administration. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass beim Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien ein Salomon Mayer von Rothschild’sches Stipendium für absolvierte Techniker als Reisestipendium im Betrage von K 1050.— zur Verleihung gelangt. Zur Bewerbung sind berufen: In Wien geborene, ausgezeichnete, mit besonderen Fähigkeiten ausgerüstete absolvierte Techniker. Bei gleichen Umständen gemessen Söhne von Wiener Bürgern den Vorzug. Dem Gesuche sind beizulegen: Geburtsschein, Heimatschein und Studienzeugnisse. Eim eichungstermin: 31. März 1911. Verleihungstermin: Im November 1911. Wien, 15. März 1911.

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