Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 12 (24.3.1911)
- Date
- 1911-03-24
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 198 Dr. Bkochs WochenMrfft Nr. 12 Ls wird dsrnuf aufmerksam gemacht, dass beim Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien ans der Salomon Mayer Freiherr von Rothschild’schen Stiftung für Gewerbetreibende K 1050.— verteilt werden. Zur Bewerbung sind berufen: Wiener Gewerbetreibende und Witwen nach solchen (mit Kindern), welche ihr Gewerbe noch betreiben, ohne ihr Verschulden mittellos geworden sind und ohne Beihilfe ausserstande wären, ihr Gewerbe weiter zu betreiben. Bei sonst gleichen Verhältnissen haben Bürger von Wien den Vorzug. Dem Gesuche sind beizulegen: Geburts schein, Trauungsschein, Geburtsschein des anderen Gattenteiles, Geburtsschein der Kinder, Gewerbeschein oder Konzessionsdekret, letzter Zahlungsauftrag über die allgemeine Erwerbsteuer, Heimatschein oder Bürgerrechtsdekret, von Witwen der Totenschein des Gatten. Einreichstelle: Magistratsabteilung XIII. Einreichungstermin: 31. März 1911. Verleihungstermin: Im November 1911. Wien, 16. März 1911. Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde in Strassnitz, Mähren, gelangt die Stelle eines Kantors welcher p*rD1 VN1V '«“Tip ist, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein jährlicher Gehalt von K 1200.— samt freier Wohnung, sowie der Nebenemolumente verbunden. Bewerber, welche beider Landessprachen in Wort und Schrift mächtig und zur Führung des Kultus- und politischen Gemeindesekretariats fähig sind, werden bevorzugt. Gesuche um diese Stelle wollen samt Befähigungszeugnisabschriften, welche nicht retourniert werden, an den Kultusvorstand in Strassnitz bis 1. April 1. J. gerichtet werden. Eeisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Probevorträge können auch an Wochentagen abgehalten werden, weil der Posten mit 1. April 1. J. zu besetzen ist. Strassnitz, am 13. März 1911. Der Kultusvorsteher: Sigmund Rebenwurzei m. p. Konkurs. Junger Hann sucht ZÜBUlfir JR. PCUSiOD bei gebildeten, orthodoxen Israeliten. Zuschriften unter „H. 12374“ an die Annonzen-Exped. Heinrich Schalek, Wien, I., Wollzeile 11. llniVArcitätchnrar der in Deutschland und Paris die Hoch- UllIvGl olliUdllUI 61 schule besuchte, erteilt'Unterricht in allen Gymnasial- und Bealgegenständen, in französischer, ungarischer und hebräischer Sprache, Bibelkommentar und Talmud. — Knaben werden mit dem besten Erfolge zur Barmizwa vorbereitet. — Bela Fischer, Babbinatskandidat, II., Tandelmarktgasse 7. G. Kaiser!, ross. Militärkapellmeister n. Komponist M. A. Hasensprung, IX., Rögergasse 23, Tür 4, erteilt Unterrich in Klavier, Gesang, Stimmbildung und Theorie. G. Ififlffoc P'ta'Sii1 Ain aus religiösem Hause als Stütze üungca 1 lauicm der Hausfrau zu Kindern gesucht. Offerte und Gehaltsansprüche an Leopold Fischhof, Brünn. Stimmbegabte Männer werden gegen Monatshonorar von M 50.— für den Synagogenchor in Bamberg gesucht. Perfekter Schneider fände Beschäftigung am Orte. Meldungen an Kantor Klestadt in Bamberg (Bayern). Schönes Kabinet samt Pension gesucht II. oder IX. Bezirk für ältere rüstige Dame, bei rituell hausführenden Leuten. J. Löwy, Geflügelhandlung, I., Schottenring 17. iTSSfl* maShah 17 Salt* CaSiM der fünf Gymnasialklassen und f M» HlKUWH II JflRF» JvHIl) einen Handelskurs absolvierte, suche ich entsprechenden Posten für Comptoir und Lager in streng jüdischem Hause, hier oder Provinz. Erstklassige Referenzen. Gefl. Anträge au Carl Salzer, Wien, II., Malzgasse 8. aus anständigem Hause wird mit ganzer Verpflegung aufgenommen. Max Wallisch, Oberhollabrunn, Eisenhandlung und Maschinenlager. Die Stelle eines Religionslehpers gelangt in Teplitz-Schönau mit Beginn des Schuljahres 1911/12 zur Besetzung. Gehalt nach Uebereinkommen. Bewerber wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen, sowie der Angabe der bisherigen Tätigkeit bis zum 10. April 1911 an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Teplitz-Schönau einsenden. onkurs. Bei der Israel. Kultusgemeinde Pilsen gelangt der Posten eines Sekretariats - Beamten zur Besetzung. Bewerber dürfen das vierzigste Lebensjahr nicht überschritten haben und müssen beider Landessprachen in Wort und Schrift vollkommen mächtig sein. Solche, welche fähig sind, den israelitischen Religionsunterricht zu erteilen, erhalten den Vorzug. Der Anfangsgehalt beträgt jährlich K 2400.—. Nach der Dienstpragmatik und dem Pensionsstatute für die Beamten der israel. Kultusgemeinde Pilsen ist mit der Stelle der Bezug von fünf Quinquennalien und die Pensionsberechtigung verbanden. Bewerbungsgesuche, welche mit dem Geburtszeugnisse und den Belegen über Befähigung und bisherige Verwendung versehen sein müssen, sind bis 30. April d. J. beim israel. Knltusvorstande in Pilsen einzureichen. Der Kultusvorsteher: Der Direktor: Dr. Schanzer. Wm. Arnstein. j-teiratsgesuch. Einfaches, israelitisches, intelligentes Mädchen mit Barvermögen sucht sich mit einem besseren Handwerker oder Angestellten zu verehelichen. Offerte unter „F. 1787 Q“ an Postfach 20491 Basel (Schweiz). HECEAT. Sehr intelligenter, geschäftstüchtiger 37jähriger Wiener, Sohn von Militär und hochachtbarer, gut jüdischer Familie, von Beruf Spediteur, Repräsentant einer I. rang. Aktiengesellschaft, Konzession für Tabak-Traflk, die demnächst in grösserem Stile errichtet wird, besitzend, wünscht Einheirat in gutes Provinzgeschäft oder Dame mit mindest K 15.000.— zu heiraten. Jugend, Schönheit und lediger Stand nicht Bedingung; nur sympathisches, bescheidenes Wesen erwünscht. — Anträge unter „Nicht anonym“ au dieses Blatt erbeten. Vereins-Zahnarzt Dr. Max Weisz. Wien, II«, Circusgasse 47. Ordination von 9—6. Telephon 18399. Rituelles Familienpensionat. Bei Rabbinersfamilie in Wien finden junge Mädchen aus Galizien, Ungarn und Böhmen Aufnahme (im Sommer auf dem Lande mit Waldluft). Anträge sub: „Pädagogin“ an die Administration des Blattes. In Neubearbeitung erschien vor Kurzem: M. Benjamin: DAS SCHACHTFACH. Zweite Auflage, Durchgesehen u. ergänzt von Salomon Neumann. Gebunden M 2.40. Gustav Engel, Verlagsbuchhandlung, Leipzig.