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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1911-02-03 · 5 (3.2.1911) · page 15

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Nr. 5 Dr. Blochs Wochenschrift. 6«tfc 83 Max Liebermann. Mit einem Geleitwort von W. J. Barr. Herausg. von der freien Lehrervereinigung für Kunstpflege. Mainz 1910. Jos. Scholz. Es sind die besten, fast klassisch gewordenen Liebermanns, die mit weise sichtender Hand hier zu einer Mappe vereinigt wurden. Der Verlag erwirbt sich durch diese billigen Künstlerausgaben ein unschätzbares Verdienst. x. Der literarische Jahresbericht, den der Dürerbund auch heuer bei W. Callwey, München, erscheinen lässt, zeigt alle Vorzüge seiner Vorgänger. Nur muss es jüdische Leser sehr befremden, dass wohl die protestantische und katholische Theologie ausführlich behandelt, aber von einer jüdischen nicht ein Wort erwähnt wird. Der alte Zunz hatte also doch wohl nicht so unrecht, als er erklärte, von einer Gleichstellung der Juden könne erst die Rede sein, wenn das Judentum in der Wissenschaft seine Gleichberechtigung errungen habe. In demselben Verlage erschien ein neues Heft des herrlichen „Schatzgräbers“. x. Nachtrag zu A. Landau und B. Wachstein, „Jüdische Privatbriefe aus dem Jahre 1619". Wien und Leipzig, Wilhelm Braumüller 1911. Dieser Nachtrag betrifft die in Geheimschrift abgefassten Briefe Nr. 26, 29 und bringt überdies einen neuen Beitrag zur Geschichte und Genealogie der Familie Günzburg. „Die Hilfe“. Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst. Herausgegeben von Friedrich N a n m an n, N. d. R. Nummer 2, 12. Jänner 19<.1. Aus dem Inhalt: Friedrich Naumann: Politische Hoffnungen. — Martin Rade: Die Grenzmarkenkorrespondenz. — Georg G o t h e i m, M. d. R.: Glossen zum Beckerprozess II. — Gerhard Hildebrand: Die Zukunft der Industrieherrschaft II. — Politische Notizen — Unsere Bewegung — Soziale Bewegung. — Gottfried Traub: Schlafen. — Johannes W. Harnisch: Volksfestspiele. — Erich Schlaikjer: Die Gassen des Elends. — Karl Wilhelm Fritsch: Um Michelburg, Roman. — Karl Trapp: Massgebend, Satire. - Kunst. — Büchertisch. — Nummer 3, 19. Jänner 1911. Aus dem Inhalt, Friedrich Naumann: Der europäische Friede. — Theodor Heuss: Der Heimarbeitertag. — Ferd. Hoff, M. d. A.: Die Aufgaben der preussischen Schulpolitik — Otto Torbach: Referenten in den englischen Kolonien. — Unsere Bewegung — Soziale Bewegung. — Gottfried T r a u h: Abschied. — Karl Friedrich Nowak: Gerhard Hauptmanns „Ratten“. — Hedwig Violet: Ein Menschenschicksal, Novelle. — Karl Wilhelm Fritsch: Um Michelburg, Roman. — Hans Rothhardt: Mondschein, Gedicht. — Hans W a n t o c h: Berühmte Unbekannte. — Hermann Weinheimer: Zwei Bücher zur Frage der Entstehung des Christentums. — Politische Notizen. — Buchverlag der „Hilfe“, Berlin-Schöneberg. Für unsere Jugend. Ein Unterhaltungsbuch für israelitische Knaben und Mädchen. Unter Mitwirkung eines Ausschusses herausgegeben von K. Gut. Verlag von I.Kauftm ann,Frankfurt a. M. Referendar Isaac Breuer. Lehre, Gesetz und Nation. Eine historisch-kritische Untersuchung über das Wesen des Judentums. Verlag des „Israeli t“, G. m. b. H. Frankfurt am Main. Dr. Kaatz, Rabbiner in Zabrze. Abraham Geiger’s religiöser Charakter. Erster Teil. Verlag des „Israelit“, G. m. b. H. Frankfurt am Main. „Jung-Juda“, Illustr. Zeitschrift für unsere Jugend, 12. Jahrgang, Heft 1 u 2. Erscheint jeden 2. Freitag in Prag, Stefans- . gasse 630. K 2.50 halbjährig In keinem guten und intelligenten jüdischen Hause, wo Kinder sind, darf dieses in neuem vergrößerten Format und schöner Ausstattung erscheinendes— dermalen einzige — jüdisches illustriertes Jugendblatt fehlen. Die vorliegenden 2 Hefte bringen neben guten, zum Vortrage geeigneten Gedichten, spannenden Erzählungen, Märchen und Rätseln eine an die Sidra anknüpfende religiöse Betrachtung und im 2. Hefte ein sehr interessantes Festspiel für das „N e uj ahrsfest der Bäume“, den 15. Schewah, aus der Feder des vor einem halben Jahre verstorbenen bedeutenden Dichters und Schriftstellers Dr. Arnold Weisse. Ein solches Stück — das erste für das Bäume-Neujahr vom geistvollen, jüdisch fühlenden Autor verfasst — ist besonders geeignet, unsere Jugend zu erobern und das Haus jüdisch fühlen zu machen. Die Bestrebungen dieser Jugendzeitschrift verdienen allseitige Förderung durch Gemeinden, Haus und Schule. A. Deut8Ch-0esterreichischer Esperantist. Offizielles Organ des „Verbandes deutschsprachiger Esperantogruppen in Oesterreich“, des „Landesverbandes der deutschen Esperantisten in Böhmen“ und des „EsperantoVereines in Wien“ usw. Erscheint mindestens 6 mal jährlich. Redaktion: Wien, VII., Kaiserstrasse 10. »Die Hilfe«, Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst. Herausgegeben von Friedrich Naumann, M. d. R. Nummer 4. 26, Jänner 1911, Aus dem Inhalt: Friedrich Naumann: Maschinenfragen. --- Johannes Fischer: Mehr Mitarbeit. — Hans Pott ho ff, M. d R.: Technik, Volk und Kultur. — Emil Heinrich Meyer: Submissions wesen und Sozialpolitik. — Unsere Bewegung. — Soziale Bewegung. — Gottfried Traub: Wirkung. — Paul Alfred Merbach: August Strindberg. — Hedwig Violet: Ein Menschenschicksal. Schluss. — Karl Wilhelm Fritsch: Um Michelburg. Roman. — Gertrud Franke: Ihr kennt sie alle. Gedichte. — Ernst Schur: Städtebilder. — Georg R u s e 1 e r : Das richtige Ross. — Wilhelm Conrad G o m o 11: Kulturelle Erziehung durch die Kunst. — Politische Notizen. — Buchverlag der „Hilfe“ 1‘erlin-Schöneberg. »Das freie Wort« Frankfurter Halbmonatsschrift für Fortschritt auf allen Gebieten des geistigen Lebens. Begründet von Carl Saenger. Herausgegeben von Max Henning. Erstes Februarheft 1911. X, Jahrgang Nr. 21. Inhalt: Ihr lasst den Armen schuldig werden, dann überlasst ihr ihn der Pein! — Das allgemeine Wahlrecht und das Magyarentum. Von E. Treu mund. — Rom in Sachsen. — Die Zukunft des Arbeitsrechtes. Von Dr. Heinz Potthoff. — „Gotteslästerung.“ Von Politicus. — Die Reform des Gregorianischen Kalenders. Von Dr. John Mez. — Vierzehn Jahre Jesuit. Von E. C. Rupert. — Vier Fragen an die Jesus-Gläubigen. Von Samuel Lublinski. — Literatenstücke und Ausstattungsregie. Von Dr. E. Traumann. — Kleine Mitteilungen. — Neuer frankfurter Verlag, G m. b. H., Frankfurt a. Main. »Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden.« Herausgegeben vom Bureau lür Statistik der Juden. Berlin C. 2 An der Spandauerbrücke 15. Begründet von Dr. Aithur Ruppin. — Redigiert von Dr. Bruno Blau. Heft Nr. 1. 7. Jahrgang. Jänner 1911. Inhalt: I. Abhandlungen. 1. Dr. 8. Weissenberg, Elisabethgrad: Die persischen Juden in anthropologischer Beziehung. — 2. Dr. oec. publ. Jacob S e g a 11, Berlin : Die Juden in Bulgarien. 3. Die Juden in den Vereinigten Staaten von Amerika. — II. Statistisches Archiv. — III. Zeitschriftenübersicht Monatschrift für Geschichie und Wissenschaft des Judentums. 54. Jahrgang. Heft 5/6. Begründet von Z. Frankel. Organ der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Herausgegeben von Dr. M. B r a n n, 54. Jahrgang. Neue Folge. 19 Jahrgang. Jänner-Februar 1911. Koeduer’sche Verlagsbuchhandlung. (Barasch und Riesenfeld.) Breslau, Schmiedebrücke 17/18. Inhalt: Josef Bass: Die Juden bei Wilhelm Raabe. — Heinrich Redisch: Sumerisches in der Bibel. — M. Freimann: Wie verhielt sich das Judentum zu Jesus und dem entstehenden Christentum? — D Feuchtwang: Das Wasseropfer und die damit verbundenen Zeremonien (Fortsetzung). — W. Bacher: Zu Bachja Tbn Pakudas „Herzenspflichten“. — Notizen: Von F. Liebermann und dem Herausgeber. — Besprechungen: A. Marcus: Horodetzky, 8. A. Rabbi Nachman von Brazlaw. — M. Fried: Weissberg, M. Wölwei Zbarazer. — Bibliographische Uebersicht über die im Jahre 19u9 erschienenen Schriften. Von M. Brann: — Inhaltsverzeichnis. Kriefkaft«^ Dr. L. B. in Rakonitz. Die Aufsätze über „Esra und Nehemia" Von Dr. Gelbbaus sind auch in Buchform erschienen. H. Bajarano Grand, Rabbin d'AndriuoPle, Tnrqnie. Wir nehmen zur Kenntnis, daß die Entzifferung der Handschrift aus Damaskus Von Ihnen herrührt. Wollen sie uns einen ausführlichen Bericht in deutscher Sprache zusenden. Auf mehrere Anfragen. Der Bericht über die öffentliche Sitzung des Wiener israelitischen Kultusvorstandes vom 28. Dezember 1910 kann in bezug auf seinen Wortlaut den Anspruch auf Authentizität nicht erheben. Es ist weder ein offizieller Bericht, noch hat unser Berichterstatter den Wortlaut stenographisch ausgenommen. Es ist somit durchaus nicht ausgeschloffen, daß die in diesem Berichte in aller Kürze skizzierten Reden der einzelnen Vorstandsmitglieder dem Wortlaute nach ungenau sind. Frau Geh. Regierungsrat Lazarus, Meran. Wann erscheint endlich der längst versprochene zweite Band der Ethik? I. K. O. Es ist selbstverständlich, daß die Kultusgemeinde von einer Ziviltrauung keine Trauungstaxen einheben kann. Dr. R. §. in R Wir bitten um Geduld. Zephirah in Czernowitz. In nächster Nummer. Notiz. Jüdisches Theater. Regie: M. Siegler Hotel Stefanie, II., Taborstraße 13. Ab Donnerstag den 2. Februar, täglich: „K ö n i g Salomon" Operette von Profeffor Horowitz. — Sonntag Nachmittag, halb 4 Uhr: „D e r I e s ch i w e Bücher von Z. Koru? bliith. — Dienstag den 7. Februar zugunsten des Vereines „Aniche Dath wu Zedek" : „Des P i n t a l e I üd", Operette von I. Ther. — Mittwoch den 8. Februar: „M ensch f o I men s ei n", Operette von M und A. Schor. — In Vorbereitung: „Jehuda und Israel".— Im Siudium: „B o st e n u j".

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