Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 5 (3.2.1911)
- Date
- 1911-02-03
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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ir*^^4Aäare»».S£i»nti»*raf^!i«j»E*^£s Sette 84 Dr. Vlochs Wochenschrift. Nr. 5 Danksagung. Aus Anlass meines 90. Geburtstages Ist wir von Nah und Fern eine solche Anzahl von Glückwünschen zugegangen, dass ich beim besten Willen ausserstande bin, Allen, die meiner an diesem Tage gedachten, einzeln zu danken, so sehr mich hierzu mein überaus volles Herz drängt. Ich würde es jedoch als eine Unterlassungssünde betrachten, wenn ich nicht aus der Fülle dieser mich hochehrenden Sympathiebezeugnngen meinen besonderen, tiefgefühlten Dank meinem hochwürdigen Amtskollegen, Herrn Oberrabbiner Dr. Güdemann, meinem verehrten Herrn Kollegen Rabbiner Dr; Grunwald, den Herren Präsidenten der Wiener Israel. Kultusgemeinde Dr. Alfred Stern und Dr. Gustav Kohn, dem hochverehrlichen Vorstände der Israel. Kultusgemeinde in Wien, dem löblichen Bethausvorstande der Wiener Kultusgemeinde, der löblichen Chewra-Kadischa für ihre meinen Namen tragende Stiftung, dem löbl. Vereine zur Abwehr des Antisemitismus, der löbl. türk.-seph. Gemeinde, der Israel. theoL Lehranstalt, dem Wiener Beth-Hamidrasch, der Oesterr.- Israel. Union, dem verehrten Vorstande der israel. Kultusgemeinde in Prossnitz, welcher unter Führung des Rabbiners Herrn Doktor Goldschmidt persönlich erschien, der geehrten Beamtenschaft unserer Gemeinde und den Herren Oberkantoren, kais. Rat Singer und Fuchs, hiermit zum Ausdrucke bringen würde. Rabbiner Dr. Adolf Schmied!. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Dr. Herzftlder Stipendium. Aus dem Erträgnisse dieser Stiftung i t vom I. Semester des Studienjahres I9I1/1angefangen für einen Studierenden der Medizin israelitischen Glaubens auf Studiendauer ein Stiftsplatz von K 240.— zu verleihen. Nähere Auskünfte erteilt das Wiener medizinische Doktorenkoliegium, I., Rotenturmstrasse 19. Wien, 1. Februar 1911. Der Vorstand. Elise Herz’sche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 780.—. — Bewerbungsberechtigt sind: moralisch untadelhafte, dürftige, verwaiste in Wien oder in Böhmen geborene Töchter jüdischer Eltern, welche sich im Brautstande befinden. — Auszahlungstag: 20. Dezember 1911. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des beziehungsweise der verstorbenen Eltern teile, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzengnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 18. Februar 1911. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Entscheidung über die Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. — Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 15. Jänner 1911. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. o Beim Tempelvereine in Oderfurt (Mähren) ist die Stelle eines ^antois der auch KTipl pTC LNw sein muss, zu besetzen. Reflektiert wird auf eine tüchtige, musikalisch gebildete Kraft mit schöner Stimme, welche die Befähigung zur Schulung eines Tempelchores und zur Leitung des Gottesdienstes mit Orgelbe Leitung besitzt. Mit dieser Stelle ist eiu jährliches Fixum von K 2000.— und ein nachweisbares Einkommen von K 1000.— bis 1200.— verbunden. Bewerber wollen ihre Gesuche mit mbsp und Zeugnisabschriften und Nachweis über Familienstand bis 15. Februar I. J. an den gefertigten Vorstand gelangen lassen. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen. Dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Oderfurt, am 13. Jänner 1911* Der Obmann: Ed. Wechsberg. Tüchtiger VolKsschttllchrer Isidor Schwan, II., Am Tabor 15, Mezz. Tür 9, Wien. G. Tüchtiger isr. Correpetitor massiges Honorar. Rudolf Rosen, II., Kleine Schiffgasse 25, III. St ck, Tür 17. G. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung'. In der Versorgungsanstalt der Israel. Kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat T a u s s i g ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag per K 320.— bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Taussig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 15. März 1911 im Einreichungsprotokoll der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 1, II. Stock während der Amtsstunden erteilt. Wien, 15. Jänner 1911. Der Vorstand . der isr. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. In der Kultusgemeinde Bodenbach a. E. gelangt der Posten eines Vorbeters, Schächters und Koreh der auch Kustos- und Vereinskursordienste zu versehen hat, zur sofortigen Besetzung. Mit diesem Posten ist eine schöne Dienstwohnung im Tempel, K 1320 Gehalt von der Gemeinde, K 144 von den Ortsvereinen, das Erträgnis aus der hierortigen Mastanstalt, sowie die üblichen Emolumente verbunden. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Gesuche mit Belegen sind bis zum Endtermine, 8. Februar, an den Kultusvorstand zu richten. Bodenbach, 26. Jänner 1911. Adolf Pächter, Kultusvorsteher. Danksagung. Anlässlich des herben Verlustes, den ich durch das Ableben meiner unvergesslichen Gattin erlitten habe, wurden mir sowohl von Seite des hochverehrten Präsidiums der löblichen Kultusgemeinde, des Vorstandes der „Chewra-Kadischa“, wie auch von Seite der Herren Beamten, Freunds, Verwandten und Bekannten Beweise der herzlichsten Teilnahme bekundet. Ausserstande, jedem Einzelnen für die meinem Herzen so wohltuenden Kundgebungen besonders zu danken, sage ich ihnen allen auf diesem Wege meinen verbindlichsten Dank. Jakob Stein _Oberoffizial der isr. Kultusgemeinde. Rituelles Familienpensionat. Bei Rabbinersfamilie in Wien finden junge Mädchen aus Galizien, Ungarn und Böhmen Aufnahme. Anträge sub: „Pädagogin“ an die Administration des Blattes. rilAnPrnnefAn ist am Tempel IX., Müllnergasse zu U1CI1C1 pvröLCIl besetzen. Qualifizierte Bewerber, nicht über 35 Jahre alt, belieben ihre Gesuche schriftlich bis Mitte Februar zu überreichen dem Vorstande. Vereins-Zahnarzt Dr. Max Weisz. Wien, II., Circusgasse 47. 1178 Ordination von 9—6. Telephon 18399. @Neu übernommen! Nen übernommen! Alois Sturm's! UNIVERSALE Wien, VII. Burggasse 30 Vornehmstes Cafe des Bezirkes. Elegante luftige Lokalitäten. Billard-, Spielu. Klubzimmer. Exquisiteste Getränke. _ Aufmerksamste Bedienung. Gelesenste Journale. Täglich bis Früh geöffnet. -MI Telephon 7680. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Tr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Men, VIL