Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 28 (1911)
- Issue
- 2 (13.1.1911)
- Date
- 1911-01-13
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2 Dr. Blochs Wochenschrift. Seite 35 Ausserdem haben die männlichen Bewerber um den Unterstützungsbeitrag per K 300 — einen Erwerbsschein und die auf den Kurkostenbeitrag per K 100.— reflektierenden ein ärztliches Zeugnis über ihre Kurbedürftigkeit beizubringen. Mähr.-Ostrau, am 15. Jänner 1911. Vorstand der isr. Kultusgemeinde. Der Kultusvorsteher: Dr. Alois Hilf Werte Glaubensgenossen helfet! Waise aus sehr achtbarer und berühmter ungarischer .Rabbinerfamilie könnte jetzt einen Ernährer durch Verheiratung finden, wenn sie nur die allerbescheideaste Heiratsausstattung besitzen würde. Spenden, auch in Briefmarken, nimmt gerne zur Weiterbeförderung entgegen, Rabbiner Dr. D. Spiegel, G. Altona a. E. Königsstrasse 273. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Aus der Hersch B a r a c h’schen Stiftung ist für das Jahr 1910 ein Betrag von K 470.— an ein armes, gesittetes Mädchen mosaischen Glaubens, und zwar vorzugsweise an eine Verwandte des Stifters oder an ein aus Galizien gebürtiges Mädchen zu vergeben. Die Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, sowie einem gesstzmässigen Armuts- und Sittenzeugnisse zu belegen. Auch ist in dem Falle als die Bewerbung aus dem Titel der Verwandtschaft erfolgt, dieselbe mit einen in aufsteigender Linie bis zu dem Stifter oder dessen Vater Chaim Barach reichenden und mit den urschriftlichen Geburts- und Trauungsscheinen oder mit den gehörig beglaubigten Matrikelauszügen belegten Stammbaume nachzuweisen. Hiebei wird Ausdrücklich bemerkt, dass nur vollgültige und authentische Urkunden als Verwandtschaftsnachweise anerkannt werden. Die Gesuche sind bis längstens 28. Februar 1911 bei der k. k. n.-ö. Statthalterei in Wien einzubringen. Wien, 5. Jänner 1911. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Die Religionsprüfungen für Mittelschüler finden im ersten Semester dieses Schuljahres Dienstag den 17. jänner I. J., von 3—5 Uhr nachm, in der Religionsschule der Israel. Kultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 2) durch Herrn Prof. Dr. Heinrich P o 11 a k statt. Der Vorstand der Israel Kultusgemeinde Wien. KONKURS. Der Vorstand der Györer isr. Kultusgemeinde schreibt hiemit auf die durch Ableben frei gewordene Oberkantor-Stelle Konkurs aus. Die Stelle ist mit einem Anfangs-Grundgehalte von K 3000.—, freie Wohnung, ferner laut Dienst-Statuten festgesteilten Nebeneinkommen dotirt. Der Oberkantor wird von der Generalversammlung gewählt und nach Ablauf des ersten Probejahres ebenfalls von der Generalversammlung endgiltig anfgenommen. An dem Konkurs können nur Bewerber bis zu dem 40. Lebensalter teilnehmen, die Vorbeter ersten Ranges und musikalisch gebildet sind, die die Fähigkeit besitzen, mit Chor und Orgelbegleitung vorzubeten, Bai Kore sind, die den gemischten Chor einzustudieren und zn leiten fähig sind. Dem Offerte sind Zeugnisse der absolvierten Studien, musikalischer Kenntnisse, bisheriger Wirkung, ferner Geburtsschein und behördlich ärztliches Zeugnis beizufügen. Der Gewählte ist verpflichtet, den Dienst-, Disziplinär- und Pensions-Statuten der Gemeinde sich zu unterwerfen. An dem Konkurs Teilnehmende haben ihre Offerte bis spätestens 15. Februar 1911 Mittags 12 Uhr an das Sekretariat der Gemeinde einzuschiken. Zur Abhaltung von Probevorträgen werden nur Berufene zugelassen und nur Denen werden Reisespesen in der von dem Vorstand bestimmten Summe vergütet. Der Gewählte hat die Stelle am I. August 191t anzntreten. Györ am 18. Dezember 1910. Im Namen des Vorstandes der „Györi izraelita hitközseg“: Pollak Lajos Josef Perl Sekretär. Präses. "Ith «fflffhll hnlmfe Situ für meine Tochter, hübsches, fesches, UKHHI> intelligentes Mädchen in den Dreissiger Jahren, aus sehr gutem Hause, K 10.000.— Mitgift, charaktervollen, intelligenten, sehr gut situierten, 40 bis 45 Jahre alten Witwer, dessen Kindern sie eine ideale Mutter wäre. REina K., Wien, IX., Porzellangasse, poste restante. KUNDMACHUG. Bei der Kultnsgemeinde OdertoeTg-Balmliof gelangt die Stelle eines Sekretärs und Religionslehrers zur Besetzung. Bewerber müssen befähigt sein, an den öffentlichen Volks- und Bürgerschulen den Religionsunterricht zu erteilen. Bevorzugt werden Bewerber welche in der Lage sind, die kantoralen Leistungen zn verrichten und die rituellen Schlachtungen vorzunehmeu. Mit der zur Besetzung gelangenden Stelle ist ein Grundgehalt per K 1400.— sowie ein 40%iger Wohnungsbeitrag, ferner eine Personalzulage per K 440.— und ein Anspruch auf die festgesetzten Emolumente verbunden. Bewerber dürfen das 35. Lebensjahr nicht überschritten bähen. Die Offerte sind an den unten gefertigten Kultusvorsteher bis 20. Jänner 1911 zn richten. Vorstand der isr. Kultusgemeinde Schönichel-Bahnhof Oderberg. Dar Vorsteher: V. Lustig. Kultusgemeinde Lomnitz. Konkurs. Bei der Kultnsgemeinde in Lomnitz, Mähren, ist die Stelle eines Vorbeters der zugleich tmp und pTQi LNiv sein muss und auch in ritueller Beziehung Dienste zn leisten hat, zu besetzen. Garantiertes, fixes Einkommen, inklusive Schechita und Stiftungsbezüge K 1400.— jährlich, nebst freier Wohnung und Emolumente. Dieser Posten ist bis 1. Februar 1911 zn besetzen und erhält nur der Akzeptierte die Reisekosten. Reflektanten sollen verheiratet und Österreichische Staatsbürger sein. Lomnitz, Mähren, 27. Dezember 1910. Der Kultnavorst eher: ls. Schiller. Verein fSr nnentgeltUchen Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstpasse 59 Am 9. Jänner 1911 standen in Vormerkung: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 18 Hausknechte, Geschäfts- 2 Schmiede und Bureaudiener 20 Schneider 31 Hilfsarbeiter 1 Schriftse:zer 4 Kellner 1 Schuhmacher 4 Kürschner u. Kappenm. 1 Seifensieder 2 Kutscher 1 Se eher 5 Lautburschen 7 Spängler — Lederzurichter 1 Steinmetz 2 Magazineure 8 Tapezierer 1 Maschinist u. Heizer 1 Taschner 1 Mechaniker 8 Tischler 5 Metallarbeiter 2 Uhrmacher 2 Monteure 1 Zeichner 2 Riemer und Sattler 1 Zimmermaler 1 Schildermaler — Zuckerbäcker 1 Gold-u. Silberarbeiter20 Schlosser Tüchtige und verlässliche Hausbesorger. 2 Anstreicher 2 Aufpapper 2 Bäcker 3 BranntweinverschL 1 Buchbinder 1 Buchdrucker 1 Bürsten-und Pinselmacher 1 Drechsler 2 Elektromonteure 3 Fleischhauer 1 Friseur 4 Gas- und Wasserleitungs-Installateure 3 Gerber II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 15 Buchhalter u. Korrespondenten — Inkassanten 10 Kanzlisten und Schreiber 45 Kommis diverser Branchen' 18 Komptoiristen u. Strazzisten 4 Manipulanten und Expedienten 10 Platz-Agenten und -Vertreter 2 Praktikanten 10 Reisende Tüchtige Aushilfs-Buchhalter u. Korrespondenten, auch solche, die gegen massiges Honorar Abendbeschäftigung annehmen, sind stets vorgewerkt Weibliche Abteilung. 1 Bonnen und Kindermädchen — Laufmädchen 2 Buchhalterin — Lehrmädchen — Dienstmädchen 3 Maschin- und Handnäherinnen 10 Expedientinnen und Manipulant. 1 Modistin 5 Hilfsurbeiterinnen 2 Praktikantinnen 1 Kässalräuleyi 5 Schneiderin — Kellnerinnen — Sitzkassierinnen — Kindermädchen 15 Verkäufer! nen — Köchinnen — Verschleisserinnen 11 Kontoristinnen u. Kanzlistinnen 1 Wirtschafterinnen und Stützen 30 - Anfängerinnen der Huustrau |ll. Klaue. Geistig« Arbeit: 10 Hauslehrer u. Hofmeister (meistens Hoch schiiler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten). 2 Lehrerinnen und Erzieherinnen Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 7. Jänner 1911 31.936 Vermittlungen durchgeführt. A