Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 27 (1910)
- Issue
- 50 (16.12.1910)
- Date
- 1910-12-16
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Sette 838 Dr. Vlochs Wochenschrift. Nr. 50 mit ihnen im Zusammenhänge stehenden Gesetze. Brosch. K. 2.70, flcb. K. 3.80. 2. Strafgesetz über Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen vom 27. Mai 1852, Nr. 117 R.-G.-Bl., mit den nachher erfioffenen gesetzlichen Abänderungen und Ergänzungen, insbesondere dem Gesetze vom 9. April 1910, Nr. 73 R.-G.-Bl., (lex Ofner), sowie den Gesetzestext erläuternden Anmerkungen und Verweisungen auf andere Gesetze. Beides herausgegeben von Dr. Karl H artl. Brosch. 2.—, geb. 2.60. Beide Bändchen behandeln ihren Stoff erschöpfend. Im zweiten itt sogar schon die lex Ofner berücksichtigt. Nach Abschluß der Sammlung kommen wir noch einmal darauf zurück. R. Ad. Kohnt, Aus dem Herzensarchiv verliebter Berühmtheiten. Berlin 1910. W. Borngräber. M. 4.—. Das Buch ist ein Haupttreffer Kohut's. Es zeigt Männer des Schwertes, wie Helden der Feder, gekrönte Häupter, wie geschmeidige Diplomaten von der interessantesten Seite, das heißt in ihrem Verhältnis zu dem Ewig-Weiblichen. Napoleon I. und der III, Nelson , Freiherr v. Stein; Dichter, wie Lenau. Grabbe; Musiker, wie Liszt und Meyerbeer, und viele andere Namen von Rang und Klang werden mit interessanten Intimitäten vor die Lupe gefordert. Das Buch wird seinen Weg und manche Nachfolge finden. x. „Ost und West." Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum. Organ der Deutschen Conferenzgemeinschaft der „Alliance Jsraelite Universelle". Heft 12. X. Jahrgang. Dezember 1910. Inhalt: Achad H aam: Das Wesen des Judentums. (Schluß.) — Dr. Arsene C a h e n: Geistige und moderne Strömungen im modernen Islam. — Ernst Altkirch: Das Amsterdamer Judenviertel mit fünf Illustrationen von G. I. Staller. — Talmudicus: Maharam Schiff. Ein Erinnerungsblatt. — Dr. S e l i gmann: Leopold Stein. Zur Erinnerung an seinen 100. Geburtstag (mit Porträt). — Dr. Emanuel Laster: Schach. — Mitteilungen aus dem Deutschen Bureau der „Alliance Jsraälite Universelle": Berichtigung. — Die Alliance-Expedition nach dem Jemen. — Die Israeliten in Rumänien. — Bernhard Wilhelm Bonn, Frankfurt a. M. — Notizen: Adrianopel. — Tripolis. — Persien. — Deutsche Eonferenzgemeinschaft der A. I. U. — Neue immerwährende Mitglieder. — Inserate. — Redaktion Leo Winz, Berlin W. 15, Knesebeckstraße 46/49. Verlag „Ost und West" Leo Winz, Berlin S. 42, Wafferthorstraße 50. „Die Hilfe." Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst. Herausgegeben von Friedrich Naumann, M. d. N. Nummer 49. 11. Dezember 1910. Aus dem Inhalte: Friedrich Naumann: Der Agrar-Sozialist Hildebrand. — Paul Rohrbach: Wirtschaft, Politik und Moral in Afrika. II. — Clemens Heiß: Die Theorie des Revisionismus. — Gottfried T r a u b: Unterm grünen Schirm. — Hans B e t h g e: Robert Walser. — Paul H o ch e: Kindertränen. — Karl Wilhelm Fritsch: Um Michelburg. — Buchverlag der „Hilfe". Berlin-Schöneberg. „Das freie Wort". Frankfurter Halbmonatsschrift für Fortschritt auf allen Gebieten des geistigen Lebens. Begründet von Karl Saenger. Herausgegeben von Max Henning. Zweites Dezemberheft 1910. X. Jahrgang Nr. 18. Inhalt: Vom Gegner lernen. — Ich will kein Zentrumskaiser sein. Von Th. Butz. — Das Rätsel „Briand". Von O. K a r st ä d t. — Ueber das Vermögen der katholischen Kirche in Oesterreich. Von Prof. Dr. Ludwig W a h r m u n d. — Snobokratie und Schmokokratie. Von Utis. — Die Unsittlichkeit der Priesterzölibates. Von Max Henning. — Die Kultur und die Frauen. Von Henriette Fürth. — Mein Kirchenaustritt. Von Ernst Haekel. — Tolstoi. Von Dr. A. Eora lnik. — Kleine Mitteilungen. — Neuer Frankfurter Ve lag G. m. b. H., Frankfurt am Main.. Rabbiner Dr. A. Löwenthal. Hamburg. R. Jona Gerundi und sein ethischer Kommentar zu den Provrrbien. Gedruckt mit Unterstützung der „Zunz-Stiftung" und der „Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums" zu Berlin. Verlag M. Poppelauer, Berlin. Fritz Wittels, Ezechiel der Zugereiste. Verlag Egon Fleische! u- E o., Berlin W. 9, Linkstraße 16. Kriefkafterr^ Zionist. Das» Geschreibsel des Schmierblättchens ist uns vollkommen gleichgiltig. Natürlich ist es seinen geistigen Verfertigern unangenehm, wegen des Wahlmanövers mit dem Fall Stiaßny am Pranger zu stehen und sie machen verworrene Versuche, die Sache so darzustellen, als wäre die verleumderische Bezeichnung eines hochanständigen Juden als Täufling nur Zufall. Sie haben „Fälle" gegen die Kultusgemeinde gebraucht und da keine da waren, hat man sie eben nach bewährter christlichsozialer Methode gemacht. K. 4 3. Dezember 1911. Alef. Die Juden der Buchara, die in Jerusalem eines der schönsten Stadtviertel besitzenhaben in der letzten Zeit mehrere sephardische Ebachanim von Jerusalem ngch der Buchara kommen lasten, damit sie bei ihnen als Rabbiner und Lehrer wirken. Babad. Dr. Leopold Stein wurde am 5. November 1810 in Burgreppach in Unterfranken geboren nnd erhielt seine erste theologische Ausbildung an der damaligen Talmud-Schule in Fürth in Baiern. Notiz. Jüdisches Theater. Regie: M. Siegler. Hotel Stefanie. II., Taborstraße 12. Ab Freitag den 16. Dezember täglich: «Der Jüdische Hamlet" von Zalatorowski — Sonntag den 18. Dezember, nachmittags halb 4 Ubr. halbe Preise. Zur Aufführung gelangt: „Kol - Nidre" von Scharkanski. — Montag den 19. und Dienstag den 20. Dezember: „Dus Pintele Jüd" von Lubin. — Mittwoch den 21. und Donnerstag den 22. Dezember: „Tochter Jerusalems" von Ch. Wolfstal. Unsere U. T. Abonnenten werden um die Begleichung der rückständigen Abonnements Gebühr höflichst ersucht. Die Administration. David und Antoinette Schwarzmann-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 350.—. Auf den Stiftungsbezug haben Anspruch: a) ln erster Linie arme israel. Bräute aus der Verwandtschaft des Stifters Herrn David Schwarzmann s. A. oder dessen Gattin Frau Antoinette geh. Fliegelmann, insoferne diese Bräute von den Eltern des genannten Ehepaares oder von diesem Ehepaare seihst abstammen, b) In Ermanglung solcher Bräute: arme Israel. Personen aus dem gleichen Verwandtschaftskreise, c) Bei Abgang auch solcher: 1. mit dem stifierischen Ehepaare nicht verwandte arme Israel. Bräute oder 2. Israel, verarmte Gewerbetreibende, oder 3. Israel, hilfsbedürftige Witwen nach Gewerbetreibenden. — Gesuchsbeilagen: Für Bewerber sub a): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis, Brautstandszeugnis und Sittenzeugnis. Für Bewerber sub b): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Für Bewerber sub c): 1. Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsnachweis,'Sittenzeugnis. Für Bewerber sub c): 2. Geburtsschein, Armutszeugnis. Gewerbeschein. Für Bewerber sub c): 3. Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein und Totenschein des Gatten. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1910. — Auszahlungstag: 5. Februar 1911 (7. Schebat). — Einreichstelle: I., Seitenstetlengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen, — Bräute, weiche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Wien, 1. Dezember 1910. Salomon GoldschmidtrSiiftung für Gymnasialschüler. Anzahl der Plätze: Fünf im Betrage von je K 100.—. — Bewerb ungsberechtigt sind: israelitische mittellose Gymnasialschüler, welche sich über guten Studienfortgang und streng sittliche Haltung auszuweisen vermögen. — Bevorzugt sind: jene Bewerber, welche nachzuweisen vermögen, dass sie mit dem Stifter Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt s. A. oder mit dessen Gattin Frau Nannette geb. Landauer s. A. verwandt sind, sowie verwaiste Bewerber. — Verleihungstag: 22. März 1911 22. Adar. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnis eventuell Totenschein des Vaters oder der Mutter und gegebenenfalles Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Jänner 1911. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. St. (Einreichungs-Protokoll). — Sonstige Bestimmungen : Jene Bewerber, welche mit einem Stipendium dieser Stiftung bedacht’ werden, sind verpflichtet, am Vorabende und Morgen des 22. Adar (22. März 1911) beim Gottesdienste im Gemeindetempel, I., Seitenstettengasse 4, anwesend zu sein und ihre Anwesenheit von dem Bethausinspeklor schriftlich bestätigen zu lassen. Verwaiste müssen bei diesen Gottesdiensten das übliche Seelengebet verrichten. — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Josef Spitzer-Stiftung für des Ernährers beraubte Familien. Anzahl der Plätze : Drei oder vier im Betrage von zusammen K 252 —. Bewerbungsberechtigt Sind jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch Tod, sei es durch andere Umstände beraubt wurden. — ßesuchsbellagen: Geburtsschein des einschreitenden Familienmitgliedes, sowie .Bescheinigung über den Abgang des bisherigen Familienernährers, Armutszeugnis. —Letzter Tag der Einreichungsfrist: bi. Dezember ]9io, — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichnngsprotökoll). — Näheres in den vsn der Einrelchstellje unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbösen.