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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-11-18 · 46 (18.11.1910) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
46 (18.11.1910)
Date
1910-11-18
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 766 Dr. Vlochs Wochenschrift. Nr. 46 nationalen Idee? Von Prof. Dr. Max S ch n e i d eto i n. — Die soziale Stellung von Kunst und Künstler. Von C. E. Upphoff- Hagen. — lieber den Selbstmord. Von Dr. Max Seber. — Die Czenstochauer Klosteraffäre. Von A. Niemojewski. — Zur Wertschätzung des Lehrerstandes. — Kierkegaards „Augenblick". Von Paganus. — Kleine Mitteilungen. — Frankfurt a. Main. Neuer Frankfurter Verlag G. m. b. H. „Ost und West". Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum, Organ der Deutschen Konferenz-Gemeinschaft der Alliance Jsraälite Universelle. Oktober 1910. Heft II, X. Jahrgang. Inhalt: Das Wesen des Judentums (I). Von Achad H a a m. — Das Erwachen des Islams. Von Dr. Arsäne K a h e n. — Das Amsterdamer Juden - viertel (I), mit 4 Illustrationen. Von G. S t a l l e r, Ernst A l t k i r ch. — Das Germanentum in der klassischen Literatur (Schluß). — Jüdische Dozenten an der Berliner Universität, mit Porträts (Schluß). — Am Ende (Gedicht). Von Theodor Zlocisti. — Ein Grabmal, Erzählung. Von Aleffandro Earasso. — Schriftgelebrter, mit 1 Oelgemälde. Von Hermann Struck. — „Otworite Worota" („Oeffnet die Tore"), Volkslied mit Noten. — Juden und Judentum im alten Marokko. Von Dr. Ernst Feder. — Schach. Von Dr. Emanuel Lasker. — Mitteilungen aus dem deutschen Bureau der „Alliance Jsraelite Universelle: Die Israeliten in Rußland. — Die Israeliten in Marokko. — Rabbiner Dr. M. Silberstein, Wiesbaden. — Inserate. — Verlag „Ost und West", Leo Winz, Berlin 8. 42, Wasserthorstraße 50. „Die Quelle". Die Novembernummer (2. Nummer des IV. Jahrgangs) der von uns bereits wiederholt zum Abonnement empfohlenen Monatsschrift gilt Wilhelm Fischer (Graz), der durch die innige Dorfgeschichte „Amselsang" und durch F. Wastians ausführliche Würdigung am besten zur Geltung kommt. Von den ungedruckten Beitragen seien die nicht veröffentlichten Briefe Robert Hamerlings und besonders Fritz Reuters (zum t00. Geburtstag dieses Dichters) ebenso hervorgehoben wie die lyrischen Beiträge von Martin Greif, Stephan Mi low, Herm. v Skoda, Regierungsrat Freund, Franz Herold, Alfred Pollak u. a. m. „Erinnerungen an Lanner" von A. R o u l a n d, der mit dem Prachtbilde „Die Dorfpolitiker" geschmückte Aufsatz über den Bauernmaler L e i b l von O. G e b h a r t, die „Steinklopferhanns-Szene" aus Anzengrubers „Kreuzelschreiber" aus der Wiesbadener Volksausgabe des Herausgebers Dr. Robert Reinhard bilden nebst der gegen die Schunddlätter gerichteten Rubrik „Gegen den Strom" und der gediegenen „Bücherschau" den Inhalt des 30 Heller kostenden Heftes. (Ganzjährtg kostet das Abonnement K. 4.—; Administration: F. Sperl, Wien, III., Linke Bahngasse 9.) Krirfkasten K. Ueber den hebräischen Dichter Eh. N. B i a l i k erschien in italienischer Sprache eine Abhandlung von dem Gelehrten Armands S o r a n i in Florenz in dem „Gwrnale della Societü Asiatica Jtaliana". M. P. in Köln. Ein Kandidat, welcher die Prüfung als Volksschullehrer in Preußen abgelegt hat, wird in Oesterreich zur Ausübung seines Berufes an einer jüdischen Volksschule nicht zugelassen. _ Notizen. Jüdisches Theater. Regie: M. Siegler. Hotel Stefanie. II., Taborstratze 12. Av Freitag den 18. November täglich: „Mensch solmensein" von M Schor. — Sonntag, 20. November, nachmittags halb 4 Uhr, halbe Preise. Zur Aufführung gelangt: „Ben H a d o r" von Professor Horow tz. — Montag den 21. November gelangt zur Aufführung: „Moschiachs Zeiten" (,Hasomir)" von Schalom Asch. — Dienstag den 22. November zum zweitenmale: „Moschiachs Zeiten^. — Ab Mittwoch den 24. November! „Sulamith von A. Goldfaden. — In Vorbereitung: Dus Pintale Jüd." Restauration Reiß, Wien, VII., Mariahilferstratze 124. In einer der grötzten und verkehrsreichsten Straßen gelegen, hat sich dieses jüdrsche Speisehaus aus den allerbescheidensten Anfängen nach und nach zu einem veritablen Grand-Restaurant entwickelt, das nicht nur von den jüdischen Bewohnern der westlichen, sondern auch von denen der anderen Bezirke Wiens gerne ausgesucht und auch von den Auswärtigen und Fremden, die nach Wien kommen, bevorzugt und anempfohlen wird. Den speziellen Anforderungen der jüdischen Gäste wird hier in jeder Weise Rechnung getragen, insbesondere aber dadurch, daß zum Kochen und Braten kein anderes als reines, gutes Gänseschmalz verwendet wird. Nach jahrelangen Bemühungen ist es dem Geschäftsinhaber nun auch gelungen, seinem Lokale zwei neue Prachtsäle und für den Sommer einen großen schönen Garten mit Veranda zu adaptieren. Sonntag den 20. d. findet die Eröffnung der neuen Säle st att. Voranzeige! Demnächst erscheinen im Selbstverläge des Herausgebers Herrn Moritz Frühling, Wien, I., Postfach 31, „Militärbiographische Daten der k. n. k. Offiziere, Militärärzte, Truppenrechnungsführer und sonstigen Militär-Beamten jüdischer Nationalität“, (zirka 3000) von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart, nach Chargengraden geordnet, mit Angabe ihrer Verdienste und Auszeichnungen. Die Auflage dieses Druckwerkes wird durch die Anzahl der eingehenden Subskriptionen geregelt, dem Buchhandel somit nicht übergeben werden, Preis K 1.51 (auch in Briefmarken) an angegebene Adresse. Israelitische Kultusgemeinde Wien Konkurs zur Besetzung von Kantoren-Stellen. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangen Ivantorenstellen für erstklassige bewährte Kräfte zur Besetzung. Gefordert wird: Oesterreichisches Staatsbürgerrecht, oder die Fähigkeit, dieses zu erlangen. Vorzügliche Qualifikation als Vorbeter und Koreli. Gründliche Kenntnis der hebräischen Sprache und Liturgie. — Vorzügliche, bestens •geschulte Stimmittel und entsprechende musikalische Kenntnisse, um die kantoralen Vorträge würdig und künstlerisch zu gestalten und unter Grundlage der in Sulzers „Schir Zion“ enthaltenen Gesänge mit dem Chore ein tadelloses musikalisches Ensemble bilden zu können. Guter Gesundheitszustand. Die Bedingungen der Anstellung werden der Vereinbarung Vorbehalten. Bewerbungsgesuche mit den Nachweisen der geforderten Qualifikationen versehen, sind bis längstens 15. Dezember 1910 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde: Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock., zu überreichen. — Der Kultus Vorstand behält sich die Gestattung von Probevorträgen vor, und werden Keisekosten nur den hiezu vom Vorstande Berufenen vergütet. Wien, 15. November 1110. Der Vorstand der israel Kultusgemeinde Wien. Michael Strasser-Stiftung. Zu Ehren des Herrn Michael Strasser hat Herr Salo Cohn, Vorstandsmitglied der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, eine wohltätige Stiftung errichtet, deren Zinsen im Betrage von K 244.80 anläßlich des Sabbäth-Chanuka, als Erinnerung an den Geburtstag des verewigten Vaters des Herrn Salo Cohn, am Sonntag, den 1. Jänner 1910, durch den Vorstand zur Auszahlung gelangen. Anspruch auf diese Stiftung haben mittellose, würdige Bewohner des VIII. Gemeindebezirkes in Wien, welche Israeliten, seit 5 Jahren im VIII. Bezirke ansässig sind und für eine Familie zu sorgen haben. Die Bewerber haben für diese Bedingungen einen glaubwürdigen Nachweis zu erbringen. Auch Personen weiblichen Geschlechtes, welche jdie obigen Qualifikationen ausweisen, haben Anspruch auf die Stiftung. Das Ansuchen um Verleihung ist an den Vorstand des Tempelvereines, Wien, VIII., Neudeggergasse 12 (Tempelgebäude), zu richten. Das ordnungsmäßig instruierte Gesuch muß bis längstens 26. November 1910 eingelaufen sein. Wien, 2. November 1910. Moriz Perles Wohltätigkeits-Widmung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen K 370.—. — Bewerbungsberechtigt sind: verarmte jüdische Familien, welche durch das plötzliche Ableben des Ernährers — sei es durch Schlaganfall, Gewalttat, Krieg oder Unglücksfall (Selbstmord ausgeschlossen) — aus geordneten Verhältnissen in drückende Not gestürzt wurden. Es bildet hiebei keinen Unterschied, ob der verstorbene Ernährer das Haupt oder nur ein Mitglied der Familie war. — Bevorzugt sind: Bewerber, welche in direkter Linie von den Widmungserrichter oder dessen Gattin, Frau Agnes geb. Schiller, abstammen oder der Seitenverwandtschaft des Widmungserrichters oder dessen Gattin bis zum 5. Grade angehören. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. — Letzter Tage der Einreichungsfrist: 30. November 1910. — Einreiehstelle: I., Seitenstetteügasse 4, H. Stock (Einreichungs-Protokoll). —Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbogen.

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