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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-11-18 · 46 (18.11.1910) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
46 (18.11.1910)
Date
1910-11-18
Page
– (sequence 15)
Language
German
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r. 46 De. Blochs Wochenschrift. Sette 767 Leopold' Wolfsche Stiftung für Arme und Kleingewerbetreibende. Anzahl der Plätze: a) für Arme: sechs, im Betrage von: je K 875.—, b) für Kleingewerbetreibende: sechs, iin Betrage von je K 375.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) verschämte, in Wien wohnhafte Arme jüdischer Konfession, und zwar Familienväter oder Witwen, b) in Wien wohnhafte arme Kleingewerbetreibende jüdischer Konfession. Vorzugsberechtigt vor allen anderen Bewerben sind: arme Personen israelitischer Konfession, welche Nachweisen, daß sie mit dem Stifter oder dessen Gattin, Frau,,Sophie geh. Bunzel, verwandt sind, auch wenn sie nicht in- Wien wohnhaft sind. — Als Verwandte sind anzusehen Bewerber, welche in ehelicher Deszendenz von den Großeltern des Stifters oder seiner Gattin abstammen und mit dem Stifter bezw. dessen Gattin in einem nicht entfernteren als dem sechsten Grade der Seitenlinie verwandt sind. Verleihungstag: 4. Februar 1911. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein, bezw. Gewerbeschein und gegebenenfalles Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Elise G. A. Gersonsche Heiratsausstattungs-Widmung. Anzahl der Plätze: einer, im Betrage von K 600.^. — Bewerbungsberechtigt sind: bedürftige israelitische Brautpaare, welche dem deutsch - israelitischen «askenasischc) Ritus angehören, eventuell bedürftige israelitische Brautpaare, von welchen ein Teil aber dem türkisch-israelitischen (sephardischen) Ritus angehört; die Braut soll ungefähr 20 Jahre alt, jedoch nicht älter als 25 Jahre; der Bräutigam ungefähr 30, jedoch nicht älter als 35 Jahre, sein. — Bevorzugt sind: a) in erster Linie bedürftige Verwandte der Widmungserrichterin, und zwar in der direkten Linie ohne Einschränkung, in der Seitenlinie bis einschließlich des 5. Grades, b) in zweiter Linie verwaiste -Bräute. — Trauungstermin für das mit dem Ausstattungsbetrag beteilte Paar: zwischen dem 1. und 14. Siwan 1911 (das ist zwischen dem 28. Mai und dem 10. Juni 1911). - Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Zeugnis über den sittlich-religiösen Lebenswandel beider Brautteile, Verlobungsnachweis, ev. Verwandtschaftsnachweis bezw. Totenscheine. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll). — Brautpaare, welche sich vor oder nach dem angegebenen Trauungs-Termine verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Stiftung verlustig. — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Gustav Spitzsche Heiratsausstattungs-Stiftung für arme jüdische Mädchen. Anzahl der Plätze: einer, im Betrage von K 210.—. Bewerbungsberechtigt sind: arme jüdische Mädchen, welche sich im Brautstande befinden - Bevorzugt sind: würdige arme jüdische Bräute, welche mit dem Stifter, dem am 19. November 1907 in Wien verstorbenen Herrn Siegmund Spitz oder mit dessen .Gattin, Frau Johanna geb. Königsgarten verwandt sind. Als Verwandte sind anzusehen: a) die eheliche Deszendenz des Stifters und seiner Gattin, b) jene Bewerberinnen, welche mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin, in der Seitenlinie nicht über, den sechsten Grad hinaus verwandt sind. — Verleihungstag: 19. Februar 1911. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandnachweis, Sittenzeugnis und event. Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1910. — Einreichstelle: I. , Seitenstettengasse 4, II. Stock, Einreichungs-Protokoll. Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstag verehelichen, werden des Anspruches an die Stiftung verlustig. — Näheres in den von der Einreiohstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Moriz Goldberger-Stiftung für einen Rabbinats-Kandidaten. Anzahl der Plätze: einer, im Betrage von K 600.—. — Bewerbungsberechtigt sind: Rabbinats-Kandidaten, welche im Besitze aller Qualifikationszeugnisse für das Amt eines Rabbiners sind, aber noch keine amtliche Anstellung als Rabbiner haben. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Rabbinatsautorisation, sonstige Studienzeugnisse und Mittellosigkeitszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1910 — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). — Nähreres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Ignaz Theumann Heiratsausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: einer, im Betrage von je K. 20i>0.—. — Bewerbungsberechtigt sind: mit dem Stifter verwandte israelitische Mädchen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis. Siitenzeugnis, Verwandtschaftsnachweis. - Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4. II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. - Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchs bögen. Oberrabbiner Fanny Güdeniann-Stiftung für Kranke weiblichen Geschlechtes. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen von K «SO.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Kranke weiblichen Geschlechtes. Verleihungstag: Nach dem 4. Februar 1911 (6. Sc-hebat). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1910. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs- Protokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Ettel Goldschmidt Fromme Stiftung für Handwerker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 209.—. Bewerbungsberechtigt sind: Meister (Israeliten), welche sich selbständig niederlassen wollen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein. Heiinarsschein, Armutszeugnis, Nachweis über die vollbrachte Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse usw.), sowie über die Berechtigung sich als „Meister selbständig niederzulassen". Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1910. — Einreiehstelle: I., Seirensrettengas.se 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Komponist Oscar Straus-Widmung für junge Musiker. Anzahl der Plätze: einer, im Betrage von K. 40.—. — ßewerbnngberechtigt sind: arme israelitische, der Musik beflissene Knaben, Jünglinge oder Mädchen. — Verleihungstag: 22. Februar 1911 (24. Schebat). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, 8uidienzeugius.se. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengaüse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Hermann Hescheles Ausstattung-Stiftung. Anzahl der Plätze: a) für Verwandte des Stifters: Einer im Betrage von K 3100.—, b) für Fremde: Zwei, im Betrage von je K 1550.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) in erster Linie mit dem Stifter verwandte israelitische Mädchen, b) in zweiter Linie mit der Gattin des Stifters verwandte israelitische Mädchen, c) in dem Falle sich derartige Bewerberinnen nicht finden sollten, sind auch mit der stifterischen Familie nicht verwandte Mädchen, insbesondere elternlose Mädchen, bewerbungsberechtigt. Sämtliche Bewerberinnen müssen das 16. Lebensjahr bereits überschritten haben. — - Gesuchsbeilagen: a) für Verwandte der stifterischen Familie : Geburtsschein, Sittenzeugnis, Verwandtschaf tsnuchweis, b) für Fremde Bewerberinnen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sitten Zeugnis, eventuell Totenscheine. - - Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). — Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung der Stiftung verehelichen werden, gehen jedes Anspruches an dieselbe verlustig. — Näheres in den von der Einreiehstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Wien, 1. November 1910. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Advokateuswitwe, alleinstehend, mittleren LrwIlIC Alters, vornehme Erscheinung, repräsentationsfähig, sprachenkundig, in Führung der Haushaitang, Krankenpflege, Bureauarbeiten versiert, derzeit im Engagement, wünscht am 1. event. 15. Dezember dasselbe zn ändern; ginge zu älterem Herrn oder auch mutterlosen Kindern, nnr in vornehmes Hans. Zuschriften erbeten an die Expedition des Blattes sab: Bescheiden. kill ehemaliger ilabbinatsschtiler, Rechnungsunteroffizier I. Klasse, der die deutsche und ungarische Sprache in Wort und Schrift beherrscht, sucht Beschäftigung als Kanzlist. Referenzen« bei Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Fürst (Schifttempel). Gefällige Anfragen unter Nr. 10, poste restante, 11/3, Stefaniepost. G.

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