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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-06-10 · 23 (10.6.1910) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
23 (10.6.1910)
Date
1910-06-10
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite B98 Lr. LlochsWochenschrift. Nr. 3g Adolf Heinrich Laudan. (Wiener-Neustadt.) „Ein neues Licht", Roman aus dem jüdischen Gemeindeleben der Gegenwart. Broschiert L 1.60. Wien 1910. Verlag R. Löwit, I., Rotenturmstraße 22. Leopold Wolf, Lehrer und l. Kantor der Syaagogengemeinde Halle a. d. S. Leduseda für Kantor-Solo mit Orgelbegleitung. Naärizeoho, Vier Sätze der Keduscha für Kantor-Solo mit OrgÄbeglertung. Verlag M. W. K a u f m a n n, Leipzig. Bruno Hermann. Kleine Himmelskunde. Allgemein verständliche Darstellung der Vorgänge im Weltall und Beschreibung der bekannten Weltkörper unter besonderer Berücksichtigung unseres Sonnensystems und unserer Erde. Mit 11 Abbildungen und einem Anhang: Der Halleysche Komet. Preis M. 1.25. Verlag von Röder u. Sch unke, Leipzig, 1910. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden. Berlin C 2. An der Spandauerbrücke 15. Begründet von Dr. Arthur Ruppin. Redigiert von Dr. Brunno Blau. VI. Jahrgang, Heft 5, Juni 1910. Inhalt: I. Abhandlungen: 1. Dr. ose. publ. Jakob Segall, Berlin: Die Statistik im Dienste der jüdischen Gemeinden. 2. Dr. Arthur Ruppin, Jaffa: Der Rassenstolz der Juden. — II. Statistisches Archiv. Die Bewegung der jüdischen Bevölkerung in Preußen im Jahre 1908. Die Bewegung der jüdischen Bevölkerung in Frankfurt a. M. im Jahre 1909. Erwerb und Verlust der Staatsangehörigkeit in Baden im Jahre 1909. Bewegung der Bevölkerung in Ungarn im Jahre 1908 mit Rückblick auf die Jahre 1896 bis 1908. — III. Literatur. Maurenbrecher Max: Von Jerusalem nach Rom. Horodezki S. A.: Rabbi Nachmann von Brazlaw. Die Judenpogromme in Rußland. — IV. Mitteilungen, — V. Berichtigung. The Jewish Review, edited by Norman Benlwich and Dr. Joseph Hoch man. Vol. Nr. I. April 1910. London, Geo. Routledge & Sons, Ld. Contents. Editorials: The Jewish Review. The Jewish Religions Union. — The Ninth Zionist Congress. The Conference of Anglo-Jewish Ministers. Perez Smoleusky. — Horace Samuel: „Passower“ A. Sonnet. — Dr. A. Büchler: Graeco-Soman Criticism of some Jewish Observances and Reliefs. — Elkan Adler, M. A: A letter from Heine. — H. Sacher: The Pogroms. — Dr. A. Wolf: Pragmatismand Religion. — Dr. H. M ag n es, New-Iork: A. Reform of Judaism upon a Nationalist basis. — Dr. Elb 0 gen, Berlin: The „Free Jewish Organisation“. — H. M. Kisch, C. S. L.: „The Jewish Territorial Organisation“. — Leon Simon: Zionism after the Ninth Congress. Reviews of books: The Synoptic Gospels, Spnioza etc. Briefkasten- Kantor B. I. Die Adrksie des hebräischen Kalligraphen ist K u n st a d t. II., Große Pfarrgasse 5. W. W. iu S. Die Institution des jüdischen Jugendgottesdienstes ist zuerst ln Wien von der Kuttusgemeinde eingerichtet worden. Die Einführung fällt zeitlich und ursächlich zusammen mit dem Inkrafttreten der liberalen Schulgesetze, der Etablierung der interkonfessionellen Schule. Im „Hamagid", Jahrgang 1877, Nr. 1, S. 4 und Nr. 2, S. 15 findet man einen interessanten und instruktiven Bericht über den Jugendgottesdienst in Wien, damals noch ganz einzig in seiner Art, — über Form und Gestalt der Institution, die Ursachen ihres Entstehens, den mächtigen Eindruck, den der Gottesdienst auf alle Teilnehmer gemacht hat. Der Artikel enthält auch den Auszug einer Predigt, die noch Ad. I e l l i n e k bei einem Jugendgottesbienst gehalten hat. Der Verfaffer des Artikels Dr. G e l b h a u s berichtet, daß die Einrichtung aus dem Jahre 1871 herrührt. Herr« Abgeord. Graf Adalb. Sternderg. Ihre Hypothese, daß das ewige Licht in der Kirche von den heidnisch n Feuer-Anbetern datiert, ist wohl ein wenig zu weit hergeholt — es liegt ja viel näher, an die „beständige Lampe" im Stiftszelte und im Tempel zu Jerusalem zu erinnern. Auch die etymologische Erklärung des Wortes „Casar" bei den Römern ist sehr einfach. Es dürste Ihnen ja bekannt sein, daß im Lateinischen ein 6 für das griechische L supponiert wird, wie z. B. Kyrus-Cyrus und in ähnlicher Weise wurde aus Kesser (Krone) für den Träger desselben der entsprechende Name gesetzt. B. Wir glauben nicht, daß Sie als Bankbeamter, ohne Vorlesungen zu höre«, das Ziel erreichen, und Sie werdm als Jude überdies großen Hindernissen begegnen. Wilh. Wolf & Sohn, Wr.-Neustadt. Wir nehmen Notiz von Ihrer Erklärung, daß weder gegenwärtig noch überhaupt jemals ein Beamter „KrauS" bei Ihnen in Stellung gewesen ist. Notiz. Wichtige Mitteilung. Die Firma Adolf & B. Hofbauer, I., Tuchlauben 20, teilt uns mit, daß anläßlich der auf den 13. und 14. Juni fallenden Festtage ihre Geschäftslokalitäten an diesen beiden Tagen geschloffen bleiben. Barmizwafeier Dienstag den 14. d. M. um i/18 Uhr früh findet in der Schiffsehul die Barmizwafeier unseres Sohnes Jüllns statt, nsm (Festrede) “ij> rrvl' V'NN '’aiM nachmittag 7*1 Uhr, wozu wir alle Freunde und Bekannte hiemit höfliehst einladen. Jacob Pinkas und Frau II., Lilienbrunngasse 9. Slegmuod Spitz Studenten-Stlftung. Anzahl der Stiftplätze: Zwei im Betrage von je K 212.—. — Bewerbungsberechtigt sind arme jüdische Gymnasialschüler. — Verleihungstag: 19.November 1910. — Gesucbsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis: Studienzeugnisse. — Letzter Tag der Elnreichungsfrlest: 30.Juni 1910. — Elnreicbstelle: I., Seitenstettengasse 4, 11. stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreicl!stelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbfigen. Rosalia Mlntz Witwen-Stlftung. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je K 180.—. — Bewerbungsherechtlgt sind arme israelitische Witwen. — Gesuchsbellageo: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1910. — Einreich' Stelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres ln den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Fanny von Hofmmnsthal-Dormltzer’sche Witwen-Stlftung. Anzahl der Plätze: Ein bis vier im Betrage von zusammen K 840.-Bewerbungsherechtlgt sind arme in Wien wohnhafte Witwen. — Gesuchsbellagen:. Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoii). — Näheres In den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchshögen. Rosalia Pollak-Widmung für blinde Frauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 80.— — Bewerbungsberechtigt sind arme, israelitische, erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frauen od Mädchen. — Gesucbsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und ärztliches Zeugnis über die Erblindung oder die durch schwaches Sehvermögen hervorgerufene Erwerbsunfähigkeit. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1910. — Elnreicbstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll) — Näheres in den von der Elnreicbstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Josef Spitzer-Stiftung für des Ernährers beraubte Familien. Anzahl der Plätze: Drei oder vier im Betrage von zusammen K 252. — Bewerbungsberechtigt Sind jüdische Familien, welche des Ernährers, sei es durch Tod, sei es durch andere Umstände beraubt wurden. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein des Gesuchsstellers sowie Bescheinigung über den Abgang des bisherigen Familienernährers, Armutszeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1910. — Elnreicbstelle: I., Leitenstettengasse 4, 11. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres ln den von der Elnreicbstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Andreas Felglsche Witwen-Stlftung. Anzahl der Stiftplätze: Acht im Betrage von je K 100.—. — Bewerbungsherechtlgt sind arme in Wien wohnhafte Israel. Witwen — Verleihungstag: 25. September 1910 (21. Elul). — GeSUChSbellagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1910. — Elnreicbstelle: I., Leitenstettengasse 4. II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres ln den von der Elnreicbstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchshögen.

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