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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-06-10 · 23 (10.6.1910) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
23 (10.6.1910)
Date
1910-06-10
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 23 Seite 393 Kr. Blocks Wochenschrift. David und Antoinette Schwarzmann-Stlftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 700.— für eine Braut, bezw. zwei im.Betrage von je K 350.— für die nachstehend unter b) angeführten Personen. — Auf den StiftUnQSbeZUQ haben Anspruch : a) In erster Linie arme Israel. Bräute aus der Verwandtschaft des Stifters Herrn David Schwarzmann sei. Andenkens oder dessen Gattin, Frau Antoinette, geh. Fliegelmann, insoferne diese Bräute von den Eltern des genannten Ehepaares oder von diesem Ehepaare selbst abstammen; b) in Ermanglung solcher Bräute arme israelitische Personen aus dem gleichen Verwandtschaftskreive; c) bei Abgang auch solcher mit dem stifterischen Ehepaare nicht verwandte, arme israelitische Bräute. — AUSZahlUQQStag: 4. Februar 1911 (7. Schebat). — GeSUCbsbellagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis, event. Brautstandsnachweis und Sittenzeugais. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1910. — Einreichstelie: I., Seitenstettengasse 4, II. stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden Gesuchsbögen. Bräute, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Max Ritter von Pfeiffer-Stiftung für Juristen des zwei en oder eines höheren Jahrganges. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 400.—. — Bewerbungsberechtigt sind mittellose Israel. Hörer der juridischen Fakultät in Wien des zweiten oder eines höheren Jahrganges. — Bevorzugt: Nach Wien zuständige Bewerber. — Verieihungstag: 18. Oktober 1910. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Index, Studienzeugnisse, eventuell Heimatsschein. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juli mo. — Einreichsteile: I., Seitenstettengatse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den voo der Einreichstelle unentgeltlich zu beziehenden ßesuchsbögen. Donat Taussig’sche Armen-Stlftung. Anzahl der Plätze: Vierzig im Betrage von K 124.—. — Bewerbungsberechtigt sind: a) dem Jüdischen Glauben angehörige, männliche, ledige, verarmte, gebrechliche, kränkliche, erwerbsunfähige Personen, welche das 60. Lebensjahr zurückgeiegt haben, In einem de? im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder mit Ausnahme Galiziens geboren und dahin zuständig sind, mindestens seit einem Jahre in Wien wohnhaft sind, der Effektenbörse als Mitglied weder angehören, noch angehört haben, eine kriminelle Abstrafung nicht erlitten und auch nicht falliert haben -In Ermanglung derartiger jüdischer Bewerber sind zum Einschreiten berechtigt: b) männliche, ledige, gänzlich verarmte, gebrechliche, kränkliche, arbeitsunfähige Personen Christlicher Konfession, die das 60. Lebensjahr zurückgeiegt haben, dem Bandeis- oder Gewerbestande angehören, in einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder geboren und in Wien zuständig sind, der Effektenbörse als Mitglied weder angehören, noch angehört haben und seit mindestens einem Jahre In Wien wohnhaft sind. — Bevorzugt sind unter sonst gleichen Verhältnissen Bewerber, welche mit dem am 18. Oktober 1907 verstorbenen Stifter Herrn Donat Taussig nicht über den 6. Grad der Seitenlinie hinaus verwandt sind. — Letzter Tag de? Einreichungsfrist: 15. Juli 1910. — Einreichstelle: I, Seitenstettengasse 4, II., Stock (Einreichungsprotokoll der Kultusgemeinde), woselbst auch Gesuchsblaukette unentgeltlich erhältlich sind. Die näheren Bestimmungen dieser Stiftung sowie die erforderlichen Beilagen für die Gesuche sind aus den Ausschreibungen auf dem schwarzen Brette der Gemeindebethäuser, sowie im Stiftungsamte der Kultusgemeinde zu ersehen und werden in diesem Amte auch nähere Auskünfte erteilt. Wien l. Juni 1910. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Z. 2762 ex 1910. Wien im Juni 1910. Kundmachung. Zur Vermeidung des grossen Andranges in den Gemeindetempeln zur „Haskara“ werden vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien wie alljährlich auch am diesjährigen Schewuoth-Feste (Dienstag den 14. Juni) um halb 9 Uh? früh im Saale des Hotel „Post“, Wien, I., Fleischmarkt 16 und „ „ „ „ „Zentral“, „ II., Taborstrasse 8, i stock anlässlich der Maskir - Andachten feierliche Gottesdienste veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Karten weiden nicht ansgegehen. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Z. 3017 ex 1910. Wien im Juni 1910. Kundmachung. Die Religion sprüfungen für Mittelschüler finden für das II. Semester dieses Schaljahres Mittwoch den 15. Juni 1910 von 4—6 Uhr nachmittags in der Religionsschnle (I., Seitenstettengasse 2, II. Stock) durch Herrn Professor Dr. Heinrich PolJak statt. Der Vorstand der isr. Knltusgemeinde Wien. Konkurs. Bei der israelitischen Knltusgemeinde in Pakrac (Slavonien) ist die Stelle eines Rabbiners mit dem Gebalte von 2000 Kronen, Natnralwohnung, 170 Kronen für Religionsunterricht an der Volksschule und weitere Nebenemolnmente mit dem 1. August zu besetzen. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, die 1. kroatisch-ungarische Staatsbürger sind, 2. gesetzlich vorgeschriebene Qualifikationen besitzen und 3. Mohel sind, wollen ihre vorschriftsmässig instruierten Offerte bis längstens 28. Juni d. J. an das Präsidium dieser Gemeinde einsenden. Probevortrag nur Berufenen Vorbehalten. Pakrac im Mai 1910. Präsident: Sekretär: Marko Mautner_Dane Singer. Institut Bauer, vorm. „8imon" Priv. Volksu. Bürgerschule mit Oeffentlichkeitsrecht 1 und Pensionat in Wien, I., Hoher Markt 3. ==z An unserer Anstalt ist mit Beginn des Schuljahres 1910—11 eine Lehrstelle zu besetzen. Bewerber mit Lehrbefähigungs, eventuell mit Reifezeugnis wollen ihre Gesuche samt Zeugnisse über ihre bisherige Verwendung bis 1. Juli nach Wien, I., Hoher Markt 3, später in das Ferienheim, Vöslau, I., Hügelgasse 20, senden. Wien am 10. Juni 1910. B. Planer, Direktor. Konkurs. Wir akzeptieren einen womöglich ledigen Schächter der vorbeten, leienen und Religionsunterricht Anfangsschülern erteilen kann. Gehalt nach Uebereinkommen. Offerte zu richten an den Vorstand das Beeidlgungs- und Unterstfltznngsvorelnes Adolf Bock, Gr.-Karlowltz, Mähren. Ein Sehoehet, Ubodek, Koreh, Vorbeter u. hebr- Privatlehrer kinderlos, stiebt wegen Vereinsauflösung irgendwo Stellung. Würde auch andere Beschäftigung annehmen. Genaue Anträge unter „Leistungsfähig“ an die Administration dieses Blattes. Vereins-Zahnarzt Dr. Max Weisz. Wien, II., Circnsgasse 47. 1178 Ordination von 9—6. Telephon 18399. Für ein gutgehendes -- vi-D Fleischergeschäft irj mit gutem Kundenkreis wird ein jüdischer Fleischer gesucht. Im Orte grössere Industrien, günstiger Vieheinkauf, preiawttrdiger Mietzins. Nähere Auskünfte erteilt Julius Werner, Leipnik, Mähren.

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