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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1910-03-18 · 11 (18.3.1910) · page 5

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
27 (1910)
Issue
11 (18.3.1910)
Date
1910-03-18
Page
– (sequence 5)
Language
German
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-»r. ii Dr. Blochs Wochenschrift. eaum Finkeihaus Felix; Inf.-Reg. Nr. 68, Korporal Fischer Samuel; Inf.- Reg. Nr. 35, Korporal Fließ Moritz, Bielitz (Schlesien); Inf.-Reg. Nr. 19, Feldwebel Frankl Heinrich, geh. 1834, Komorn (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 77, Zugsführer Friedenthal Berl, geh. 1834, Radymno (Galizien); Inf.-Reg. Nr. 10, Gemeiner Friedmann Isaak, geh. 1835, Sieniawa (Galizien); Inf.-Reg. Nr. 51, Feldwebel Friedmann Simon, wurde im Wundfieber von Mönchen getauft, protestierte aber später dagegen; Inf.-Reg. Nr. 19, Gemeiner Gang Jakob, geh. 1845, Böny (Ungarn). Art.-Reg. Nr. 7, Vormeister Gastgeb Markus. Inf.-Reg. Nr. 34, Korporal Grün Samuel; Inf.-Reg. Nr. 6, Zugsführer Guttmann Bernhard, geh. 1840, Kuczura (Ungarn). Art.-Reg. Nr. 7, Vormeister Haberland David; Art.-Reg. Nr. 4, Vormeister Hochstraß Lazar, geh. 1836, Palanka (Ungarn); Art.-Reg. Nr. 7, Feuerwerker Hübner Simon, Inf.-Reg. Nr. 65, Korporal Junger Abraham, geh. 1836, Butfalva (Ungarn). Art.-Reg. Nr. 1, Kanonier Kaufmann David,- geh. 1888, Zahradka (Böhmen). Inf.-Reg. Nr. 32, Gemeiner Klein Josef; Inf.-Reg. Nr. 56, Gemeiner Knappik Bernhard. Art.- Reg. Nr. 8, Vormeister Koch Alexander, geh. 1836, Janoshäz (Ungarn). Inf.-Reg. Nr. 53, Gemeiner Kohn Ignaz; Inf.-Reg. Nr. 31, Gemeiner Liebmann Isak. Art.-Reg. Nr. 1, Vormeister Maier Moriz. Inf.-Reg. Nr. 58, Zugsführer Margules Moses, geh. 1835, Przemyslany (Galizien), lebt in Stanislau; Inf.-Reg. Nr. 65, Gemeiner Markovics Samuel, geh. 1843, Illonok-Ujfalü (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 41 Feldwebel Meißel Moritz. Art.-Reg. Nr. 3, Korporal Nasits Bernard, geh. 1835, Toponar (Ungarn). Inf.-Reg. Nr. 12, Gemeiner Natzler Isak; Inf.-Reg. Nr. 65, Korporal Neubauer Josef, geh. 1835, Noveszelitze (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 30, Korporal Peretz Salamon, geh. 1841, Sambor (Galizien); Inf.-Reg. Nr. 12, Korporal Pollak Ignaz; Jäger.-Baon. Nr. 13, Oberjäger Borges Julius, geh. 1837, Ivolin (Böhmen), war später Offizier. -Inf.-Reg. Nr. 57, Hornist Rauschwald Medroch, geh. 1837, Graböwka (Galizien), soll in Tarnow gelebt haben. Art.-Reg. Nr. 8, Kanonier, Reich Ignatz, geh. 1840, Wotti.2 (Böhmen). Inf.-Reg. Nr. 1, Zugsführer Ritter Friedrich, geh. 1837, Teschen (Schlesien); Inf.-Reg. Nr. 19, Gemeiner Rosenfeld Adolf, geh. 1844, Papa (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 19, Korporal Schaller Jakob; Inf.-Reg. Nr. 65, Gemeiner Schedelmann Gabor, geh. 1843, Unghvar (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 30, Zugsführer Schimmel Nissen, geh. 1833, Janöw (Galizien); Inf.-Reg. Nr. 9, Korporal Schlesinger Adolf, geh. 1844, Pest (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 23, Gefreiter Spitzer David, geh. 1839, Jankovdcz (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 36, Zugsführer Süß Salamon, geh. 1841, Cetno (Böhmen), gestorben im Jahre 1898 in Wien; Inf.-Reg. Nr. 28, Korporal Teweles Gustav, geh. 1845, Prag (Böhmen). Ulan.-Reg. Nr. 4, Ulane Tiefenbrunn Nathan, geh. 1843, Malec (Galizien). Inf.- Reg. Nr. 58, Zugsführer Triebwasser Josef; Inf.-Reg. Nr. 30, Gemeiner Wallach Berl, geh. 1846, Lemberg (Galizien). Art.-Reg. Nr. 10, Feuerwerker Weiß Jakob; Art.-Reg. Nr. 3, Kanonier Weiß Josef, geb. 1834, Szelepka (Ungarn). Inf.-Reg. Nr. 51, Gefreiter Wilmitzer Eduard; Inf.-Reg. Nr. 32, Feldwebel Winkler Leopold.; Inf.-Reg. Nr, 31, Feldwebel, Wolf Emanuel; Inf.-Reg. Nr. 31, Feldwebel Wolf Michael. Allerhöchste Belobungen: Inf.-Reg. Nr. 56, Gefreiter Beer Wilhem; Inf.-Reg. Nr. 24, Zugsführer Beinstein Chume; Inf.-Reg. Nr. 28, Zugsführer Bergmann Alois, geb. 1840, Nutschitz (Böhmen); Inf.-Reg. Nr. 65, Gemeiner Berkovics Majer, geh. 1841, Ripinye (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 71, Korporal Donner Nathan; Inf.- Reg. Nr. 29, Gefreiter Eisler Samuel, geb. 1839, Groß-Becskerek (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 3, Kadett Fischl Moritz, geb. 1844, Kremsier (Mähren); Inf.-Reg. Nr. 49, Gefreiter Fleischmann Adolf, geb. 1839, Klosterneuburg (N.-Oesterreich); Inf.-Reg. Nr. 56, Feldwebel Fränkl Moritz, war später Offizier; Inf.-Reg. Nr. 15, Gefreiter Gitter Hersch; Inf.-Reg. Nr.51, Gefreiter Goldstein Abraham; Inf.-Reg. Nr.28, Kadett Grab Friedrich, geb. 1848, Hlubocep (Böhmen); Inf.-Reg. Nr. 19, Gemeiner Gratzer Isaias; Inf.-Reg. Nr. 54, Zugsführer Groß Israel; Inf.-Reg. Nr. 34, Zugsführer Grünbaum Samuel; Inf.-Reg. Nr. 19, Korporal Hirsch Jakob, geb. 1842, Kis Jenö (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 1, Gemeiner Lichtwitz Josef, geb. 1844, Hotzenplotz (Schlesien); Inf.-Reg. Nr. 19, Gefreiter Markus Gabriel; Inf.-Reg. Nr. 28, Zugsführer Pick Aron, geb. 1838, Liblitz (Böhmen); Inf.-Reg. Nr. 28, Gemeiner Pollak Julius, geb. 1843, Prag (Böhmen); Art.-Reg. Nr. 7, Kanonier Reiner Markus; Inf.-Reg. Nr. 12, Gefreiter Schlesinger Jakob; Inf.-Reg. Nr. 12, Gefreiter Sonnenfeld Elias, geb. 1844, Felpecz) Inf.-Reg. Nr. 19, Gemeiner Steiner Leopold, geb. 1839, Duna Földvar (Ungarn); Inf.-Reg. Nr. 19, Gefreiter Straßer Adolf, geb. 1841, Teth; Inf.-Reg. Nr. 28, Feldwebel Weißkopf Abraham, geb. 1836, Reschohlau (Böhmen); Inf.-Reg. Nr. 41, Korporal Wolf Isidor. Gin erneuter Appell für Erwerbung einer neuen jüdischen Kolonie nnd Gründung eines Schwesternheims „Jeschuat Zion" in Jerusalem. In vorstehender Ueberschrist finden die verehrten Leser für diesmal zwei Projekte vereinigt, behufs deren baldiger dringend erachteter Realisierung der Unterzeichnete bereits seit mehr oder weniger geraumer Zeit in separaten Artikeln die jüdische Oeffentlichkeit zu interessieren und zu kräftiger Mithilfe anzuspornen sucht. Wenn er Hiemil einen neuen Versuch macht, so geschieht es in der Erwartung, daß sein wiederholter Appell in der heute vorgelegten kombinierten Fassung verstärkten Anklang und Widerhall und sein Vorhaben reichere Chancen zu glücklicher praktischer Ausführung finden werden. Zur Begründung und Empfehlung seiner Vorschläge hat der Unterzeichnte nach allem, was er selbst und andere schon darüber geschrieben haben, nicht nötig, sich hier noch des Weiteren zn verbreiten. Auf dem neunten Zionistenkongreß in Hamburg haben mehrere Abgeordnete den sehr beachtenswerten und höchst zeitgemäßen Wunsch ausgesprochen, daß die zioninische Leituni, der Nationalfond und die jüdischen Kolonisations¬ und Palästinavereine fürderhin mehr als es bisher geschehen ist, bei der praktischen Palästinaarbeit ihr Augenmerk nicht nur auf neuen Landerwerb zwecks Anlegung neuer landwirtschaftlicher Kolonien, sondern auch auf Vergrößerung des realen und immobilen jüdischen Besitzstandes in den Städten richten mögen. Und mit Recht hat man es bei dieser Gelegenheit auch besonders gerügt, daß manche „offizielle" Transaktionen sich bisher oft als nichts weiteres herausstellien als Verkäufe und Uebergänge von Grundstücken und Häusern aus einer jüdischen Hand in die andere, während man es, vom jüdischen Standpunkt betrachtet, doch als selbstverständlich halten sollte, daß man namentlich darnach trachtet, möglichst viel und möglichst oft n i ch t j ü d i s ch e s Eigentum in jüdischen Besitz zu bringen. Nun bietet sich Gelegenheit durch Beihilfe für den Erwerb einer von dem Unterzeichneten kürzlich in den Blättern (vgl. „Oesterr. Wochenschrift" Nr. 47, Jahrg. 1909) zum Verkauf angebotenen, neben dem „Bezalel" gelegenen christlichen Häuserkolonie den Warnungen und Mahnungen der Hamburger Abgeordneten gerecht zu werden. Hätte Palästina und Jerusalem nicht tatsächlich solche geistig und rednerisch unbedeutende und „nichtssagende" Abgeordnete auf den Kongreß entsendet — bessere gabs und gibts leider nicht — so hätten dieselben dem ihnen erteilten Auftrag zufolge auf Grund solcher auf dem Kongreß gegebenen Erklärungen und Anregungen bereits Veranlassung genommen, das Projekt des Ankaufs dieser Jerusalemer Hüuserkvlonie auf dem Kongreß zur Diskussion zu stellen und der Annahme zu empfehlen. Wenn nun aber unsere palästinensischen und Jerusalemer „Geschäftsträger" auch wieder „unverrichteter Dinge" zurückgekehrt sind, so ist es eigentlich doch noch nicht zu spät, das von ihnen Versäumte nachzuholen und gut zu machen. Es ergeht darum neuerlich der dringende Appell des Unterzeichneten nicht nur an die organisierten Zionisten, sondern an die ganze jüdische Allgemeinheit, ohne Unterschied des nationalen und religiösen Parteibekenntnisses, damit in Bälde auf dem herrlichen, von dem Schreiber selbst bewohnten Platze die jüdische Flagge gehißt wird. Die Häuser der zum Verkauf angebotenen Kolonie sind, wie schon gesagt, alle neu und massiv aus behauenen, festen und wetterharten Steinen gebaut, enthalten jedes je nach Größe 4—8 hohe, geräumige, luft- und lichtreiche Zimmer, Küchen, Balkons, gedeckte Veranden, große, für das ganze Jahr Wasservorrat fassende Zisternen und schon angelegte und gut bepflanzte und gepflegte größere und kleinere Gärten. Auf dem zu dem Hüuserkomplex gehörenden freien Land kann zudem auch noch eine Zahl neuer Häuser errichtet werden. Vermöge ihrer hohen, freien, gesunden und herrlichen Lage, welche einen Prachtvollen, unbeschränkten Rundblick auf die ganze Stadt, den Berg Zion, den Oelberg und die hinter demselben in duftiger Ferne sich lang hinziehende blaue Kette des Ostjordansgebirges bietet, gibt es zur Zeit in Jerusalem keine jüdische Niederlassung, welche mit dieser Kolonie allein in Bezug auf aufjere Lage als

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