Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 27 (1910)
- Issue
- 10 (11.3.1910)
- Date
- 1910-03-11
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3020846-3021873-3021884--19119-3044083- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 10 Dr. Blochs Wochenschrift. Sette 183 Notizen. Wiener Lank - Verein, vis vierzigste ordentliche Generalversammlung findet am 6. April 1910, um 11 Uhr vormittags, in Wien, I., Herrengasse8, statt. Verhandlungsgegenstände: 1. Jahresbericht des Administrationsrates; 2. Bericht der Zensoren über den Rechnungsabschluss pro 1909 und Beschlussfassung über denselben; 3. Beschlussfassung über die Verwendung des Keinerträgnisses des Jahres 1909 (§ 59, lit. c der Statuten); 4. Wahlen in den Administrationsrat; 5, Wahlen in das Zensoren-Kollegium und den Anfsichtsrat für die Filialen. Nach § 47 der Statuten sind zur Stimmführung in der Generalversammlung nur jene Aktionäre berechtigt, welche seit wenigstens 14 Tagen vor dem Zusammentreten derselben mindestens fünfundzwanzig Aktien nebst Kupons bei der Gesellschaftskasse oder den sonst hierzu vom Administrationsrate bestimmten Stellen erlegt haben. Je 25 Aktien geben das Recht auf eine Stimme (§ 48 der Statuten). Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden daher eingeladen, ihre Aktien samt Kupons bis spätestens 23. März d. J. in Wien bei der Liquidatur des Wiener Bank-Verein (1., Herrengasse 6), in Agram, Aussig a. E., Bielitz- Biala, Brünn, Budapest, Czernowitz, Friedek-Mistek, Graz, Innsbruck, Karlsbad, Klagenfurt, Konstantinopel, Krakau, Lemberg, Marienbad, Meran, Pilsen, Prag, Prossnitz, Przemysl, St. Pölten, Teplitz, Teschen, Villach und Wr.-Neustadt bei den Zweigniederlassungen des Wiener Bank-Verein, in Triest bei der Banca Commereiale Triestina, in Berlin bei der Deutschen Bank und der Dresdner Bank, in Dresden bei der Dresdner Bank und der Deutschen Bank Filiale Dresden, in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Vereinsbank, der Deutschen Bank Filiale Frankfurt a. M. und der Dresdner Bank in Frankfurt a. M., in Stuttgart bei der Württembergischen Vereinsbank, in München bei der Deutschen Bank Filiale München und der Filiale der Dresdner Bank in München, in Zürich bei der Schweiz. Kreditanstalt und beim Schweiz. Bankverein, in Basel bei der Schweiz. Kreditanstalt, beim Schweiz. Bankverein und bei der Aktiengesellschaft von Speyr & Co. zu deponieren. Die Aktien sind, von arithmetisch geordneten und vom Einreicher eigenhändig Unterzeichneten Konsignationen (und zwar bei der Liquidatur in Wien in zwei bei den sonstigen Deponierungsstellen in drei Exemplaren) begleitet, einzureichen. Ein Exemplar der Konsignationen erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung versehen zurück und gleichzeitig wird gemäss § 55 der Statuten die Legitimationskarte für die Teilnahme an der General-Versammlung erfolgt, welche auf den Namen des Deponenten lautet und nur für die bezeichnet^ Person oder deren gehörig legitimierten Bevollmächtigten Geltung hat. Union-Bank. Die vierzigste ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Union-Bank findet Dienstag den 22. März 1910, um 11 Uhr vormittags, im Anstaltsgebäude, I., Renngasse 1, statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Verwaltungsrates und Vorlage des Bilanzabschlusses pro 1909; 2 Bericht des Revisionsausschusses und Beschlussfassung hierüber; 3. Beschlussfassung über die Verwendung des Reingewinnes; 4. Wahlen in den Verwaltungsrat; 5. Wahl des Revisionsausschusses für das Jahr 1910. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre, welche an der Generalversammlung teilzunehmen wünschen, wollen ihre Aktien in Gemässheit des § 27*) der Statuten spätestens am 14. März 1910 deponieren, und zwar: in Wien bei der Liquidator der Union-Bank, in Triest bei der Filiale der UnionrBank, in Berlin bei dem A. Schaaffhausenschen Bankverein oder bei der Dresdner Bank, in Frankfurt ä. M. bei der Deutschen Effekten- und Wechsel-Bank oder bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. M., in München bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank oder bet der Filiale der Dresdner Bank in München, in Nürnberg bei der Filiale der Dresdner Bank in Nürnberg, in Genf, St. Gallen und Zürich bei dem Schweizerischen Bankverein oder bei der Eidgenössischen Bank (A. G.), in Basel bei den letztgenannten Instituten oder bei der Aktiengesellschaft von Speyr & Co. Die Aktien sind unter Anschluss von Konsignationen zu erlegen, welche vom Einreicher eigenhändig zu unterzeichnen und für Wien in zwei Exemplaren, für die andern Erlagsstellen in drei Exemplaren anszufertigen sind. Ein Exemplar der Konsignationen erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung versehe^ zurück; nach abgehaltener Generalversammlung werden die Aktien gegen Rückstellung dieser Konsignationen ausgefolgt. Das Stimmrecht kann vom Aktionär oder von dessen gesetzlichem Vertreter persönlich oder durch Bevollmächtigung eines andern stimmberechtigten Aktionärs ausgeübt werden (§ 28 der Statuten). Allgemeine Depositen-Bank. Der Verwaltungsrat beehrt sich hiemit, die stimmberechtigten Aktionäre der Allgemeinen Depositen- Bank zu einer ausserordentlichen Generalversammlung, welche Donnerstag den 10. März 1910, vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaals des Anstaltsgebäudes (I., Schottengasse 1) stattfinden wird, *) § 27 der Statuten lautet: Der Besitz von je 20 Aktien gibt das Recht auf eine Stimme in der Generalversammlung. Zur Ausübung des Stimmrechtes ist erforderlich, dass die Aktien längstens 8 Tage vor dem Zusammentritte der statntenmässig berufenen Generalversammlung in die Gesellschaftskasse oder an einem andern vom Verwaltungsrate zu bestimmenden Ort hinterlegt werden. einznladen. Tagesordnung: 1. Beschlussfassung zur Erhöhung des Aktienkapitals bis zur Höhe von 30 Millionen Kronen und Ermächtigung des Verwaltungsrates, im eigenen Wirkungskreise diese Kapitalserhöhung von 20 Millionen auf 50 Millionen Kronen im Ganzen oder in Teilbeträgen durchzuführen. 2. Antrag auf Aendernng der Statuten §§ 3, 18 und 21. Die Herren Aktionäre, welche ihr Stimmrecht ausüben wollen, werden eingeladen, nach § 18 der Gesellschaftsstatuten ihre Aktien wenigstens 8 Tage früher, d. i. bis spätestens inkl. 2. März 1910, bei der Allgemeinen Depositen-Bank in Wien (I. Schottengasse 1) zu hinterlegen. K. k. Privileg. Allgemeine österreichische Boden-Kredit-Anstalt. Die fünfundvierzigste ordentliche Generalversammlung findet am 20. April 1910, um 3y3 Uhr Nachmittag, in Wien, I., Teinfaltstrasse Nr. 8, statt. Verhandlungsgegenstände: a) Bericht des Gouverneur-Stellvertretei s; b) Bericht der Zensoren; e) Beschlussfassung über Errichtung eines „Theodor Ritter vonTaussig-Fondes“; d) Beschlussfassung über die Gesellschafter?cbnnngen und die Verwendung des Gewinnes; e) Beschlussfassung über die Statuten- Aenderungen; f) Wahl von Verwaltungsräten; g) Wahl eines Zensors. In dieser General Versammlung sind jene Herren Aktionäre stimmberechtigt, welche mindestens einen M<nat vor dem Zusammentreten derselben, daher bis längstens 20. März 1. J , fünfzig Aktien nebst Kupons bei der Kasse der Gesellschaft in Wien (Teinfaltstrasse Nr. 8) oder in Paris (Avenue de 1‘Opera Nr. 19) deponieren. Jüdisches Theater. Regie M. Siegler, Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12. Ab Freitag den 11. März: „Schema Jsruel" (Wize König) von Feinmann. Mittwoch den 16. März: „Zirikgekimen" von Schalom Asch. Donnerstag den 17. März: Benefizvorstellung der beliebten Sängerin Fr. Salcia Weinberg „D e r w i l d e Mensch" von I. Gordin. Hermann Frelberr von Tedesco-Walsen- und Armen-Stlftung. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 430 und fünf im Betrage von je K 340 — Bewerbungsberechtigt sind in Wien geborene oder dahin zuständige Waisen, welche unter Obhut des Vereines zur Unterstützung und Versorgung hilfsbedürftiger Waisen der israelit. Kultusgemeinde Wien stehen, und zwar Knaben, die das 14. Lebensjahr, sowie Mädchen, die das 16. Lebensjahr bereits vollendet haben. — Verleihungstag: 22. Siwan (29. Juni 1910). — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Nachweis der Verwaisung, Verwendungsnachweis, (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitgebers etc.) — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1910. — Einreichung s* stelle: 1. Bez. Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesucbsbögen. Otto Gohnsche Stiftung für mittellose jüdische Realschüler, errichtet von Herrn Salo Cohn. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je K 130. Bewerbungsberechtigt sind würdige, arme, fleissige Realschüler. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. — Verleihungstag: 30. Mai 1910. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1^10. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs-Protokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen. jgnatz L Pollaksche Stlpendlen-Stiftung zum Andenken an seine Tochter Adele, verehelichte Kräh. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 70.—. — Bewerbungsberechtigt sind arme, israelitische Schüler der in Wien bestehenden Gymnasien. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. — Verleihungstag: 11. Siwan (18. Juni 1910). — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1910. — Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. Klara Kahane Ausstattungsstiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je K 410 — Bewerbungsberechtigt sind mittellose, israelitische Waisenmädchen. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brantstandsnachweis, Sittenzeugnis und Nachweis der Verwaisung. — V erleihungstag:14. Thamus (21. Juli 1910). — LetzterTag derEinreichungsfrist: 31. März 1910. — Einreichstelle: L, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, werden jedes Anspruches auf diese Stiftung verlustig. — Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsbögen.