Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 25 (18.6.1909)
- Date
- 1909-06-18
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3020846-3021818-3021844--18414-3043340- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 25 Dr. Blochs Wochenschrift. Seite 443 a) Jsajas D r e y f u s, Frankfurt a. M. b) Delegation in die I. C. A. c) Spende für die Notleidenden in Anatolien, ä) Frankfurt a. M. e) Das neue Jahrbuch der Alliance, f) Neue immerwahrende Mitglieder. Beda. Israeliten und andere Antisemiten. Umfchlagzeichnung von Carl Josef. Huber L Lahme, Nachf., Wien 1909. Die Predigte» des verewigten Rabbiners Doktor S. Mühsam aus Graz. Wie wir vernehmen, wird der I. Band der Predigten des verewigten Rabbiners Dr. S. Mühsam in Graz, enthaltend „Die Sabbatpredigten", in nächster Zeit, die beiden folgenden Bände werden bis zu Ende des Jahres erscheinen. Subskriptionen auf das ganze Werk mit K 12.—, auf den Einzelband mit K 5.— werden von Frau Dr. Marianne Mühsam in Graz entgegengenommen. Bis jetzt hat fich eine große Anzahl von Subskribenten, allein vornehmlich nur aus Deutschland, gemeldet. Airg. Wünsche. Aus Israels Lehrhallen. Kleine Midraschim zur jüdischen Eschatologie und Apokalyptik. III. Band (zweite Hälfte). Preis 3 M. 60 Pf. Verlag Eduard Pfeiffer, Leipzig, 1909 Kriefkasterr« Fritz B. in Bielitz. Der 2. Tag Pesach im Jahre 1872 war der 24. April. Abonnent S. Man schätzt die Juden in Jemen (Südarabien) auf 15.000, wenn nicht höher. Ihre Hauptsitze sind: die Hauptstadt Sanoa und im Gebirge die bedeutendsten Städte Manha, Damar, Quadi, Amram. Djebel, Bura, Rema, Khema, Kharaz, Jp, Tez usw. Schick Abonnent. In alten Synagogen waren weder Aseres- Hamidro-Tafeln noch sonstige Symbole zu sehen. Dem entspricht die Einrichtung in der Synagoge der Friedberg-Anlagen in Frankfurt a.M. Aufruf. An unsere edelgesinnten Glanbensgenosien wendet fich der gefertigte Verein mit der Bitte um wohltätige Mitwirkung und Beteiligung. Seit mehr als 50 Jahren besteht in Jerusalem das „Bieurcholim-Hospital", in welchem arme Kranke unentgeltlich Heilung und Pflege finden. Um allen Anforderungen der Hygiene zu entsprechen, wird jetzt ein Neubau errichtet, der jedoch große Kosten erheischt. Außerdem herrscht, besonders in Jerusalem, seit Jänner d. I. die Genickstarre. Um nun auch nur einen Teil der Schwerkranken und Unglücklichen aufzunehmen, mußte die Anzahl der Betten vergrößert w:rden nnd zirka 100 Betten wurden in einem Privathause ausgestellt. Nun langen die Mittel nicht, der Bedarf wird immer größer und das Spital befindet sich in arger Slot. Aus diesem Anlässe hat sich das Spital' an uns um Hilfe gewendet, mit dem Hinweis, daß viele österreichische Juden, die nach Palästina einwandern, die Wohltaten des Spitals in Anspruch nehmen. Wir wollen auch helfend an diesem edlen Werke teilnehmen und, um diesen Zweck zu erreichen, hat sich der gefertigte Verein konstituiert. Wir find überzeugt, daß wir «ns nicht vergebens an unsere jüdischen Mitbürger wenden und daß das jüdische Solidaritätsgefühl, welches auch von uns Glaubensfremden rühmend anerkannt werden muß, neuerlich einen glänzenden Beweis seines dauernden Bestandes erbringen wird. Die Sache selbst bedarf keiner weiteren Anpreisung, denn Jeden wird es mit hoher ethischer Befriedigung erfüllen, zu einem solchen Werke wahrhafter und höchster Humanität sein Scherstein beigetragen zn haben. Jede, auch die kleinste Spende (Geldbeträge oder Gebranchsgegenstände) ist willkommen. Unsere Delegierten. Herr Josua Leruer, Rabb, und Salamon Bromberg, sind ermächtigt, Mitglieder anzuwerben, sowie Mitgliedsbeiträge und Spenden entgegenzunehmen. Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung nnd Unterstützung. I Israelitischer Unterstützungs-Verein armer Kranker des „Bieurcholim-Hospital" zu Jerusalem, in Wien, I!., Schwarzingergasse 2. Jahresbeiträge und Spenden find an unseren Kassier, Zosias Goldschmidt, Wien, II., Große Schiffgaffe 2 zu entrichten. Dr. Ebner Rabb. M. Mayersohn Dr. Landau (Obmann) Sigmund Spitz Studenten Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 212.—. — Bewerbungsberechtigt sind: ordentliche oder absolvierte israelitische Hörer der philosophischen Fakultät Wien. — Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichnngsprotokoll). — Verleihungstag: 19. November 1909. — Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesnchsblanketten. David und Antoinette Schwarzmann-Stiftuug. inzahl der Plätze: Einer im Betrage von K 650. — für eine Braut, beziehungsweise zwei im Betrage von j e K 325.— für die nachstehend unter b) angeführten Personen. — Auf den Stiftungsbezug haben Anspruch: a) In erster Linie: Arme israelitische Bräute aus der Verwandtschaft des Stifters Herrn David Schwarzmann sei. Andenken oder dessen Gattin, Frau Antoinette geh. Fliegelmann, insofern diese Bräute von den Eltern des genannten Ehepaares oder von diesem selbst abstammen, b) In Ermanglung solcher Bräute: Arme israelitische Personen aus dem gleichen Verwandtschaftskreise. c.) Bei Abgang auch solcher: Mit dem stifterischen Ehepaare nicht verwandte, arme israelitische Bräute. — Gesuchsb eilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis eventuell Brautstandsnachweis und Sittenzeugnis. — Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1909. — Einreichungsstelle: I., Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungsprotokoll). — Auszahlungstag 17. Jänner 1910 (7. Schebat). — Näheres in den von der Einreichungsstelle unentgeltlich erhältlichen Gesnchsblanketten. — Bräute, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Wien, 1. Juni 1909. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Simon Skrainka’sche Stiftung in der israelitischen Kultusgemeinde Holleschau. Am 22. Juli 1. J. (4. Ab.) als am Jahrzeitstage des seligen Herrn Simon Skrainka gelangen aus obiger Stiftung vier Stipendien ä 200 K für vier würdige, arme Hochschüler israelitischen Bekenntnisses, welche nach Holleschau zuständig sind, zur Verleihung und werden in erster Linie Hochschüler, welche mit dem seligen Stifter oder seiner Frau Amalia Skrainka verwandt sind berücksichtigt. Gesuche um Verleihung der Stipendien sind, ge. hörig belegt, bis 15. Juli 1909 bei der Kultusgemeinde Holleschau einzubringen. Der Kulta.voretel.er: Holleschau, am 1. Juni 1909. Carl Beer. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Die Religionsprüfungen für Mittelschüler finden für das II. Semester dieses Schuljahres Mittwoch den 23. Juni von 3 bis 5 Uhr nachmittags in der Religionsschule (I, Seitenstettengasse 2, II. Stock) durch Herrn Professor Dr. Heinrich Pollak statt. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. An der konz. Israel. Privat-Volksschule In Zablocie bei Zywiec ist vom 1. September d. J. die Stelle eines geprüften vorläufig provisorisch zu besetzen. Der Anfangsgehalt beträgt jährlich 1200 K. Bewerber, welche der polnischen und deutschen Sprache mächtig sein müssen, wollen ihre Gesuche bis längstens 30. d. M. an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde richten. Zablocie bei Zywiec, den 15. Juni 1909. Der Vorsteher: Dr. Broder.