Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 25 (18.6.1909)
- Date
- 1909-06-18
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 444 Dr. Vlochs Wochenschrift. Nr. 25 Konkurs. Die Stelle eines Religions-Lehrers der zugleich Kantor, Kor eh und Schochet sein muss, gelaugt in Dux. zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von K 1300 nebst freier Wohnung und dem üblichen Nebeneinkommen, welches sich auf mindestens 700 K belaufen dürfte, verbunden. Bewerber, welche die Prüfung zur Erteilung des jüdischen Religionsunterrichtes für Volks- und Bürgerschulen mit gutem Erfolge abgelegt haben, wollen ihre Gesuche nebst Zeugnisse^ sowie Angabe der bisherigen Tätigkeit bis zum 30. Juni 1909 an den Vorstand der israelitischen KultusgememeindeTeplitz einsenden. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Friedek-Mistek, gelangt die Stelle eines ptin enis? mit einem garantierten Minim aleiukommen von K 1200 jährlich zur provisorischen Besetzung. Bewerber mit musikalischem Wissen, die im Stande sind beim Orgelgottesdienste einen gemischten Chor zu leiten, werden bevorzugt. Definitiv Angestellte haben im Sinne des bestehenden Pensions-Normale der Kultusgemeinde ein Anrecht auf Alters¬ und Witwenversorgung. Gesuche sind bis zum 15. Juli I. J. beim gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Friedek-Mistek, am 11. Juni 1909. Der Kultusvorsteher: kaiserl. Rat Alois Reik. Konkurs. Bei der grossen Synagogengemeinde zu Bukarest gelangt der Posten eines Oberkantors <nn) mit einem fixen Gehalte von 8—4000 Franks jährlich, ausser den üblichen Nebenemolumenten von zirka 3000 Franks — ab I. August I. J. zur Besetzung. Bewerber soll musikalische Fachkenntnisse haben, eine klangvolle Stimme besitzen (Tenor bevorzugt), muss auch befähigt sein, nach alt-jüd. Weise (polnischem Ritus) mit Chor vorzubeten und im Bedarfsfälle in der Thora vorzulesen. Bewerber um diese Stelle haben ihre mit Zeugnissen belegten Gesuche nebst Photographie, Curriculum vitae und Angabe des Familienstandes an den Kultusvorsteher Äser Abramovitz, Bukarest, Strada.Carol Nr. 62, zu richten. Nur dem Akzeptierten werden Reisespesen vergütet. Bukarest, Juni 1909. Konkurs. Die Kultusgemeinde Pirnitz akzeptiert per 1. Juli a. c. einen lforbeier pniai rsmrr» '«mp mit einem Fixum von K 1020.— samt Emolumente. Gesuche sind an den Kultusvorstand Pirnitz bei Iglau im Mähren zu richten Simon Kälbl, Kultusvorsteher. Verein Tefillath han’ orim sucht für seinen Jugendgottesdienst an den hohen Feiertagen geübte Kaiftopen. (Lehrer bevorzugt.) Mautner II., Obere Aügartenstrasse 38. Jüdische Toynbee^flalle, IX., Othmargasse 46. Vortrags-Zyklus über Ethik im Talmud mit spezieller Berücksichtigung der Gnomologiedertannaitischen Periode. Rabbinatskandidat Bela Fischer. Beginn: Samstag den 19. Juni 1909, vormittags U Uhr. Sr Neu ÜT Neu Hotel de Russie Wien, II., Grosse Sperlg-asse 7. 3 Minuten vom Zentrum der Stadt und in nächster Nähe der Nordbahn, Nordwest- und Franz Josefsbahn. Mit grossem Komfort, neu renoviert; Lift, elektrisches -Licht und Bad im Hause. Für aufmerksame Bedienung und zivile Preise bürgt der neue Besitzer I. Toleziner, Hotelbesitzer. gewissenhafte Beaufsichtigung, vorzügliche Pension, Vorbereitung in allen Lehrfächern, Ferien auf dem Lande. Lehrer M. Deutsch, Wien, I. Bezirk, Werdertorgasse 17. 932 ' für Handelsu. Mittelschüler Kosthaus gesucht für ein gesundes, musikalisch gebildetes Mädchen, das die dritte Bürgersehulklasse mit Auszeichnung absolviert hat, zwecks weiterer Ausbildung bei vornehmer religiöser Familie in Wien, gegen Unterricht in Schulgegenständen, Klavier oder Französisch. Gefällige Zuschriften erbeten unter „Bescheiden“ Horn, Nieder- Oesterreich, postlagernd. Stellengesuch. Ein Mann, der gegenwärtig die Stelle eines Religionslehrers, Sekretärs, Kultus-, Tempel- und Friedhofdieners in einer Kultusgemeinde bekleidet, wünscht aus Familienrücksichten seinen Posten zu wechseln. Derselbe kann auch vorbeten und die Thora verlesen. Gefällige Zuschriften an die Redaktion dieses Blattes. Antrag. ® Wünsche mit einem sehr soliden Schadchen bezüglich einer Einheiratung in ein gutes, altrenommiertes Geschäft in Verbindung zu treten. Schadchens aus österreichischen Provinzen, als auch Böhmen und Mähren werden bevorzugt. Zuschriften unter D. K. an die Expedition dieses Blattes zu richten. Heirat. Aelteres, intelligentes Fräulein, hochachtbaren Charakters, 20.000 Kronen Mitgift, wünscht pensionsfähigen Beamten oder gut situierten Geschäftsmann von 50 bis 60 Jahren, Witwer mit Kindern nicht ausgeschlossen, zn heiraten. Briefe unter „Gut situiert“ an die Expedition dieses Blattes. Ein nett möbliertes Zimmer eventuell mit Pension zu vermieten. J. K. IX., Grüne Thorg 31, T. 7. frouro c a« q ¥ aHqi*! n und Lehrerin einer Wiener vJCWCöCIlC AjCILCIIII Erziehungs-Anstalt, nimmt mit dem beginnenden Schuljahre junge Mädchen, welche hiesige Lehranstalten besuchen, in Wohnung, Pflege und Beaufsichtigung. (Näheres in der Mädehen-Handelsakademie des II. Bezirkes.) Gefällige Anfragen sind zu richten an: Flora Schafranik, II., Taborstrasse 22. Pzxo 1 mrmnociucl der Oberstufe unterrichtet gegen j IHOctslCtdI» Mitnahme aufs Land Volks-, Bürger- und Mittelschüler und bereitet zur Aufnahmeprüfung und Nachprüfung für die Mittelschulen vor. Arnold Weisz, Wien, XX., Mathildengasse Nr. 1/10. G. ■ m|||||S|||| für Schuhoberteilerzeugnng gegen Be- Lidininy Zahlung sofort aufgenommen. Samstag frei. Schwarz, Schönbrunnerstrasse 4. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Joses S. Bloch. — Druck von L. Beck L Sohn, Wien, VII.