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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-04-09 · 15 (9.4.1909) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
15 (9.4.1909)
Date
1909-04-09
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Jlx. 15 Dr. Vlochs Wochenschrift. Seite 371 Dem Festspiele folgte die Aufführung des Lustspieles „Das Heiratsnest", von den ersten Kräften des Bürgertheaters in geradezu vollendeter Weise zur Darstellung gebracht. Das Stück fand reichen, ungeteilten Beifall und die Künstler stürmische Hervorrufe. Theaterdirektor Franz des Bürgertheaters widmete spontan, aus Anlaß der vollgelungenen Vorstellung, den Betrag von K 100.— dem Tempelbaufonde. Wie wir erfahren, wird das Festspiel demnächst als Broschüre im Buchhandel erscheinen. Nene Bücher. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden. Redaktion: Dr. Arthur Ruppin und Dr. Bruno Blau. Berlin-Halensee, Johann Sigmundstr. 3. 5. Jahrgang. April 1909, Heft Nr. 4. Inhalt: I. Abhandlungen: 1. Dr. zur. Bruno Blau, Berlin: Die Kriminalität der Juden in Deutschland während der Jahre 1903 — 1906. 2. Doktor oec. publ. Segall, Charlottenburg: Die Einwanderung von Juden in die Vereinigten Staaten im Jahre 1907—1908. 3. M. S ch w eig, Bukarest: Die jüdischen Handwerker in Rumänien. II. Statistisches Archiv: Die Juden in Braunschweig im Jahre 1905. Die schulstatistische Erhebung im Herzogtume Braunschweig vom Jahre 1905. Die Kriminalität der Juden in Württemberg 1898—1905. Statistik der Prager deutschen Universität. Austritte aus und Uebertritte zum Judentum in Wien im Jahre 1908. Die jüdische Bevölkerung in England und den englischen Kolonien. Das Schulwesen in Jerusalem. Die Juden in Tunis. Einwanderung nach Argentinien im Jahre 1907, III. Zritschriftenüberficht. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Begründet von Dr. Z. Frankel. Organ der -Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Herausgegeben von Dr. M. B r a n n. 53. Jahrgang. Neue Folge, siebzehnter Jahrgang. Heft 1/2. Jänner- Februar 1909. Breslau. Koebnersche Verlagsbuchhandlung. (Barasch und Riesenfeld.) Inhalt: Heinrich Heidenheimer: Zur Geschichte und Beurteilung der Juden vom XV. bis XIX. Jahrhundert. Jakob Guttmann: Die Stellung des Simon ben Zemach Duran in der Geschichte der jüdischen Religionsphilosopic. Leopold Treitel: Agada bei Philo. Max Grunwald: Aus dem Nachlaß Augusts von Hennings. Vorarbeiten zur „Germania judaica" II : 1. Der Artikel „Speyer". Von M. B r a n n. Besprechungen: Caro, Georg, Sozial- und Wissenschaftsgeschichte der Juden im Mittelalter und der Neuzeit. Von Lucas. Güdemann Moritz: Jüdische Apologetik, Von Badt. Mitteilungen der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Pros. Dr. Wilhelm Engelkemper, Privatdozent an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Heiligtum und Opfer st ät Len in den Gesetzen des Pentateuch. Exegetische Studie. Preis 2.60 Mark. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn, 1608. Samuel Heit. Biographische Skizze, geschrieben für seine Nachkommen von seiner Enkelin Frida Schütz geb. Heller. Max Brod! „Ein tschechisches Dienstmädchen". Kleiner Roman. Verlag Axel Junker, Berlin, Stuttgart, Leipzig. Preis 1 M. 50 Pf. oder 1 K. 80 H. — Dieser soeben erschienene Roman aus Max Brod's produktiver Feder bringt wieder alle Eigenheiten zur Geltung, welche der Darstellung dieses Schriftstellers innewohnen. Hier zeigt sichder Philosoph und Psycholog, der scharfe Beobachter und minutiöse Kleinmaler, der gewandte Erzähler und — wie immer — der Spezialschilderer von Liebesangelegenheiten. Luzian Bernhard hat das interessante Büchlein mit einem charakteristischen Umschlag geschmückt. * A. M. Kriefkafte«. A. F. Der Maler Hans von M a r 6 e s, dessen Werke setzt in der Berliner Sezession ausgestellt find, ist von jüdischer Abkunft. Seine Mutter Friederike, geborene Sußmann. bte Tochter eines Halberstädter jüdischen Bankiers, war eine finnige, in ihrem Kreise sehr geschätzte Dichterin. Marees selbst wurde am 24. Dezember 1837 in Elberfeld geboren und erreichte nur ein Alter von etwa 50 Jahren. Nachdem ihm während seines Lebens fast jegliche Anerkennung versagt blieb, ist er jetzt lange nach seinem Tode zu dem verdienten Ruhm als einer der hervorragendsten Maler Deutschlands gelangt, ebenso ist der hervorragende Bildhauer Prof. Adolf Hildebrandt in München, den eine innige Freundschaft mit Hans von Marees verband, ebenfalls der Sohn einer Jüdin. B. D. 40. Wir können nur nochmals wiederholen, daß der Genannte nach unseren Informationen dem Judentum angehört. I. St. II. Die Annahme, daß das Wort „Onstens" einen Sinn enthalte etwa ähnlich dem „Krepiere" oder „Leg' Dich ein", ist durchaus irrig. Den sprachlichen Gehalt des Wortes haben wir bereits im „Briefkasten" d r letzten Nummer dargetan und können trotz neuerlicher Anfrage nichts anderes sagen. „National". Ihre Mitteilung, daß die derzeitigen Mitglieder des D. C. mit der .Haltung" der „Jüd. Ztg." nicht einverstanden seien, erscheint uns durchaus unglaubwürdig. Die Herren haben gegen das Gebühren bisher keinen Einspruch erhoben. Notiz. K. k. priv. Affieurazioni Generali. Aus dem am 18. März 1909 der Generalversammlung erstatteten Berichte der Zentraldirektion der k. k priv. Assicurazioni Generali zu den Rechnungsabschlüssen pro 1908. dem 77. Betriebsjahre, geht hervor, daß die Garantiemittel der Gesellschaft im abgelausenen Jahre um K. 22,522.023-85 gewachsen sind und am Jahresschluffe die Höhe von K. 3t6,151..^71 42 erreich c haben. Auch im Jahre 1906 hat sich der Lebensversicherungszweig der Anstalt in sehr erfreulicher Weise erweitert. In der Feuerversicherung und dem mit dieser vereinigten Geschäftszweige der Einbruchsdiebstahl-Versicherung war die Geschäftsentwicklung gleichfalls eine anhaltend günstige. Den Rechnungsabschlüssen sind im wesentlichen folgende Daten zu entnehmen: Die Reserven der Lebensversicherungs- Abteilung betragen K. 286,242.702-29, das ist um K. 19,08*. 145-05 mehr als im Vorjahre und beziehen sich auf 972.108.481-17 Kapital und auf 1,8! 6,873-60 Rente. Die Reserve für fchwebend gebliebene Schäden beträgt K. 4,823.221-05. Zur Deckung der am 31. Dezember 1908 laufenden Risken wurde für die Feuerversicherung eine Prämienreserve von K. 13,079.112-08 (gegen K. 12.269.989-62) und für die Transportversicherung K. 179.45 ,30 zurückgestellt. Die Prämienscheine und die in nachfolgenden Geschintsjahren einzuhebenden Prämien aus den Feuer- und Einbruchsversicherungs-Branchen betragen Kronen 122.089.054-94 gegen K. 113,3 1.852-27 am Schluffe des Jahres 1907 und blieben aus der bilanzmäßigen Abrechnung gänzlich ausgeschieden. Die Gewinnreserve beträgt K. 6,300.000-—, die Reserve für Kursschwankungen beträgt K. 12,722.975-82, die Jmmobilienreferve beträgt K. i,2r.(>.538-48. Unbeschadet der alljährlich zu Lasten des laufenden Geschäftes bewerkstelligten Abschreibungen von Verlusten auf uneinbringliche Ausstände, besteht ein abgesonderter, bisher noch nicht in Anspruch genommener Reservefonds von K. 160.000-— für dubiose Ausstände. Die Gesellschaft gewärtigt an jährlichen Prämien nebst Zinsen über K. 90.' 00.000-— aus sämtlichen Zweigen. Durch die im Jahre 1908 für Schäden bezahlten K. 39,751.656 71 erreicht die Summe der seit Bestehen der Gesellschaft vergüteten Schäden die Höhe von K. 938,79».591-9l. weine nos liefert pro Liter exklusive Flasche: Weissen Tischwein...von K — 80 aufw. Rotwein.„ „ —.90 „ Tokajer Eigenbau Tafelwein .„ „ 120 „ „ „ Dessertwein.„ „ 2.40 „ Slivowitz, Wachholder, in bester Qualität und zu den billigsten Preisen. Franko Zustellung ins Haus von 5 Flaschen aufwärts. 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