Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 11 (12.3.1909)
- Date
- 1909-03-12
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Seite 194 Dr. Blochs Wochenschrift- Nr. 11 98.86 Prozent zuzüglich cter Stückzinsen zu 4 Prozent, vom 1. März 1909 bis zum Tage der Abnahme gerechnet, festgesetzt. — 2. Die Subskription erfolgt mittels des für dieselbe bestimmten Anmeldeformulares, welches bei den vorgenannten Stellen kostenfrei erhältlich ist. — 3. Bei der Subskription ist eine Kaution von 10 Prozent des gezeichneten Betrages zu hinterlegen, und zwar entweder in Barem oder in solchen nach dem Tageskurse zu veranschlagenden Effekten, welche die betreffende Subskriptionsstelle als zulässig erachtet. — 4. Die Zuteilung wird sobald als möglich nach Schluss der Subskription unter Benachrichtigung der - Zeichner erfolgen. — Jeder Subskriptionsstelle ist die Befugnis Vorbehalten, nach ihrem Ermessen die Höhe des Betrages jeder einzelnen Zuteilung zu bestimmen. Im Falle die Zuteilung weniger als die Anmeldung beträgt, wird die überschiessende Kaution unverzüglich zurückgegeben. — 5. Die zugeteilten Staatsschatzscheine sind durch die Zeichner vom 15. März bis längstens 30. April d. J. abzunehmen. Es wird den Zeichnern freigestellt, die ihnen zugeteilten Staatsschatzscheine innerhalb dieser Frist auch in Teilbeträgen von nicht unter 5000 Kronen zu beziehen. Nach vollständiger Abnahme wird die hinterlegte Kaution verrechnet, beziehungsweise zurückgegeben. — 6. Anmeldungen auf bestimmte Abschnitte können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies nach Ermessen der Zeichnungsstellen zulässig erscheint. — 7. Die Abnahme hat bei derselben Stelle zu geschehen, bei welcher gezeichnet wurde. Wien, im März 1909. ' Das k. k. Postsparkassen-Amt. K. k. priv. allgemeine österreichische Bodenkreditanstalt. Anglo-Oesterreichische Bank. Wiener Bankverein. 8. M. v. Rothschild. K. k. priv. Oesterr. Kreditanstalt für Handel und Gewerbe. Kais. kön. privilegierte Oesterreichische Länderbank. Klara Caliane-Stiftung zur Heirats-Ausstattung. Es wird hiermit zur Kenntnis gebracht, dass am 14. Thamus (3. Juli 1939) die Zinsen der obgenannten Stiftung zur Heiratsausstattung zweier mittelloser Waisenmädchen israel. Konfession im Betrage von je 410 K zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, dass sie: A. der israelitischen Konfession angehören, 2. streng sittlich, mittellos und verwaist sind, 3. sich im Brautstande befinden. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den An; spruch auf .die Verleihung. Die Gesuche sind bis 31. März 1909 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, woselbst auch Gesuclisblankette unentgeltlich behoben werden können, w'ährend der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchs belege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt., Wien, 1. März 1909. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in D o b f i s gelangt die Stelle eines 865 Rabbiners zur Besetzung. Bewerber» welche österreichische Staatsbürger sein müssen und die Befähigung zum Erteilen des Religions-Unterrichtes an böhmischen Schulen besitzen, haben ihre Gesuche mit Zeugnis- Abschriften nebst den curriculum vitae bis zum 30. März 1. J. an den Vorstand der israel. Kultusgemeinde in D o b f i s zu richten. Mit diesem Posten ist ein Gehalt von K 1800.— , den Stiftungsbeiträgen von K 100.—, sowie der Ertrag der Matrikenführung und die staatliche Vergütung für die Erteilung des Religions-Unterrichtes an den hiesigen böhmischen Volks- und Bürgerschulen, nebst freier Wohnung verbunden. Reflektanten, welche in der Lage sind, deutschen Privatunterricht, eventuell in Sammelstunden zu erteilen, bietet sich ein ziemliches Nebeneinkommen. Jüdische Toynbee-Halle, Wien, XX-, Othmargasse 46. Beginn der Vorträge: An Wochentagen 1/28 Uhr, Samstag an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für i den Erwachsenen. Yoptvags - Programm für die Zeit vom 13. März 1999 bis 19. März 1909. Samstag, 13 : Konzert Sonntag, 14.: Jüdisches Gemeindeleben im XVII. und XVIII. Jahrhundert, Kustos Dr. B. Wachstein Montag, 15.: Bilder aus dem Rechtsleben (Zyklus) Dr. Th. Jänner Dienstag, 16.: „Ueber Hygiene“ (Zyklus) Dr. J. Samuely Mittwoch, 17.: Kammermusik-Abend, Trio Specht Donnerstag, 18.: Literarischer Abend, Schriftsteller Alfred Fekete Freitag, 19. Bibelvortrag, Rabbinatskandidat Bela Fischer Durch besondere Umstände veranlasste Aenderungen Vorbehalten, Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J Samuely, Wien, I. Bezirk Fischerstiege 6, gelangen lassen. Stiftungs - Verleihung. Mit 15. April 1909 gelangen hei der israelitischen Kultusgemeinde Turnau in Böhmen aus der Mayer und Mirl Goldmann-Stiftung 864 2000 Kronen zur Verleihung. Anspruch hierauf haben nach der Reihenfolge ein armer braver Student zu den Rigorosen, und wenn kein Solcher vorhanden, ein Handwerker zur Etablierung, oder ein Oekonom zum Ankauf oder Pachtung von Grund und Boden, und zwar in erster Reihe aus der Mayer und Mirl Goldmanu’s Verwandtschaft, wo sich selbe immer auch in der österr.-ungar. Monarchie befindet, und wenn kein solcher mit vorstehender Qualifikation vorhanden, haben die Söhne der hierortigen Kultusbeamten den Vorzug. Bewerber haben ihre Gesuche, beziehungsweise mit Nachweis des Verwandtschaftsgrades längstens bis 1. April 1909 bej dem benannten Kultus Vorstände einzureichen. Der Kultusvorstand der israel. Kultusgemeinde zu Turnau in Böhmen. üundmachung. In der Versorgungsanstalt der israelitischen Kultusgemeinde Wien, IX, Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen und den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Tauszig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag per K 320 bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Tauszig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad hinaus mit dem genannten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 15. März 1909 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, IH. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1, Seitenstettengasse 2, II. Stock, während der Amtsstunden erteilt. Wien, 1. Februar 1909. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Buchdruckerel und lltograph. Anstalt L. Beck & Sohn Wien, VII., Burggasse Nr. 31. Telephon 10x43.