Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 26 (1909)
- Issue
- 11 (12.3.1909)
- Date
- 1909-03-12
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. 1 1 Dr. Blochs Wochenschrift. Seite 195 Oberrabbiner-Pasten. Heiratsantrag. . Der Ausschuss d's Synagogen-Verbandes in London wünscht einen Oberrabbiner, der seine ganze Zeit zu Knusten dieser Gemeinde widmen soll. Muss Orthodoxer, Talmudist in vollem Sinne sein und auch den Titel Doktor der Theologie haben. Soll beherrschen und auch fähig sein, Predigten zu halten in Jüdisch-Deutsch wie auch in Englisch (letztere nach Verlaut einer gewissen Periode laut Vereinbarung). Der Posten wird vorläufig für eine Dauer von 10 Jahren übergeben, mag aber unter günstigen Umständen erneuert weiden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Vertrag für 10 Jahre gleich geschlossen wird. Kandidaten im Alter von 45 Jahren werden vorgezogen, ältere aber nicht verweigert Agitieren in irgend welcher Weise ist verboten. Nur diejenigen Bewerber werden als Kandidaten anerkannt, die offiziell vom Sekretär verständigt weiden nn l die Reisispesen werden nur denjenigen rüekerstattet, die eine offizielle Einladung vom Sekretär erhalten. Offerten mit Abschriften von Zeugnissen (auch Photographien wenn möglich) werden bis zum 19. April 1909 an den Sekretär Joseph E. Blank, 119. Farleigh Boad, Stoke Newington, London N., erbeten. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde Sisak in Kroatien gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten Kantors der zugleich die Funktionen eines Schoehet, Ubodek, Koreh und eventuell Mohelzu versehen hat, mit einem fixen Gehalte von K 2000 jährlich und Nebenemolumenten von zirka K 600 zur Besetzung. Ferner die Stelle eines Schames der zugleich die Funktionen eines Schocket, U' odek, Koieh und Liberers zu versehen hat, mit einem fixem Gehalt von K 1200 jährlich und den üblichen Nebenemolumenten. Bewerber um diese Stellen haben ihre mit Zeugnissen belegten Gesuche nebst curriculum vitae und Angabe des Familienstandes bis 20. März 1. J. an die gefertigte Kultusgemeinde zu richten. Nur Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. Israelitische Kultusgemeinde Sisak, den 1. März 1909. Der Kultusvorstand. Schulchan Aruch I. u. II. Teil, Orach Chajim u. Jore Deah, vom verstorbenen Rabbiner Ph. Lederer deutsch übersetzt, enthält Vorschriften über religiöse Satzungen, Sitten und Gebräuche des Judentums in Synagoge, Schule und Haus. Zum Handgebrauche für Rabbiner, Lehrer, Kantoren und Gemeindevorsteher. Preis beider Teile M. 4. Zu beziehen durch M. Müller, Religionslehrer, Pilsen. llnivfircitätchnrflr der in Deutschland und Paris studierte, UllliGlollulollUlul lehrt (auch mittelst Konversation) Französisch, insbesondere Hebräisch nach seiner eigenen, von Pädagogen anerkannten Lehrmethode, Bibelkommentar und Talmud. Auch schreibt derselbe Jahrzeitstabellen und bittet edle Glaubengenossen in Anbetracht seiner Notlage um Bestellungen. Bela Fischer, II., Adambergergasse 1, II. Stiege, II. Stock, Tür 6. 82s Danksagung. Frau Ernestine Bermann, Pohrlitz, dankt allen Freunden und Bekannten wärmstens für die ihr anlässlich des Ablebens ihres unvergesslichen Gatten, des Herrn Ignaz Bermann, erwiesene, herzliche Teilnahme. ciir'Vl'f ein durch die Insolvenz seines * UöLCIl oULlll Chefs brotlos gewordener, selbständiger Buchhalter und Disponent, verheiratet, beste Referenzen. Derselbe bittet innigst seine Glaubensgenossen, ihm zur Erlangung irgend eines Erwerbes behilflich zu sein. Gütige Anträge unter H. 8. an die Administration dieses Blattes. In MnrlHno* hei Wien, Sommerfrische, ist die einzig in 111 iilvlvlllllg dieser Stadt bestehende “qy; Restauration mit allen Rechten des Gast- und Schankgewerbes, mit grossem Schattigen Garten, Veranda, Gas und Wasserleitung, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen oder zu verpachten, auch wird die Konzession allein verkauft. Auskunft bei Josef Benedikt, Mödling, Babenbergergasse 40. Ich suche für meine bei den Eltern in Ungarn wohnhafte Schwester, 22 Jahre alt, sehr nett und lieb, religiös und wirtschaftlich erzogen, besitzt einige tausend Kronen Mitgift und komplette Heiratsausstattnng, einen in Wien wohnhaften jungen Mann, Israeliten, der ein Geschäftsmann oder gut Angestellter und bei dem noch ein wenig Idealismus vorhanden ist. Gefällige Anträge erbitte mir unter Chiffre „Eine wirkliche Lebensgefährtin“ an die Administration des Blattes. Ansenehiuciii Aufenthalt bietet: CAFE UNIVERSALE VII., Bnrggasse 30. Elegante rauchfreie Lokalität-n, Spiel u. 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