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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-02-19 · 8 (19.2.1909) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
8 (19.2.1909)
Date
1909-02-19
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Dr. Blochs Wochenschrift Nr. 8 Seite ^13S - berüchtigeyScheiterhaufenbrief Anleitungeu gegeben hat, wie man den jungen Kaiser, ohne daß er.es „merkt", gegen Bismarck aufbringen könne. Das ist Stöcker, das war er! Skrupellos in seinen Mitteln, aber voll Anmaßung in dem Anspruch, daß er, den seine Freunde den zweiten Luther nannten, imstande sei, wie kaum ein zweiter, die Bibel in dem Dinne Luthers auszulegen. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Bückstande sind, die zur Einhebimg derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honorieren zn wollen. Die Administration. Klara Krasnopolsky’scbe Gebet- und Wohltätlgkelts Stiftung. Am 5. Jjar, das ist am 26. April 1909 an dem Sterbetage der Frau Klara Krasnopolsky gelangen die halbjährigen Zinsen obgenannter Stiftung im Betrage von K 110.— unter mehrere Arme israelitischer Religion zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut und dem Geburtsscheine versehenen Gesuche bis 2& Februar 1909 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, HI. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Verwandte derStifterin Frau Klara Krasnopolsky werden in erster Linie berücksichtigte Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte, oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Jakob Löwy’sche Familien-Stlftung. Aus obiger Stiftung gelangen die Zinsen im Betrage von K 2520.— an die nächsten armen Verwandten des am 7. Mai 1864 verstorbenen Stifters Herrn Jakob Löwy zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre, mit dem legalen Nachweise der Dürftigkeit und der Verwandtschaft mit dem Stifter, sowie mit einem Geburtszeugnisse versehenen Gesuche bis längstens 28. Februar 1909 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, HI. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9 bis 12 Lhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, zu überreichen. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche, oder endlich auf solche von. Personen, welche mit dem Stifter nicht verwandt sind, wird ke i n e Rücksicht genommen. Auszüge aus den Matriken der Israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten, Ignaz und Rosalia Wolf Kranken-Unterstfltzungs-Stlftung. Am 2. Jjar, das ist am 23. April 1909, gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung per K 200.— an arme hilfs b e dürftige Kranke der hiesigenisrael. Kultusgemeinde in der Weise zur Verteilung, dass keiner der Beteilten einen Betrag unter K 50.— erhält. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts-, Armuts-und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich erhältlich sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis 28. Februar 1909 zu überreichen. Gesuchs steiler, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, geniessen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultus gemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Hanette Edle von Wertbelmstein’scbe Ausstattungs-Stiftung. Aus der von Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein zum Andenken an se ne Gattin Frau Nanette von Wertheimstein begründeten Heirate-Ausstattungs-Stiftung für arme israelitische Mädchen gelangt an dem Sterbegedächtnistage der Genannten, das fist ■ am 27. April d. J., ein Stiftplatz per K 250.— zur Verleihung. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edlen von Wertheimstein, bei deren Abgang Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters, endlich in Ermanglung auch dieser Mädchen aus der israelitischen Kultusgemeinde berufen. Die Gesuche sind mit Geburtsschein-, Sitte n- und Armutszeugnisse, dem Nachweise, dass die Petentin sich im Braut stände befindet, und wenn das Vorzugsrecht der Verwandtschaft' geltend gemacht wird, auch mit dem diese Verwandtschaft nachweisenden, mit dem Geburts- und Trauungsscheinen belegten Stammbaum bis 28. Februar 1909 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette während der Amtsstunden .zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich erhältlich sind, zu überreichen. Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, vielmehr genügt die g enaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Ettel Gold Schmidt Fromme Stiftung für Handwerker. Aus der obengenannten Stiftung gelangt ein Betrag von K 200.— „an einen Meister (Israeliten), welcher sich selbständig niederlässt“ zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts- und Heimatsscheine, dem Nachweise über die vollbrachte Lehr- und Gesellenzeit, sowie mit den etwa sonst erforderlichen Nachweisen über die Berechtigung, sich als Meister selbständig niederzulassen, und dem Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 28. Februar 1909 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zwischen 9 und 1 i Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Albert Baum'scbe Stiftung für Handwerker. Aus den Erträgnissen dieser Stiftung gelangt ein Betrag von K 2600.— an junge Leute jüdischer Religion, die sich dem Handwerke widmen, in Stipendien ä K 200.— zur Verleihung. Sollten sich unter diesen jungen Leuten Söhne des Simon Baum, Bruders des Stifters, befinden, so erhalten dieselben statt K 200.— K 600.—. Die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und dem Nachweise, dass der Bewerber sich einem Handwerke widmet, versehenen Gesuche sind bis 28. Februar 1909 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette behoben werden können, zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Milde Stiftung des Herrn Cohen da Silva. Aus den Zinsen der obengenannten Stiftung gelangt an einen jungen israelitischen Handwerker zu seiner Etablierung als Meister 1 Stiftplatz ä K 800.— zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts- und Heimatsscheine, dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit, sowie mit dem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 28. Februar 1909 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I, Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Am 16. April 1909, als dem Sterbetage der Frau Lotti Reich geborenen Schönbeck, gelangt das jährliche Zinsenerträgnis der Lotti Reich’schenWidmung per K 96.— an zwei weibliche arme israelitische Kranke mit je K 48.— zur Verleihung. Die mit dem Geburts-, Armuts¬ und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche sind bis 28. Februar 1909 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, i. Februar 1909. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien.

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