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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1909-01-15 · 3 (15.1.1909) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
26 (1909)
Issue
3 (15.1.1909)
Date
1909-01-15
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seite 54 Dr. Blochs Wochenschrift. Nr. 3 3. Felix Theilhaber, München und D r. Elias Auerbach, Berlin: Kurze Bemerkungen zum Kapitel „Sterblichkeit der Juden". II. Statistisches Archiv: Die Sterblichkeit der Juden in Frankfurt am Main im 17. und 18. Jahrhundert. Die Kriminalität der Juden in Bayern von 1896—1903. Die Eheschließungen der Juden in Wien während der Jahre 1902—1906. Austritte aus dem Judentum und Uebertritte zum Judentum in Wien in den Jahren 1905 bis 1906. Korrigendinnen bei den Juden. Die Bevölkerung der Kolonie Hongkong. III .Literatur. Lob Abraham: Die Rechtsverhältnisse der Juden im ehemaligen Königreiche und der jetzigen Provinz Hannover. Ost und West. Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum. Herausgegeben von Leo Winz. Verlag von Ost und West, Berlin, S. 42. Organ der Deutschen Konferenz-Gemeinschaft der „Alliance Jsraelite Universelle". 9 Jahrg. Heft 1. Jänner, 1909. Inhalt: „Das Jahr 1908." Von M. A. Klausner. „Hermann Heyermans." Von Max S ch a ch e r l. „Die Josefsgeschichte in der bildenden Kunst." (Mit 7 Illustrationen.) Von G. Kutna. „Moses Gebet." (Psalm 90.) Von M. A. Klausner. „Soziale und geistige Strömungen in der osteuropäischen Judenheit." Von Josef Lin. „Bonze hat geschwiegen." Von I. L. Perez. — Mitteilungen aus dem Deutschen Bureau der „Alliance Jsraelite Universelle": 1. Bekanntmachung. 2. Erklärung. 3. Die Abreise der Schulinspektionskommission. 4. Rabb. Dr. Rosenthal (mit Portrait). 5. Die Israeliten in Persien. 6. Salomon Neumann. 7. Die Israeliten in Rußland. 8. Henry Seligman (mit Portrait). 9. Notizen: a) Die Israeliten in Marrakesch. b) Jüdische Einwanderung in Newyork. e) Bukarest, ä) Ludwigshafen, e) Apolda, t). Herleshausen. 8) Insterburg, b) Le Defenseur. i) Neue immerwährende Mitglieder. — PalMna. Monatsschrift für die wirtschaftliche Erschließung Palästinas. Herausgegeben vom „Verlag P a l ä st i n a", München, Pettenkoferstraße 25. Preis im .Inland und Oesterreich 2xj2 Mark, Ausland 3 Mark pro Jahr. 6. Jahrgang. Heft 1. Inhalt: E. M. Lilien: Zeichnung. Rafaels: Psalm. Vorwort. Dr. phil. Strauß-Zürich: Die westeuropäischen Juden und Palästina. David Trietsch: Die Juden in der Türkei. D r. I. L u r i e: Ein jüdisches Zentrum. D r. E. Müller: Das jüdische Kolonisationsgebiet Judäas. Dr. E. Graf von Mülinen: Die jüdischen Kolonien am Ehuschm. Aus den Hauptstädten. Aus den Kolonien. Aus der Türkei. Literatur. Allerlei. Zuschrift. Unsere Hoffnung. Monatsschrift für die reifere jüdische Jugend. Redaktion und Administration: Wien, II/3, Scholzgasse 11. 5. Jahrgang. Heft 12. Inhalt: Oswald Löbl: Denen, die im Sturme sind. Josef Earniol: Den Mannen des Lektor M. Friedmann. Leo Goldhammer: Kautsky über die Juden. Dr.R. Harlmann: Beirut. Jakob Kohen: Zukunftslachen. M. Melamed: Nach der Arbeit. Bücherschau: I. Günzig, Israel Baal-Schem, besprochen von Dr. D. Feuchtwang. H. Groß, Die Satire in der jüdischen Literatur, besprochen von I. W. Korrespondenzen: Köln a. Rh. Bielitz. Autorenverzeichnis. Briefkasten usw. Krirfkastr«. K. F. Der „Wiener Spaziergänger" Daniel Spitzer starb in Meran, 11. Jänner 1893. D. I. K. stud. phil. Anonyme Anfragen werden nicht beantwortet. P. I. In der im Jahre 1786 erschienenen Geschichte des Amtes Hohnstein und Lohmen „Sächsische Schweiz", verfaßt von Pfarrer Magister Leberecht Wilhelm Götzinger zu Sebnitz, heißt es auf Seite 326: „Bei der großen Thenerung (1720— 21) geschähe eine Handlung, welche aufbehalten zu werden verdient. Ein Jude erbot sich beim König (gemeint ist der König von Polen und Churfürst von Sachsen), den Scheffel für 3 Thlr. 12 Gr. bis Dresden zu liefern, wenn er von allem Zoll und Geleite befreit würde. Es ward ihm erlassen und er verkaufte den Scheffel um 4 Thlr., da er damals 6 Thlr. galt, und zwar nur den Armen, keinem aber, der damit handelte. Welche Beschämung für christliche Kornjuden!" B. D. Drei jüdische Sludentenvereiue an den Universitäten Oxford, Cambridge und Leeds, von denen zwei zionistisch und einer nationaljüdisch ist, erlassen einen Aufruf, der zur Bildung ähnlicher Vereine an den übrigen Universitäten Englands, Irlands und der Kolonien auffordert. In dem Aufruf heißt es. daß wenig daran liege, mit welcher Tendenz die Vereine begründet würden, sofern sie nur gut jüdisch seien und der verderblichen Assimilaionssncht den Kampf erklärten. A. A. Wir bedauern, beide Fragen nicht beantworten zu können. „Praktisch". Ein solcher Humanitätsverein, wie Sie ihn anregen, existiert in Wien vorläufig nicht. 1»: Selchwaren-Fabrik uw S. BERG, PRAG Telephon 1881 Heinrichsgasse Nr, 3. Gegründet 1843 empfiehlt alle Sorten ff. Würste, Rauchfleisch und Mastochsenzungen. Grösste Speisehalle mit Auswahl warmer und kalter Speisen zu jeder Tageszeit. Provinz-Versand zu en gros-Preisen. - - Xur eigene Schlachtung. - Verein zur unentgeltlichen Verpflegung Brustleidender auf dem Lande. Wien, I., Neuthorgasse 20. Aufnahmsbedingungen. Zur unentgeltlichen Vei pflegung in Roznau (Mähren) werden mittellose Brustleidende aufgenommen, bei denen begründete Aussicht auf Heilung oder Besserung besteht. Kranke, welche das Bett nicht verlassen können, dauernd .Fiebernde und Personen, die das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht oder das 59. Lebensjahr überschritten haben, sind von der Aufnahme ausgeschlossen. Nach Wien Zuständige oder daselbst Wohnhafte werden vornehmlich berücksichtigt (§ 1 der Vereins-Statuten), Gesuche um Aufnahme sind vom 15. Februar bis längstens 15. April 1909 beim Vereine, I., Neuthorgasse 20, einzubringen, dieseluen müssen mit dem Alittellosigkeits- und einem ärztlichen Zeugnisse belegt sein. Verspätet einlangende Gesuche werden nicht berücksichtigt. Gesuchstormularien sind in der Kanzlei des Rothschildspitals, XVIII., Gürtel 97, und im Vereinsbureau, I., Neuthorgasse 20, erhältlich. Alle Aufnahmswerber, die ihre entsprechend belegten Gesuche rechtzeitig eingebracht haben, werden zu der im Laufe des Monates April stattfindenden vereinsärztlichen Untersuchung vorgeladen und erhalten nach dieser im Falle der Aufnahme bis längstens 20. Mai 1909 den Aufnahmsschein. Die Vereinspfleglinge gemessen freie Fahrt, sowie während der Dauer der Kurperiode freie Wohnung, Verköstigung, ärztliche Behandlung, Medikamente, Inhalationen, Bäder, Liegekuren und sonstige Kurmitte!. Die Kursaison ist in zwei Perioden eingeteilt: die erste währt von Anfang Juni bis Mitte Juli, die zweite von Mitte Juli bis Ende August. Wünsche um Zuerkennung einer bestimmten Kurperiode werden tunlichst berücksichtigt. Wien, im Jänner 1909. Die Vereinsleitung. Elise Herz’scbe Ausstattungs-Stiftung. Aus der Elise Herz’schen Ausstattungs-Stiftung für Bräute ist ein Platz im Betrage von K 770.— zu verleihen, welcher am 2 0. Dezember 1909 zur Auszahlung gelangt. Die Bewerberinnen haben durch Zeugnisse nachzuweisen, dass sie moralisch untadelhafte, dürftige und verwaiste Töchter jüdischer Eitern und in Böhmen oderin Wien geboren sind und sich im Brautstande befinden. Die ungestempelten Gesuche sind bis längstens 18. Februar 1909 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde. Wien, I , Seitenstettengasse 4, 111 Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Lhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Metriken der israel. Kultusgemeinde W i e n sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden«

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