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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-02-21 · 8 (21.2.1908) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
8 (21.2.1908)
Date
1908-02-21
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 8 Dk. JBlocb s MocdenscbrM. im Bannen von Geistern eine Berühmtheit erlangte, mühte sich diesmal vergebens ab, dem Loten Benjamin die Ruhe zu verschaffen. Trotz der erprobtesten Mittel, die der heilige Mann in Anwendung brachte, setzte der tote Benjamin Nacht für Nacht seine Irrfahrt durch die Gaffen fort . . . Während jedoch alle Frommen und Nichtfrommen der Gemeinde vor Angst und Entsetzen schier erstarrten, überließ sich der rote Jtzik Hersch der tollsten und heitersten Laune und mehr als einmal schnalzte er lustig mit den Fingern und rief unter anhaltendem Lachen die Worte vor sich hin: „Meine Komödie hat einen guten Anfang genommen — hei, was wird es erst für Schlußszenen geben!!" (Fortsetzung folg!.) Neue Bücher. 1)1860180 f u n e b r e tentnto dal Vice-Rabbino Dottor U. Brettholz nel Sacro Tempio N. 2. 11 giorno 29 Decembre 1907 trigesimo della inorte di Dar.ieL llßorpurgo Console della Eepubblica di Costarica, Direttore del Tempio. Tipografia M o r t e r r a & Co. edit. T r i e s t e, 1908. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Jude». Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden, Berlin-Halensee, Westfälischestraße 46. Redaktion: Doktor Arthur Ruppin, IV. Jahrgang, Heft Nr. 1, Jänner 1908. Inhalt: I. Abhandlungen. 1. Dr. Arkadius E l k i n d, Moskau: Versuch einer anthropologischen Parallele zwischen Juden und Nlchtjuden. 2. Dr. Jakob Thon, Berlin: Taufbewegung der Juden in Oesterreich. 11. S t a l i st i s ch e s Archiv. Die Besteuerungsverhältnisse der in den Jahren 1873—1906 in Berlin aus dem Judentum ausgetretenen Personen. Fürsorgezöglinge in Preußen umer den Juden im Jahre 1905. Juden unter den Hörern der Akademie zu Posen. Ergebnisse der Volkszählung von 1905 in Oldenburg. Die Konfession der Volks,chullehrer und Volksschüler in Bayern. Die Konfession der Lehrer und Schüler an bayerischen Mittelschulen im Jahre 1905/906. Gedurren, Eheschließungen und Sterbefälle in Bayern 1905 und 1906. Die jüdischen Richter im Deutschen Reiche. Der Hilssverein der deutschen Juden. Die Zahl der Juden in Rußland im Jahre 1836. 111. Mitteilung. IV. Berichtigung. Reichsratsabgeordneter Dozent Dr. Arthur Mahler. Rede, gehalten in der Universität sdebarte zum Dring!lchkeltsantrage Professor Masaiyks im österreichischen Abgeordnetenhause am 3. Dezember 1907. Herausgegeden von der jüdischen akademischen Verbindung „Unitas", VIII., Auerspergstcaße 21, Wien, 1808. Kriefkasterr. B. S. Jahrzeit wird gehalten an dem betreffenden Tage des 2. A d a r. F. Daß der „Mährische Tagcsbote" sich von Zeit zu Zeit in antisemitischen Liebhabereien gefällt, ist auch anderweitig vermerkt worden; wichtiger wäre es allerorngs, wenn das msertereiide Brünner Publikum sich dagegen einmal auftebnen möchte. B. R. In Ungarn machen jetzt die vielfachen Betrügereien der „Bankiersfamille" Kardos grotzes Aufsehen. TägUch lausen zahlreiche neue Anzelgen gegen die saubere Familie ein. Jetzt wird die Familie sogar des Leichenraubes beschuldigt. Da die anltjemilischen Blätter die,e Affaire gegen die Juden ausschrotet, sei hier auf Grund von aus Budapest eingehollen autenthlschen Daten festgestellt, daß die ganze Familie Kardos, die ehemals Kohn hieß, nicht nur ihreil Namen, sondern auch ihren Glauben längst gewechselt hat, indem alle ihre Mitglieder vor mehreren Jahren aus dem Judentum ausgetreten sind und das Christentum angenommen haben Nur diesem Umstande war es zuzuschrerben, daß die Familie Kardos das Nertrauen des nunmehr düpierten Publikums und die Protektion der Regiermigskreise genoß. K. S. Wie au» New-Aork berichtet wird, hat der Direktor des New-Iorker Rabbinerseminars Professor Schechier dem Oberrabbiner von Odessa, Rabbi Chajim Tschernitz, die Lehrstelle für Talmud am New»Aorker Seminar angeboten. Oberrabbiner Tschernowitz steht im Rufe eines großen Talmudgelehrten, der bei feiner durchaus orthodoxen Gesinnung auch über ein bedeutendes allgemeines Wissen verfügt. Für den Fall, als Oberrabbiner Tschernowitz, der sich bisher noch nicht geäußert hat, die Berufung ablehnen sollte, so find die Overrabbiner von Riga, beziehungsweise St. Petersburg für den envähnten Posten in Aussicht genommen. Rabbi Tschernowitz ist ein Schüler des verstorbenen Rabbi Jizchak Elchanan Spector von Kowno und wählte zu den hervorragendsten Schülern der Kownoer Jeschibah. Als Rabbi Spector starb, wurde Rabbi Tschernowitz — damals noch Schüler der Jeschibah — von sämtlichen Bachurim mit dem Hesped betraut. Dieser Hesped begründete den großen Ruf, den Rabbi Tschernowitz jetzt in ganz Rußland mit Recht genießt. H. A. Eine Propaganda zur Entlassung christlicher Beamten als Antworr auf das Verfahren des städtischen Regimes können wir unsererseits nicht befürworten. „Wunderrabbi Dänemark". Ist unter unseren Lesern jemand in der Lage, über den Wunderrabbi Hirsch Dänemark Auskunft zu erteilen, insbesondere wann und wo er gestorben? R. in Graz. Der andere Bericht war früher eingetroffen und bereits gesetzt. Besten Gruß. Notiz. K. k. priv. Allgemeine österreichische Boden-Kredit-Anstalt. Die dreuliiov!erzi<;ire ordentliche Generatverwmmlung findet am 7. April 1908 ui Wien, 1., Tnnfaltstraße 8, vormittags 10 Uhr statt. VerlmudlungSgeaeiistände: a) Bericht des Gouverneur-Stellvertreters, b) Bericht der Zensoren, c) Beschlußfassung über die Gesellschaftsrechnungen und die Verwendung des Gewinnes (Art. 48, 55 und 56). d) Wahl von Verwaltung«!äien. e) W >hl eines Zensors. — In dieser Generalversammlung sind jene Herren Aktionäre stimmberechtigt, welche mmdestens ein u Monat vor dem Znsammenlreten derselben, daher bis längstens 7. März l. I.. fünfzig Aktien nebst Koupons im Sinne des Art. l3 der Statuten bei der Kasse der Gesellschaft in Wien (Teinsattstraße Nr. 8) oder in Paris (Plaee Vendöine Nr. 16) deponieren. Aufnahmsbedingungen. Zur unentgeltlichen Verpflegung in Roznau (Mähren) werden mittellose Br stleidende anfgenommeu, bei denen begründete Aussicht auf Heilung oder Besserung besteht. Kranke, welche daa Bett nicht verlassen können, dauernd Fiebernde nnd Personen, die das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht oder das 50. Lebensjahr senon überschritten haben, amd von der Aufnahme auageachloaaen. Nach Wien Zuständige oder daselbst Wohnhafte werden vornehmlich berücksichtigt (§ 1 der Statuten). G »suche um Aufnahme sind in der Zeit vom 15. Februar bis längstens 15. April 1908 an das Vereinsbureau Wien, I., Neutorgasse 20, Tür 6 einzuseuden; dieselben müssen mit dem MittellosigKeits- und einem ärztlichen Zeugnisse belegt sein. Geanchaformularien sind im Vereinsbureau, sowie in der Kanzlei des Rothschild-pitals (XVIII Währiuger Gürtel 97) erhältlich. Verspä et einlangende Gesuche werden nicht berücksichtigt. Die Pfleglinge gemessen freie Fahrt, sowie während der Dauer der Kuiperiude freie Wohnung, Verköstigung, ärztliche Behandlung, Medikamente, Inhalationen, Bäder, Liegekuren und sonstige Kurmittel. Konkurs. In der Versorgungsanstalt (Altersversorgungsbans und Siechenhaus) der israelitischen Knltusgemeinde Wien, IX. Bezirk, Seegasse 9, gelan .t die Stelle eines S ekundararztes mit 1. April 1908 zur Besetzung. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovierte Doktoren der gesamten Heilkunde, zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spezialpraxis nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt für ein Jahr und kann auf die Dauer von vier Jahren verlängert werden Der Sekundaiarzt bezieht einen oahresgehalt von K 1400 sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Die näheren Bestimmungen können im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, eingesehen werden. Mit den entsprechenden Personal-Dokumenten, Studien- und Verwendungszeugnissen belegte Gesuche sind spätestens bis 29. Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, in. Stock abzugeben. Der Vorstand*

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