Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1908)
- Issue
- 8 (21.2.1908)
- Date
- 1908-02-21
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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Seite 160 Dr. Liocb's Mlocbenscbrttt. Nr. 8 Konkurs. Bei der Kultusgemeinde Smichov gelangt mit 1. August 1. J. die Stelle eines für Volks- UDd Bürgerschulen befähigten Religionslehrers und II. Kantors der gleichzeitig die Stelle eines Sekretärs zu versehen hat, zur Besetzung. Derselbe muss beider Landessprachen in Wort und Schrift vollkommen mächtig sein; geprüfte Lehrer erhalten den Vorzug. Gebalt K 2400 Bewerber haben ihre dokumentierten Gesuche nebst einem - genauen curriculum vitae bis 15. März an den Unterzeichneten Vorstand zu leiten. Smicbav, 13. Februar 1908. Der Kultusvorstand Konkurs. Infolge Berufung des Rabbiners Herrn Univ.-Doc. Doktor D. Herzog als Laudes-B-abhiner nach Graz gelangt das hiedurch erledigte Rabbinaf der israelitischen Kultusgemeinde in Smichov mit 1. September 1. J. zur Wiederbesetzung. Fixer Gehalt K 4000, nebst 5 Quinquennalzulagen k K 400 und Remuneration für den Religions-Unterricht am Obergymnasium. Die auf diese Stelle reflektierenden Herren Bewerber, die beider Landessprachen vollkommen mächtig sein müssen, wollen ihre dokumentierten Gesuche, mit einem ausführlichen curriculum vitae versehen, bis zum 15. März a. c. an den Unterzeichneten Vorstand leiten. SmlChOV, 13. Februar 1908. Der Kultusvorstand. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Andrychau gelangt die Stelle eines der zugleich ptDi LN1V sein muss, per 15. März 1. J. zur Besetzung. Bewerber, die das 30. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, verheiratet sind und über eine angenehme Stimme verfügen, zeitgemäss vorbeten können, haben ihre Gesuche nebst einer nbsp vom Rabbinate in Krakai an den gefertigten Vorstand einzusenden. Gehalt K 1000 jährlich nebst Nebenemolumenten. Durch Privatunterricht im Hebräischen ist ein weiteres Nebeneinkommen gesichert. Nur Berufene werden zum Pro bevortrage zugelassen und der Akzeptierte erhält die Reisespesen vergütet. Andrychau, den 3. Februar 1908. Der Vorsteherstellvertreter Samuel Schnitter. Beim Synagogen-Verein „Beth Israel“ (Wien, II., Leopolds" gasse Nr. 29) nach polnisch-jüdischem Ritus^ist die Stelle eineg zweiten Bassisten der über eine kräftige klangvolle Stimme und über musikalische Kenntnisse verfügt, mit einem monatlichen Gehalt von K 60 zu besetzen. Reflektanten ledigen Standes wollen ihre diesbezüglichen Gesuche samt Zeugnissen au das Sekretariat obigen Vereines einsenden. Suche für meine Schwester, (Damenschneiderin), intelligentes, fesches Mädchen in den Zwanziger Jahren, mit etwas Geld, passenden Lebensgefährten. Ernstgemeinte Anträge unter „schwarz 4000“ postlagernd Westbahnstrasse. Anonymes retour. Photographie erwünscht. Intelligentes, einen Beruf ausübendes Mädchen möchte mit intelligenten, charaktervollen Herrn, nicht unter 30 Jahren, behufs eventueller Ehe in Korrespondenz treten, der in der Lage wäre, mehr auf ein mitfühlendes Herz sowie mitdenkenden Kopf, als auf Mitgift zu sehen. Gefällige Zuschrift sub »Würdige Lebensgefährtin« an die Administration des Blattes erbeten. ' Toynbee-Halle, Wien, XX., Othmarg. 46. Beginn der Vorträge: An Wochentagen 7*8 Uhr, Samstag, sowie an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortrags-Programm ~~~ für die Zeit vom 22. bis 28. Februar 1908. Samstag, 22.: Konzert Arrangement: Frau Manja Svedrofska Sonntag, 23.: Literarischer Abend Dr. Paul WelsenurQn Montag, 24.: Bilder aus der österreichischen Geschichte (Zyklus i.) Dr. Edmund Jerusalem Dienstag, 25.: „Alte und neue Zeit“ Redakteur J. Uprimny Mittwoch, 26. „Volkswirtschaftlicher Zyklus“ Df. M. RelSS Donnerstag, 27.: „Das Kriminalitätsverhältnis der Juden“ jur. Theodor Kolm Freitag, 28.: Bibelvortrag Dr. Gottbold Freudmann Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I. Bezirk, Fischerstiege 6, gelangen lassen. Aufruf! Eine Witwe und fünf Waisenkinder, die zu Lebzelten ihres Ernährers in guten Verhältnissen lebten, sind heute in einer öden, wenig bevölkerten, unwirtlichen Gegend dem Hunger und der Kälte preisgegeben und daher einer Unterstützung dringend bedürftig. Edle wohlhabende, jüdische Glaubensgenossen steuert bei nach Kräften, die Not zu lindern. Der Allgütige wird es Euch reichlich lohnen. Spenden Übernimmt Herr David Lieben, Obmann der Israelitischen Beerdigungs-Brüderschaft in Prag, Stupertsgasse 13, I. Stock. Einheirat. 28 jähriger, sehr intelligenter, strebsamer, kaufmännisch gebildeter junger Mann wünscht in ein feines, grösseres Geschäftshaus (Wien oder Provinz) einzuheiraten. Branche egal. Vermittler verbeten. Anonymes zwecklos. Nur ernstgemeinte Anträge, denen strengste Diskretion verbürgt wird, erbeten unter „Lebe ns glück“ postlagernd Wien, I., Esslinggasse nur gegen Schein Die Elisabeth,, Dampfinülil-GesBllscliatt“ Budapest welche seit Erwerbung der Pannoniamühle die Erzeugung von Ostermehlen fortsetzt, empfiehlt die für Ostern gebräuchlichen Mehlsorten „entsprechend“ den Original- Mehlnummern der Budapester Dampfmühlen, welche unter streng ritueller Aufsicht des hiesigen Rabbinats und ganz besonders jener der hochw. Rabbiner Herren Dr. JSies, Adler und UA. Feldmann erzeugt und ebenso unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats und deren Maschgichim expediert werden. Gefällige Bestellungen werden bei billigsten Tagespreisen ausgeführt. Adresse : „Elisabeth Dampfmühl-ßesellschaft“ Budapest. Koscherjpstanratit nad pcttsion Mentone Monte Carlo Avenue Carnotte Avenue de la Costa 15—17 empfiehlt sich bestens 577 M. Beer, früher Meran den Sommer über in Bad Reinerz Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Zosef L. Blech. — Druck von L. Beck L Sohn. Wien Vll. 0021