Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 25 (1908)
- Issue
- 7 (14.2.1908)
- Date
- 1908-02-14
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 7. . Dr. Ewcv s Mscdenscdrin, Seite IS» JäAod ESvr'ssde FumIHeuZlIftuug. Vom Kuratorium der ohgeuauuteu Stiftung wird hiermit verlauthart, dass die Zinsen derselben im Betrage von K £510 demnächst zur Verteilung au die nächsten armen Verwandten des am 7. Mai 1864 verstorbenenStifters Herrn Jakob L ö w y gelangen. Die Bewerber haben ihre mit dem legalen Nachweise der Dürftigkeit und der Verwandtschaft mit dem Stifter, sowie mit einem Geburtszeugnisse versehenen Gesuche bis längstens 29. Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock woselbst während der Amtsstundeu zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs-* und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet eingelangte oder nicht gehörig instruierte Gesuche, oder endlich auf solche von Personen, welche mit dem Stifter nicht verwandt sind, wird keine Rücksicht genommen. Ettel Goldsdimidt Fromme Stiftung für Handwerker. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird hiemit bekanntgegeben, dass aus der obengenannten Stiftung ein Betrag von K 200 „an einen Meister (Israeliten), welcher sich selbständig niederlässt“, zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburt$-wund Heimatsscheine, dem Nachweise über die vollbrachte Lehr- und Gesellenzeit, sowie mit den etwa sonst erforderlichen Nachweisen über seine Berechtigung, sich als Meister selbständig niederzulassen, und dem Armutszeugnisse belegten Gesuche bis 29. Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I.,„Seitenstettengasse 4, IIL Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, während der Amtsstunden zwischen 0 und 12 Uhr vormiitags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs¬ und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erfordeilich; vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt Albert Baum’sche Stiftung für Handwerker. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien verlautbart hiemit, dass aus den Erträgnissen dieser Stiftung ein Betrag von K 2400 an junge Leute jüdischer Religion, die sich dem Handwerke widmen, in Stipendien ä K 200 zur Verleihung gelangt. Sollten sich unter diesen jungen Leuten Söhne des Simon Baum, Bruder des Stifters, befinden, so erhalten dieselben statt K 200, K 600. Die mit dem Geburtsscheine, dem Armutszeugnisse und dem Nachweise, dass der Bewerber sich einem Handwerke widmet, versehenen Gesuche sind bis 29- Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Milde Stiftung des Herrn Cohen da Silva. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, dass aus den Zinsen der obgenannten Stiftung an junge israelitische Handwerker zu ihrer Etablierung als Meister 1 Stiftplatz ä K 800 zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts- und Heimatsscheine, dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit, sowie mit dem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 29 Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, IIL Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Metriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Ettel Goldschmld’sche Stiftung für Mittelschüler. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird hiemit zur Kenntnis gebracht, dass aus der obengenannten Stiftung für das laufende Schuljahr 3 Stipendien ä K 100 an Realschüler israelitischer Konfession zu verleihen sind. Die mit dem Geburtsschein, Studienzengnissen und einem Mittellosigkeitszengnisse versehenen besuche sind bis 29. Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde 1. Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst Gesuchsolankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheheu sind, zu überreichen. Vater- und mutterlose Knaben, ebenso Verwandte des Stifters Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder seiner Gattin Nanette, geborene Landauer erhalten den Vorzug. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, beziehungsweise wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet eingelangte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Klara Krasnopolksy’SGbe Gebet- und Wohltätigkeits-Stiftung. Am 5. Ijar d. J., das ist am 6. Mai 1908, als dem Sterbetage der Frau Klara Krasnopolsky, gelangen die halbjährigen Zinsen obengenannter Stiftung im Betrage von K 1.0 unter mehrere Arme israelitischer Religion zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut und dem Geburtsscheine versehenen Gesuche bis 29. Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III, Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin, Frau Klara Krasnopolsky, werden iu erster Linie berücksichtigt, Auszüge aus den Metriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet üb.-rreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird hiemit verlautbart, dass am 16. April 1908, als dem Sterbetage der Frau Lotti Reich, geborene Schönbeck, das jährliche Zinsenerträgnis der Lotti Reich’schen Widmung per K 96 an zwei weibliche arme israelitische Kranke mit je K 48 zur Verteilung gelangt. Die mit dem Geburts-, Arrnuts- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche sind bis 28 Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblankette unentgeltlich behoben weiden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich; es genügt vielmehr die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Ignaz und Rosalia Wolf Krankenunterstützungs-Stlftung. Am 2. Ijar, das ist am 3. Mai 1908, gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung per K. 200 an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde in der Weise zur Verteilung, dass keiner der Beteiligten einen Betrag unter K 50 erhält. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts-, Armutszeugnisse versehenen Gesuche im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblaukette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis 29. Februar 1908 zu überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, geniessen unter g 1 eich en Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Geauchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder, nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Josef und Gäcllle Adler Stiftung. Am 28. April 1908 gelangen bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung per K 235 in Beträgen von K 40 — 60 an arme Personen israelitiscner Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiete zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut und dem Geburtsscheine versehenen Gesuche bis 29. Februar 1908 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin, Frau Cäcilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere, hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache augehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erfordeilich; es genügt vielmehr die g» na ne Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet einlangerde Gesuche wird keine Rücksicht genommen.