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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1908-02-14 · 7 (14.2.1908) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
25 (1908)
Issue
7 (14.2.1908)
Date
1908-02-14
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette 140 DL. Llocv's Mocvenscvrttt, Nr. 7 Ranetts Rüle voo Vk?ttl8lm8i6lv'redk Lv8ri3ttllvg8'8ilttiu!g. Aus der von Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein zum Andenken an seine Gattin, Frau Nanette von Wertheimstein, begründeten Heir atsausstattungs-Stiftung für arme israelitische Mädchen. gelangt an dem Sterbegedächtnistage der Genannten, das ist am 27. April d J, ein Stiftplatz per’K 250 zur Verleihung. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edle von Wertheim stein, bei deren Abgang Mädchen aus der Ver wan d tseha:f t des Stifters, endlich in Ermanglung au:ch dieser, Mädchen aus der israelitischen Knltusgemeinde berufen. Die Gesuche sind mit Geburtsschein, dem Sitten- und Armutszeugnisse, dem Nachweise, dass diePetentinsich im Brautstande befindet und wenn das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend gemacht wird, auch mit dem diese Verwandtschaft nachweisenden, mit den Geburts-und Trauungsscheinen belegten Stammbaum bis 29 Februar 1908 im Eimeichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengasse 4, III. Stock, woselbst auch Gesuchsblanketie während der Amtsstünden zwischen 9 und 12 Ubr vormittags unentgeltlich erhältlich sind, zu überreichen. Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, werden des Bezugsrechtes verlustig. Auszüge aus den Metriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, vielmehr genügt die genaue Angabe der betreffenden Daren. Auf nicht gehörig belegte, oder verspätet üverreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 16. Jänner 1908. Der Vorstand der isr. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. . Der Bethaus verein >Talmud-Thora< in Wien, II. Bezirk» Malzgasse 16, wünscht einen zu akzeptieren. "Derselbe muss sich eines religiösen Lebenswandels erfreuen und soll das Alter von 40 Jahren nicht überschritten haben. Gehalt 1000 Kronen. Spesenvergütung wird nur an den Akzeptierten geleistet. Gefällige Offerte sind zu richten an deQ Obmann des Bethauses Simon Buchwald Wien, II., Rembrandtstrasse 18. KleKrrsiedtungs-Anzeige. Die Redaktion und Administration der „Oesterreich! scheu Wochenschrift" befindet sich von NUN an: IX,„ Mahngalle 15. Uelefon Nr. 14.S47. Abiturient unterrichtet Realschüler, Volks- und Bürgerschüler -regen massiges Honorar. Unter „Abiturient“ an die Expedition des Blattes. Angehender 'Rabbinats- Kandidat tüchtiger Talmudist und Hebraist, sucht Lektion tür die Nachmittagsstunden. Adresse: A. Leon Falk, II., Tempelgasse 4, Tür 10. ' Toynbea-Haile, Bien, XX, Otnmarg. 46. Beginn der Vorträge: An Wochentagen t/i 8 Uhr, Samstag, sowie an Sonn- und Feiertagen 7 Uhr abends. Eintritt frei für jeden Erwachsenen. Vortra js-Programm für die Zeit vom 15. bis 21. Februar 1908. Samstag, 15.: Konzert Arrangement: Fr E|8fl Freund-Funk Sonntag, 16.: Literatur-Abend Schriftsteller Hßlnr. GlückSmann Montag, 17.: „Ueber die Eiszeit“ Emertcb Kohü Dienstag, 18.: Volkswirtschaftlicher Zyklus (VI.) Dr. M. RelSS Mittwoch« 19.: „Ueber die Lebensmittel-Teuerung“ Schriftsteller kals. Rat Johann Llchtenstadt - , Donnerstag, 20.: „Jüdische Poesien“ Schriftsteller H. York-Steiner Freitag, 21.: Bibelvortrag Religionslehrer H. LÖW-VOfll Anmeldungen von Vorträgen und Mitwirkungen bei Konzerten wolle man an den Obmann Herrn Dr. J. Samuely, Wien, I. Bezirk, Fischerstiege 6, gelangen lassen. Vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde ln Czernowitz (Bukowina) als Exekutor der Löw Friedfertig’schen Stiftung wird hiemit der Konkurs zur Verleihung eines Stipendiums per K 200 jährlich für heuer (1908), eventuell auch für die ganze, normalmässige Dauer des Stadiums an einen Rabhinats- Kandidaten ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben würdige arme Rabbinats-Kandidaten. welche in Wien oder in Prag d u zur Erlangung des Rabbinates gesetzlich vorgeschriebenen Studien obliegen und welche die Heimatszuständigkeit nach einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder besitzen. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre Heimatszuständigkeit, Mittellosigkeit und ihr tadelloses sittliches Verhalten nachzuweisen, ferner über die von ihnen betriebenen Studien entsprechende Zeugnisse beizubringen. Auch wird derjenige Bewerber, welchem dieses Stipendium zuerkannt werden wird, einen Revers darüber auszustellen haben, dass er sich dem Rabbinats-Studium auch weiterhin widmen werde. Demselben wird übrigens das verliehene Stipendium für ein weiteres Jahr über die normalmässige Dauer des Studiums hinaus belassen werden, falls er die Erlangung des Doktorgrades anstreben sollte. Gehörig adstruierte Gesuche sind bis längstens 1. Mai 1. J. beim Unterzeichneten Kultusvorstande einzubringen. Czsfflowltz, 26. Jänner 1908. Der Präses: Dr. Straucher FviG^AIIT NV2 Streng rituelles Restaurant mit Logis für 35 Personen ist gegen Barzahlung für 5600 Mk. sofort zu verkaufen. Balsam, Berlin. Angnststrasse 63. :— Koscher- — — jfotatirant und pgasioa Monte Carlo Avenue Carnotte Avenue de la Costa 15—17 empfiehlt sich bestens 577 M. Beer, früher Meran den Sommer über in Bad Reinerz Jugend und Schönheit. Wer ei» schönes jugendliches, mteress Gesicht haben will, der verwende Leichner’s Fettpulver Lelchner’s Hermelin- und Aspasia-Puder deren sich die höchsten Damenkreise und die ersten , Künstlerinnen mit Vorliebe bedienen. Man sieht nicht, dass > man gepudert ist. Erhältlich nur in geschlossenen Dosen in allen Parfümerien und in der Fabrik Lieferant der I I Q|AL«or BERLIN, Kgl. Theater '— UCIvlinCl , Schützenstrasse'31. Weltausstellung Mailand 1906, Grand Prix Herausgeber und veranfwoxtticher Redatteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien VH. Sichere 0021 1719

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