Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 24 (1907)
- Issue
- 22 (31.5.1907)
- Date
- 1907-05-31
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 22 L>r. JbiocD ö VülocDcndcDna Serti- 359 mit einer großen Anzahl von Polizeirevisoren, Regierungsagenten und sogenannten Wahlhyänen, welche die Wähler bearbeiteten und mit Gewalt zwangen, für Starzynski den Stimmzettel abzugeben. Gegen diesen Herrn Vizebürgermeister und einige seiner Leute habe ich beim Bezirksgericht Rawaruska die strafgerichtliche Anzeige erstattet und eine Anzahl von Wählern dem Richter vorgeführt, die sich flüchten wollten, um für Starzynski nicht zu stimmen, die aber mit Gewalt f e st g e h a l t e n und zur Wahlurne geschlepptwurden, um unter Bewachung a bz u st i m m e n. Die ansgeteilten Stimmzettel waren vollständig geschwärzt, nur in der Mitte war der Name Starzynski mit einer Stampiglie aufgedruckt. Bei der Beschaffenheit dieses Zettels war eine Streichung dieses Namens und seine Ersetzung durch einen andern unmöglich. Ein Exemplar dieses famosen Stimmzettels lasse ich hier nachstehend addrucken. Karta glosowania. KapTa ro.iocoBaiiii. Majac wybierac jednego posla do Rady Paanstwa z okr^gu wyborczcgo Nr. \ Maio^H BüönpaTH o^noro nocjia &o Pa^n Aep^KaBno’i 3 oKpyra Bnöop^oro EL j daje gfos: Aaio rojioc; NA Dra STANIStAWA STARZYNSKIEGO C. K. PROFESORA UNIWERZYTETU WE LWOWIE E.aBBKSiggi * _. r ^83l. --*J. _i - ...—_ILA-isJ— 1» .»23? &JSSX3EE3&SZ& r; :vr..g. 3.,^. t-•28SP^gS^BSft«.'i,..iw?gES-^l»yr!^Ejii»:.c. .^>n- __*ii iiar'-‘An. UiSS E 7S>sSL. -LI a jaansBB^jggwaig 128» _- ’gggraag'_'.yipy1 •'•!£;. ~ ' ’?*■<mtr *~ ' .mszäßi ::: v z.„‘. L«s«^WLsa^QLSLiL^M' SST. .; ä 1.7.. “äki: :«L~.3Z2. '.:/~:^rawc:ss5SESc?JBBB5SE»5*fflEi ^lYy - :*««r .nyr*- 7"V —•— —.1° ' £. aäiSL.. .’Üfiu-^ J :: wSHSEäßiaJKSiaBRBS ssms^ii'^L.^3 1 Will I II I IIBIII^ Die Rückseite des Stimmzettels war mit nebenstehendem Stempel versehen: In Belz bot mir ein Arzt, Herr Dr. F r o st i g, betreten. Bei jedem Gang nach der Stadt oder Telegrafenamt großmütig seine Privatwohnung als Quartier an. Zu meiner war ich von Gendarmen, m e i st e n s s o g a r von Beobachtung stellte Regierungskommissär S m o l e n zwei Gendem Herrn Regierungskommissär selber darmen mit aufgepflanztem 'Gewehr in der Nähe des Hauses begleitet. Vor den Wählern sollte ich als ein Staatsauf, so daß Patienten fürchteten, das Haus des Arztes zu Verbrecher erscheinen. Mehrere angesehene Wähler, welche ihre