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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1907-04-05 · 14 (5.4.1907) · page 4

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
24 (1907)
Issue
14 (5.4.1907)
Date
1907-04-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 282 Dr. Llocb's Mocbenscvrttr. Nr. 14 Telegramm. Prag, 21. Oktober. Für die ebenso energische wie geistvolle Abwehr der neuesten Angriffe unserer unverbesserlichen Feinde sendet Ihnen namens der ganzen Gemeinde wärmsten Dank und vollste Anerkennung. Das Präsidium der Kultusgsmeinde-Repr äsentanz. Telegramm. Prag Alt. Ehrwörden wurden anlässlich ihrer jüngsten Reichsratsrede in gestriger Vorstandssitzung zum Ehrenmitglieds der Prager israelitischen Beerdigungs - Bruderschaft ernannt. Diplom folgt. Mitteilung des hebräischen Namens erbeten. David Lieben, Obmann. Prag, den 8. November 1891. Euer Ehrwürden! Hochgeschätzter Herr Rabbiner! In der ersten, nach Abhaltung Ihrer glanzvollen Rede vom 20. d. M. stattgehabten Vorstandssitzung hat der gefertigte Vorstand mit besonderem Vergnügen Anlass genommen, Ihr unermüdliches Einstehen für unsere Glaubensgenossen und Ihre unerschrockene meisterhafte Abwehr antisemitischer Anwürfe und Beschuldigungen einer anerkennenden Würdigung zu unterziehen. Um dem insbesondere durch Ihre, selbst dem verbitterten Gegner rückhaltslose Verehrung abgewinnende Schilderung der Ghewra-ELadischa - Institutionen lebhaft angel egten Dankgefühle Ausdruck zu verleihen, wurden Euer Ehrwürden zum Ehrenmitgliede der durch ihren vielhundertjährigen Bestand berühmt gewordenen Prager Chewra - Kadischa (israelitische Beerdigungs- Brüderschaft) ernannt, wovon Sie sogleich telegraphisch verständigt wurden. Hocherfreut über Ihre sehr schmeichelhafte Rückdepesche beehrt sich der gefertigte Vorstand, Ihnen anbei das betreffende Diplom zu überschicken, zugleich mit dem innigen aufrichtigen Wunsche, dass es Euer Ehrwürden vergönnt sein möge, noch recht lange Jahre hindurch mit ungeschwächter Kraft und infolgedessen auch mit dem gleichen Feuereifer und derselben Energie wie bisher im Interesse unserer heiligen Religion und deren Bekennern segensreich zu wirken. Genehmigen Euer Ehrwürden die Versicherung besonderer Wertschätzung, mit welcher zeichnet Israelitische Beerdlgungs-Bröder Schafts-Vorstand Prag, den 6. Mai 1891. Euer Wohlgeboren! Sehr geehrter Herr Doktor Der „DeutSCBe Verein Merkur“, als nichtpolitischer Verein in Prag begrüsst die von Euer Wohlgeboren in der am 29. April 1891 abgehaltenen Sitzung des österreichischen Reichsrates in der Session des Jahres 1891 gemachte Aeusserungen den antiliberalen Abgeordneten gegenüber als gerechte Handlungsweise und erblickt hierin nur den Schutz für die grosse nationale Sache im Allgemeinen. Möge es Euer Wohlgeboren vergönnt 'sein, noch lange zum Schutz unserer heiligen Sache tätig zu bleiben, damit das im fortwährenden weiteren Umsichgreifen ätzende Gift des Rückschrittes aus dem Parlamente ausgemerzt werde. Mit aller Hochachtung Der Vorstand des deutschen Vereines Mercur in Prag Carl Fischer, dz. Schriftführer. Hugo Friedmann, dz. Obmann. Telegramm. Prag Alt, 21. Oktober 1891. Dem wackern mutigen und geistvollen Kämpfer für Recht und Wahrheit gegen Rohheit und Fälschung ein donnerndes Schkoch. Dr. Bendiener. Prag, 12. Feber 1890. Hochgeehrter Herr Doktor! Ich schreibe Ihnen unter dem Eindrücke Ihrer herrlichen, zündenden Rede, die ich soeben in dem heutigen „Tagblatt“ gelesen und die weitaus zu den besten parlamentarischen Leistungen zählt. Sie vereinigt alle Vorzüge: Kraft, Energie, Geist, Witz, Schlagfertigkeit, alle einzelnen Teile sind harmonisch zu einem Meisterwerke verbunden, das mit der Wucht elementarer Mächtigkeit das verruchte Antisemitengesindel zerschmettert, vernichtethat. Ich kann es nicht unterlassen, Ihnen für diese klassische Leistung meinen innigsten Dank und den aufrichtigen Wunsch auszusprechen, es möge Ihnen noch recht lange vergönnt sein, zur Ehre des Judentums, der Judenheit und zu Ihrer eigenen Ehre erfolgreich für die gute Sache zu kämpfen. Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebener Teingasse 17. 8 KobD. Sr. Hochwohlgeboren Herrn Dr. J. 8. Bloch, Reichsratsabgeordneter in Wien. Innigsten Dank für die erfolgreiche, auf gründlicher Wissenschaftlichkeit basierende Verteidigung unseres heiligen Glaubens gegen die masslosen Angriffe der Antisemiten. Ich gebe mich der sicheren Hoffnung hin, dass Euer Hochwohlgeboren berufen sind, durch die seltene parlamentarische Begabung wesentlich zum gänzlichen Niedergange des Antisemitismus beizutragen, so wie Rohling durch Ihre wuchtigen Argumente zum Rückzuge genötigt wurde. Genehmigen Euer Hochwohlgeboren die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung, in der ich zeitlebens verharre ergebenster Karolinenthal den 21. Februar 1890. Jakob Haller Kreisrabbiner. Israelitische Kultusgemelnde in Karolinenthal. Euer Ehrwürden! Sehr geehrter Herr Doktor! Die geringsten Veranlassungen genügen den Gegnern des Judentums zu neuen Angriffen und Schmähungen. Mit bewunderungswürdiger Schlagfertigkeit und mit die Gegner vernichtender Kritik haben Euer Ehrwürden anlässlich der Debatte, betreffend die Errichtung der A erztekammern, die bodenlosen Verdächtigungen und die unbegründeten Ausfälle der jeglicher sittlicher Grundlage entbehrenden Antisemiten erfolgreich zurückgewiesen. Diese offene, das Judentum stärkende männliche Sprache verpflichtet jede Gemeinde zum tiefsten Danke gegen Euer Ehrwürden, und erfülle ich angenehm die mir gewordene Aufgabe, Euer Ehrwürden, sehr geehrter Herr Doktor, in Kenntnis zu setzen, dass der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde in Karolinenthai in seiner Vorstandssitzung einstimmig beschlossen, Ihnen, ehrwürdiger Herr, für dieses erfolgreiche Eintreten gegen das masslose Ausschreiten unserer gemeinschaftlichen Gegner den innigsten und ergebensten Dank der hiesigen Kultusgemeinde auszudrücken. Gerne nehme ich Veranlassung zum Ausdrucke meiner unbegrenzten Hochachtung, in der ich verharre als Euer Ehrwürden ergebener lg. Weinmann, für den Kültusvorstand. Kärolinenthal, 3. November 1891. Prag-Smichov, 29. Dezember 1893. Sr. Wohlgeboren Herrn Dr. j. 8. Bloch, Redakteur der „Oesterreichischen Wochenschrift“ Wien. Gestatten Sie, dass ich Ihnen anlässlich Ihrer zehnjährigen, für das Ju ieutnm so erfolgreichen redaktionellen Tätigkeit meine herzlichsten Glückwünsche zum Ausdruck bringe. Sie können auf diese Tätigkeit stolz sein, und wir können stolz sein auf einen solch unerschrockenen, mit den schärfsten Geisteswaffen ausgerüsteten Kämpfer. Wenn man die Kamen: Jecüißl von Paris. Nachmanides, Josef Albo, Abraham Furtado und Gabriel Riesser nennen wird, wird aucb Ibr Name genannt werden. Wohl ist es ein betrübendes Zusammentreffen, dass gerade der berufenste Apologet des Judentums auf der Kanzel, Adolf Jellinek, als Leiche auf dem Boden liegt. Doch anderseits erblicken wir darin die Fürsorge der göttlichen Vorsehung, die eine neue Sonne aufgehen liess, bevor sie die alte untergeben liess. Dies soll uns Trost und Beruhigung für die Zukunft gewähren. Und so rufe ich Ihnen an diesem ehrenvollen Jubeltage ermutigend zu die Psalmworte: 45, 4—5. Genehmigen Sie den Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung Rabbiner Dr. Samuel Back. Euer Hochwohlgeboren! Hochzuverehrender Herr Doktor! Schon lange mit den Gefühlen aufrichtiger Achtung und Anerkennung Ihren mannhaften Kampf für die Ehre unserer Religion und Religionsgenossen verfolgend, gibt uns jetzt der jüngsthin vor den Schranken des Wiener Landesgerichtes sich abgespielte Prozess contra Deckert-Maysr besondere Veranlassung, Euer Hochwohlgeboren unsere tiefgefühlte Dankbarkeit auszudrücken. Wacker und unerschrocken und mit einer bewunderungswürdigen Kenntnis von Personen und Verhältnissen wissen sie bei jeder Gelegenheit für Wahrheit und Recht in die Schranken zu treten und die ruchlosen verleumderischen Verdächtigungen zu enthüllen und öffentlich zu brandmarken. Wir wollen zu Gott hoffen, dass es bald wieder heller und lichter werden wird in unserer Umgebung, dass die verleumderischen Zungen verstummen und die verführten Volksmassen zu

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