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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1907-04-05 · 14 (5.4.1907) · page 3

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
24 (1907)
Issue
14 (5.4.1907)
Date
1907-04-05
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 14 Dr. Ltocv s MocvenscvrM Seite 231 Wenn Ihnen im Allgemeinen die volle Anerkennung unserer Glaubensgenossen gebührt für die mannhafte Art, mit welcher Sie stets für die Interessen derselben ein treten, so fühle ich mich veranlasst, Ihnen meinen besonderen Dank auszusprechen für die sympathische Weise, in welcher Sie in Ihrer ausgezeichneten Rede vom 5. d. M. meiner Wirksamkeit für die galizisehe Judenschaft gedachten. Wenn dieselbe wirklich zur Hebung des sittlichen Niveaus der armen Glaubensgenossen Galiziens beiträgt, so betrachte ich dies als den schönsten Frfolg meiner Bestrebungen. Mit ausgezeichneter Hochachtung M. t. Hirsch. Alliance Israällte Universelle, Rue de Trevlse, 35. Paris, le 28. Jänner 1895. Sehr geehrter Herr! ihre Broschüre „Offener BFlef4 an das Italienische Parlament haben wir erhalten und mit grossem Interesse gelesen. Wir hoffen, dass Ihr Einschreiten gegen die unverschämten rumänischen Antisemiten grossen Eindruck im Italienischen Pariament und auch anderswo hervorrufen wird. Mit aller Hochachtung (Folgen die Unterschriften.) Euer Hochwohlgeboien! Empfangen Sie, hochzuehrender Herr Doktor, auch meinerseits den innigsten und tiefgefühlten Dank für den unschätzbaren Dienst, den Sie neuerdings den heiligsten Lebeusinteressen unseres Stammes und den unsterblichen Wahrheiten unserer so vielfach verkannten Religion geleistet, und zwar ebenso sehr durch die unwiderstehliche Macht Ihrer aus der Fülle d6S HerZßßS strömenden Beredsamkeit, als durch ihre Bewunderung erregende Sachkenntnis und erstaunliche Belesenheit. An Ihnen, hochzuehrender Herr Doktor, erfüllt sich wahrhaft die Verheissung des sprachmächtigen Propheten. (Jes. 51, 17.) Ich glaube, wem ein jüdisches Herz im Busen schlägt, der muss Ihren Namen segnen und mit Verehrung nennen. Und in solchem Sinne zeichnet auch Ihr aufrichtig ergebener liÖ!i ^FÜBfhaUSi-aS.^ebruar 1890. Rabbiner Dr. Schmiedl. Meran, 8. März 1891. Sr. Wohlgeboren Herrn Rabbiner Dr. Bloch, Abgeordneter für den Reichsrat in Wien. Genehmigen Euer Wohlgeboren hiemit den Ausdruck meiner Freude und der hochgehendsten Gefühle meiner Genugtuung über den Sieg, der Ihnen neuerlich gegen unsere Widersacher geworden, dass Ihr Geist und Ihre Kraft zu unserer Vertretung im Reichsrate, zu Ihrer edlen Wirksamkeit uns erhalten bleiben. Gott segne Sie, hochverehrter Herr, im Vereine mit allen den Guten und Vorzüglichen, die durch Wort und Tat unsere Stützen sind! In besonderer Verehrung habe ich die Ehre zu zeichnen Fanni Neuüa (geh. Schmiedl). Meran (Tirol), 14. Februar 1890. Wohlgeboren Herrn Dr, Bloch, Reichsrats-Abgeordneter, Rabbiner und Herausgeber der „Oest. Wochenschrift". Sehr geehrter Herr! Gestatten Sie, dass ich aus dem fernen Erdenwinkel, von dem aus ich die Welt- und Tagesbegebenheiten mit Interesse verfolge, Ihnen meinen Glückwunsch zu Ihrer jüngsten Rede im Reichsrate hiemit bringe. Im tiefsten Herzen verletzt durch die Schmach, welche das Judentum von seinen Gegnern zu erdulden hat, empört insbesondere durch die grauenvollen Verleumdungen und Beschimpfungen gegen dasselbe von Tüik und Genossen, las ich in der „N. Fr. Presse“ mit innigster Genugtuung und regstem Anteil Ihre geistreiche Bekämpfung, Ihre historischen, packenden Ausführungen, Ihre tiefen, treffenden Argumente gegen die niedrigen Anwürfe. Jedes Ihrer Worte eine schlagende, schneidende Waffe mit scharfer, satirischer Spitze! Ich erfreute mich an deren Ausholen, Blitzen und Treffen. Möge es Ihnen gelingen, verehrter Herr, durch die Kraft Ihres Wortes und Geistes die finsteren, feindlichen Gewalten zu bezwingen oder doch die Unparteiischen, die Humanen für uns zu gewinnen! Mit ausgezeichneter Hochachtung habe ich, verehrter Herr, die Ehre zu zeichnen ergebene Fanni Neuda (geh. Schmiedl). Varstaid ds; Israel. Bethansverelnes (Chewra Beth Hatfilah im IX. Bezirke. Euer Hochwohlgeboren! Sehr geehrter Herr Doktor! Der ergebenst gefertigte Vorstand des israelitischen Bethaus-Vereines Chewra Beth Hatfilah im Bezirke Alsergrund in Wien ergreift mit wahrer und freudiger Genugtuung den Anlass, Ihnen, hochgeehrter Herr Doktor, für ihr mannhaftes Eintreten für die Interessen des Judentums und Ihre glanzvolle Rede anlässlich der Debatte über die äusseren Rechtsverhältnisse der israelitischen Religionsgesellschaft, für die kräftige Abwehr der gegen unsere Religion gerichteten Angriffe und Verdächtigungen und die hiedurch bewirkte Hebung des Bewusstseins der Stammesangehörigkeit — den wärmsten und tiefgefühltesten Dank auszusprechen. Genehmigen Euer Hoch wohlgeboren den Ausdruck unserer aufrichtigen Verehrung, mit welchem wir zeichnen Der Vorstand dts Bethaus-Vereines Beth Hatfilah Wien IX. Leop. Hendl D. Blocü Betteinelm 8. Bruckner Marlz Freund fistettner Pappauheini Dr. Alfred ßlogau. Prag, 27. September 1893. Euer Ehrwürden! Die Israelitische Kultusgemelnde-Repräsentanz ln Prag hat in ihrer Sitzung vom 24. d. M. auf Antrag des Schriftstellers Herrn 8. Kohn einstimmig beschlossen, Euer Ehrwürden für Ihre hervorragende, mühevolle und erfolgreiche Tätigkeit bei Aufdeckung der schändlichen, bei Verhandlung des PrOZeS8BS M&jer- Deckert in ihrer ganzen Hässlichkeit zu Tage getretenen lntrigue den wärmsten Dank namens der ganzen Gemeinde auszusprechen. Ihnen, hochgeehrter Herr,' gebührt das HauptVfirdlBnst daran, dass sich ein auf Vernichtung des Gesamtjudentums abzielender verleumderischer Angriff ln die Entlarvung der lichtscheuen strafwürdigen Machinationen unserer Gegner zu einem glänzenden Siege der Wahrheit umgestaltet hat. Genehmigen Euer Ehrwürden die Versicherung der vorzüglichen Hochachtung, mit der ich die Ehre habe, mich zu zeichnen für die israelitische Kultusgemeinde-Repräsentanz Euer Ehrwürden ergebenster Dr. Arnold Rosonhacher. Prag den 6. März 1891* Euer Hoch würden! . Sehr geehrter Herr Rabbiner! Zu Ihrer Wiederwahl als Abgeordneter meine herzlichste Gratulation; es ist für jeden Juden ein erquickendes Gefühl, einen so wackeren Bekämpfer als Antisemitismus, einen so begeisterten Verfechter seines Glaubens wieder berufen zu sehen, seiner hehren Mission zu entsprechen, und ich bin überzeugt, dass Sie in gleich glänzender Weise auch während der nächsten 6 Jahre dem Judentum zu Nutz und Frommen sicn zum Ruhme wirken werden. Nochmals meinen herzlichsten Glückwunsch von Ihrem Sie hochachtenden Dr. Ludwig Bandiener. Prag den 3. November 1891. Sehr geehrter Herr Doktor! In unserer am 1. d. M. abgehaltenen ordentlichen Generalversammlung wurde Euer Wohlgeboren für Ihr ausgezeichnetes Wirken im Interesse des Judentumes, verbunden mit voller Hingebung und energischester Wahrung unserer Interessen an massgebendster Stelle im Reichsrate der verbindlichste und wärmste Dank seitens unseres Vereines votiert, was wir hiemit Euer Wohlgeboren höfiichst mit dem Wunsche zur Kenntnis bringen, dass es Ihnen als wackeren Vorkämpfer für unsere bedrängte Konfession sowie uns Allen von der Vorsehung gegönnt sein möge, in freudigeren und ruhigeren Tagen in voller Eintracht unsere Interessen auch fernerhin wahren zu können. Genehmigen Sie den Ausdruck unserer vorzüglichen Hochachtung, mit der wir verbleiben Euer Wohlgeboren ergebener Ausschuss des Zentialverelnes zur Pflege Mischer Angelegenheiten : (Folgen die Unterschriften.) Prag den 27. Oktober 1891« Fran Luise von Portheim bittet Sie, hochgeehrter Herr, den verbindlichsten besten Dank für die ausgezeichnete Parlamentsrede entgegenzunehmen, mit welcher Sie Ihre Glaubensgenossen sehr verpflichtet haben«

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