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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-11-16 · 46 (16.11.1906) · page 11

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
46 (16.11.1906)
Date
1906-11-16
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 46 Dr. Bloch's WockrnfrtzrM. Seite 779 Von Herrn Dr. Friedrich Koref: für die AuSspeisimg armer Schulkinder in der Brigittenau.K 20.— Von Herrn Dr. Philipp Türke! für Arme.. I2.— Von Herrn Robert Deutsch für das Altersversorgungsbaus „ 10.— Von Herrn Alois Reich für die russischen Juden . „ 10.— Von Herrn Dr. Max Gelber für die russischen Juden . . „ 10.— Von Herrn Julius Frankel für Arme.„ 4.— Von Entnahme der Sammelbüchsen und Opferstöcke in dem Tempel I.: für die Armen-Anstalt.• . . K 234.90 Cbewra-Kadischa.• . . „ 152 53 Allianz (russische Juden).„ 37.54 für Arme (in Jerusalem). 41.96 für den Waisenverein. 289.88 „ 756.81 Von Entnahme der Sammelbüchsen Tempel II.: Armen-Anstalt.K 44.50 Cbewra-Kadischa.„ 63 11 Waisenverein.. 17.01 Arme der österr.-ungar. Gemeinden in Jerusalem. 17.66 „ 142.28 Spenden an den h o h e n F e i e r t a g e n i m S t a d ttempel: Kais. Rat Salomon Kohnberger Kronen 1200.— , Jaques Kreisch 60.—, Albert Maudelbaum 300.-, Karl Körmendi 150.-, Dr. Moriz Löwy 20.—, Ludwig Weishut 350.—, Alexander Niernftein 20o. . Baurat Oskar Marmorek 100.—, Theodor Schur 300.- , Donat Z'fferer 450.—, Jaques Feitler 800.—, Leopold Langer 500.—, Dr Alfred Stern 350.—, kais. Rat Leopold Sachs 2( 00.—, Dr. Gustav Bloch 6n0.-, Karl Mayer 1000.-, Direktor A. Weiße 500.—, Moriz Sonnenschein 200.- , Albert Baron Rothschild 4000.—. Dr. Arnold Rapoport von Porada 1200.—, Frau Julie Trebitsch 1000.—, Frau Rosa Hermann 20o.- , Tbeodor Reitling er 500.—, Direktor Felix Kuranda 500 —, Julius Wolf 800.- , Max Ritter von Gutmann 4000.—, Prof. Dr. Sal. Ehrmaun 70. , Sal. Simon 80.—, Michael Lichtenstern 5>>. —. Theodor Kohn 60.— , kais. Rat Moriz Weizner 20.—, Heinrich Neumann 40.— , Eduard Schachtitz 30.—, Karl Flandrak 70.—, Theodor Ritter von Taussig 1200.— , Bernhard Bachrach 20.—, Adolf Klimont 40. , Adolf Löwy 200.—, Josef Raudnitzky 100.-. Oberstleutnant Sal. Strauß 40.— , Doktor Heinrich Benjes 40.—, Israel Böhm 20.—, Albert Winterberg 200.—. Julius Reitlinger 200.—, Israel Gruber 20.—, Oberrabbiner Doktor Güdemann 60 -, Salo Landau 350.—, Karl Lemberger 100.—, Adolf Nußbaum 40.—; zusam m e it K 24.330.—. Spenden a n d e n h o h e n F e i e rt a g e u i m L e o p oldst ä d t e r r e m p e l: Salo Cohn Kronen 275.—, Dr. Hermann Löwi 250.- , Dr Adolf Schmied! 20.— , Julius Mautbner 560.— , W. Pollaszek 310.-, Ludwig Herschmann 300.—, Ludwig Herzfeld 150.— , Sal. Herzl 200.—, Michael Neurath 80.- , Jaques Weiß 400.—, Julius Vigdor 400.—, Max Holzer 250.—, Bernhard Weiß 125.-, Dr. E. David 10.—; zusammen K 3330.—. Tempel spenden XVIIl. und XIX. Bezirk: David Gallatei Kronen 10.— , Arnold Groß 30.— , Hermann Neugebaner 10.—, Moriz Zeckendorf 2 —, Simon Weiß 2. , Edmund Kohn 18.—, Herrn. Rechnitzer 5.—, Heinrich Paschkes 2.- , Jakob Stern 4.—, Rafael Löw 2.—, Ignaz Katz 4.— , Mendel Strach 1.—, Simon Weiß 4.— , Oskar Fant! 5—, S- I. Stern 40.—, Karl Grün 40.—, Alois Pick 5.-, Maximilian Kohn 10.-, Nathan Klein 5.—, Josef Klein 10.—, David Löwy 20—, Leopold Neumann 2.-, David Gottesmann 15.—, Dr. Isidor Baumann 100.— , Nathan Neumann 4.—, Mendel Pordes 40.—, Johann Kohn 20.—, Albert Friedmann 40.—, Edmund Kohn 70.—, Josef Schermann 20.-, Jakob Grotte 20.— , Dr. Arthur Fantl 50.—, Rudolf Bauer 50.— , Eduard Gassinger 15.—, -Josef Nossig 20.—, Rabbiner Dr. Feuchtwan g 16.—, Moriz Bratmann 30.—, S. I. Schwarz 7.-, Josef Klein 4.— , Ignaz Steiner 8.— , Ferd. Steiner und Sohn 19.—, Alois Stockerl 4.—, Anton Koretz 30.—, Wilh. Spitzer 12.— , Wilh. Heller 15.—, Wilh. Mayländer 35.—, Siegmund Kohn 25.— , Samuel Seidl 40.—, Emil Taussig 30.-, Leopold Kreilisheim 10.—, Wilh. Kohn 10.—, Emanuel Hoffmann 60.— , Leo Steiner 40.- , Arthur Katz 5. , Julius Jockl 20.—, Moriz Siegel 10 —,' Adolf Morgenstern 30.—. Ferdinand Wiener 20.—, Eduard Demes 40.—, Josef Hoffmann 5.-. Jaques Katz 5.-. Moriz Adler 2.-, Bernhard Löwy 5.-, Elias Fleischer 1.—, Prof. Josef Zimmerl 2.—, Philipp Frank 1.—, Tr. Ignaz Winter 20.—, Wilb. Redlich 15.—. Siwon Fleischer 20.—, Heinrich Paschkes 4.—, Abraham Lubasky 6.- , Mendel Strach 1.—, Alexander Winterberg 1.—, Dr. Max Fried 35.—, S. I. Stern 30.-. Leopold Löwy 5.— , Alois Fried! 2.-, Markus Zernik 10.—. Markus Haas 4.—, Philipp Drechsler 18.— , Heinrich Paschkes 6.—, Jakob Kinnsbrnnn 5.—, Emil Sommer 1.—, Dr. Gabriel Hesky 2.-, Berthold Löwenstamm 4.—, Jakob Renner 15.—, Bernhard Löwy 5. , Adolf Winter 2.— , Adolf Hirschler 2.—, Hersch Allerhand 1.—, Max Gerstl 1.—, Alexander Winterberg 1.-; zusammen K 1446.—. Spenden i m Tempel II. amSukkotfeste: Hermann Löwy Kronen 40.-, Dr. Adolf Schmied! 50.- , Dr. E. David 20.—, Theodor Eißler 210.— , Markus Bruckner 70.—, Dr. Adolf Schwarz 30-, Rubin Nathansohn 20.-, Josef Flesch 100.-, Adolf Fein 90.—, Adolf Stransky 30.-, Joses Jtllimk 20.—, Bernhard Reicher 50.-, Franz Katz 10.—, Leopold Löwenfeld 10.—, Leopold Winter 10.—, David Färber 10. , Bernhard Hohenberg 20. , Josef Kowanitz 80 —, Siegmund Bruckner 100.— , Moriz Ornstein 100.-, Bela Guttmann, Oberkantor I«'.—, Gustav Planer 40.— , Simon Menzeles 40.- , Wilh. Goidstein 10.- , Samuel Weiß 20 -, Moriz Kann 40.—, Ignaz Kantor 40.-, Bernhard Reick 50. , Adolf Kaufmann 300.-, Rudolf Kohn 400.—, Alfred Kisch 20.-; zusammen X 2040.—. Predigt Sr. Ehrw. des Herrn Rabbiners Dr. David. Nach den Mitteilungen der Tagesblätter interpellierten Abgeordneter Breiter und Genossen den Minister für Kultus und Unterricht, betreffend eine vom Wiener Rabbiner Herrn Dr. David, wie es in der Interpellation heißt, gegen die galizischen Juden gerichtete Predigt. In der Interpellation wurde mitgeteilt, daß der genannte Rabbiner unter Hinweis auf die Strafsache Nuchem Schapira die Wiener Kaufleute aufforderte, mit den galizischen Juden alle Handelsbeziehungen abzubrechen. Die Interpellanten fragten, ob der Minister geneigt ist. die israelitische Kultusgemeinde in Wien auf das Ungehörige des geschilderten Vorganges aufmerksam zu machen und den Gemeinderabbiner zur Verantwortung zu ziehen. Die in dieser Interpellation gegen Dr. David gerichtete Insinuation erschien uns unglaubwürdig und wir haben deswegen Anstand genommen, in der „Oesterreichischen Wochenschrift" ihr Raum zu geben. Umsomehr war für uns kein hinreichender Anlaß, das offizielle Dementi, welches sich gegen die Interpellation Breiter kehrte, in den Spalten unseres Blattes abzudrucken. Jndeffen werden wir ausdrücklich darum ersucht, und so reproduzieren wir nachstehend die an uns gerichteten Zuschriften: Löbliche Redaktion! Ich erlaube mir die höfliche Bitte, der beifolgenden Richtigstellung seitens des Rabbiners Dr. David betreffend die in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 5. d. M. gestellte Interpellation Breiter in Ihrem weitverbreiteten Blatte gefälligst Raum geben zu wollen. Da ich bei der in Frage stehenden Predigt des Herrn Dr. David im Leopoldstädter Tempel anwesend war, bin ich in der Lage, die beifolgende Richtigstellung zu bestätigen. Ich füge noch bei, daß bereits in der Plenarsitzung des Kultusvorstandes vom 1. November 1906 eine diesbezügliche Interpellation an mich gerichtet nnd von mir sofort erschöpfend beantwortet wurde. In vorzüglicher Hochachtung der Präsident: Dr. Alfred Stern. Wien, 7. November 1906. Wohllöbliche Redaktion! Mit Bezugnahme auf die in Ihrer Zeitung veröffentlichte Interpellation des Abgeordneten Breiter in der Sitzung des Reichsrates vom 5. d. M. betreffs einer von mir angeblich gegen die galizischen Juden gehaltenen Predigt, ersuche ich Sie im Jntereffe der Wahrheit um gefällige Ausnahme folgender tatsächlichen Berichtigung: 1. Es ist unwahr, daß ich eine Predigt gegen die galizischen Juden gehalten habe. 2. Es ist unwahr, daß ich unter Hinweis auf die Strafsache Nuchem Schapira die Wiener Kausteute aufgesordert habe, mit den galizischen Juden alle Handelsbeziehungen abzubrechen. Wahr ist vielmehr, daß ich in meiner Predigt über das wahre Wesen der Religion gesprochen und dargetan habe, daß die Art von Frömmigkeit, die sich in der Beobachtung gewiffer äußerer Formen und Observanzen betätigt, dabei aber gegen die Grundsätze des Rechtes und der Moral sich vergeht, vom Standpunkte der jüdischen Lehre, die vor Allem lautere Gesinnung und rechtschaffenen Wandel fordert, im höchsten Grade verwerflich und verabscheuungswürdig ist. Unter Hinweis auf den Prozeß Nuchem Schapira, deffen Namen ich übrigens ebensowenig, wie etwa einen seiner Mitangeklagten nannte, führte

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