Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1906)
- Issue
- 18 (4.5.1906)
- Date
- 1906-05-04
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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Seite 296 Nr. 18 Dr. Bloch's Wochrnschrifl. 20.—, David Jonas 10.—, Jakob Ujhozi 10.—, Jonas Jonas 10.—, Lasus 2.—, Klub der Edelsteinhäudler und Juweliere 20.—, Bernhard Herzl 4.—, Alois Kohn 10.—, Jaques Fifchhof 2.—, Sigmund Lunzer.2.Adolf Pollitzer L 4.—. Zusammen L 104.—. Anläßlich des Ablebens des sei. B e l a Betz: Von David Kohn und Familie K 10.—. - Anläßlich des Ablebens des sel. Bernhard Herzfeld: Von Ludwig Herzfeld K 10.—, Hermann Herzfeld 10.—, Wilhelm Verkling K *0.-. Zusammen K 40.—. Anläßlich des Ablebens der sel. Bertha Brummel: Von Jakob Schnabel K 20 —, Familie Jofefine Spitzer 50.—, Adolf Fleischmann und Frau 10.—, Familie Eduard Spitzer L 40 -. Zusammen K 120.—. Anläßlich des Ablebens der sel. Bertha Berstl: Von Alfred Meffinger L 10. —, Dr. Hermann Deutsch 10.-, Moritz Breitner 10.-, Moritz Brill 10.—, Adolf Schramek 10.-,Dr.Josef Winternitz 10.—, Karl Schmeichler K 10.—. Zusammen L 70.—. ~ Anläßlich des Ablebens der sel. Amalie Baß: Von Emil Walter K 10.-^-, Ludwig Schick K 5.—. Zusammen K 15.—. Anläßlich des Ablebens der sel. Elise Münch: Von den trauernden Angehörigen L 130.—, Dr. Fritz Hochsinger 10.-, Josef Hermann 20.—. Anton Weiß L 10.—. Zusammen K 170.—. Anläßlich des Ablebens der sel. Betti Wwttitz: Von Max Buyzl X 20.—Salo Tedesko 20.—, Gustav Wottitz 20.—, Familie Felsner, Neutra 20.—, kais. Rat Paul Lemberger 20.—, Familie LeWistm M ^, Dr. Schiffmann 10.—, Max Knö'pfclmacher 25.—, Eduard NrümrllM-LO^'Erodor und Klara Wahle K 10.-. Zusammen L 185.^. Wien Die Funktionäre des Tempelvereines Josefstadt, die Herren Oberkantor Kw.artin und Kantor Edelmann, veranstalten unter Mitwirkung Hervorragender Wiener Kantoren und anderer Kunstkräfte am 12. d. M., 8 Uhr abends, im Saale des „Hotel Guth", II., Stephaniestraße 12, ein Woh lt ä t i g k e i t s k o n z e r t, dessen Reinerträgnis einer notdürftigen, . unglücklichen Familie zufließt. Mit Rücksicht auf diesen wirMch Humanitären Zweck wäre ein recht zahlreicher Besuch dieses Konzertes sehr zu wünschen, Wie». Der „Erste österreichische Rechtsschutzverein fär Hausierer" und der Bethausvene in „Freundschaft und Brüderlichkeit" veranstalten nach ihrem Ehrenmitgliede Herrn k. k. Kommerzialrat Tgnaz Zucker s. A., wie alljährlich, einen Trauergottesdienst, welcher am 10. Mai l. I. um 7 Uhr abends in ihrem Bethause, IL, Taborstraße 59, stattfinden wird. Es ergeht daher an alle Mitglieder beider Vereine sowie an alle Verwandten und Bekannten des Unvergeßlichen die höflichste Einladung zur Teilnahme an dieser Trauerseier. ' Scholem Alechem wieder in Wien! -^Zu.Gunsten der ruffisch-jüdischen Emigranten in Wien verMstaltet das gefertigte Komitee Samstag den 5. Mai d. I. im ugroßen Festsaale des „Hotel Continental" einen Rezitationsaberwp-in dem der berühmte ruffisch-jüdische Dichter Scholem Alechem aus seinen Werken vorlesen wird. Bei der Wichtigkeit des Zweckes hoffen wir auf zahlreichen Besuch. Mathias Acher, M. Hammer, Dr. Karl Lifczis, Hof- und Gerichts-Advokat, M. Markus, Dr. Isidor Schalit, Leo Vanjung, Dr. Paul Weisengrün. Karten find zu haben bei: M. Hammer, I., Rotenturmstraße 26; Kongreßbureau, IX., Türkenstraße 9; Cafe Adler, II., Stefaniestraße; „Caf6 Augartenbrücke", II., Obere Douaustraße 46. Ad aß Jisroel. Am 22. April fand die Prüfung an der Privatreligionsschule der „Adaß Jisroel" unter Leitung des Direktors der Anstalt Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner S. Fürst statt. Seitens des Kultusvorstandes waren anwesend: Herr Bezirksschulrat Dr. Markus Spitzer und Herr Hermann Eltbogen. Ferner erschienen Herr Schulinspektor Professor M. Kanitz, der dieser Schule besondere Aufmerksamkeit widmet. Herr Prof. M. Antscherl, der die Schule öfter besucht, Herr Oberlehrer S. I. Pollak und andere Herren Lehrer. Der Gesamtvorstand der Religionsschule und des Vereines „Adaß Jisroel", die Herren Vereinsobmänner S. Buchwald, A. Fischer und Bernhard Hofbauer sowie viele Eltern der Schüler und sonstige Freunde der Anstalt erhöhten durch ihre Gegenwart die Feierlichkeit des Prüfungsaktes. Die Prüfung lieferte aufs Neue den Beweis, daß an dieser Schule mit Eifer und Hingebung gearbeitet wurde. Wenngleich das Auditorium schon mit dem ersten Schuljahre an die Ergebnisse der Prüfung große Erwartungen knüpft, werden diese , stets durch die ebenso raschen als gediegenen Antworten der Schüler übertroffen. Zudem sieht und hört man den Aleph-Beth-Schützen, als den Schülern und besonders den Schülerinnen der oberen Abteilungen, an, daß sie mit Lust und Liebe lernen, daß sie sich freuen, mitgelernt zu haben. Die Leistungen der Herren Lehrer fanden auch uneingeschränkte Anerkennung. Wir können den jüdischen Eltern nur wärmstens empfehlen, ihre Kinder in diese Schule zu schicken, wo jüdisches Wissen und altjüdischer Geist gelehrt wird. Verein Thora Ez Chaim. Am 15. April fand die Generalversammlung dieses Vereines statt. Vorsitzender Herr Obmann Ph. Back begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und den Herrn Kultusvorsteher Dr. Alfred Berger. Der Rechenschaftsbericht. wurde genehmigt und die austretenden Vorstandsmitglieder Herren Simon Austerlitz, Ignatz Back und Salomon Schreiber mit Akklamation wiedergewählt. Dem Vorstände wurde für -die zielbewußte Leitung des Vereines, der eine gediegene Heimstätte für Pflege des Talmudstudiums bietet, der wärmste Dank votiert. Dienstag Abend Rosch-Chodesch fand in den Lokalitäten der renommierten Restauration Kunstadt, II., Große Schiffgasse 6, ein Syum des Vereines statt. Zirka 80 Personen, von denen der größte Teil allabendlich an den Vorträgen im Beth-Hamidrasch des Vereines teilnimmt, hatten sich vereinigt, um ein jüdisches Fest zu feiern. Die tiefdurchdachten Thoraworte der Herren Rabbiner Fürst, Rabbiner Baumgarten und des Herrn I. Weisz würzten das Mahl und herrschte bis Mitternacht eine fröhliche Festesstimmung. Zum Schluffe übernahmen die Anwesenden je einen Traktat des Talmud zum Lernen innerhalb Jahresfrist und gab man sich Rendezvous nach Ablauf eines Jahres zum Syum des Talmud. Hebräischer Klub. Das Komitee hat folgendes Programm entworfen: 1. Täglich von 5—7 Uhr nachmittags im Kongreßbureau. IX., Türkenstraße 9, Konversation für hebräisch Sprechende; Aufliegen sämtlicher hebräischen Zeitungen. 2. Einmal wöchentlich literarischer Abend, resp. Konzert oder Aufführung hebräischer Schauspiele. Bei letzteren Darbietungen wird eine Eintrittsgebühr zu Gunsten der russischen Emigranten eingehoben. 3. In der öffentlichen Schule der Wiener Kultusgemeinde täglicher unentgeltlicher Unterrick, -'-leitet von Frl. Goldberg und den Herren Rubinstein, Katzenellenbogcn und med. Umansky. 4. Der in der Leie- und Redehalle jüdischer Hochschüler bereits eröffnete Kurs dient als Vorbereitung für den Eintritt in den Hebräischen Klub. 5. Geplant ist auch die Begründung eines hebräischen Chores unter der Leitung eines bekannten jüdischen Komponisten. 6. Literarische Vorlesungen für Vorgeschrittene durch Herrn Lubetzky, Dr. Berkowitsch a. 7. Jedes Mitglied des Hebräischen Klubs verpflichtet sich zur Zahlung eines Beitrages von 1 Krone für ein Vierteljahr an den „Zionistischen Zeutralverein", sowie zur Agitation durch Verbreitung von Aufrufen, zum Tragen eines Abzeichens usw. Einschreibungen in den Hebräischen Klub nehmen die Mitglieder d-s Komitees entgegen; Einschreibungen in die hebräischen Kurse Herr Teitelbaum zu jeder Zeit im Kongreßbureau. Das derzeitige Komitee: Frau Katzenell enbogen, Herr Torczyner, Herr Dr. Rothblum, Herr Rosenblatt.