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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1906-02-23 · 8 (23.2.1906) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
23 (1906)
Issue
8 (23.2.1906)
Date
1906-02-23
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 8 Dr. Bloch's Wochenschrift. Seite 127 Soeben erschien in meinem Kommissionsverlage: °° Schir Zion °° Gesänge für den israel. Gottesdienst von Salomon Sulzer Eevidiert und lierausgegeben von Joseph Sulzen, u: Preis 58 Kronen, I Seit vielen Jahren vergriffen, erscheint dieses monu- B mentale Werk des verstorbenen Meisters in neuer, H erweiterter^und vornehm ansgestatteter Ausgabe, und ■ wird dieselbe von Synagogengemeinden und den K Herren Kantoren mit Freuden begrüsst werden. I Leipzig M. W. Kaufmann. > Jakob Löwy Familienstiftung. Vom Kuratorium der obgenaunten Stiftung wird hiemit verlautbart, daß die Zinsen derselben im Betrage von K 2520.— demnächst zur Verteilung an die nächsten armen Verwandten des am 7. M a i 1864 verstorbenen Stifters Herrn Jakob Löwy gelangen. Die Bewerber haben ihre, mit dem legalen Nachweise der Dürftigkeit und der Verwandtschaft mit dem Stifter, sowie mit einem Geburtszeugnisse versehenen Gesuche bis längstens 28. Februar 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gejuchsblankette unentgeltlich verabfolgt werden, zu überreichen. Auszüge ans den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet eingelangte oder nicht gehörig instruierte Gesuche, oder endlich auf solche von Personen, welche mit dem Stifter nicht verwandt sind, wird kerne Rücksicht genommen. Ignaz und Rosalie Wolf Krankenuntetstützungs-Stiftung. Am 2. Jjar, das ist am 27. April 1906 gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stlftung per K 2to.— a n a r m e hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Kultusgemeinde in der Weise zur Verteilung, daß keiner der Beteilte rr einen Betrag unter K 50.— erhält. Die Bewerber haben ihre mit dem Armuts- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gefuchsblankette unentgeltlich erhältlich sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags bis 28. Februar 1906 zu überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mrt den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, genießen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Josef und Cäcilie Adler-Stiftung. Am 28. April 1906 gelangen bei der israelitischen Kultusgemeinde Wien die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung per Kr. 240.— in Beträgen von 40 bis 60 Kr. an arme Personen israelitischer Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiete zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut versehenen Gesuche bis 28. Februar 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Verwandte der Stisterin, Frau Cäcilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere, hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfach angehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Auf später elnlangende Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Milde Stiftung des Herrn Michael Cohen da Silva. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt hiermit zur Kenntnis, daß aus den Zinsen der obgenaunten Stiftung an junge israelitische Handwerker zu ihrer Etablierung als Meister 1 Stiftplatz per K 760.— zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts- und Heimatsscheine, dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit, sowie mit dem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 28. Februar 1906 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gefuchsblankette unentgeltlich zu beheben sind, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt Eitel GolDschmidt'sche Stiftung für Mittelschüler. Vom Vorstande der israel. Kultusgemeinde Wien wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß ans der obengenannten Stiftung für das laufende Schuljahr 3 Stipendien ä K 100.— an Realschüler israel. Konfession zu verleihen sind. Die mit dem Geburtsschein, Studienzeugnissen und einem Mittellosigkeitszeugnisse versehenen Gesuche sind bis 28. Februar l. I. im Einreichungsprotokolle der israel. Kultnsgemeinde, l., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst Gesuchsblankette während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Vater- und mutterlose Knaben, ebenso Verwandte des Stifters Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder seiner Gattin Nanette, geborene Landauer, erhalten den Vorzug. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, bezw. wie hoch der Betrag desselben ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der isr. Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und' genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet eingelangte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Klara Krasnopolsky'fche Gebet- und Wohltätigkeits-Stiftung Am 5. Jjar d. I., d. i. am 30. April 1906, als dem Sterbetage der Frau Klara Krasnopolski gelangen die halbjährigen Zinsen oben genannter Stiftung im Betrage von K 1( 0 unter mehrere Arme israelitischer Religion zur Verteilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armut versehenen Gesuche bis 28. Februar 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblankette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin Frau Klara Krasnopolsky, werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge ans den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Nanette Edle von Wertheimstein'sche Ausstattungs-Stiftung. Aus der von Herrn Siegmund Edlen von Wertheimstein zum Andenken an seine Gattin Frau Nanette Edle von Wertheimstein begründeten Heiratsausstattungs-Stiftung für arme israelitische Mädchen ist für das laufende Jahr ein Stiftplatz per K 240.— zu verleihen. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edle von Wertheimstein, bei deren Abgang Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters, endlich in Ermanglung midi dieser Mädchen aus der israelitischen Kultusgemeinde berufen. Die Gesuche sind mit Geburtsscheln, dem Sitten- und Armutszeugnisse, dem Nachweise, daß die Petentin sich im Brautst an d e befindet, und wenn das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend gemacht wird, auch mit dem diese Verwandtschaft n a ch w e r s e n d en, mit den Geburts- und Trauungsscheinen belegten Stammbaum bis 28. Februar 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde. I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen, woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags Gesuchsblankette unentgeltlich erhältlich sind. Auszüge aus den Matrikel! der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Anf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Vom Vorstande der israelitischen Kultus gemeinde Wien wird hiemit verlautbart, daß am 16. April 1906, als dem Sterbetage der Frau Lotti Reich geb. Schönbeck, das jährliche Zinsenerträgnis der Lotti Reich'schen Widmung per Kr. 96.— an zwei weibliche arme Kranke zur Verteilung gelangt. Die mit Geburts-, Armuts¬ und Krankheitszeugnissen belegten Gesuche sind bis 28. Februar 1906 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst Gcsuchsblankette unentgkltlich behoben werden können, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Kultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Heirats-^ntiag. Ein intelligenter, sehr gut situierter Witwer, Israelit, 40 Jahre alt, mit 3 Kindern, im Besitze eines gutgehenden Geschäftes, welches jährlich 13.000 K abwirft, wünscht sich mit einem hübschen, häuslichen und geschäftstüchtigen Fräulein mit entsprechender Mitgift zu verheiraten. Nichtanonyme Anträge mit Photographie unter „Ehrlich 1906" an die Expedition.

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