Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 23 (1906)
- Issue
- 8 (23.2.1906)
- Date
- 1906-02-23
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seiet 128 L?r. JBlocD's MocvenscbrtN. Nr. 6 Koschw-Fleischbank. Koakuis. Für einen israelitischen Fleischhauer bietet sich die Gelegenheit zur Gründung einer schönen Existenz durch Etablierung eines Fleischergeschäftes in ßrOSS-EüZersdOrf im Marchfeld. 30—40 israelitische Kunden täglich. Nähere Auskünfte erteilt die Administration des Blattes. KONKURS. Beim israelitischen Tempel-VßPeln in WltkOWltZ (Mähren) gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten, tüchtigen IKZan/tors der zugleich ein guter Koreh und autorisierter Religionslehrer sein muss, sofort zur Besetzung. Mit der vorerst auf ein Jahr provisorischen Anstellung ist ein Jahresgehalt von K 1890 und eine Jahresremuneration von K 200 verbunden. Geeignete Bewerber, die eine schöne, gutgeschulte Stimme besitzen, wollen ihre Offerte mit ausführlichem curriculum vitae, Zeugnisabschriften, Photographie nebst Angaben von Referenzen, bis spätestens l.MäPZl. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Die Reisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Witkowitz (Mähren) am 15. Februar 1906. Der Vorstand des isr. Tempel-Vereines Witkowitz. Spezialität Ung.-Broder W unter strengster Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Rabb. Dr. M. Jung offeriert zu sehr billigen Preisen ülois Bels Mazzes-Bäckerei "• TTnearisch. - Bxod., - > ~ Clri77Afi und Erzählungen ans dem jüdischen jn.ifz.cii jfoiüuv und Familienleben. Kohn 8. (Verfasser des „Gabriel“ und der „Prager Ghettobilder“), Der alte Grenadier. — Die fidelen Alten. Erzählungen. Borg, ß., Der Mitgiftdoktor. Die „Breslauer Morgenzeitung“ schrieb seinerzeit: Der Verfasser dokumentiert ein nicht gewöhnliches Talent, gemütvoll zu schildern und interessante Gharaktere mit scharfen Strichen zu zeichnen. Der Schauplatz, auf welchem der Verfasser seine Studien machte, ist das jüdische Haus, dessen Beziehungen zu der christlichen Bevölkerung die Hauptmotive der Erzählungen bilden. Berg, G., DerHerrHofprediger hat gesagt . . . und Anderes. Moderne Zeitbilder. Die „SchlesischeZeitung“ schrieb hierüber seinerzeit: Von den vier Erzählungen, welche durchwegs flott und gewandt geschrieben sind, dürfte die zweite, „Prinzessin Sabbath“, als harmlose Abspielung des jüdischen Familienlebens auch dem christüchenXeser nicht uninteressant sein.- Sammler, Dr. A.t Der Rabbi von Liegnitz. Historische Erzählung aus der Hussitenzeit. Die „Vossische Zeitung“ schrieb seinerzeit: In diesem Roman ist es dem Verfasser wohl gelungen, die alte Zeit glaubhaft und anschaulich wieder aufleben zu lassen. Das Wirken des Rabbi für die Seinen, sein umsichtiges und menschenfreundliches Eingreifen und Vermitteln bei den Bedrängnissen seiner Glaubensgenossen, das glückliche Familienleben in seinen und ihren Kreisen kann nur sympathisch berühren. Jensen, Wilhelm, Die Juden zu Köln. (Doppelband.) Novelle aus dem deutschen Mittelalter. OrSZeskO Elise: Der Starkes im s o n. — G e d a 1 j e. Die Uhr. Aus dem Polnischen von Flora Landsberger. Jeder Band statt K 1 80 nur K 1.20 (Postporto ä Bd. 10 Heller). Diese Kollektion will a u c h den Antisemitismus bekämpfen, dadurch, dass sie in wahren gemütvollen Bildern dem Leser das wirkliche Tun und Treiben der Juden vor Augen führt. Durch Verbreitung dieser Lektüre wird die Verhetzung der Juden weit schneller aufhören, als durch Streitschriften und Belehrungen, vergeudet an Gegner, die nicht belehrt sein wollen. Nur zu beziehen von: R. LÖWIT, Buchhandlung, Wien, I., Rothenthurmstr. 22. Bei der Israel. Kultusgemeinde in Marlßübad gelangt die Stelle eines , Schames welcher zugleich Schochet, Koreh und Schofarbläser ist, mit 1. April 1906. zur Besetzung. Derselbe muss auch befähigt sein, als Vorbeter zu fungieren. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1400 K verbunden. Bewerber, österreichische Staatsbürger, welche das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre eigenhändig geschriebenen und gehörig belegten Gesuche unter Beischluss der Photographie bis längstens 1. März 1906 bei dem Unterzeichneten Vorstande einbringen und müssen zur Abhaltung eines Probevortrages bereit sein. Dem Akzeptierten werden die Reisespesen vergütet. Der Vorstand Dr. Steiner, der isr. Kultusgemeinde in Marienbad. Vorsteherstellvertreter. Konkurs. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Brflnn ist die Stelle eines Sekretariatsadjunkten zu besetzen. Derselbe muss österreichischer Staatsbürger sein und darf das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die Kompetenten haben ein vollständiges, durch Zeugnisse belegtes curriculum vitae vorzulegen und die Ablegung der Reifeprüfung an einer inländischen Mittelschule auszuweisen, sowie die erforderlichen Kenntnisse, um die Kasse- und buchhalterischen Geschäfte der Gemeinde besorgen zu können. Kompetenten, welche den Nachweis absolvierter juridischer Studien erbringen, erhalten den Vorzug. Der Angestellte bezieht einen Jahresgehalt von 2000 Kronen und eine Aktivitätszulage von 400 Kronen und unter der Voraussetzung zufriedenstellender Dienstleistung ausserdem vier Quinquennalzulagen von je 10 Perzent des Gehaltes und der Aktivitätszulage. Für die Pensionierung, Witwen- und Waisenversorgung gelten die für die Staatsbeamten bestehenden Grundsätze. Kompetenzgesuche sind bis 31. März d. J. an die Kultusgemeindekanzlei (Basteigasse 1] zu überreichen. Brünn, 18. Februar 1906. Für den Kultusvorstand: Der Präses: Dr. H. Fialla. Verkauf der Einrichtung der Zigeuner' und Grossen Hofsynagoge ln Prag. Im Mai b. I. gelangen diese beiden Synagogen znr Demolierung Gemeinden, welche auf die Sitzbänke, Lampen und sonstigen Einrichtungsstücke reflektieren, erhalten nähere Auskunft durch die Herren: Ottomar Nosenbaum, Prag, Pofiö 36a und D. S. Bondy, Prag, Mariengasse 45. —== Nachdruck wird nicht honoriert. ==—■ Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, offeriert in reichster Auswahl Professor Kämpf’s allgamein beliebto BrantgcbdbScher und deutsche ftttdachtsbBcher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- [und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. Im Verlage von Samuel vv» Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, in neuer Auflage und prachtvoller Ausstattung erschienen das berühmte Prachtwerk prof. Ir. Mas First’; illustr. fünf Mer jYioses mit deutscher Uebersetzung, erläuternden Erklärungen und über 230 Illustrationen. Ein Geschenkwerk ersten Ranges! Preis in hochelegantem Prachtband ö. W. fl. 6.—. Die frühere Auflage ist gänzlich ausverkauft. Versendung erfolgt gegen Einsendung des Betrages. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VIH.