Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1905)
- Issue
- 22 (2.6.1905)
- Date
- 1905-06-02
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 22 Dr. Diocd s MlocvenscvrM. sein 351 Dr. 8. P. N s ii ä 6 8 : The Sesquicentennial of the Jews of New-York. Max J. Köhler: Lorenzo äaD Ponte. Prof. S a m n e 1 Kranss: The Doctrine of the Trinity. Dr. A. T. Isaacs : The Rip Yan Winkle of the Talmud. George Alexander Ivohut: Jefferson and the Jews. Dr. M. Kayserling: Julius Fuerst. Ezra 8. Brudno : Alyosha’s Con Version. Judith Herz: The Davidsoa Society. Dr. S. P. Goodhart: The State’s Daty Toward Defectives. 1 s a a c A. Honrwich: The Russian Revolutionär Movement. Bert. Levy : Leopold Horowitz. Mathilde 8. Schechter: Choral Society for Ancient Hebrew Melodies. 8. Baring-Gould: The Wife’s Treasure (Poem). Mary D. McLean: Myriam Harry. The Editorial Survey. In Stageland. The Book World. Notes and Comments. Men of the Hour-Necrology. Of Interest to Jewish Readers. Ost und West. Illustrierte Monatschrift für modernes Judentum. Verlag O st und W e st, G. m. b. H., B e r l i n, NW. 23, Altonaerstraße 36. V. Jahrg. Nr. 5. Mai 1905. Inhalt: Rabbiner Dr. F. Perle s, Königsberg: Maimonides. B. Saphra: Schiller im hebräischen Gewände. Dr. M. Landau: Cervantes gegen den Antisemitismus. Alphons Levy (mit 14 Illustrationen). B. Hirsch: Menschliche Klugheit und menschliche Torheit im jüdischen Sprichworte. A. B e n e s r a: Naphthali Hirz Wessely (ein Gedenkblatt). I. L. Perez: Die Verstoßene (Skizze). Professor Spalding: Der Mosaide zweiter Gesang (1795). P. Delaroche: Aussetzung Moses. Grete M a s s 6, Hamburg: Ruth (Gedicht). Bruck-Lajos: Ruth. Salo L e w i n: Am Sabbat-Ansang. Aus der jüdischen Sagen- und Märchenwelt Bar-Ami. Eine Nacht im Paradiese. Das Totengericht. „Chazkele", jüdisches Volkslied. Der zweite jüdische Turntag. V. I. H. D e b o r a h: Biblisches Drama in 4 Akten. Buchdruckerei „Industrie", Wien 1905. Wilhelm v. Scholz. „Der Jude von Konstanz". Tragödie in vier Aufzügen. Verlag von Georg Müller, München und Leipzig, 1905. Oskar Frankl: Schiller in seinen Beziehungen zu den Juden und zum Judentum. Verlag von R. P a p a u s ch e k in Mäh r.-O st r a u und Robert H o f f m a n n, Leipzig. 1905. Briefkasten. N. V. Ter englische Ministerpräsident B a l f o u r sagt in der jüngsten Parlamentsverhandlung wörtlich: „Die Behandlung der Juden ist der größte Undank von Seiten des Christentums — ein Undank, der den hehren Namen des Christentums befleckt, der im Mittelalter Ursache von Schrecken war, die niemand und sei er auch nur oberflächlich mit diesen Tatsachen bekannt — ohne Schaudern lesen könne." „Jüdischer Antisemitismus." Das Betreten des Bethauses kann keinem Glaubensgenossen verwehrt werden. „Orientalist." Das chinesische Geld wird bei einer jüdischen Firma in Deutschland hergestellt. In dem bei Eberswalde gelegenen großen Messingwerk von Äron Hirsch und Sohn, Halberstadt, werden schon seit dem Herbst v. I. Kupfermünzen gestanzt, die in China eine Prägung erhalten und dann dort als Geld dem Verkehr übergeben werden Die Münzstücke werden in Blechkästen versandt, die 1 Meter lang und 50 Centimeter hoch sind und vertragsmäßig von einem Eberswalder Klempnermeister angefertigt werden Bisher sind pro Woche etwa 50 derartige Kästen zur Versendung nach Ostasien gelangt. U. C, Kolin. Wir waren seit je der Meinung, daß das ewige „Reformieren" zu nichts taugt. „Man möge doch das vor Jahrhunderten znsammengestellte Menu bestehen lassen, bei uns Juden speist ja doch Jeder a la carte." Notiz. K. k. priv. Assicurazioni Generali. Aus dem am 18. März 1905 der Generalversammlung erstatteten Berichte der Zentraldirektion der k. k. priv. Assicurazioni Generali zu den Rechnungsabschlüssen pro 1904, dem 73. Betriebsjahre, geht hervor, daß die Garantiemittel der Gesellschaft im abgelaufenen Jabr um mehr als 20 Millionen (genau K 20,16'i.99il-17) gewachsen sind und am Jahresschlüsse die Höhe von X 247,497.914-42 erreicht haben. Auch im Jahre 1904 hat sich der L e b e n s v er s i ch e rungszweig der Anstalt in sehr erfreulicher Weise erwe tert. In der Feuerversicherung und dem mit dieser vereinigten Geschäftszweige der E i n b r u ch s d i e b st a h l v e r s i ch e r u n g war die Geschäftsentwicklung gleichfalls eine anhaltend günstige. Den Rechnungsabschlüssen sind im Wesentlichen folgende Daten zu entnehmen: Die Reserven der Lebensversicherungsabteilung betragen .... X 190,337.407 01 d. i. um . „ 16,'45.17 t 85 mehr als im Vorjahre und beziehen sich auf . . „ 710,811.8 6-28 Kapital und auf „ 1,172.628-41 Rente. Die Reserve für schwebend gebliebene Schäden beträgt X 3,125.931-64 Zur Deckung der am 31. Dezember 1904 laufenden Risken wurden für die Feuerversicherung eine Prämienrcserve von X 9,447.372-69 (gegen 8,669.907*26) und für die Transportversicherung ...... „ 184.20860 zurückgestellt. Die Prämienscheine und die in nachfolgenden Geschäftsjahren einznhebenden Prämien aus den Feuer-und Einbruchsversichernngs Branchen betragen . . . .... K 90,301.649 69 gegen ..... . . . „ 86.523.237-41 am Schlüsse des Jahres 1903, und blieben aus der bilanzmäßigen Abrechnung gänzlich ausgeichieden. Die Gewinnreserve beträgt .X 5,250.;,00.— Die Rerferve für Kursschwankungen beträgt - „ 18,699.889-05 Die Reserve zur Ausgleichung einer Mindernng des Zinsenerträgnisses wurde ans X 1,150.587 53 erhöht, des Werteren die Jmmobilienreserve mit X 212.545-06 bedacht. Unbeschadet der alljährlich zu Lasten des laufenden Geschäftes bewerkstelligten Abschreibungen von Verlusten auf uneinbringliche Ausstände, besteht ein abgesonderter, bisher noch nicht in Anspruch genommener Reserv.fond von X 160.000-— für dubiose Ausstände. Die Gesellschaft gewärtigt an jährlichen Prämien nebst Zinsen über X 7o,000.000- - aus sämtlichen Zweigen. Durch die im Jahre 1901 für Schäden bezahlten K 29,008.350 42 erreicht die Summe der seit Bestehen der Gesellschaft vergüteten Schäden die Höhe von X 797,690.516-38. Chewra-Kadischa in Agram. Kundmachung. Infolge der bevorstehenden Auflassung des alten jüdischen Friedhofes in der Rochusgasse wird hiermit auf die Notwendigkeit der seitens der betreffenden Familien baldigst vorzunehmenden Exhumierung daselbst beerdigter Ueberreste Angehöriger mit dem Bemerken hingewiesen, daß alle auf diesem Friedhofe bestatteten Leichen, welche bis zum 1. Juli d. I. nicht exhumiert sind, auf Kosten der Agramer Chewra-Kadischa exhumiert, um auf der israelitischen Abteilung des Agramer Zentral-Friedhofes in einem gemeinsamen Grabe beigesetzt zu werden. Agram, den 21. Mai 190'». Das Präsidium j&s2 der „Chewra-Kadischa". Konkurs. Bei dein Tempelvereine in Oderfurt gelaugt die Stelle eines zeitgemässen, liturgisch gebildeten und stimmbegabten Kantors der zugleich impi ,pfD ,tam® sein muss, ab 1. September 1. J. zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein JahresgehaR von 2! 00 Xronen, nebst dem Ertrag der nta’mp rrstP und Nebenemolumenten verbunden. Bewerber um diese Stelle, welche das 35. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und österreichische Staatsbürger sein müssen, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche mit dem Nachweise der bisherigen Verwendung, des Alters und Familienstandes unter Beischluss der nb^p bis 15. Juli 1. J. an den gefertigten Obmann einsenden. Musikalisch Gebildete, die einen Chor unterrichten können, werden bevorzugt. Nur Berufenewerden zum Probevortrage zugelassen und dem Akzeptierten die Reisespesen vergütet. Tempelverein Oderfurt, o. Mai 1905. Der Obmann : Ph. F örste r.