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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1903-10-30 · 44 (30.10.1903) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
20 (1903)
Issue
44 (30.10.1903)
Date
1903-10-30
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Si6eitcg7Q4! Dr. Dlocb's Mocbenscbrltt. Nr."44 Jonas Freiherr vonKönigswarter'sch^Stipendien für Theologen. Der Vorstand der israelitischen Eultusgemeinde bringt hiemil zurMenntniß, daß am 11. Thebet d. I., das ist am 30. December 1003, zwei Jonas Freiherr von Königswarter-Stipendien L Krone» 0i>0.— an Hörer jüdischer Theologie, welche gleichzeitig philosophischen Stud.ien an der k.k. Universität Wien obliegen, zur Verleihung gelangen werden. Die Bewerbungsgesuche sind mtt nachfolgend angeführten Belegen, und zwar: 1. Dem Geburtsscheine, 2. dem Nachweise der österreichischen oder ungarischen Staatsangehörigkeit, 3. dem Maturitätszeugnisse, 4. dem Matrlkenscheine der k. k. philosophischen Facultät in Wien. 5. Colloquienzeugnissen und 6. Zeugnissen über den dermaligen Betrieb theologischer Studien versehen, un Einreichungsprotokolle oer israelitischen Eultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock), woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags Gejuchsvlanquette unentgeltlich erfolgt werden, bis längsteriS 10. November 100S zu überrelchen. In den Gesuchen ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Bezüge emes Stipendiums steht, beziehungsweise auf welchen Betrag dieses Stipendium sich beläuft. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. „ Dr. Adolf Sackssche Stiftung für Herz- und Aorta-Kranke. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiemit, daß aus den Stiftungserträgnissen der obigen Stiftung per K.8 3 0 a) Jahresunterstützungen für das Jahr 1904 im Betrage von je K. 8 O.O.— für Herzuuo Aorta-Kranke zur Verleihung gelangen, und das; b) der nach a) unvertheilte Rest der Stiftungsmteressen von Fall zu Fall an ebensolche Kranke vertheilt wird. Anspruch auf diese Stiftung haben bedürftige Personen ohne lülterschied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche nur hochgradigen Herz- und Aortakrankhellen behaftet sind, an Eongestlonen gegen den Kopf leiden und in Folge dessen ihren Beruf aufgeben müssen. Ledige Männer haben den Vorzug. Die ungestempelten Gesuche sind vis »O. slovember 19«3 im EmreichungSprolokolle oer isr. Eultusgemelnoe in Wien, I., Setteilstettellgasse 4,1. Stock, wahrend der Amtsstunoen zwischen 9 Mid 12 Uhr Vormittags zu überreichen und müssen mit nachstehenden BeUagen versehen sein: 1. einem amtsärztlichen Zeugnisse über das mit Eongestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aortaleiden des Gesuchstellers und über den Einfluß, welchen dieses Leiden auf die Berufsfäylgkcit des Kranken ausübt; 2. einem glaubhaften Nachweise über die Arumtyd.es Bewerbers, wormauch das Alter und das Einkommen der Eltern, Geschwister, eventuell der Kinder, wahrheitsgetreu anzugeben ist; ö. mit Dommenten über Geburt und Zuständigkeit. Die Unterstützung von K. 8 0 0 wird auf das Jahr 1904 verliehen und in vierteljährlgeu gleichen Demrsivraten, von denen die erste am 1. April 1904 fällig wird, ausoezahtt gegen Beibringung entsprechender Belege, daß die Beoürftigkeit und Berufsuafähigkett des StiftlingS fortdauert. Bei unverändert bleibenden Verhältnissen haben Bewerber, welche dereitsimGenussedieserStiftungstehen, inderRe- Regel den Vorzug. Auszüge aus den Geourts-, Trauungs- und Sterbematriken der isr. Eultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. GesuchsblanquettesindimEinreichungsprotokolle währendder Amts st undenunentgeltllchzu beheben. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Dr. Ignaz Lembergersche^ Heiratsausftattungs- Stistung für ein armes verwaistes Mädchen. Der Vorstand der israelttischen Eultusgemeinde Wien bringt zur^Keuntniß, daß die Zinsen der genannten Stiftung p e r K 28j.— an ein armes verwaistes Mädchen oer Wiener Eultusgemeinde, dassich zu verehelichen im Begriffe r st, als Ausstattungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem G e b u r t s-, einem A r m u t h s- und einem Sittenzeugnisse sowie dem Rachwetse ihres Brautstandes versehenen Gesuche bis 10. slovember IttttÄ im Einreichungsprotokolle der israelitischen Eultusgemeinde, Wien (I-, Settenstettengasse 4, JU Stock), woselbst während der Ämtsstunben zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, einzureichen. Diejenigen Bewerberinnen, welche eine Verwandtschaft oder S.ch Wäger schafr mir dem seligen Herrn Dr. Ignaz Lemberger oder ihre Zuständigkeit nach Wten nachzuweisen im Stande sind, genießen den Vorzug. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der tsraelittschen Eultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlrch, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nichtentsprechend belegte oder verspätet Uverrelchte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Ignaz und Eleonore Fluß'sches Techniker-Stipendtnw. Skis dem Zinsenerträgnisse der vorgenannten Widmung ist bei dem Vorstände der israelitischen Eultusgemeinde Wien ein Stipendium von L 80.— pro anno an einen mittellosen, israelitischen Hörer der k. t. technischen Hochschule in Wien, für die Dauer der gesetzmäßige» Studienzeit zu verleihen. Bewerber um.dieses Stipendium, unter welchen doppelt verwaiste,. sowie m Galizien hetmalsberechtlgte Eompetenten unter gleichen Verhältnissen den Vorzug erhalten, haben ihre mtt 1. dem Geburtsscheine, 2. dem Heimatsscheme, 3. dem Mtttellosigkeitszeugnisse, 4. den Studlenzeugmssen und eventuell ö. dem Lodtenscheme der Eltern belegten Gesuche bis IO. Stove,nver Aifotf UN Einreichungsprotokolle der israelitischen Eultusgemeinde Wien, 1., Sellenslenengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsvtanquette uneulgellttch erhältlich find, wahrend oer Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber un Bezüge eines Stipendiums steht, beziehungsweise wie hoch oer Betrag dieses Stlpendieuoezuges ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungsuuo Stervemalrlkell oer israelitifcheii Eultusgemeinde Wien sind als Gesuchsvelege nicht erfordertich, sondern genügt die genaue Angabe der velreffenoen Daren. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche filibell keine Berücksichtigung. Dr. Jaeov Eowenthal^sche Stiftung. Vom Vor,raube oer israelilischett Eultusgemeinde Wten wird hiemit bekauntgegeoen, oasj aus den Zinsen obiger Stiftung Kronen lOu.— an eurem Ravvrnatsmm L e y r a m ls c a ii o l o a te n, welcher sich an oer hiesigen k. t. U n i v e r s l t a i wisseiWaftlich ausvuoel, für oas L>a)Uliayr i90o/4 zur Verleihung getäligei» werden. Bewerber um oieses Vlipenbium haben ore Gesuche bis lätitzstens LO. oroveinver lifo* un Eiilreichungsprototolle oer israetitlschen Eutlusgemeinoe Wien <.1. Seitettstetlettgaise 4, 1. Stock), wosevst auch wayrenv 0er AmlSsiunoen zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags Gesuchsbianquette unentgeiltich beyobeii werden können, zu überreichen. Zu oem Gesuche ist aiizugeven, ob der Bewerber im Bezüge eines Stipcn- 0lums steht, oezlehnugswcise aus welcheil Betrag Dieses Stlpeubium sich betaust. AtsGesuchsvetege sind erforderlich:!.Der Nachweis oer o,rerrelchische«l oder ungarischen.Ttaatsangehorrgkett. 2. Ein Zeugnlß von einem bei einer i,raetlli>cheii Gemeuive -Oesterreichs ooer Ungarnswirtlich smlglrenoen Rabbiner über oeii mocatischen Levenswanocl oes Bewerbers, wie uver oessen tüchtiges Bewanberlseui in oer heoralschenuno ravvluischeu Literatur. 3. Ein Armulhszeugultz. •±. Der Ziloex ooer oer Matrttenschein uver oie Jnscrtpiton als oroeiitlicher ooer augeroroeutlicher ^orec oer philosophischeu Falcullar au der .k. t. Unioersitar Wien. o. Die Beslaligung dreier Prosessoren dieser Facurral uver den steißigen Besuch oer Vorlesungen durch öen Einschreiter. Nicht entsprecheno belegte ooer verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. r Dr. Kart Bäuerische Widmung für Stipendien. -.-Vom Voopailoe ovr rsraetlilschen Eatlusgemeuioe Wien wiro hienul verannigegcven, bag aus oeil Ertragnissen per su-nntui i#8u.— oer von Herrn wcoriz Bauer zur Erlunerung an seuleu am 9. Juni 1897 verstorberien Sopii I. U. Dr. Karl Bauer errrchtetell Wromung mehrere Stlpenoleu an wuroige unter,rutzungsbe0ürslige israelitische Avsoloenleu oer r. r. Wieiler furivtschen Facuttal zur Verrelhung gelaugen werden. Die Bewerber hauen ihre Gesuche, welche r. mit oem Geburtsscheine, 2« oem Zeugnisse uver 0ie Mit Ersvlg angelegte rechlShistorlsche Lrtualsprüsung, o. oem Aruluthszeugllisle ooer oem Nachweise, oasj sie ui oem letztell Sluolensemesler von oem Eolleglengeloe oesreit waren, endlich 4. oem Avsolulvrinul oer k. t. Wiener furloischeil Facullar belegt sein müssen, bi» längstens iO. stove»noer irru» im Eiilreichungsprototolle der israelitischen Eultusgemeinde Wien (t., Seileiisteltengasse 4,,4. L>tock) zu uverreuheii, woselbst Gesuchsbraliqueue uneiilgeltlich aUsgesolgr weroen. Eomperente Bewerber, welche") ich tu öe»i l u r l >l i s ch e il e m i u a r ü v u n g e u hervorragend verhak i g t haben, werden Vorzugs w e ise berücksichtigt. Gesuche, welche iilchi mit den oven angeführten Documenreu belegt sino ooer liaa) Abiaus oes EoncurSlermiites überreicht werden, lömieu illcht ul.Beyanoluttg gezogen werben. Adel Mappaport'fche Stiftung für Studierende. Der Vorslano oer hiesigeil iiiueuuiuieii Eultusgemeinoe bringt hiermit zur Kennttiisz, oap ern «tislplatz oer ovigeti Stiftung im Betrage von Krone»» liOv.— fuhrlich, s ü r «s t u o i e r e il o e 1 u o i s ch e r E o n f e s s i o n aus G a l ay, die tu Wien au emem O v e r g h ul ii a i l u m, an einer O v e r r e a t > ch u l e, au der l e chn i s ch e u Hochschule, aii oer t. t. Universität ooer an oer ^alioetsakaoeulie ihren Stuoieil obliegen, zur Verleihuiig gelaiigl. In Ermanglung solcher Sluoiererlder wiro oas Vtlpeii0lum euieui ^ludierenoeil oer k. t. Wiener Universilal verlieyeu, welker seme Bedürftigkeit, sittliche Unves ch olle nh e l t uno wisse iischaftlicheVer wen du lig liachzuweisen hat. Zn dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber m dem Genüsse eines <slipenoiuuls steht, eveiituell aus welcheil Betrag dieses L-tipeudlum sich belauft. Die Gesuche siiid tm Ellirelchnugsprotololle oer israelltischeil Euilusgemeinoe (1., Sellettstellengaise 4, 1. Luock) von 9—12 Uhr Vormittags bis iO. stoven»oer iüoö zu uverreicheu, woselbst Geiuchsvlauquetle wahrend der Amlsstunden uueiitgeltlich zu beheben sind. Aus verspätet überreichte ooer nicht enlsprecheuo belegte Gesuche wiro keine Rücksicht genommen. Wien, 10. Octover 1993. Der Lorstarrd oer israelltischen Eultusgemeittde Wien. i^rachtst ück hei vorragender Jb'irina, billig zu verkaufen, | IftlUUV VI., uumpeiiclorferstiasse 99, 1, Stock. TU. 14. Steiiief.

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