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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1903-08-21 · 34 (21.8.1903) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
20 (1903)
Issue
34 (21.8.1903)
Date
1903-08-21
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette 552 Dr. Mocb's Mocbenscbritt. Nr. 34 Im Berlage von Hermann Seemann Nachf., Leipzig 1903, erschienen soeben: Julius v. Gans-Ludaffy. EwigeRäthsel. Mädchenliebe — Frauentreue — Mutterherz. Drei Einacter. Karl HanS Strobl. Die Starken, Schauspiel in 4 Aufzügen. Kriefkasten. Pr. Kaufmann in D. Herzlichen Dank. Rabbinatscandidat F. Der Rector der Universität Gröningen ist ein Jude. Es ist Professor Dr. I S. S p e i j e r. Fräulein Gertrud Kantorowitz aus Posen hat die Doctorpriifung an der philosophischen Facultät zu Zürich mit Auszeichnung bestanden. K. Die Facsimile-Ausgabe von Spinozabriefen, die vor zwei Jahren in Angriff genommen wurde, ist, wie man uns mittheilt, nunmehr fertiggestellt. Die gelungenen Reproductionen sind in einem Lederprachtband eingeschlossen; jeder Brief ist in drei Sprachen übersetzt und mit kurzen Anmerkungen versehen.. Verehrer des großen Philosophen machen wir darauf aufmerksam, daß nur 2.0 numerirte Abdrücke der Facsimilebriefe hergestellt wurden und daß noch einige Exemplare von Herrn W. Meyer, Weimarstraat 43, s'Gravenhage, um den Preis von 25 holl. Gulden (42 Mark) zu beziehen sind. Medicns. Der amerikanische Arzt Dr. Maurice Fishberg veröffentlicht eine statistische Zusammenstellung über die Sterblichkeit an Tuberculose, die ergibt, daß in den letzten sechs Jahren zu New- Iork von 100a,00 Ausländern 646 Irländer und nur 96 russische Juden starben, und daß in Tunis auf 1000 Todesfälle an Tuberculose 11 Araber und 5 Europäer, dagegen nur 1 Jude entfielen. Daraus leitet Fishberg ab, daß den Juden eine relative Immunität gegen Tuberculose zukomme. Es ist wahrscheinlich, daß dieses Resultat den Speisegesetzen zu verdanken ist, welche sorgfältige Untersuchung der Thiere, der Gemüse, von Reis, Gerste (nach Milben und Jnsecten) u. s. w. vorschreiben. K. in Südamerika. Bestens besorgt. „Germauicus". Eigentlich könnte auch der Finanzminister Böhm-Bawerk dem von seinem Subalternen gegründeten Stenographenvereine nicht beitreten, weil er mütterlicherseits jüdischer Abstammung ist, der, beffer gesagt, direct der Sohn einer Jüdin ist. L. W. in Jglau. Der 25. März 1882 war Samstag der 5. Niffan. „Denuncius". Die „Deutsche Zeitung" hat die eiserne Stirne, die Juden irredentistischer Bestrebungen anzuklagen, um ihren frechen Schmähartikel gegen Se. Majestät dem Kaiser vergessen zu machen. Kundmachung Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien hat in der Plenarsitzung vom 16. April 1903 Herrn Rabbiner Dr. Max Grunwald zum Gemeinde-Rabbiner der israelitischen Cultukgemeinve in Wien mit dem Amtssitze in Fünfhaus bestellt. Nachdem gegen diese Bestellung zufolge Erlasses der k. k. n.-ö. Statthalterei vom 13. August 1903, Z. 80721, keine Einsprache erhoben wurde, erfolgt hiermit die Verlautbarung im Sinne des § 36 des Cultusgemeinde-Statutes. . Wien, 17. August 1903. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Villa mit i Jahresmohnungen und bewohnbarem Gartenhaus, mit allem Comfort ausgestattet, ist zu verkaufen oder zu vermiethen. Zuschriften unter „Villa Sch.“ au die Administration dieses Blattes. tFeine tFamilienpension für israelitische Mädchen, die Schulen besuchen oder sich in Sprachen, Musik, Handarbeit u. s. w. ausbilden wollen. Liebevolle Aufsicht, sehr gute Verpflegung, beste Referenzen. F. u. E Körner, Prag-Smichow, Palackyg. 12. Für die hohen Feiertage wird ein Schacharis - Bai - Teliloh gesucht. Concurs. In der Versorgungsans'alt (Altersversorgungshaus und Siechenhaus) der israelitischen Cultusgemeinde Wien (IX. Bezirk, Seegasse 9) gelangt die Stelle eines Hilfsarztes mit 15. October 1903 zur Besetzung. Bewerber müssen an einer österreichischen Universität promovirte Doctoren der gesammten Heilkunde, zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt sein und haben Spitalspraxis nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt für ein Jahr und kann bis auf die Dauer von vier Jahren verlängert werden. Der Hilfsarzt bezieht einen Jahresgehalt von K 1200.— , sowie freie Wohnung und Verpflegung in der Anstalt. Die näheren Bestimmungen können im Secretariate der israelitischen Cultusgemeinde Wien, I., Settenstettengasse 4, II. Stock, eingesehen weiden. Mit den entsprechenden Personal-Documenten, Studien- und Verwendungs-Zeugnissen belegte Gesuche sind bis 15. September 1903 in dem Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, abzugeben, Wien, 16. August 1903. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. J§©Msf®ibi vorm. JOSEF GOLDSTEIN Civil- und Uniform-Schneider Special-Geschäft für Synagogen-Ornamente und Adjustlrungen. Wien, II., Taborstrasse 54. Einzig billigste und reellste Bezugsquelle, empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Ornate und Talare. Grosse Auswahl modernster in- und ausländ. 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Anmerkungen u. 223 Illustr Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50. Zu haben in jeder grösseren Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direct zu beziehen von Samuel W, Pascheles, Prag, Zeltnergasse 4. Cultusgemeinde Ludbreg. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. Josef S. «loch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VQL Ä . A

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