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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-06-21 · 25 (21.6.1901) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
25 (21.6.1901)
Date
1901-06-21
Page
– (sequence 15)
Language
German
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's f-MTnii^^f »—''^wanM-A-a-rw'iiiM ■ --' ^, Nr. 25 Br. Vwsr's WochrnschrifL. Seite 431 aller Welt durch ihren Monotheismus gehalten wurden, zu schützen suchte, hauptsächlich die sociale Stellung derselben im römischen Reiche nicht erschüttern zu lassen. Natürlich hat Josephus hier dem römischen Pantheon zuliebe zu einer Erdichtung seine Zuflucht genommen. — Es sei also dieses lehrreiche und überaus fesselnde Buch als ein Kommentar zu Josephus' Werken zu benützen. Dr. M. Marge!. Für die Pinkas-Synagoge in Prag wird für die hohen Feiertage ein stimmbegabter, tüchtiger Cantor Koreh Briefkasten. M T., New-York. Besten Gruß und Dank, lieber Freund, für Ihren Fleiß und Ihren Eifer. ,,Verein 20". Universilätsstraße 4 Die Beantwortung der zweiten Frage darf blos mündlich erfolgen. Dt. Kraus, Wien. Nein. 91. B. Das ist ganz richtig. Die Antisemiten, unter Führung Lueger's, scheuten nif,t vor den Eingriffen in das Familienleben zurück. Sowohl Prix, als auch der Bicebürgermeister Richter waren die Zielscheibe dieser vergifteten Pfeile. a. Der Kannibalismus hat nicht allein in — Marburg seine Bekenner. M. H. 1. Die Geschichte der Criminal-Processe ist auch die Geschichte der menschlichen Jrrthümer. 2. Niemand wird so hirnverbrannt sein, zu denken, daß ein Mörder nicht die ihm gebührende Strafe erleiden soll, wenn er zufällig ein Jude-ist, aber man darf Niemanden zum Mörder stempeln, nur weil er eiu Jude ist. H. 9l—g. (III. Bez.) Das stimmt. Der Bischof von Königgrätz hat die Zumuthung, daß er an den Ritualmord glaube, als eine Ehrenbeleidigung aufgefaßt, für die er die gerichtliche Sühne fordern müsse. I. M—g. Sie können mit Bestimmtheit annehmen, daß Derjenige, der eine scharfe Mißbilligung der antisemitischen Gesinnung perhorrescirt — ferne guten Gründe dafür hat. Fragen Sie, ob es einen ehrlichen Menschen gibt, der etwas dagegen einzuwenden hat, wenn man das Lügen oder Stehlen als eine Nichtswürdigkeit bezeichnet. IÜ6M. Darüber sind Freund und Feind einig: ohne die neue Gemeindewahlordnung und das neue Gemeindestatut wäre die Herrschaft L u e g e r's in Wien schon ihrem Ende nahe. n. mi. Da die Blumenmädchen kein Stimmrecht haben, ist für die Antisemiten kein Grund vorhanden, dieselben zu schonen. „Justus". Kern Zweifel, in gewissem Sinne können auch die Juden in den Ruf einstimmen: „Hoch Schneider!" I. D—1h. Die alte Geschichte. Auch bei der „Unio Katholica“ nahm man das Geld der Juden gerne, nur behielt man sich das Recht vor, sie zu beschimpfen. i. Da Dr. L u e g e r zu fürchten scheint, daß es auch ohne ihn gehen könnte, droht er der Regierung mit seiner wüthenden Opposition. Man wird ja sehen, ob er — Wort halten wird „Idem." Nach den heftigen Schmähungen, die sich Drumont gegen Cardinal Rampolla gestattet, könnte nun seinerseits Dr. Lueger dem Cardinal die trostreichen Worte zurufen: „Corraggio, Corraggio!“ Jac. Stern» Wien. Abonnement dankend erhalten. Conrurs. Bei der Cultusgemeinde in Jägerndorf ist die Stelle eines Schächters, Hilfsvorbeters und Temp.ldieners, ehestens zu besetzen. Das Einkommen beträgt 1200 K, u. zw. 700 K Gehalt und circa 500 K Erträgniß des Schlachtens, außerdem die üblichen Nebeneinkommen. Bewerber, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten, haben ihre Gesuche mit Beibringung der Belege längstens bis 30. Juni d. I. beim Cultusvorstande einzubringen. Jägerndorf, 5. Juni 1901. Vrr Vorstand 844 der israelitischen Cultusgemeinde Briidcr Skrainlla'sihk Siiprndicn für 2 Mittelschüler i» Hollescha». Am 23. Juli 1901. als Sterbetag des Herrn Moses Skrainka, gelangen zwei Stipendien ä 70 Kronen an zwei brave, arme Mittelschüler aus Holleschau zur Verleihung und werden Verwandte mit den Stiftern, Herren Simon und Adolf Skrainka, bevorzugt- Bewerber haben ihre Gesuche mit der Nachweisung der Zuständigkeit, der Armuth und der Fortgangsclaffe „mit Vorzug" bis 15. Iutt 1901 bei dem gefertigten Cultusvorstande einzubringen. Holleschau, am 21. Juni 1901. Der Cultusvorstand: 857 Carl Beer. aufgenommen. Reflectanten belieben sich nur schriftlich an das gefertigte Vorstandsmitglied bis 25. Juni a. c. zu wenden. Prag, im Mai 1901. Für den Vorstand der Pinkas-Synagoge: 846 m. Bodenbeimer, Altstädter-Ring. Geburtsscheine ju Lchuieinschretbungen. Da die Anforderungen um Ausfertigung von Geburtsscheinen für schulpflichtig gewordene Kinder behufs Einschreibung in die Schulen vor Beginn des Schuljahres, insbesondere seit der Einverleibung der Vororte, derart zahlreich find, daß das Matrikelamt der israelitischen Cultusgemeinde denselben nicht sofort Nachkommen kann, werden die Eltern rc. in ihrem eigenen Interesse erinnert, schon jetzt solche Dokumente zu bestellen und auch in Empfang zu nehmen. Vom 15. Juli ab können die erwähnten Dokumente nicht vor drei Tagen nach der Bestellung behoben werden. Die Amtsstunden für den Parteienverkehr sind von 9 bis 12 Uhr Vormittags. W i e n, am 9. Juni 1901. Vom Matrikelamte der israelitischen Cultusgemeinde in Wien. penfionirter höherer Beamter, der in feinen israelitischen Kreisen Zutritt hat, empfiehlt sich. S. IX., Porzellangaffe 21, II. Stock, Thur 3. nBF* SmA eoltnna Gelegenheit zur Erwerbung ■■ ■ ■■ w 9 ■ E W ■■ W ganz neuer werthvoller W W WWW Bücher nur bester Autoren wird hier geboten! ganze Bibliothek, fundgrube eine wahre vorzüglicher Unterhaltungs- und Reise-LectQre statt II. 44 für den unerhört billigen Preis von nur fl. 3-75 zoll- und emballagefrei, u. zw.: 1 Alexander Dumas. Der Graf vonil Giovanni Verga Meister Motta Rom. Monte Christo. Roman. In vornehm n; Relief-Pracfttband. Vor.ü^l. compl. Ausg 1 Graf Leo Tolstoi. Erzählungen ans dem russ. Volksleben. Soeben rschienen. 2 Bände F. Dahn. Kampf am Rom. Couplet in 2 Bäudeu. Höchst interessant. 1 Emile Zola. Cm ene Liebesnacht. 1 Paal Boarget. Interessante Erzählungen ans d m französischen. 3 Bände Familien - Bibliothek. 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