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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-06-21 · 25 (21.6.1901) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
25 (21.6.1901)
Date
1901-06-21
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette 482 Dr° Vlvrtz^ WochenMrM» Nr. 25 Max Ritter u. Pfeiffersches Stipendimn für einen mittellosen Studierende» der Rechte israelitischer Confessio« des zweiten oder eines höheren Jahrganges an der k k. Wiener Universität. Am 18. October 1901 gelangt das oben. genannte, von Herrn Josef M. Ritter v. Pfeiffer, königlich Württemberg'schem Hofrath, zum Andenken an seinen verstorbenen Sohn Max errichtete Stipendium per K 410 zur Verleihung und werden in Wien zuständige Bewerber in erster Linie berücksichtigt. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, datz sie mosaischer Religion und mittellos sind, ferner, daß sie ihren Studien an der juridischen Facultat der k. k. Wiener Universität als ordentliche Hörer obliegen, eventuell mit dem Nachweise ihrer Zuständigkeit nach Wien, bis längstens 15. Juli 1901 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitensttttengasse 4, I. Stock einzubringen, woselbst während der Amtsstunden von 9-12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Auszüge aus den Matrikcn der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Wien, im Juni 1901. Der Vorstand . der israelitischen Cultusgemeinde. Obergymnasiast (VI.) aus anständiger israelitischer Familie such', hei auf dem Lande wohnender Familie gegen Ertheilung von Unterrieht in allen Gymnasialfächern, Unterkunft und Verpflegung zu finden. Anträge unter „Zwang“ an die Redaction dieses Blattes. «- Bei einem jüdischen Bürstenbinder auf dem Lande soll vom israelitischen Blinden-institute in Wien, XIX. Bezirk,' gegen eine Remuneration von 400 K jährlich aus besonderen Rücksichten als Geselle ein ahsolvirter Zögling, welcher tüchtig in seinem Handwerke ist untergebracht werden. bös Goncurs. Bei de*, hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines Rabbiners und Predigers , zu besetzen. Bewerber um diesen Posten sollen nebst den gesetzlichen Erfordernissen (ös'terr. Staatsbürgerschaft, bezw. baldmögliche Naturalisation, sittlich und politisch vorwurfsfreies Verhalten, Reifeprüfung) auch den philosophischen Doctorgrad rite erworben die theologischen Studien an einer höheren theologischen Lehranstalt absolvirt haben und eine ausgesprochene oratorische Begabung besitzen. Nur Bewerber unter 40 Jahren werden berücksichtigt. Die Abhaltung einer Probepredigt ist unerlässlich und behält sich der Vorstand das liecht vor, auch Persönlichkeiten, die ihre Bewerbung nicht angemeldet haben, zu einer Probepredigt eiuzuladen. Dem Gewählten wird die Vollziehung der Casualien (Trauungen, Beerdigungen) zugewiesen, die Höhe des Gehaltes mit ihm vereinbart werden. Die Bewerbungsgesuche sind, versehen mit einem curriculum vitae, dem Geburtsscheine, den Studienzeugnissen nebst Babbinatsdiplom, sowie dem Nachweis über die etwaige bisherige Berufstätigkeit bis längstens Ende Juli I J. an den gefertigten Vorstand zu richten. Brünn, 5. Juni 1901. Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Der Präses-Stellvertreter: sh H. Eple r m. p. Goncurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Pirnitz' in Mähren, Bezirk. Iglau, ist die Stelle eines Tempeldieners der zugleich pim amir und ritueller Vorbeter sein muss, zu besetzen. Jahresgehalt'600 K. freie Wuhuuug nebst Emolumente und auch Erträgnisse von den Stiftungen. Der Tempeldiener ist zugleich Diener der Chewra-Kadischa und muss bei Sterbefällen nach ortsüblicher Weise den Dienst versehen, wofür eine separate Zahlung geleistet wird. Bewerber, österreichische Staatsbürger, nicht über 40 Jahre alt, Angabe über den Familienstaud wollen ihre mit den Zeugnissen (in Abschrift, welche nicht retoumirt werden), über bisherige Verwendung belegten Gesuche bis zum 15. «Juli 1901 an den gefertigten Cultusvorstaud richten. Die Stelle ist am 1. August d. J. zu besetzen. Reisespesen werden mir dem Acceptirteu vergütet. Israelitische Cultusgemeinde Pirnitz ' nt Der Cultusvorsteher: Simon Kälbl. Fräulein, gebildet und sehr musikalisch (künstlerisch ausgebildet), sucht Stellung als Gesellschafterin, Stütze der Hausfrau oder zu Kindern in besserem Hause. Adresse in der Administration des Blattes. Verlangen Sie nur die soeben neu erschienene vierte Auflage des allgemein beliebten, vollständigen israelitischen Kochbuches 848 von Witwe Marie Kauders Preis: brochirt 80 kr., gebunden 90 kr. mit Zusendung 10 kr. mehr. Gegen Einsendung des Betrages direct zu beziehen vom Verleger: Samuel W. Pascheles, Prag, Zeltnergasse 4. JULIUS MEINL Kaffe e - Import WIEN-BUDAPEST-BRÜNN CENTRALE? WIEN. I., FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN; II. TaborsfrGsse 26 III. Landslraäse Hauptstrasse Vj IV. Wiedener Hauptsfrasse 16 VI. MariahilFerstrasse 31 VII. NeusHftgasse 28 VII.MariahiiFerstrasse 112 IX. Servitengässe AI X. Himbergerstrasse17 XILSchönbrunnerstrosse 261 XVII. Hernalsep-Linie Stadlbahn-Viaduct 86 XVIII.Währinqen-Linie Stadtbahn-N/iaducI' 118 BäBBMI Herausgeber trab Verantwortlicher Redaeteur: Dr. Joses S. Bloch. — Druck Von L. Beck & Sohn, Wien. VIII.

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