Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 15 (1898)
- Issue
- 13 (1.4.1898)
- Date
- 1898-04-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3020846-3021223-3021237--07705-3032046- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
da. 13 Dr. Bloch » MochrnkchriN Seite 253 Hermann Adler 2 fl., Norbert Wechsler 5 fl., D. Schwarzmann 10 fl., Oberrabiner Dr. Güdemann 15 fl., Brüder Stern 3 fl., M. M., Wien 3 fl., Anonymus Jahresbeitrag 3 fl., Lydie Winterlich 10 fl., Jacob Kann 5 fl., Bernhard Kohn 20 fl., Dr. Alfred Berger 10 fl., Michael Straffer 5 fl., Sigmund Oppenheim 2 fl., Ignatz Eisler 10 fl., Bcirber und Rosner 5 fl., Philipp Jsler 3 fl., Gabriel Böhm 5 fl., Oberstabsarzt Treulich 2 fl., Anonymus 5 fl., Henry Tarney 3 fl., H. dtirenstein und Frau 18 fl., A. Humpoletz 2 fl., Bethausverein Gloggnitz 5 fl., Jacob Hatschet 5 fl., Marcus Mandl 1 fl., Ed. Sachs 10 fl., S. Ungar jun. 2 fl„ I. Boehm 5 fl., Willi. Sommer 1 fl., Edm. Oesterreicher 2 fl., Wenig aber gern 30 kr-, Marcus Bruckner, Prag 1 fl., Adolf Brayer in Nemet Bogran 5 fl', Dr. H. Fialla 2', fl.. Joachim Saß 1 fl., Adolf Politzer 3 fl., M. A. in S. 2 fl, R. R. F. 2 fl., I. und Th. Neitlinger 25 fl., Dr. Julius Lederer 5 fl. 3 kr., Buchhalter Brünn 1 fl., Fischel Landau 5 fl., D. Braun 3 fl., F. Galia, Aspern 10 fl., Josef Sachs 2 fl. 50 kr., Minna Löwy 3 fl., Dr. Ad. Hahn 2 fl.. Dr. Abr. Schmied! 5 fl., Pepi Löw Beer, Brünn 5 fl. Durch Herrn Oberrab. Dr. Güdemann 5 fl., Fanny Kann 50 fl., Ab. Hirsch 1 fl., Jul. Heilpern 1 fl., David Stern als Jahresbeitrag 1 fl., E. Heim 3 fl., S. Meisels 3 fl.. Leop. Alexander 2 fl. 3 kr., S. Schornstein Hruscha 10 fl., Jac. Theumann 5 fl., Moriz Fuchs, Rican 3 fl. 50 kr., Jgn. Pollak 1 fl., Tischgesellschaft „Gemüthlichkeit" 2 fl. 10 kr., B. Bettelheim 2 fl., Heinrich Pollak 3 fl., Massiv Hahn, Karbitz 5 fl., Dr. M. Brunner 3 fl., Adolf Knina 2 fl., Rosa Bauer 1 fl., Aron Schnnrmacher 2 fl., Israel. Cultusgemeinde Wr.-Neustadt, Ertrag einer Collecte 40 fl., Weiler 3 fl., Eultusgemeinde Brünn 100 fl., Moriz Tiller unb Coinp. 2 fl., Dr. H. Rosenfeld 5 fl., Adolf Reich, Buchlowitz 5 fl., Carl Langsam und Comp. 3 fl., Brüder Böhm 10 fl., Adolf und Josef Fuchs 2 fl., A. Freund 10 fl., A. Stern und Sohn 25 fl., Leon Lederer 2 fl., B. Wacht! 10 fl., Jacob Trebitsch 5 fl., Israel. Tempel Zabreh bei Schönbr. 4 fl. 50 kr., Jgnnz Rosenzweig, Lipto Rosenberg 2 fl., Bernhard Krieger, M.-Ostrau 3 fl., Josef Turnovsky, Kladno 5 fl., Farkas Bilm, Czinkota, 3 fl., „Jekuthiel", Prag, 20 fl., Dr. Morgenstern, Jamnitz 5 fl., Leop. Wnrinser 2 fl., Leop. Marchfeld 1 fl., Cultusgemeinde Nikolsburg 10 fl., A. Breslauer 2 fl. 50 kr., G. Bettelheim 25 fl., I. R. v. Klarwill 10 fl. Emanuel Burger 2 fl., Leopold Nenner 2 fl. 50 kr., Bethausverein Bolkert 40 fl., Josef Zisarsky 10 fl., (Unleserlich) I., Judengasse 3 fl., W. Eisenhammer 1 fl., Cultusgemeinde Jungwozie 10 fl. 50 kr. Wir bitten, weitere Spenden wie Zusicherungen von Jahresbeiträgen an den mitunterzeichneten L. Hildesheime r, III. Marokkanergasse 16, gefälligst einsenden zu wollen. Hochachtungsvoll für das Comite: .Oberrabbiner Dr. M. Güdemann H. Berger» L. Hildesheimer, D. Kohn. Wien. (Reisep äffe für Israeliten nach Rußland.) Wie das kais. russische Generalconsnlat in Wien der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekümmer mittheilt, sind vonSeiteider Paßwerber israelitischer Confession, welche zur Reise nach Rußland das Visum dieses Generalconsulates begehrt und erhalten haben, verschiedene Unzukömmlichkeiten vorgefallen, so daß sich die kais. russische Regierung veranlaßt gefunden hat, für die Beisetzung dieses Visums in gedachten Fällen nachstehende Maßnahmen anzuorduen: Eigenthümer einer protokollirten Firma haben eine Empfehlung der betreffenden Handels- und Gewerbekammer, Agenten, Commis oder Bevollmächtigte einer im Bereiche dieses Generalconsulates protokollirten Firma dagegen ein von ihrer Firma ausgestelltes und von der Sicherheitsbehörde beglaubigtes Jdentitäts-Zeugniß beizubringen, welches die Benennung der Firma, wo diese protokollirt ist, die Bezeichnung der Waaren, mit welchen der Handel betrieben wird, die Dauer des Aufenthaltes in Rußland und den Vor- und Zunamen des nach Rußland entsendeten Bevollmächtigten enthalten muß. Diese Empfehlungen und Identitäts-Zeugnisse werden bei dem russischen Generalconsulate zurückbehalten und aufbewahrt. Alle anderen Personen israelitischen Glaubensbekenntnisses, welche nicht aus commerciellen Zwecken nach Rußland zu reisen wünschen, müssen die Bewilligung des kais. russischen Ministeriums des Innern in St. Petersburg sich verschaffen, worauf sohin der Reisepaß von Seite des Generalconsulates vidirt werden kann. Brünn. (Mährisch - jüdischer Waisenhilfsverein.) Kürzlich fand die diesjährige Generalversammlung statt. Der Vorsitzende Herr kaiserlicher Rath M a n d l widmete zunächst dem im vorigen Jahre verstorbenen, verdienstlichen Vorstandsmitgliede Herrn Alois Müller einen ehrenden Nachruf, worauf der Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr verlesen wird. Wir entnehmen demselben Folgendes: Das Jahr 1897 ist das erste seit der namhaften Vermehrung des Vereinsvermögens durch das Legat des verewigten Philanthropen Moriz Freiherrn v. H i r s ch. Diese außerordentliche Vermehrung der Mittel fand ihren Ausdruck sowohl in den Einnahmen, als in den Ausgaben des letzten Jahres, indem die Zinsen von Werthpapieren um mehr als 4000 fl. gestiegen sind, und auch der Allfwand für die Vereinszwecke nur 3200 fl. erhöht wurde. Die Mitgliederzahl erhöhte sich wohl von 66 auf 113, allein die Jahresbeiträge per 842 fl. blieben gleichwohl auf der niedrigen Stufe des Vorjahres, weil der Landesmassafond seinen Beitrag um 100 fl. kürzte. Die Spenden per 461 fl., worunter 100 fl. von Moriz I e l l i n e k, hoben sich um 210 fl., die Stiftungszinsen per 651 fl. gingen um 240 fl. zurück, weil das Erträgniß des Salomon Köni g'schen Stiftungshauses sich namhaft verringerte. Die vermehrten Zinsen-Eingänge jedoch gestatteten eine Erweiterung und Ausdehnung der humanitären Wirksamkeit des Vereines nach zwei Richtungen, indem sowohl die Erziehungsbeiträge der auswärtigen Waisenkinder in der Regel von 60 fl. auf 80 fl. erhöht und die Anzahl der in Pflege des Vereines stehenden Waisen namhaft vermehrt wurde. Während im Wintercurfe 1896—1897 80 Waisen in Obhut des Vereines standen, erhöhte der Verein die Zahl im Sommercurse 1896 — 97 auf 120 und weiters im lausenden Wintercurfe auf 127, wozu die drei Zöglinge der Heinrich Gomperz'schen Waisenstiftung hinzukommen. Hievon sind 29, beziehungsweise 32 Waisen hier, 101 auf dem Lande wohnhaft, die anfängliche Altersgrenze für die Dauer der Unterstützung von 14 Jahren wird in den meisten Fällen überschritten, da die Waisen derselben auch weiterhin zumeist dringend bedürfen. Es wird den sämmtlichen Mitgliedern, Spendern und den die Ueberivachung der Waisen übernehmenden Waisenvätern der Dank der Versammlung votirt lind der Vorstandsbericht einstimmig genehmigt. Ebenso wird der vom Cassier Herrn Leopold Löw Beer vorgetragene Cassaausweis genehmigt, dem Vorstand hiefür die Entlastung ausgesprochen und hierauf der Voranschlag pro 1898, der die Kosten der Waisenpflege mit 10.600 fl. beziffert, angenonnnen. Zu Vorstandsmitgliedern werden gewählt die Herren: Julius Ritter v. G o m p e r z und Alois Witrofsky (neu); zu Revisoren die Herren: Ignaz H ö n i g und Salomon Perlhefter. Es wird ferner beschlossen, Bericht und Rechnungsabschluß in Druck zu legen, um durch Verbreitung desselben neue Mitglieder für diesen überaus segensreich wirkenden Wohlthätigkeitsverein, dessen Thätigkeit viel zu wenig gekannt ist, anzuwerben. Lemberg. (Rückschau auf die Thätigkeit der Lenlberger Cultusgemeinde.) Die mehr denn als vor einem halben Säculum ins Leben gerufenen nachher reorgauisirten Normalschulen (für Knaben und Mädchen), deren vormärzliche Entstehung einem lange zuvor gehegten epochalen Bedürfnisse und dem zu jener Zeit sich offenbarenden Bildungsdrange entsprungen waren, haben seither an „Unabweisbarlichkeit des Bestehens" nicht wenig eingebüßt, wenn sie derzeit in nicht gar mancher Hinsicht überflüssig geworden, zumal da die Ortsgemeinde Lemberg im Grunde des sie verbindenden Landesschulgesetzes angewiesen ist, sür Unterricht und Erziehung der schulpflichtigen Gesammtjugend — ohne Eonfessionsunterschied — hinlänglich zu sorgen und die Letzteren dem Schuldrange zu unterwerfen. Unsere Cultusgemeinde ist demnach in der jetzigen Zeit mit Fug und Recht auch jeder moralischen Pflicht auf Selbsterhaltuug von Normalschulen, die überdies bedeutende materielle Opfer nach sich ziehen, enthoben. Insofern weiter die erwähnten Schulen bisher das Oeffentlichkeitsrecht nicht beanspruchten, mithin auch durch keine gesetzlichen Maßnahmen geregelt oder gebunden sind, käme der Gemeinde deren Auflassung und Umwandlung in ausschließliche Religions- und Bibelschulen, welche zu erhalten sie im Ansinnen des Cultusgesetzes vom März 1890 geradezu gebunden ist, recht leicht. Dieses Project ist übrigens nicht neu und bildet bereits längst den Gegenstand der Erwägung im Schoße der Gemeindeverwaltung selbst. Es bedarf nur des energischen Entschluffes unseres wackeren Präsidiums, den Plan der Verwirklichung z.uzuführen. Die Gesammtgemeinde würde dies Vorhaben insbesondere dadurch freudig begrüßen, als einerseits die Umwandlung in Bibel- und Religionsschulen, beziehungsweise die Verwendung der materiellen und der Lehrkräfte zu diesem Zwecke die Leitung in den Stand versetzen würde, dieser Disciplin in vollem Maße Rechnung zu tragen und den hebräischen Lehrzweig rationell zu cultiviren. während die von der Stadtgemeinde bestdotirte „öffentliche Czaczki-Schule" wegen deren Lage in dem meistbevölkerten jüdischen Stadttheile der Anstellung jüdischen Lehrperfonales und eines jüdischen Schuldirectors bei stricter Beobachtung der Samstage und sonstiger jüdischer Feiertage allen Anforderungen einer confessionellen Unterrichtsanstalt analog den von der Cultusgemeinde gegenwärtig erhaltenen Schulen die volle Gewähr bietet." „Das bereits angedeutete Project auf Eröffnung eines selbstständigen Landes-Lehrerseminars mit dem Sitze in Lemberg unter der Aegide unserer Cultusgemeinde ist insofern der Ber-