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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1897-10-08 · 41 (8.10.1897) · page 3

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
14 (1897)
Issue
41 (8.10.1897)
Date
1897-10-08
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Dr. VIvrtz's WochrnfchrM Sette 819 Nr. 41 Transport 321 das Staatsgymnasium im II. Bezirke 344 „ HI. „ 73 „ „ IV. » 6 „ Gymnasium der Theresian. Akad. „ IV. „ 33 „ Staats gymnasium Privatuntergymnasium „ k. k. Staatsgymnasium ,, ft ft ft ,. Communalgymnasium Kinder mosaischen Glaubens gegen 1405,1256 und 1276 in den Vorjahren. Das Realgymnasium im II. Bezirke " VIII. " 72 „ Vffl. „ 36 ,, IX. ,, 288 ,, XU. 42 ,, XVII. ,, 42 „ XIX. „ 87 Zusammen 1483 besuchten 325 Schüler gegen 337, 470 und 450 in den Vorjahren. Realschulen besuchten 999 jüdische Kinder gegen 1025 im Vorjahre, und zwar die k. k. Staats-Oberrealschule im I. Bezirke 169 Privat-Unterrealschule „ I. „ 24 k. k. Staats-Oberrealschule „ II. „ 186 k. k. Staats-Unterrealschule „ II. „ 220 k. k. Staats-Oberrealschule „ III. „ 95 Privat-Unterrealschule „ > III. „ 17 Communal-Oberrealschule „. IV. „ 44 k. k. Staats-Unterrealschule „ V. „ 11 Communal-Oberrealschule „ VI. „ 84 k. k. Staats-Oberrealschüle „ V,I. „ 60 Privat-Unterrealschule „ VII. „ 36 k. k. Staats-Oberrealschule „ XV. „ 5 » „ „ XVIII. „ 48 Den percentuell größten Antheil nehmen die jüdischen Schüler, respective Schülerinnen unter den Besucherinnen der höheren Mädchenschule ein; das Jahrbuch führt an, daß unter den 1539 Mädchen, welche solche Institute besuchten, 645 jüdischen Glaubens waren; es besuchten hievon das Mädchengymnasium des Vereines für erweiterte Frauenbildung 38 Mädchen, das Lyceum Jeiteles 141, Liste 6, Luithlen 320, den Wiener Frauen- Erwerbverein 137, die Fortbildungscürse Gunesch 10, Hanausek 3, Paulus 2, Simonson 6, Verein für höhere Töchterschulen 44, Szanto 5, Mädchenunterstützungsverein 27, der evangelischen Gemeinden 50, Petritsch 2, Langer 3, Schulverein für Beamtentöchter 124 und Winterberg 5. Ueber das städtische Pädagogium finden wir keine Daterk; bei den Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanstalten sind nachstehende Ziffern angesührt: es besuchten letztere 18, überdies aber die Privatbildungsanstalt für Kindergärtnerinnen 7 Mädchen, 2 die Lehrerinnenbildungsanstalt des k. k. Civilmädchenpensionates. Das Conservatorium für Musik und darstellende Kunst der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien besuchten 229 jüdische Schüler und Schülerinnen. Die Anzahl der jüdischen Schüler an den gewerblichen Lehranstalten beträgt 466. Dadurch wird sicherlich der den Juden so oft gemachte Vorwurf entkräftet, daß sie körperlicher Arbeit ausweichen. Daß dieser Vorwurf gänzlich unbegründet ist, erhellt übrigens auch aus den bei den fachlichen Fortbildungsschulen angegebenen Ziffern. Letztere ergeben, daß die Fachschule für Anstreicher und Wagenlackirer - 1 Bäckerlehrlinge 17 Buchbinder rc. 1 Buchdrucker, Schriftgießer 11 Drechsler 5 Fleischhauer 26 Gastwirthe 15 Hoteliers 1 Juweliere rc. 12 Kleidermacher 6 Pfaidler 4 Schlosser . 5 Spängler 10 Tapezierer 18 Tischler 1 Uhrmacher 25 Zimmer- und Decorationsmaler 1 Zuckerbäcker 7 Lehrlinge mosaischen Glaubens besuchten. Die Anzahl jüdischer Schüler in den fachlichen und allgemeinen gewerblichen Fortbildungs- und gewerblichen Vorbereitungsschulen ist nicht ersichtlich, ebenso nicht ihre Anzahl in den Handelsschulen. Genaue Daten finden wir bei den staatlichen und städtischen Volksschulen; an den ersteren betrug die Zahl derselben 45, darunter 20 Knaben, in den letzteren 15.451, und zwar waren in den Bezirken: . männliche weibliche zusammen I. 618 742 1360 II. 3142 3745 6887 III. 392 460 850 IV. 124 141 265 V. 160 177 337 VI. 261 322 583 VII. 285 306 591 VIII. 108 167 275 IX. 509 657 1166 X. 191 242 433 XI. 41 43 84 XII. 113 109 222 XIII. 44 42 86 XIV. 226 202 428 XV. 144 140 244 XVI. 230 232 462 XVII. 259 254 513 XVIII. 188 214 402 XIX. 1436 145 1581 in den Bürgerschulclassen 1439, 2654, allgemeinen Volksschülclaffen 5672, 5686. Ueber die Anzahl und Vertheilung der jüdischen Lehrer in Wien ersehen wir nachstehende Ziffern. Im Jahre 1895 waren in Wien 104 männliche und 84 weibliche Lehrer mosaischer Religion; von ihnen wirkten in den Bezirken: I. 5 männl. 4 weibl. XI. — männl. 2 weibl. II. 52 42 ,, XII. 2 ,, — „ III. 2 " 6 „ XIII. -- „ 1 „ IV. 1 ,, — ,, XIV. 5 „ 2 V. 2 „ 2 „ XV. 4 „ 1 „ VI. 1 „ 3 ,, XVI. 10 „ 5 ,, VU. 1 2 „ XVII. 5 „ 1 „ VIII. 1 n 2 „ XVIII. 6 „ 1 n IX. 1 „ 5 ,, XIX. 2 „ 1 „ X. 5 4 „ Von diesen waren 2 Bürgerschuldirectoren, 3 Oberlehrer, 23 männliche und 8 weibliche Bürgerschullehrer, 64 männliche und 33 weibliche Bolksschullehrer, 6 männliche und 14 weibliche definitive Unterlehrer, 5 männliche und 27 weibliche provisorische Unter- und Ausbilfslehrer mit Lehrbefähigungszeugniß und 1 männliche und 2 weibliche ohne dieses Zeugniß. Religionsunterricht ertheilten 34 Lehrer. Neben den öffentlichen Schulen besuchten 310 männliche und 314 weibliche Schüler Privatvolksschulen; überdies 241 Mädchenschulen für den Unterricht in weiblichen Handarbeiten. Ferner waren im allgemeinen österreichischen israelitischen Taubstummeninstitut 51 männliche und 29 weibliche Zöglinge unter der Leitung von 10 männlichen und 1 weiblichen Lehrkraft und im israelitischen Blindeninstitut im XIX. Bezirke 32 männliche und 15 weibliche Zöglinge unter der Leitung von 11 männlichen und 1 weiblichen Lebrern. In den Kindergärten waren 946 jüdische Kinder untergebracht. : In der Abtheilung „Gesundheitswesen" finden wir die Ziffern über das segensvolle Wirken des Spitals der Wiener Cultusgemeinde: Dasselbe verfügt über 100 Betten; vom Jahre 1894 blieben 44 männliche und 46 weibliche Patienten; ausgenommen wurden im Laufe des Jahres 1895 409 männliche, 286 weibliche Personen; von diesen wurden geheilt entlassen 172 männliche, 145 weibliche, gebessert 160 männliche, 89 weibliche, ungeheilt 6 männliche, 4 weibliche; gestorben sind 72 männliche und 52 weibliche. Die Durchschnittszahl der Verpflegstage für einen Kranken betrug 35 36, es war dies bis auf einPrivatspital die höchste Zahl unter allen 38 Wiener H e i l a nst a l t e n.

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