Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 13 (1896)
- Issue
- 52 (25.12.1896)
- Date
- 1896-12-25
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 1044 Dr. Block s Wochenschrift Nr. 52 Briefkasten. Dr. S. Mandl, Kostet. Wegen des jüdischen Museums wollen Sie sich au den Gemeinderaih und k. k. Baurath Herrn Wilhelm Stiaßny, I., Rathhausstraße 13, wenden. Aron Krys in Stryi. Der Vorfall hat uns außerordentlich betrübt, ihm eine weitere Publicität zu geben, gereicht dem Judenthum gewiß nicht zur Ehre. W. D. in L. Das Abonnement ist bis Ende Februar 1697 beglichen. Besten Dank. Dr. H. S. in W. Bei der Firma Solcher sind auch jüdische Agenten thätig, wovon wir uns überzeugt haben. I. Löwe, Wien. Wir haben mit derlei Aufrufen schlechte Erfahrungen, das Erträgniß der Sammlung ist meistens so geringfügig, daß den armen Leuten nicht damit geholfen wird. A. L. Monsignore Scheicher hätte sich es wohl überlegen sollen, bevor er sich auch in dieser Frage das Recht mitzureden, vindicirte. A. Ob die Ankündigung der Keuschheitsgürtel, welche eine Specialität D e'cke r t's bilden, gerade zur Förderung der Keuschheit beiträgt, bezweifeln wir. nn. Das Auftreten des Dr. Max Löw in Aachen würdigen wir an anderer Stelle des Blattes. Historicus. Eisenmenger war nicht jüdischer Abstammung. Das ist jedenfalls ein Unterschied, der zu seinen Gunsten spricht. A—rrr. Der zweite Theil des Gelbhaus'schen Werkes ist noch nicht erschienen. Anton L. Dr. Max Löw rühmte sich einst seiner Abstammung von jüdischen Gelehrten. Das Umgekehrte dürfte kaum je der Fall sein.? Wir bitten, die Arbeit uns erst zuzusenden, bevor Sie unsere Meinung darüber verlangen. a—g. Schneider sieht überall nur einen — Strick. Augur. Wenn B e r g e n i und K. H. Wolf einander Corruption vorwerfen, dann wäre es unzart, Einem von Beiden Unrecht zu geben. B. Z. Richten Sie Ihre Fragen an Monsignore S ch e i ch er. Wir wissen nicht, ob auch die Confession der Betreffenden in dem Buche eingetragen wirb. A. S. In Nürnberg gab es in der That auch einen Antisemiten, der nicht an Juden — verkarfen wollte. H. W e n g e r hieß der Edle, der an seiner Meßbude ein Placat mit den Worten anbrachte : „Deutsches Geschäft. Verkauf an Israeliten ausgeschlossen." Er mußte aber das Placat auf Anordnung des Bezirksamtes entfernen. H. Z. Der einstige Antisemitenführer Theodor Fritsch wird von seinen ehemaligen Gesinnungsgenossen jetzt mit Hohn überschüttet. Ein Antisemiten-Blatt druckr einen Artikel von ihm mit der Bemerkung ab: „Wer von dem Verfasser bereits eine günstige Meinung hatte, wird sie durch das zum Abdruck Gebrachte weiter bestätigt finden.* Wie gut für Vergani, daß er selbst — ein Blatt hat. (Siebenbürger Goldbergbau.) Im Jnserateniheile unseres Blattes brachten wir den Prospekt der „Fortuna", Goldminen-Actiengesellschaft. Die Gründer der Gesellschaft lösten ihre Aufgabe mit der möglichst größten Sorgfalt und Umsicht, indem sie das Bergwerk „Szent Endre", das an Freigold sehr reich ist und außerordentlich große Quantitäten Pochmaterial enthält, ankauftcn. In diesem Goldbergwerke dauerten die Erschlietzungsarbeiten mit einem, von den Unternehmern bestrittenen Kostenaufwande von mehr als 60.000 sl. ö. W. volle drei Jahre, um das Goldbergwerk vollkommen zu erschließen und zu prüfen. Das Resultat dieser Arbeiten war sehr günstig. Es ist zu hoffen, daß dieses Goldbergwerk, das nunmehr über entsprechendes Betriebscapital und vollkommenste Einrichtung verfügen wird, sich in kürzer Zeitden einträglichsten Goldbergwerken der Welt an die Seite stellen werde. Wie aus dem in unserem Blatte erschienenen Subscriptionsaufruf ersichtlich ist, gelangt nur die eine Hälfte der Aktien zur Subscription, während die andere Hälfte der Actien die Direktion und die Gründer übernehmen. Die Aktien werden mit dem Nominalwerthe von 25 Kronen emittirt, so daß leicht die Gelegenheit geboten ist, sich an diesem lukrativen und gesunden Unternehmen zu betheiligen. Die Subscription dauert vom 12. bis einschließlich 20. Dccember d. I. und können Subskribenten die gezeichneten Beträge an die im Subscriptionsaufruf benannte Stelle direct mittelst Postanweisung einsenden. Die weiteren Bedingungen enthält der Subscriptionsaufruf. Staatlich geprüfter Lehrer, vollkommen mächtig des Deutschen und des Französischen, auch im Englischen erfahren und vorzüglich in orientalischen Sprachen bewandert, sucht in Universitätsstadt, Wien oder Pest bevorzugt, Stelle in feinem Hause als Hauslehrer. Anträge unter „Felix“ an die Administration dieses Blattes. Import-Gesellschaft Palästina Amt 14991 G. m. b. H. Amt 14991 Berlin, Werderscher Markt 9. Verkauf von Producten aller Art aus den jüd. Ansiedlungen in Palästina und Syrien. Weine: '/, ya Esra, süss, portweinartig,.• p. Fl. M. 1.60 0*85 Rischon le-Zijon, roth, herb, hochfein, aus Prima Bordeaux-Reben •. „ „ 1.75 0*90 Katra, roth, herb, aus franz. Reben . . „ „ 0.95 0*55 Sichren Jacob, weiss, wie Haute Sautorne „ „ 1.20 0*65 Cognac Jaffa vom Jahre 1892 ..... „ „ 4.50 2.25 Bei Weinen werden 10 Pf. per Flasche berechnet, die bei Rückgabe zarückvergiitet werden. Produoie s Mandeln, Apfelsinen, Honig, Mixed Pickles., Olivenöl, div. Syrupe und Liqueure. Rohseide und Cocons, Eau de Palestine, Rosenwasser -iBö-Seife etc. etc. Ferner: Kunstvoll geschnitzte Hausgebrauch- und Schmuck- Gegenstände, verfertigt von den jüdischen Handwerkern in Jerusalem, im Preise von 25 Pf. bis 30 Mk. Import-Gesellschaft Palästina 6. m. b. H. Berlin, Werderscher Markt 9. Zur Beachtung! 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Die Singer Nähmaschinen Ausstellung Stuttgart 1896: Goldene Medaille. nehmen seit der Erfindung der Nähmaschinen den ersten Rang unter denselben ein; sie sind mustergiltig in Construction und Ausführung, unerreicht in Dauer und Nähgeschwindigkeit wie Schönheit des Stiches, der bisherige Verkauf beträgt über 13 Millionen und ihre vorzüglichen Eigenschaften sind durch über 400 der ersten Ehrenpreise anerkannt worden. Auch auf den diesjährigen Ausstellungen in Stuttgart und Graudenz erhielten die Singer Nähmaschinen allein den höchsten Preis — die goldene Medaille. — Sie empfehlen sich daher als das beste und nützlichste " _ ' ' Die Singer Nähmaschinen werden in einer unendlichen Anzahl von Arten für die verschiedensten industriellen Zwecke geliefert. — Unvergleichlich ist die Vielseitigkeit der neuen Singer Familien-Nähmaschinen für den Hausgebrauch, dieselben verrichten alle erdenklichen im Haushalte vorkommenden Näharbeiten, wie Kunststickel eien und ebenso zeichnen sie sich aus durch einfache Handhabung und leichten Gang, sowie geschmackvolle äussere Ausstattung. Singer Co., Act-Ges. (vorm. G. Neidlinger) WIEN, I , Nibelungengasse 8,Kärntnerring 4, Mariabilferstrasse 106 Taborstrasse 10, Alserstrasse 41. Musternähsaal: VH., Westbabnstrasse Nr. 27. ^722^11974