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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1895-10-09 · 41 (9.10.1895) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
12 (1895)
Issue
41 (9.10.1895)
Date
1895-10-09
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 41 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 759 Dr. Henry Wald, Ncwyork. Herzlichen Dank für die gesendete „Newyorker Staats-Zeitung". Kolomea. I. S. Ihre sehr interessanten, dankenswerthen Mittheilungen zu vorläufiger, persönlicher Keimtiiiß genommen. Sie zu publicircn, ist der Augenblick noch nicht geeignet. En a!: sülvirter HanflelsataäBiniker niss, schöner Handschrift, bittet um irgend eine Stelle als Comptoirist mit Gehalt, eventuell nur für Nachmittagsarbeit. Gefl. Offerte unter J. Wälder IX. Bezirk Servitengasse Nr. 12. Danksagung. Wien. Der neuangestellte Obercantor des israelitischen Bethans-Vereines „Brigittenau" hat sich an den hohen Feier» tagen, als auch dem ersten Tage des Laubhüttensestes durch Gesang und Vortrag auf dem Gebiete der altehrwürdigen als auch der modernen Richtung derart ausgezeichnet, daß die Unterzeichneten, begeistert von diesen großartigen cantoralen Leistungen, sich verpflichtet fühlen, Herrn I. Romann auf diesem Wege den öffentlichen Dank auszusprechen. Wien, am 5. October 1895. Hochachtungsvoll Viele Mitglieder des israelitischen Bethaus-Vereines „Brigittenau". H] rklärung'. Das von Seite einer böswilligen Concurrenz ausgestreute Gerücht, dass ich den Glauben gewechselt hätte, ist gänzlich aus der Luft gegriffen. M. Löwenthal Specereiu. Delicatessen-Hniullung »Zum weisseil Hasen« Wien, Haidenschuss 3. Aufruf! Edle Glaubensgenossen! Ein an einer unheilbaren Krankheit darniederliegender Mann, Vater von 5 unversorgten Mädchen, der lange Jahre einer der angesehensten Geschäftsleute am hiesigen Platze war und durch diese Krankheit 3 Jahre ans Bett gefesselt uud leider gänzlich zu Grunde gegangen ist, bittet fussfällig edle Menschenfreunde sich seiner und der in der denkbar trostlosesten Lage lebenden Familie mitleidigst annehmen zu wollen. Jede milde Gabe wird dankend entgegengenommen und auf Wunsch veröffentlicht von J. U. Di*. Alex Frank, Dr. M Wohl Cultus-Vorsteher. Rabbiner. Humpoletz, 1. October 1895. Israelitische Cnltnsgemeinde Mbs an der Donau. H i l f e r u f! „Glaubensgenossen!" Am 29. September l. I. Nachts sind infolge einer ruchlosen Hand zwei unserer Glaubensgenossen in Oberndorf, Bezirk Scheibbs, von einer Feuersbrunst schwer heimgesucht worden. Den Einen, dessen Haus, Waarenlager, Körner- und Fruchtvorräthe ein Raub der Flammen wurden, trifft das entsetzliche Branduuglück mit umso größerer Wucht, da er nur zum geringsten Theil versichert war, indem eine Versicherung eben erst zu Ende, aber durch einen unglückseligen Zufall noch nicht erneuert war. Der Andere aber, ein armer, alter, kränklicher Hausirer, fühlt den Verlust seiner kleinen, mühselig erworbenen Habe nicht weniger schmerzlich. Ersterer, der stets eine hilfsbereite Hand hatte, nie einen Bittenden von der Schwelle wies, das Unglück, wo immer er es fand, zu lindern bestrebt war; er ist nun selbst aus Hilfe angewiesen und wir müssen ihm nun selbst die Hände reichen, damit er, gestützt darauf, sich wieder empvrrichten kann, und gewiß wird er bei seiner unermüdlichen Thatkrast, bei seinem ruhelosen Geschäftseifer und bei seiner anerkannten Rechtlichkeit, die ihm die allgemeine Achtung und Liebe erworben hat, sein beklagenswerthes, krankes Weib und seine hilfsbedürftigen Kinder wieder zu erhalten und zu ernähren wissen. In Anbetracht des namenlosen Elends und der großen Roth der beiden Familien und in Anbetracht der heutigen gegen das Judenthum gerichteten Strömung, wodurch wir nur ans uns selbst angewiesen sind, ergeht an alle menschenfreundlichen, hilfsbereiten und opferwilligen jüdischen Herzen die dringende Bitte, durch einen Unlerstützungsbeitrag die Nothlage der Unglücklichen zu lindern und ihren Mrith wieder aufzurichten. „Möge unser Ruf nicht erfolglos Verhallen!" Israelitische Cultusgemeinde in Ibbs a. .d Donau im October l$9ö. Der Vorsteher-Stellvertreter Der Vorsteher Em anue l Sch n lz S i tu o n S o m m e r in Purgstall. in Amstetten. Ein tüchtiger Yiolinlelirer IX. Bezirk, Wasagasse Nr. 8, I. Stock, Thür 8. Ein älterer Mann., langjähriger Lehrer an öffentlichen Schulen, namhafter Literat, bittet um Lectionen, besonders im Hebräischen, das er mit einer eigenen Methode leichtfasslich lehrt. Adresse: „Gotthilf“ postlagernd II. Heinzeimanngasse. Feine Theebutter ä fl. 1.20 Topfen ä 24 kr. eigener Erzeugung versendet täglich frisch franco jeder Poststation Rosa Kulka, Roketnitz bei Prerau. '**»»»»?» *V?VVV'VVVV*TVTY T »rxtOTTfTtT » TV ||.| Bei mehreren Welt- und Gewerbeaasstellungen mit nur ||l| ersten Freisen prämiirt. yj Jacques Fischer |J| Wien, I., Börsegasse Nr. 3!( Fabrik rastrirter u. gedruckter Geschäfts-, |J| Copiru. Notizbücher, Bastriranstalt fl Specialität der Fabrik: ll'l Ganz flach auflicgende Geschäftsbücher nach amerik. System mit ZPa.tsmt-JZ'wirxiiLeft-u.rLgr. ||)J Tom Novembertermin II., Obere Donaustrasse 85 J|l (an der Stefaniebrücke). — Telepkon Nr. 7931. Zur gütigen Beachtung. Eine greise, 78-jährige, hochachtbare Oberarztens - Witwe Namens Rosalie Spitzer (Hernals, Tabergasse Nr. 2, II. Stock), liegt in Folge wiederholter SchlaganläÜe seit Monaten schwer, ja hoffnungslos krank darnieder. Auch ihre 47 Jahre alte Tochter Frl. Julie ist seit Jahren linksseitig gelähmt, daher gänzlich erwerbsunfähig. Das Elend dieser unserer hochachtbaren Glanbensschwestern spottet jeder Schilderung. Ich appelliiean die sprichwörtliche Barmherzigkeit meiner hochherzigen Stammesgenossen und ftehe um Unterstützung für diese meine Schutzbefohlenen. Auch die kleinste Gabe wird mit innigstem Danke entgegengenommeu. Hochachtungsvoll Ch. D. Lippe. Wien, am 9. October 1895. Von der k. k. Landesschulbebörde concess. «?)Musikschule Jfiorini Wien, II., Taborsteasse 22. Ausbildung in Gesang, Oper, Operette, Clavier, Violin, Cello, Viola u. Contra-Bass.!tfr~ Vorbereitungs-Gurse zur k. k. Staatsprüfung. "“Mß Die Direction bringt zur Kenntniss, dass der Lehrkörper durch eine Anzahl tüchtiger pädagogischer Künstler verstärkt wurde.

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