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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1895-10-09 · 41 (9.10.1895) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
12 (1895)
Issue
41 (9.10.1895)
Date
1895-10-09
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 760 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 41 PnliliüätioiLfiii ier israel. Cnltnspmeinflen in Wien. Dr Max Friedländer’sche Heirats-Ausstattungs-Stiftung für ein armes Waisenmädchen. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt zur Kenntniss, dass die Zinsen der genannten Stiftung a 59 fl. an ein armes verwaistes Mädchen jüdischer Confession, das sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstattungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, einem Armuths- und einem Sittenzeugnisse, fernere dem Nachweise, dass sie verwaist sind und sich im Brautstände befinden, versehenen Gesuche bis 31. October 1895 im Einreichungsprotokoll der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, II.' Stock) zu überreichen- Or. Ignaz Lemberger’sche Heirats-Ausstattungsstiftung für ein armes verwaistes Mädchen. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt zur Kenntniss, dass die Zinsen der genannten Stiftung a 130 fl. an ein armes verwaistes Mädchen der Wiener Cultusgemeinde, das sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstattungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, einem Armuths-, einem Sitten-Zeugnisse und dem Nachweise ihres Brautstandes versehenen Gesuche bis 81. October 1895 in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde I-, Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, einzureichen. Diejenigen Bewerberinnen, welche eine Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem seligen Herrn Dr. Ignaz Lemberger oder ihre Zuständigkeit nach Wien nachzuweisen im Stande sind, gemessen den Vorzug. RosaIiaMintz’sc6eWitwen-Stiftung. Bei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde werden die jährlichen Zinsen der obigen Stiftung, an vier arme Witwen jüdischer Religion zur Vertheiluv g gelangen. Die Bewerberinnen haben ihre diesfälligen, mit dem Nachweise ihrer Armuth und des Witwenstandes versehenen Gesuche bis 31. October 1895 im Einreichungsprotokoll der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu überreichen. Jonas Freiherr von Königswarter’sche Stipendien für Theologen. Der Vorstand der israelitischen Oultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Lenntniss, dass zwei Jonas Freiherr von Königswarter’sche Stipendien ä 470 fl.für Hör er jüdischer Theologie, welche gleichzeitig philosophischen Studien an der Wiener Universität obliegen, für das Schuljahr 1895/96 zur Verleihung kommen. Die diesfälligen .Gesuche, sammt nachstehenden Beilagen: 1. Geburtsschein, 2. Heimatsschein über die österr.-ung. Staatsangehörigkeit, 3. Maturitäts-Zeugniss, 4. Immatriculationsschein der Wiener Universität, 5. Colloquienzeugnisse und 6. Zeugnisse über den dermaligen Betrieb theologischer Studien, sind in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde, Stadt, Seitenstettengasse 4, I. Stock woselbst während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, bis 31. October d. J. zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. S. M. Klinger’sehe Widmung für jüdische, mittellose Wöchnerinnen. Am 10. November d. J. gelangen die Erträgnisse der von Herrn Samuel Klinger zum Andenken an seine Gattin Ex au Pauline Klinger errichteten Widmung an vier arme israelitische Wöchnerinnen im Betrage von je ö. W. fl. 42 zur Verleihung. Die Be werberinnen haben die mit ihrem Geburts- und Trauungsscheine und dem Armuthszeugnisse versehenen Gesuche bis längstens CC bis 31. October 1895 im Einreichungs Protokoll der israelitischen Cultusgemeinde I. Seitenstortengasse 4,1. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu übe reichen. Auf mit den oben geforderten Beilagen nicht versehene Griebe wird keine Rücksicht genommen. Dr. Jacob Boldenfbarsche Stiftung. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt znr Kenntniss, dass das Dr. Jacob Goldentharsche Stipendium ä fl 45 für einen Studierenden israelitischer Confession, der die k. k. philosophische Facultät in Wien besucht und sich dem Rabbinats- oder Lehrfache widmet, für das laufende Schuljahr zu verleihen ist. Bedingungen : 1. Der Candidat muss österr.-Ungar. Staatsangehöriger sein 2. Zeugnisse beilegen über: a) Moralität, b) Mittellosigkeit c) seine Immatriculation an der k. k. Universität in Wien, d) seinen fleissigen, von drei Herren Professoren bestätigten Besuch der Vorlesungen, e) Kenntnisse über hebräische und rabbinische Literatur. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der-»Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Die diesfälligen Gesuche sind im Einreichungsprotokoll (I, Seitenstettengasse 4, 1. Stock) von 9-2 Uhr bis 31. October 1895 zu überreichen. Lina Mosenthal’sehe Stiftung für arme Wöchnerinnen. Vom Vorstande der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde wird hiemit zur Kenntniss gebracht, dass die Zinsen der obigen Stiftung für vier arme Wöchnerinnen der Wiener israelitischen Cultusgemeinde im Betrage von je fl. 18 zur Verleihung kommen. Bedingungen: 1. Das Kind muss ein ehelich erzeugtes, lebensfähiges Mädchen sein. 2. Die Eltern desselben sind verpflichtet, dem Kinde nach der bei dem sogenannten Vorgänge der Wöchnerinnen üblichen Weise an einem Sabbathtage im Bethause der Cultusgemeinde den Namen „Lina“ unter Hinzufügung der Worte: „Zum Andenken an die verewigte Frau Lina Mosenthal“ ertheilen zu lassen. Die Bewerber haben ihre mit dem Trauungsscheine und einem Armuthszeugnisse belegten Gesuche im Einreichungsprotokolle der Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben sind, bis 31. October 1895 zu überreichen.} M. L. Biedermann’3'118 Waisenstiftnng. Auf Grund des hohen Oits genehmigten Stiftbriefes ergeht hiermit an die zum Genüsse der M. L. Biedermann’.-schen Waisen Stiftung statutenmässig Berechtigten und deren legale Vertreter die Aufforderung, ihre gehörig belegten Ansprüche an Sustentationen aus dieser Stiftung bei dem unterfertigten Guratorium schriftlich anzumelden. Zur Betheilung sind berufen: hilfsbedürftige Waisen, welche Descendenten der ursprünglichen Stifter (im Jahre 1840) der Herren: M. L. Biedermann, Simon Biedermann, Josef Biedermann jun., Hermann Biedermann, Anton Biedermann, Josef Biedermann sen-, Samuel Biedermann, J. Goldschmidt, 8. J. N. Goldschmidt. J. L. Hofmann Edler von Hofmannsthal, Aron Hermann, B. M, Kaulla, Jacob Löwy, J. N. Mannheimer, H. Strass, H. Edler von Wertheimstein und Frau Amalia Lang, sind. Die mit den Geburts-, Verwandtschafts*, Armuths- und Sittenzeugnissen, sowie mit dem Nachweise der dermaligen Beschäftigung der Petenten belegten Gesuche sind im Einreichungsprotokoll d» r hiesigen israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock) spätestens bis zum ZI. October 1895 von 9—12 Uhr zu überreichen oder an dieselbe zu übersenden. Wien, am 1. October 1895. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Gesuchsblanquette sind im Secretariate I., Seitenstettengasse Nr. 4, II. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Kundmachung. Es sind die Zinsen der Fanny Jeitteles’schen Ausstattungs- Stiftung im Betrage von fl. 294 an eine arme, hier ansässige Braut israel. Confession für das Jahr 1896 zu vergeben. Die Gesuche, belegt mit Geburts-, Sitten- und Mittellosigkeits-Zeugnissen, ferner mit dem Nachweise, dass die Bewerberin sich bereits im Brautstande befindet, sind bis spätestens Ende November 1895 in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde in Wien, l. , Seitenstettengasse 4, bei der Buchhallung in den Amtsstunden von 9 — 12 Uhr Vormittags zu überreichen. Später einlangende Gesuche werden nicht berücksichtigt. Waisen sind bevorzugt. Wien, October 1895 Die Curatoren der Fanny Jeitteles-Stiftung. Herausgeber u. nerantiu. Revacteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck v ß. Beck & Sohn, Wien, VIII., ßerchenfelberstr. 46.

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