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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1894-03-09 · 10 (9.3.1894) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
11 (1894)
Issue
10 (9.3.1894)
Date
1894-03-09
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. io - Orstrrrrtchtfchr WochrnschrM ©eite 1S7 isräel. Confession, der sich an der hiesigen k. k. Akademie der bildenden Künste der Architektur, der Bildhauerkunst, der Maler» oder der Kupfers’ echerkunst widmet,, auf die Dauer der Studienzeit an dieser Akademie längstens auf Sechs Jahre za verleihen ist. ‘ Bewerber um dieses Stipendium haben ihre mit: 1. Gebnrts-, 2. Moralitäts-, 3. Ärmüths- und 4. mit Schulzeugnissen versehenen Gesuche im Secretariate, I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, woselbst auch während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, bis 31. März d. J. zu überreichen. ln dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Verwandte des Stifters sowie dessen Gattin Eleonore geb. Wertheim werden besonders berücksichtigt. Wien, 1. März 1894. Freiherr Hermann von Todesco’sche '' - uni) Armenstiftung. Am 26. Juni d. J. gelangen 3 Stipendien ä fl. 250 und 5 Stipendien ä fl. 200 der obengenannten Stiftung für in Wien geborene oder nach Wien zuständige, unter der Obhut des Vereines zur Unterstützung hilfsbedürftiger Waisen der Wiener Israel. Cultusgemeinde stehende Waisen, welche sich dem pädagogischen, technischen oder einem sonstigen wissenschaft- 1 i che n Berufe widmen, od er welche sich überh aupt für einen selbstständigen Erwerbszweigausbilden, auf zwei Jahre zur Verleihung. Die um einen solchen Stiftungsgenuss ansuchenden Waisen müssen, u. zw. die männlichen das 14., die weiblichen das 16. Lebensjahr vollendet haben und haben dieselben ihre mit: 1. dem Geburtszeugnisse,. 2. einem legalen Armuthszeugnisse, 3dem .Nachweise der Verwaisung, 4. dem Heimatsscheine und .5’. den Schulzeugnissen belegten Gesuche, bis 31. März d. J. in der Kanzlei der Israel. Cultusgemeinde (I. Seitenstettengasse 4, 2. Stock), woselbst auch während der Amtsstunden von 9—12; Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Wien, H März 1894. Theodor und Alfons von Bläser’sche Stiftung für israel. gegründet, von ihrem Vater Wilhelm Edler von Glaser am 26. Mai 1871. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntniss, dass ein Platz der Zinsen der obigen für einen Cymnasiaischüler jüdischer Confession errichteten Stiftung, im Betrage von 40 fl. auf die Dauer der Gymnasialstudien zu verleihen ist. Bedingungen zur Erlangurg derselben sind: a) ausgewiesene Mittellosigkeit, b) ein Zeugniss mindestens der 1. Fortgangsclasse mit guten Noten aus Sitten, Aufmerksamkeit und Fleiss. Unter sonst gleichen Um ständen erhalten Schüler, welche mit dem Stifter, Herrn Wilhelm Edlen von Glaser oder seiner Gattin Frau Jenny gehör neu Tgitelbaum verwandt sind, den Vorzug. — In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Die diesfälligen Gesuche sind in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock) bis 30. April 1894 zu überreichen. Gesuchsblanquette sind im Secretariate I., Seitenstettengasse Nr. 4, 2. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Wien, 1. März 1894. Der Vorstand _der israel. Cultusgemeinde. CO^CURS, In der israel. Cultusgemeinde Brod a. S. wird ein zeitgemässer tüchtiger Cantm» der auch Schochet ubodek, Kore und- Mohl sein muss, acceptirt. Jahresgehalt fl. 500, garantirt tür Schechita fl. 200.— freie Wohnung und übliche Emolumente. Reflectanten haben Gesuche und Original-Zeugnisse nebst Angabe ihres Alters, Familienstandes und ihrer bisherigen Wirksamkeit an den gefertigten Vorstand einzusenden. Nur Berufene werden zum Probevortrage zugelassen und nur dem Acceptirten wird ein Reisepauschale von fl. 40 zugesichert. Antritt für die bevorstehenden Pessachfeiertage erwünscht. Brod, a. 8. 5. März 1894. Der Präses: TaooTc CONCURS. Bei der gefertigten israel. Cultusgemeinde in Essek Oberstadt ist die Stelle eines Gemeinde-lioiapt mit dem Jahresgehalte von fl. 1000.— und dem Quartierpauschale von fl. 150.— und sonstigen Nebeneinkommen zu besetzen. Bewerber um diese Stelle müssen ihre Qualiflcation durch entsprechende Zeugnisse nachweisen können und nebst der deutschen auch die kroatische, oder mindestens eine slavische Sprache in Wort und Schrift vollkommen beherrschen. *-:■ Die Gesuche nebst Zengnissabsehriften sind längstens bis znm 31. März 1. J. an die Kanzlei der Cultusgemeinde zu senden. Essek (Slavonien), 1. März 1894. Der Cnltnsvorsteher: Kästenbauin m. p. In der israelitischen Cultusgemeinde M.-Kroman gelangt die Stelle eines, Rabbiners mit dem Jahresgehalte von 800 fl., freier Wohnung und sonstigen üblichen Nebenemolnmenten zur Besetzung. Derselbe hat auch den Religionsunterricht an der öffentlichen Volksnnd Bürgerschule zn leiten. Der hebräische Privatunterricht an unserer Privatschule trägt ein Einkommen von mindestens 200 fl. Bewerber am diese Stelle müssen österreichische Staatsbürger sein nnd haben ihre mit dem Nachweise ihrer theologischen Bildung und akademischen Grades belegten Gesuche bis Ende März 1. J. an den gefertigten Cnltnsvorstand einznsenden. Reisekosten werden nur dem Acceptirten vergütet. M.-K r o m a n, am 26. Februar 1894. Leopold Kaufmann, Cnltnsvorsteber. In der israel. Cultusgemeinde Suczawa in der Bukowina ist die Stelle eines Rabbiners mit dem Jahresgehalte von fl. 800 8. W., einer Remuneration für die Ertheilang des Religionsunterrichtes an dem hiesigen k. k. Obergymnasinm nnd sonstigen Einkommen zn besetzen. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit den gesetzlich erforderlichen Nachweisen der österreichischen Staatsbürgerschaft nnd der absolvirten theologischen Stadien bis 1. April 1. J. an dem Gefertigten zu richten. Der israel. Cnltnsvorsteber: Suczawa, im Februar 1894. Dr. Adolf Finkler Landesu. Gerichts-Adv. Silberwaareß-Fabriks-NiederlageÄ 11 Max Schwarz I I I Wien, I., Adlergasse Nr. 7 M f | empfiehlt sein reichhaltiges Lager nur acht silberner, amtlich geprobter Tafelgeräthe als: Aufsätze, Leuchter, Jardiniöre, Pocale, Zuckerdosen, Brotkörbe etc. Massive Bestecke 13- , 7 kr. per Gramm inclusive Fagon. Leichtere Tischbestecke samrat Etüi G. 10.— bis 15.— per OutLStk.complet Leichtere Dessertbestecke säumt Etui fl. 6.70 bis 10.— per Dufc. Stk. „ Leichtere Trancbirbestecke saunet Etui 0.4.— bis 7.— per Paar. „ nur solange der billige Silbergreis aahftlt. Kostenüberschläge für complete Cassetten auch schriftlich. UnniArtlind' Der JetzlS* Silbercours von fl. 64.— ca. per Kilo FeinsUbe* deckt — iUllllül AlUlg. nach Aassprach von Sachverständigen — in manchen Gegenden kann» die Erzeugungs-Kosten, weshalb aneh viele Silberminen ln Mexico, Fern» Bollvia etc. gesperrt worden. Da ein Steigen des Silbers sehr wahrscheinlich. ist, so bentttse man den seit Jahrhunderten niedrigsten Silberpreis znm Ankäufe von echt silbernen Bestecken und Tafelgeräthen. Internationales Reisebureau Schenket* & Cq., Wien. Ausgabe von Eisenbahnu. Seebillets. »>.' ■ ■ : ’ i ' . V. i 3 1

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