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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1893-12-15 · 50 (15.12.1893) · page 11

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
10 (1893)
Issue
50 (15.12.1893)
Date
1893-12-15
Page
– (sequence 11)
Language
German
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yti. so H-etlrrreMrtzNrL Wortzenschrtfl tbtut 975 5. Gott hat in sechs Tagen die Welt erschaffen, gm siebenten Tag rnhete er: Sechs Tage sollst du arbeiten. Der siebente Tag ist Gottes Tag. Sabbath. 6. Gott erschuf den ersten Menschen aus Erdenstaub und blies ihm einen lebendigen Odem (Seele) ein. Aus Staub sind wir und zu Staub werden wir wieder; unsere Seele aber ist unsterblich. 7. Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbilde erschaffen: Gott ist gütig, auch wir müssen gut sein. 8. Gott sagt, daß es nicht gut sei, wenn der Mensch allein auf Erden lebe, darum erschuf er die Frau. Das erste Menschenpaar hieß Adam und Eva. 9. Gott versetzte das erste Menschenpaar in den Garten Eden. Wir haben schon gelernt: Gott sorget für jedes Geschöpf. 10. Blos die Frucht eines Baumes verbot er ihnen; allein sie gehorchten nicht: Ungehorsam ist ein garstiges Ding. Laßt uns Gott, unfern Eltern und Lehrern folgen, denn sie wollen unser Bestes. 11. Adam und Eva verbergen sich in ihrer Furcht vor Gott: Bor Gott kann man sich nicht verstecken, er ist allgegenwärtig. 12. Die Strafe des Ungehorsams: Gott belohnt das Gute und bestraft das Böse. 13. Kain und Abel. Abel war ein dankbares, gutes Kind. , Kein war ein neidisches, schlechtes Kind. 14. Sie brachten Gott ein Opfer (Geschenk) dar. Allein dem lieben Gott ist nur das Opfer des gutherzigen Menschen genehm. 15. Gott nimmt das Opfer Kains nicht an. weshalb sein Zorn und sein Neid noch größer wird; auf dem Felde überfällt er seinen Bruder: Wir sollen unsere Geschwister lieben, es ist eine Sünde, sie zu hassen oder mit ihnen zu zanken. 16. Zur Strafe mußte er unstät auf der Erde herumirren. Erbereute seine That und bat um Verzeihung - Wenn wir einen Fehler begangen, so ivllen wir den lieben Gott, unsere Eltern oder wem immer, den wir beleidigt, um Verzeihung bitten und uns vornehmen, nie wieder Schlechtes zu thun. 17. Als die Menschen sich auf der Erde vermehrten, wurden sie böse, vergaßen sie Gott und gingen miteinander schlecht um: Wir sollen einander lieben, denn wir Alle haben Einen Vater; Ein Gott hat uns Alle erschaffen. 18. Noah war ein dem lieben Gott gehorsamer, frommer - Mann; ihn hatte Gott lieb: Gott liebt den guten Menschen. 19 Gott verkündet ihm, daß die Menschen wegen ihrer Sünden umkommen müssen, eine große Ueberschwemmung wird sie hinwegraffen : Gott bestraft die Bösen. 20. Gott gewährt den Menschen zur Besserung eine lange Zeit: Gott wünscht nicht das Unglück des bösen Menschen, sondern daß er seine That bereue, sich bessere und glücklich werde. 21. Die Menschen besserten sich nicht. Eine Sintfluth kam über sie; allein Noah hatte sich auf Gottes Geheiß eine Barke gebaut und wurde mit seiner Familie gerettet: Gott beschützt die , Guten vor der Gefahr. 22. Noah, aus der Barke tretend, dankt Gott: Wenn wir von einer Krankheit genesen oder sonst irgend einer Gefahr entrinnen, sollen wir ein besonderes Dankgebet verrichten. 23. Gott nimmt den Dank Noah's gnädig an, segnet ihn und seine Nachkommen und verspricht, daß keine Sintfluth mehr über die Erde kommen wird: Gott ist barmherzig. Auch wir \ sollen'barmherzig sein. <' 24. Der Regenbogen ist das Zeichen Gottes Versprechens: Gott hält treulich sein Versprechen. Auch wir müssen unser Bersprechen halten. 25. Allein die Menschen thaten wieder Böses. In ihrem Hochmuthe wollten sie einen bis in den Himmel ragenden Thurm bauen. Gott vereitelte ihr Vorhaben: Wir sollen nicht hochmüthig sein. Den Hochmüthigen demüthigt Gott. 26. Die Menschen vergaßen die Verehrung des wahren Gottes und beteten die Sonne, Mond und Sterne an oder machten sich selbst Götzen und Thierbilder aus Holz und Stein und beteten sie an: Der einzige wahre Gott ist unsichtbar, nur ihn dürfen wir anbeten. 27. Nur einen einzigen Mann gab es, der den einen einzigen wahren Gott vom Herzen liebte und ehrte: dies war Abraham. Von ihm stammen wir Israeliten ab, er ist unser Stammvater. * * * Zweite Bolksschulelaffe. L Biblische Erzählungen. Gebete. Religionslehre. 1. Abraham erkennt den einzigen wahren Gott, denn Schöpfer der Welt — -ns -in*/ irr mia >*2L» ,'2'2'L* -ra Abraham spricht seine Gotteserkenntniß aus. ' 2. Abraham verläßt aus Gottes Geheiß sein Vaterland: Wir schulden Gott unbedingten Gehorsam. „Du sollst den Ewigen, Deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und deinem ganzen Vermögen", n2nx: 3. Abrahams Gottvertrauen: „Wer auf Gott vertraut, hat fest gebaut. 4. Abrahams Friedliebe (die Hirten Lot's): Meide das Böse, thne recht, suche den Frieden und strebe ihm nach. 2:2 nnn >**» m:o (Ps. 34, 15.). 5. Abrahams Edelmuth und Selbstlosigkeit (Sein Kampf mit den verbündeten Königen). „Das Gute müssen wir deshalb thun, weil es gut ist, und nicht wegen des damit verbundenen Nutzens". 6. Abrahams Gastfreundschaft. Abrahams Menschenliebe (Seine Fürsprache für die Bewohner Sodom's). „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", -ry-s pznsi — Die Gebete vor und nach Tische (Wie in der ersten Claffe, jedoch jetzt zuerst hebräisch, nachher ungarisch). — Die Benedictionen über Baum- und Erdfrüchte. 7. Die Vernichtung Sodom's und Gomorrhas. Die Rettung Lot's: Gott bestraft das Böse und belohnt das Gute Er ist gerecht. Auch wir müssen gerecht sein. — Gerecht ist der Herr auf allen seinen Wegen.;*2—i bzz'rr p»*Ti* (Ps. 145. 17.) . 8. Abrahams unbedingter Gehorsam gegen Gott (Selbst seinen Sohn will er ihm zum Opfer bringen): Gott ist unser fürsorglicher, gütiger himmlischer Vater, wir müssen seinen Willen selbst dann thun, wenn wir dessen Gründe nicht kennen und dessen Richtigkeit nicht gleich einsehen. 9. Jsak und seine Söhne. (Jsak's Segen. Esau's Haß und Rachegedanken. Jakob's Flucht.): Du sollst nicht rachsüchtig und nicht unversöhnlich sein, sondern liebe deinen Nächsten wie dich selbst. "!i: ~en rr^i apn xS (Mos. ILl. 19, 18.). 10. Jakob's Wanderschaft (Sein Traum: seine Bescheidenheit und Anspruchslosigkeit): Gott verläßt die Bedrängten nicht. — Das Abendgebet, (Den ersten Satz hebräisch, das Uebrige ungarisch.) 11. Jakob im Dienste Laban's (Seine Familie, seine Beschäftigung, sein Reichthum.): Gottes Segen begleitet den wahrhaften und arbeitsamen Menschen ans allen seinen Wegen. 12. Esau versöhnt sich mit Jakob: Geschwisterliche. O wie schön, wie herrlich ist's, wenn Geschwister in Eintracht leben. '121 e*p nei 212 na n;n (Ps. 133. 1.) 13. Jakob erhält den Namen „Israel". Wir, seine Nachkommen, sind „Israeliten". Die Israeliten nannten sich früher Hebräer: „Ich bin ein Hebräer, den Gott des Himmels fürchte ich. '121 >::s* "*2> (Sou. 1. 9.). 14. Jakob kehrt in sein Vaterland zurück. Seine Söhne. Josef's Ruhmrederei: Wir sollen uns nicht rühmen. Hochmuth ist eine garstige Sünde, der kluge Mensch ist demüthig. — Auch die Brüder Josefs fehlten, sie waren herzlos und grausam. 15 Josef wird Gebieter über Egypten: Wer ist wie der Ewige, unser Gott, der hoch erhaben thront? Der tief herunter schauet im Himmel und aus Erden? Der aus dem Staub den Armen ausrichtet, aus dem Schlamme den Dürftigen emporhebt, um ihn zwischen Fürsten zu setzen! (Ps. 113. 5.) 16. Josef befreit Egypten und seine Familie vom Hungertode: Gottes Fürsorge für die Völker. 17. Josef's Begegnung mit seinem Bruder Benjamin. Seine Ergriffenheit. Die Prüfung der brüderlichen Treue. Juda's muthiges Auftreten und sein aufopferungsvolles Anerbieten: Die Geschwister muß man mit Zärtlichkeit und Anhänglichkeit lieben. 18. Josef gibt sich seinen Brüdern zu erkennen und verzeiht ihnen großmüthig: Wir sollen gegen einander nachsichtig sein und die Fehler Anderer verzeihen; denn auch wir selbst fehlen oft. 19. Jakob zieht mit seiner Familie nach Egypten. Gott versichert ihm, daß dies zu seinem Bortheile sein wird, segnet ihn und verheißet ihm, daß er seine Nachkommen zu einem großen Volke machen wird: Gott erzieht Israel mit Liebe zu seinem Volke. 20. Jakob's Tod und Beerdigung. Josef's Tod: Sie wollten in der heimatlichen Erde der Ahnen zur ewigen Ruhe bestattet werden.

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