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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1893-06-09 · 23 (9.6.1893) · page 13

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
10 (1893)
Issue
23 (9.6.1893)
Date
1893-06-09
Page
– (sequence 13)
Language
German
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ILv^lUC. — Nr. 23 Oeüerretchtlchr Wochrnschrikt Seite 447 nach Entnahme eines Betrages von fl. 5000 ans demselben zurDotirung der Reserve für Coursschwankungen in der Summe von Gulden 32.631 52 zu Abschreibungen verwendet. Seit Bestehen dieses Institutes das ist vom August 1860 bis 3l. December 1892 wurden Gulden 8,312.959 17 für fällige Versicherungen ausgezahlt. Auf Grund des vom Revisor, Herrn Ferdinand Czelechowsky vorgelegten Revisionsberichtes wird dem Verwaltungsrathe einstimmig das Absolutorium ertheilt. Die ausscheidenden Berwaltungsräthe, Herr A. Edler v. Waldheim, Herr Ed. Enthoffer wurden wieder und Herr Eduard Lemberger neugewählt, sowie die bisherigen Revisoren, die Herren Lambert Berger und Carl Petzold und deren Stellvertreter, Dr. Ferdinand Czelechowsky, Ludwig Czermak und Carl Lißbauer zu ihren Funktionen wieder berufen und an Stelle des in den Berwaltungsrath eingetretenen Herrn Eduard Lemberg als Revisor, Herr 2tto Freiherr von C z e d i k bestellt. — Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in BtltSChowilZ gelangt mit 1. August d. J. ab, die Stelle etnes CantorS zur Besetzung. Derselbe muss Koreh Schochet und Bodek sein, sowie den Nachweis der Qualification zur Ertheilung des hebräischen und Religionsunterrichtes liefern. Der Gehalt beträgt jährlich 1600 Kronen nebst freier Wohnung und üblichen Nebenemolumenten. Derselbe muss Österreichischer Staatsbürger sein und hat die Offerte mit abschriftlichen Beilagen, sowie mit genauer Nationalangabe an den gefertigten Cultusvorsteher bis längstens 15. Juli einzusenden. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und die Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Butschowitz (Mähren), 1. Juni 1893. Fritz Stiasni, Cultusvorsteher.?T<2A9T<. Für die überaus zahlreichen Beweise der Theilnahme anläßlich der Vermählungsfeier meiner Tochter Selma mit Herrn Heinrich Mahler kann ich nur auf diesem N)ege meinen tiefgefühlten Dank zum Ausdrucke bringen. Dr. M. Deutsch Rabbiner in Wien. Concurs. In der Israel. Cultusgemeinde B u d y n a. d. E g e r ist die Stelle eines geprüften Lehrers, der zugleich Chasen, Koreh und Schochet sein muss vom 1. September dieses Jahres zu besetzen. Gehalt 650 fl., freie schöne Wohnung, Einnahmen der Schita und übliche Emolumente, wer ausser dem deutschen Unterricht auch den böhmischen ertheilen kann, erhält 50 fl mehr. Befähigungsnachweis eines Rabbiners erwünscht. Bewerber haben ihr Alter und Familienstand anzugeben, falls verheiratet, kann die Frau als Industriallehrerin gute Einkünfte haben. Gesuche mit Zeugnisabschriften, welche nicht retournirt werden, sind an den Cultusvorstand bis längstens 25. Juni dieses Jahres einzusenden. Reisespesen weiden dem Acceptirten vergütet. Der Cultusvorsteher Josef Berman. Concurs. In der hiesigen Israel. Cultusgemeinde ist die Stelle eines Rabbiners, Predigers, der auch beim hebräischen Unterrichte mitzuwirken hat, baldigst zu besetzen. Gehalt fl. 600, Nebeneinkommen circa fl. 400 und freie Wohnung. Qualificirte Bewerber wollen sich möglichst bald melden. Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. KAN1TZ, 30. Juni 1893. Der Cultusvorsteher .A.. Sommer. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Brood an der Save gelangt mit 1. August 1. J. die mit 360 fl. Fixum, ferner mit Naturalquartier und Nebenemolumenten, welche inclusive Schechitah circa 300 fl. betragen, dotirte Stelle eines zeitgemäss gebildeten Gäntor, (Koreh, Schochet, Bodek und Mohel) zur Besetzung. Hierauf Competirende haben ihre mit Originalzeugnissen oder deren Abschriften, ferner mit Hathoras anerkannter Autoritäten instruirten Offerte unter Bekanntgabe des Alters und Familienstandes bis längstens Ende Juni 1. J. an den gefertigten Vorstand zu richten. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen, und nur ausschlieslich dem Acceptirten ein Reisepauschale von 30 Gulden zugesichert. BROOD, 25. Mai 1893. Jacob Kolm Präses Etter.Stiftung für Techniker und Lehramtscandidaten. Der Vorstand der hies. Israel Cultusgemeinde. bringt hiemit zur Kenntniss, dass. die Zinsen aus der Ettel GoldschmiÜt’schen Stiftung im Betrage von je 10Q. Gulden an einen Technik ei uad an einen Lehramts-Candidaten israelitischer Confession fÜt" . das Jahr .,1893 zur Verleihung kommen. Die Bewerber haben die mit einem Geburts-, einem Moralitäts-, einem Armuthszeugnisse und mit Studienzeugnissen (Techniker des I. Jahrganges auch Zeugnisse der Oberrealschule oder des Gymnasiums) belegten Gesuche, in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse Nr. 4, 1. Stock) einzureichen und zwar bis 30. Juni 1893 woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden (von 9—12 Uhr Vorm.) zu beheben sind. Den Vorzug haben : a) Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder seiner Gattin Frau Nanette, geborene Landauer; b) Techniker aus den ersten Jahrgängen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Wien, am 1. Juni 1893. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. Gesuchsblanquette sind im Secretariate I., Seitenstettengasse Nr. 4, 2. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Adolf & B. Hofbauer Wien9 l.| Tuchlauben 2Y. s OOOOO Band und Spitzen ♦ ♦ ▼Seidenstoff*** für % Xßlonsen, Roben} i Wegen vorgerückter Saison ♦ sämmtliche Frühjahrs-Artikel M zu bedeutend herabgesetzten Preisen. r ••••••••: Peluche ® und 2 Lammte. ▼ k Muster in die Provinz franco. Für eventuell nicht convenirendes wird baares Geld retour gegeben. Spitzen-Volants,1 I Spitzen-Tucher r Eeharpes 899^189584

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