Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 10 (1893)
- Issue
- 18 (5.5.1893)
- Date
- 1893-05-05
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Gene 344 VeAeQLichifr^'^HvMtzenLyflM ■Jlr. 18 Und nachdem die ^Afltjsemitisch« Correspovdenz/diese erbauliche Leistung auf -deM^GehiH' der/'LoMÜLH und des' Patriotismus zu Weget-'gßhxgcht -.Ha^j'söjchE'P^,V«A,'A6^ Mligiosität Einiges M'MqW iDä^^hen ^Höstredigtzr" Wißer- Diensten, Stöcker, und erbaueu muß. In einem ,Aptstel./.^s" " " National-Bibel" ist zu -keien.:-^^..^ Unsere nachstliegendtzj Ausgabe, bW Bibel — und hierauf wa^-W Osts Ar BoRs- und Moralbucht MsHguPtgeDl^ speciell Füdisch-N-ltiolmlen,,.,fWgßdem hasten, also demjenigen ThM-HresstJnh, eines aus arischer, d. H^Mlz-mestschlicher Glaubens- und Sittenbuches.. rvchersstrHi Und an anderer,Gte8e<cheiß^ es: Es handelt' sich -pM neue lichen Lchre, um die Abstreifung der^ renHerl i^„Ä^.ReihigllNg/derptz./^Di^/-Bibel als' 1.MD ^-^vog,,allem ' MnaiürljchMünderltD, deMem Ah Gru^hHge beruhenden i)lri i; t :■?■: Jr t ^etzHndAng..der christ. xHüllen'.Drd'i MKverßW»-' niffe einer überwimdeyür^,kMlich?nWeLtastsMjmM y! lemand. ^,die d^.AüsstruH dH M-l. mw&k£v hlermir eine- ‘ ' unserer Zeit Der Verfasser csügt-,tzaW,,./, mosaischen zehn Gesetze heuh^nych lichen Weltanschauung »gelteu,Wt, ihr niedrige Auffaffung. der,>sittlic und ihrer Begründung^ . .. . Wien. (GuWb er'ststh HeurrzEHeLue.) Zn einer Zuschrift des Herrn Prof.'HuHch^PchflloMr. an.die' „Nattonalzeitung" fiustetffch folgende. Melle als das Schlußwort dieses Herrn über M ' ^Judenfrage^ „Für. :den gehiltzeten, Deutschen gäbe es n^/ ein? Mchffchnür^ des-Handelns.: rer MWej den anständigen Judem^uinal'Mn tälentvöllen/ .gauz.rtrts sMjßgleichen behandeln, aoe-t Äch sten frechen, pfiffigen^ betrügerischen: auf die Finger klopfeM Mich sts/rinmÄ'Uöthlg's«; wenn dieser, ihm auf die Hühnerastgen tr'E^ uma w» . v - v / - Diese FormulstWg scheM'niWneu'iW fern. -Alsunter' Napoleon m. AchilleHould, ein Verwandter des Bankhaus gleichen Namens, Nn'anzniinister 'wüide, -schrieb -Heinrich Heine, damals Correspondent' beb „ÄMsb'urger-Allgemeinen-Zeitung^,. an dieselbe: „In Devkschlpd'"pflegst MM es als'Gerechtigkeit gegen die Juden herau'szustcÄchen,-weW einmal ein Jude vyn. besonderem Talent MÄmt'MK Würtzb-erhobMwird. Das.ist aber nicht die wahre Gleichstellung,, sondern 'diese' besteht^darin,' daß, wie der vorliegende Fall'zeigst, geradeso güt M. Jude ohne besonderes TaünkZu hoh'eker'Stellung gelangen'kattn, ,wze das alle Tage bei Mristch' passirt.' r n r ~ r o <- r Bulgainis. Tarnow, 27..Äprl?.oPd stst'schst''Wo r te^eiue s Bischofs.) In ber blschoslrchen Residenz erschien dieser Tage eine aus den hervorragendsten Mitgliedern zusammengesetzte Abordnung unseres Gem^ndei!äthes, ümdeiü.Bischps JgmI ob o ^.da^ Ehrenbürgerdiplom bdr Stadt in' folenner Steile ,zu> Äexre^eu. AW der Bischof bewegt''und" ktt schlicht einfacher,.shabej. abeh.tzef zu Herzen dringender Weise der Abordmmg, in welcher'sich auch ' mehrere angesehene jüdifMBürgest-befanden;--seine.Danikesgefühle äußerte, apostrophnMKr d^ÄetztereN,:sich ihnendirect zuwendend, folgendermaßen: „-Ich -danke insbesondere:dMHevren:Gemeinderäthen jüdischer Cochesston^dAfür/idaß sie-.-für..die Ertheilung diestr Ehre gestimmt,,, dieses für mich so kostbare Diplom Mit unterfertigt haben-üntz-zurUeberreichmrg bei Mir erschienen sind- Es freut mich, an-dieser-Stelle innerlich betonen- und.erklären zu können, daß ich für'ein erwdrä'chtig/eH-Zu.f.ammenleben mit den Mitbürgern mosaisch'ev.-Eoarfesfion Ms warm eingetreten bin und jede Animosität' gegen diese unsere»gchkvgtreu Land eskände£*, dem erhübeirLn"G-rlb6i ä,chstenl i eb e?.erttsprech end , eutchchÜLtd^u H ex-h or-veS c i^e. "Ich - Weiß dm Tarnower Judenschast auch Dank, daß-sie bereitwillig dafür-' stimmte, daß die. Hiesige KMedMe ^gus degl Gxmeindesäckel restaurirt werde. €iie-israÄitischen Mirbjstgex', möMN Zimmervon meinen wohlwollenden Gefinnungttl MtzN«;gdW."..^6er-Mchpf " drückte zum Abschiede jedem der Gemeinderäche dieHgnh. ^-'^/ ' Koli», £s« .iw« letzten WgpMr * Wochenschrift" glcmbt^w MeAveiser>'CorrespondWt .Mß, Prgg . unserem verehrtW WltzMvHänd' irgeK ^wÄcheDHchjtyersgmnj niffe zur Last lttzWMsWM. Mas ist.'üm-^o u«aWechtev-.-'.uls; gerade unser verehvwr'K^äiaZ/Wt'.riU^ PodvMe-c-7i» bei Zeit schwerer GesahbrÄ6^obiel^Energie"üUd. ^Wcht. KN auch : Unerschrockenheit und Selbstverleugnung 'bWähn chÄ?'Hm Hetzereien antisemitischer Blätter Einhalt zu gebieten, 'VkfiMM Cultusvorstand keinerlei Macht und es sind uns auch nicht die Heldenchaten bekannt geworden, welche die Männer an der Spitze der Wiener Judenschast mit ihren vielverzweigten Verbindungen in den höchsten Kreisen vollbracht haben. Gegen Schmähungem'und.Verleumdungen baF sich jeder Einzelne selbst zu schützen nttd als ein antisemitischer Vedäcteur^ an die Familie unseres Präses, sich gewagt hat, wurde er von demselben mit Mhrstigen -gezüchtigt. Das Erscheinen einesfolcheü Blättes^aber zu verhindern, welches die Bevölkerung äufkelZti mwh die. Präger keiner Mittel; cm die- Httndtz gebüteM.'/Ryssymehr-,^m- "hstüden - wir tiefe, DankbMeit/ daß,-es-WnigsteM^ännKrn ist, Me schwersten Gemh^en aÄzülenken.- , -.,; "v} .. M“! ^Svrefta. O. C.- Die Porgänae in.Kmin haben FrüDe ^Mektitzt, deren 'Genüße stch.^glle .möglichen' ÄstsM''.ünd lStSnde-«Herer Gdgüer zu laben und zu. erpiff^it scheinest! Bedauerlich hiebei äst mue W Umstand^dWMAen FÄgestd .dieser MsshstoM"!(vopr „Rltstalmorve^so ^Mühzettig -eiNgeämpftwird. Mis.HHesigeVvlksschule mit b'öhmischer rUnterxichH- )pmch8 wird.voll 32/"'jichWen'Mudern^besucht;--idMea von Unserem Reügiönslehet ster^ Religi-snsünterxicht erjheM.Dirh, „, ' -.^Söik-den.Koliner' ExceffenLr.mffffgnHie^^Küzcher^die^M ' ällM„füüfClasseU" verthöilt. smd, .die grhbMsteu'PeschimhfUstgen äls:"dBluttriuker,' Mädchenniö.rc>er, Jndendlebe^^rc. eroulMy! — Wählend'-der^gänze Lehrkörper diesest'sterdedblich^st. stnji'-gö- 'MMcheü Ausschreitungen gegenüber 'M ' goin^stassrv-öeMlt, -'-hat '- es nder^Calechet.^.hiesev>Volksschule^'Her-d-CAPlast' iF or«t, ein' höchst aufgeklärter,-intelligenter! und vorurthßilsfreierPriester unternymrnen> dkäsej her Judenschast imAlltzememen)>äufochcoiÄe Beschuldigung^ eingehend' widerlegen- und.tz«ku GWndlpsigngchzuweisen;,'er^ drohte-- sogari durch.-Anwendung von .-.sstMew Bestrafungen,, doch vergehliche^' ,,, , .j So wurdes' unserem Religip.yKlehxe^ -die,Mxe/zuthAl"von zw^i^ fölchen^ Halunken^ auf öffentlicher Gasse' ästöstophirk^z Werden'ko }6st lpaußabin, cbipi^' de Rabbiner, d?r das Blut trinkt? Dies'ist'aber nicht,befrew ster . ,-M4pnfferg, 30. April. >D ie-.E'x e es s.-e;H,K o liu.) Heufe Vormittags wurde in dem Processe gegen di^ 19,,gngeklggten Theilnechmer'' än ' den antisemitischen» Exceffew-^in rAofin Walt Dr. S.ch n er y-er-Swo o o oL sagte tft fernem .Plardoyer initef -Anher'em''FstlgestdeA°AnKhMU Mß'^-Me/.:Israeliten .das Blut,Mtgßr -'Christen.Mauchp,!uud ^.däK^'ste.kbeßhatbMmcke . ffpfüstr^, chie.in retlgiösem.Fanatismus.'^.ihren 'Ursprung - '.habeü, ihat ffch bische^ ämchm -.-niedrigen,B.evölkerungsckaffeü erhallch, -ob.gheichiGelehrte und- GebiLdete Meserii Annahme als. eine'.'Noße '-richk^Aber einen svgenäünten rWlaleü Mord aufgetäucht, ist, pie- ' stkbe^ in/' -der:'7tzkchlld.sstest^elt^HMÄ Mäübm<: gefunden, -dastir gbe^ iti' FDkge. öon^jSIg/JtteWBfterc»;Bevölkerüngsilassen, eine^ große-,Mwegnstg hexporgerufen hät.- > U-nd doch sind,r -steis die Bchöpden-/unh Ncherheitsorg-ane''rechtztzitiq und:' -energisch eingeschritten, chäben -gegen die - vermuthlichen Schuldlragenden die Untersuchung - eiugeleitet> ohne.'daß' bisher Mlll-worden.' Diese' Aststähmest" bestehen aber--trotzdem n.gch t,eute> 'sb /Äst" z. eip... ^christliches <Mädchep, das ,:be1seinem .Mden"LmDjenste..tz^d^MDrLejAKnn-ietz overdürch!Selbstmord endest So ist dies aüchr/m -/Aolm - MpFaMgÄMe«. Gleich/-nach dem Wstschwinden .her L7 Jphre-'älten HAblina,die bei^rdem JsraelileuMpssttler im Dienste-' stand, -wurde^MeKLder chiesigeni StaMaMMchast gemeldet" Dieselbe''-hat die; rsorg. fältigstettMtersuchDygs,eingeleiteL..Jch muß''lmsdrüKlich hetotten, daiß«nm-a dikser- Mchhmg:°-<Kr.e,Dtz st en/s^ -mMsuchtr^stmvdea^ Gs Lag- .xedoch kein- Ggrunh, vm^mju.Me.n,JemandewMiÄgtzu Litmckön -.MoLdeSz«hMschMtW«-;Weerchttsmsi^ M falsch Md^-eAoMr! Die Section der Leiche der-Hävlina:- zeigte keine HpMeiMrMewaWatigkett,.geschweige, denn eines Mordes, speüeü^eines NitMlmori«L^'F)bgleich. 'diech/«Ver rGerichtsarKt gemäß seiner amtlichen' Pflicht den Behörden^mnzöigtch--wurde dach^Ax/Lust Maugt, ,dmMHe7dor-'Me^SrichMchm. ComjkHWL»wckDen? üiMÄoK' di«. Gkternx?uud VtzxwpMN, -detzMMma^ sMdern 'stuch'- Han^'^ftemde) pw&> -EtdMckM?HÄd''E^ivWKöliBgHideA DieMerÄW- ''Ä^tyrMWtigtzen«MoM M.-8er.Michß: uichWetsUgerin'gM AÄkel vorgesunden worden, das Mädchen "sei -durch SÄbstmordoim Folge Ertrinkens aus. dem Leben geschieden. Weder Schnittnoch Stichwunden fand man an der Leiche. Leider war es eine